Wie der geheilte Empath sich befreit
Schon lang hatte ich mir fest vorgenommen, mal einen Text über Empathen zu schreiben. Irgendwie wollte der Text aber nicht reifen. Und ich hab erst nicht verstanden, warum. Dann tauchte das Thema, warum geheilte Empathen nicht mehr empathisch sind, auf einmal in meinem Leben auf. Das fand ich sehr interessant. Weil mir seit einiger Zeit auffällt, wie sehr mein eigenes empathisches Empfinden sich auf meinem Weg doch verändert hat. Obwohl ich mein Leben lang schon immer zutiefst empathisch bin. Und mir auch an anderen mehr denn je auffällt, ob sie empathisch sind oder nicht Und das gab mir zu denken. Weshalb ich mich explizit dann mit diesem Thema beschäftigt habe. Und alles, auch an mir selbst, bewusst hinterfragt und analysiert habe. Und ich mir absolut sicher bin, dass es anderen Menschen auf ihrem Weg genauso geht. Denn je mehr ein Empath sich selbst heilt und spirituell transformiert, verändert er sich in seinem bisherigen empathischen Sein. Und natürlicherweise dann auch in seinem Empfinden. Ganz einfach, weil er sich aus seinen bisherigen Verhaltensmustern befreit. Was es nun wirklich bedeutet, wenn du als Empath in dir geheilt bist und wie sich diese Veränderung bei dir – und auch bei mir - zeigt, will ich dir in diesem Text gern näher erklären.
Was mich betrifft, war ich schon immer ein hoch empathischer Mensch. Und hatte im Lauf meines Lebens mit sehr vielen anderen Menschen zu tun. Sowohl beruflich als auch privat. Und wenn ich Gespräche mit anderen führe, höre und fühle ich immer schon sehr genau hin. Und nehme genauestens wahr, was da im anderen Menschen passiert. Was in ihm vorgeht. Was er so denkt und wie er sich fühlt. Ich hab mich schon immer damit beschäftigt und intensiv auseinandergesetzt, warum der Mensch ist, wie er ist, wie sein Handeln von seinen Gefühlen und seinem Denken beeinflusst wird und wie es mit dem Seelenleben der Menschen und von mir selber bestellt ist. Ich konnte schon immer in anderen Menschen lesen, wie in einem offenen Buch. Sie waren für mich immer schon „gläsern“. Und ich habe die anderen Menschen in kürzester Zeit schon immer durchschaut. Auch ihre Lügen. Ihre Fassaden. Und ihre künstlichen Masken, hinter denen sie sich verschanzen und die sie ihr Leben lang mit sich herumschleppen.
Ich habe schon immer die Zweifel, Ängste und inneren Widerstände und auch die Themen, die sie belasten, gespürt, mit denen die anderen sich herumschlagen. Habe allerdings lang nicht verstanden, dass es die Resonanz ist, die mir bestimmte Menschen in meinem Leben als meinen Spiegel vorgesetzt hat. Heute ist mir das so bewusst, wie niemals zuvor.
Ich habe das Leiden und den Schmerz anderer Menschen, deren Traurigkeit, Frust oder Wut, immer an mich selbst rangelassen und mich irrtümlich damit identifiziert. Und mich und mein Sein darüber dann definiert. Obwohl ich mit deren Gefühlen gar nichts zu tun hatte. Ich habe lange Zeit immer gedacht, dass ich für die Gefühle und Emotionen der anderen verantwortlich bin. Dass ich die „Schuldige“ bin, dass sie so sind. Ich habe immer das Leiden der Welt gespürt und zu nah an mich rangelassen. Und deshalb selber gelitten. Weil ich aus Unwissen den so fatalen Fehler gemacht habe, alles der anderen auf mich zu projizieren.
Damals wusste ich nicht, dass ich mich abgrenzen darf. Ja, dass ich mich davon sogar abgrenzen muss. Ich hätte gar nicht gewusst, wie ich das tun sollte. Da ich genau das von Kindheit an niemals gelernt hatte. Also habe ich alles der anderen in mich selbst aufgenommen. Und mich mit deren Energien selbst schwer belastet. Vielleicht kennst du das von dir selbst auch.
Auch ihre Stimmungen und Energien, die Schwingungen, die sie nach außen hin aussenden, hab ich schon immer gespürt und automatisch in mich aufgenommen. Wenn mehrere Menschen in einem Raum waren, hab ich schon immer wahrgenommen, wie die Schwingungen und Energien zwischen den anwesenden Menschen sind. Wer sich leiden kann und wer nicht. Zwischen wem gewisse Spannungen liegen und wer sich insgeheim für wen interessiert. Ich habe schon immer sehr genau wahrgenommen, wer da von wem etwas wollte. Ich habe die knisternde Spannung zwischen den beiden gespürt. Auch wenn kein offensichtliches diesbezügliches Wort von beiden gesagt wurde. Ich habe die heimlichen Blicke gesehen und die nonverbalen Signale empfangen. Ich habe sie automatisch aufgefangen. Ob ich das wollte oder auch nicht. Es war einfach so. Auch habe ich immer schon wahrgenommen, wenn das Verhalten von anderen Menschen sich auch nur in winzig kleinen Nuancen verändert hat. Bevor sie es selbst wussten, dass sich da eine Veränderung in ihnen tut. Und sei es auch nur emotional.
Zu meinem Bedauern wurden mir meine Wahrnehmungen oft nicht geglaubt. Mir wurde oft unterstellt, ich würde mir gewisse Dinge nur einbilden. Ich würde in meinem Kopf phantasieren. Und ich selbst wusste die ganze Zeit, dass es wahr ist, was ich da spüre. Was ich da sehe. Was ich im Außen erkenne. Denn meiner eigenen Wahrnehmung habe ich immer vertraut. Im Gegensatz zu den anderen Menschen, selbst die, die mich sehr gut gekannt haben. Und die mir nah standen. Ja, gerade die nicht. Und das hat mich früher massiv enttäuscht. Heute nicht mehr. Weil ich weiß, was ich weiß. Weil diese Menschen sich selbst nicht getraut haben. Sie haben ihrer eigenen Wahrnehmung nicht geglaubt. Und sind ihrer inneren Stimme und Intuition nicht gefolgt.
Natürlich wusste ich damals noch nicht, dass ich selber hochsensitiv und mit all meinen Hellsinnen sogar medial veranlagt bin. Ja, dass ich ein Medium bin. Durch das das Universum mit seinen Botschaften spricht. Sehr oft mit Texten, Stimmen oder auch Bildern, die ich empfange und die sich durch mein Schreiben und Zeichnen und Malen dann formen und materialisieren. Ich wusste sehr lange nicht, dass ich selbst das natürlicherweise oft tue. Ich hab es nur immer wieder von anderen gehört. Für mich war das nicht das, was man als Gabe oder besondere Begabung bezeichnet. Denn für mich war und ist meine natürliche Fähigkeit schon immer völlig normal.
Für mich war es schon immer normal, dass ich andere „lese“ und dass ich wahrnehme, was ich da wahrnehme und dass ich fühle, was ich da fühle und dass ich weiß, was ich eben tief in mir weiß. Mein Hell-Wissen, mein Hell-Fühlen, mein Hell-Hören, mein Hell-Riechen und auch mein Hell-Sehen und meine telepathischen Fähigkeiten wie mir heute bewusst ist, war für mich immer normal. Was ich schon mein Leben lang habe.
Für mich bin ich die Brücke und die Vermittlerin zwischen den Welten und ich bekomme alles vom Universum (oder von meiner Seele) geschenkt. Ich empfange die Texte, Stimmen und Bilder immer genau dann, wenn ich soweit bin, mich dafür zu öffnen. Dass diese natürliche Gabe die Basis und Grundlage meiner empathischen Fähigkeiten ist, war mir ebenfalls sehr lange nicht klar. Das ist mir allerdings heute so richtig bewusst.
Meiner Erfahrung nach ist es natürlicherweise dann so, dass Empathie bei hochsensiblen und hochsensitiven Menschen noch viel intensiver wirkt. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Aber was genau ist Empathie eigentlich und was versteht man darunter?
Empathie ist die natürliche Fähigkeit, die Stimmungen, Schwingungen, Emotionen, Gefühle und Energien anderer Menschen zu fühlen und entsprechend mit Feingefühl darauf zu reagieren. Ein Empath kann sich in jegliche Stimmungen, Launen, Widerstände, Blockaden und Ängste von anderen hineinversetzen und fühlt diese dann teils bis ins Extrem. Er spürt sofort jegliche Sympathie oder auch Antipathie ihm gegenüber er fühlt jegliches Leid und jeglichen Kummer – egal, ob Mensch oder Tier oder der allgemeine Zustand der Welt - und agiert oder reagiert darauf entsprechend, mit seinem Gefühl. Wenn er seine natürliche Gabe allerdings nicht richtig nutzt, saugt er all diese Fremdenergien in sich auf wie ein Schwamm und belastet sich selbst damit unbewusst schwer.
Empathische Menschen werden von sehr vielen von Grund auf bewundert. Es wird allgemein angenommen, dass es eine besondere Gabe ist, wenn ein Mensch derart feinfühlig ist. Und alle Gefühle, Emotionen, Schwingungen und Energien von anderen aufnehmen kann und dadurch selber in Mitleid zerfließt. Es wird von sehr vielen als Vorzug gesehen, obwohl es mit Vorzug gar nichts zu tun hat, wenn jemand mit seinen empathischen Fähigkeiten falsch umgeht. Denn genau diese natürliche Gabe wird von den meisten vollkommen fehlgedeutet und missinterpretiert. Viele definieren den Begriff aus Unwissenheit vollkommen falsch. Was mir selbst früher nicht anders ging. Noch dazu wird der ungeheilte Empath von sehr vielen als "Schwamm, der ihnen das Leid abnimmt und es selbst in sich aufsaugt" missbraucht!
Wenn er sein eigenes Leiden in sich geheilt hat, wird der Empath vollkommen anders.
Er wirkt dann ganz anders. Weil er selbst dann ganz anders fühlt. Und auch denjenigen, die ihm sehr nahe stehen, fällt das dann auf. Er nimmt anders wahr. Ja, er verhält sich dann anders. Er versinkt nicht mehr knietief in triefendes Mitleid und verliert sich darin, er nimmt nicht mehr jegliche ungebündelten und unkanalisierten Gefühle und Emotionen und energetischen Schwingungen von anderen auf, sondern er reagiert dann nicht mehr darauf. Er macht nichts mehr mit dem, was er bei anderen wahrnimmt und fühlt. Da er keinerlei Mitleid mehr im Außen empfindet.
Bei mir ist es jedenfalls so, dass ich schon lange keinerlei Mitleid für andere mehr empfinde. Ich fühle es nicht. Da ich selbst nicht mehr leide. Also kann ich auch keinerlei Mitleid mehr fühlen. Mitleid kannst du nur dann fühlen, wenn du selbst mit anderen mitleidest, weil du (noch) selbst leidest. Weil du dich selber im Leid und im Drama und deinen ungeklärten Wahrnehmungen, ungefilterten Emotionen und deinen verdrängten und unterdrückten Gefühlen befindest.
Empathie als natürliche Gabe ist also nicht, wenn du mit anderen permanent mitleidest und all die belastenden Energien, die du bei anderen wahrnimmst, in dich selbst aufnimmst. Die eigentliche Gabe der Empathie zeigt sich anders.
Mitleid ist auch das letzte, was ein Mensch braucht. Hab niemals Mitleid mit einem anderen Menschen, sondern zeig Einfühlungsvermögen und Mitgefühl. Fühle mit anderen mit, anstatt mit ihnen zu leiden.
Und zwar ohne dass du dich selber dabei in deinen eigenen Emotionen verlierst und ohne dass du dich mit diesen Energien blockierst und selbst nur belastest. Bleibe neutral und bewerte nicht, was du da wahrnimmst und fühlst, und was du da siehst und was du erkennst. Denn was hat der Mensch, der ernsthaft leidet davon, wenn du selber im Leiden versinkst, wenn du das Leid des anderen übernimmst? Nichts!
Denn was ein Mensch, dem es irgendwie schlecht geht, tatsächlich braucht, ist Einfühlungsvermögen, Verständnis, Geduld, Aufmerksamkeit, Zeit und Mitgefühl. Aber kein Mitleid. Und ungeheilte Empathen leiden oft mit. Sie leiden oft so sehr, dass sie die Schmerzen der anderen fühlen, als ob es die eigenen Schmerzen im eigenen Körper oder der eigenen Seele wären. Und das braucht kein Mensch.
Der Mensch, der leidet, braucht einen Menschen, der ihn versteht. Der mit ihm fühlt. Der ihm zuhört, ohne ihn zu bewerten, ohne ihn abzulehnen oder gar für sein Leiden zu kritisieren. Der ihn ernst nimmt in seinem emotionalen oder seelischen Schmerz. In seiner Trauer. In seinem Frust. Der für ihn da ist und der ihm ein bisschen Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit schenkt.
Nicht einen, der mit ihm mit leidet! Oder der gar zu ihm sagt, an seinem Leid wäre er selbst schuld. Oder noch viel schlimmer, wenn er den Leidenden gar im Stich lässt und ihn allein lässt, weil er nicht weiß, wie er mit seinen eigenen Gefühlen in diesem Moment umgehen soll. Eben weil er mit dem anderen leidet.
Das ist fatal. Denn so verschlimmert sich nur das Leid. Anstatt es sich minimiert. Oder gar auflöst. Und hilft weder dem Leidenden noch dem Empathen.
Was ich persönlich stattdessen tue – ich fühle mit. Ich besitze situativ überaus Mitgefühl. Sofern mich jemand oder etwas in meiner Tiefe wirklich berührt. Dann schießen mir durchaus schon mal Tränen in meine Augen und ich fühle zutiefst, was in der anderen Person, in dem Tier oder allgemein in der Welt gerade vorgeht. Aber ich fühle nicht deren Gefühle, sondern meine Gefühle sind dann der Spiegel dieser Person. Oder des derzeitigen Zustandes der Welt. Ich fühle die Spiegelung dieser Gefühle, die die andere Person gerade fühlt. Ich fühle nicht die Gefühle dieser Person selbst. Weil ich das inzwischen gar nicht mehr zulassen kann. Weil ich mich abgrenzen kann. Und das auch vehement tue. Da ich mich mit diesen Gefühlen und vor allem dem Leid anderer Menschen nicht mehr belasten will. Und auch nicht mehr kann. Weil mir einfach die Kraft dafür fehlt. Und ich verliere mich selber dabei auch nicht mehr. Ich verliere mich nicht mehr in irgendwelchen unerlösten Gefühlen. Oder in ungefilterten Emotionen von leidenden Menschen. Das ist vorbei.
Ich identifiziere mich nicht mehr damit und ich projiziere auch nichts mehr auf mich.
Wann das bei mir genau seinen Anfang nahm, kann ich nicht sagen. Ich kann dir nur sagen, dass ich mein Leben lang permanent hoch empathisch war. Und auf dem Weg meiner eigenen Heilung dann offensichtlich auch meine Empathie – meinen Schmerz, mein Leid und mein Drama - in mir geheilt habe. Was mir heute bewusst ist, dass ungeheilte Empathie keinerlei Vorzug ist. In der Allgemeinheit wird sie aber genau so behandelt. Als wäre es ein toller Charakterzug, ja, ein Vorzug, hoch empathisch zu sein. Es wird geheuchelt, was das Zeug hält und dem Empathen dabei gehuldigt. Er wird bewundert. Und auf ein imaginäres Podest gestellt.
„Ach, sie (oder auch er) ist ja so empathisch. Sie nimmt alles im anderen wahr. Sie kann sich so unglaublich toll in mich einfühlen.“ So oder so ähnlich habe ich selbst sehr viele Aussagen gehört. In der letzten Zeit meiner inzwischen pausierenden Arbeit als Mentorin und Therapeutin musste ich mir auch ein oder zweimal von einer Klientin anhören, dass ich angeblich so gar nicht empathisch wäre. Was mich damals noch sehr verletzt hat. Weil sie nicht verstanden hat, dass ich für mich an einem Punkt bin, an dem ich nicht mehr mit meinen Klientinnen mitleiden kann. Weil ich persönlich thematisch darüber hinweg bin. Heute verletzt mich so was nicht mehr, denn mir ist es selber bewusst, dass ich meine empathischen Fähigkeiten in mir geheilt habe. Und das fühlt sich unglaublich entlastend und auch befreiend an. Weil ich nicht mehr mit anderen leide. Mir deren Leid nicht mehr überstülpe oder gar überstülpen lasse. Nur damit die anderen sich so von ihrem Leiden befreien.
Es ist keine echte Befreiung und keine Heilung, wenn der Mensch der eigentlich leidet, sein Leiden einfach an einen ungeheilten Empathen abgibt. Er entzieht sich somit schlicht der Verantwortung, die er für sich selbst hat. Und gibt sie an den Empathen ab. Der dann stellvertretend für ihn leidet, ohne dass er das will.
Wenn der Empath also in sich geheilt ist, heilt auch die falsch verstandene und irrtümlich falsch angewendete Empathie. Was nun nicht heißt, dass der Empath sich auf einmal nicht mehr in andere Menschen hineinfühlen kann. Doch, das kann man sehr wohl. Sogar besser und tiefer denn je. Aber man tut es nicht mehr, wenn man sehr deutlich wahrnimmt und spürt, dass es einem selber nicht gut tut.
Warum sollte man auch die ungeheilten Gefühle und ungefilterten Schwingungen und Emotionen von anderen aufnehmen und sich selber damit belasten? Ich habe das früher niemals verstanden. Aber für mich war das völlig normal. Ich kannte das gar nicht anders. Und es war allgemein üblich, dass der Empath von anderen bewundert wurde, für sein „Talent“, sich derart in andere Menschen hineinfühlen und je nach Situation intensiv hineinversetzen zu können. Heute lasse ich das zumindest bei mir nicht mehr zu. Weil mir die Energie dazu fehlt. Und auch der Wille abhanden gekommen ist. Denn ich brauche all meine Kraft und Energie für mich selbst. Und für mein Leben. Nicht mehr für das endlose Leid und Drama von anderen Menschen. Und schon gar nicht diejenigen, die sich als (vermeintliches) Opfer sehen.
Wenn du als Empath also in dir geheilt bist, kannst du dich abgrenzen von sämtlichen ungefilterten Stimmungen, Emotionen und Energien. Du nimmst dann das Drama und Leid der anderen wahr – aus der Beobachterposition, ohne zu werten - aber du lässt es sein, wo es ist. Du nimmst es selbst nicht mehr auf. Du nimmst es nicht an, was dir von anderen emotional für dich selber bedrohlich erscheint. Du behältst in dir, was deines ist und was den anderen gehört, lässt du bewusst bei den anderen Menschen. Du weigerst dich einfach, all dieses in dir zu spüren. Und dich immer und immer wieder darin zu verlieren. Du lässt all das dann bewusst an dir abprallen. Lässt es an dich nicht mehr ran.
Du fühlst mit den anderen mit, aber du leidest selbst nicht mehr mit. Du kannst sehr wohl immer noch einfühlsam sein. Aber nur, wenn du selbst das tatsächlich willst. Und dich entscheidest, in diesem Moment dieses Gefühl in dir zuzulassen. Wenn du die Energie und Kraft dafür hast. Wenn nicht, dann grenzt du dich ab.
Was mich persönlich betrifft, ich will das inzwischen für mich nicht mehr. Ich kann es nicht mehr. Weil das für mich nicht mehr funktioniert. Warum soll ich für andere ständig empathisch sein? Und deren ungefilterte Dramen und deren Leid in mir aufnehmen? Nein. Denn es belastet mich nur. Es bringt mir rein gar nichts. Und ich habe – und du hast für dich – jegliches Recht, genau das für mich abzulehnen. Weil es mir einfach nicht gut tut. Weil es meine eigene Energie runter zieht. Und es bringt mir auch nichts. Denn mir gegenüber besitzt auch niemand Mitgefühl. Und Mitleid habe ich niemals in meinem Leben gebraucht. Dagegen habe ich mich immer verwehrt. Da ich Mitleid nicht leiden kann. Da ich immer gespürt habe, dass es fehl am Platz ist.
Ja – vielleicht sagst du jetzt, ich würde dann gleiches mit gleichem vergelten. Nein. Das sehe ich nicht so. Im Gegenteil. Ich schütze mich selber vor Fremdenergien, die mich belasten. Und das ist Pflicht, wenn man ganz bei sich selbst und in seiner ureigenen Tiefe wahrhaftig verwurzelt ist. Du hast die Pflicht in deiner Eigenverantwortung, in deiner Selbstbestimmung und Eigenmacht, dass du dich schützt, vor allem, was dich belastet. Was dich irgendwie nervt. Und was dich stört. Was dir persönlich irgendwie schadet. Und dir nicht gut tut.
Warum solltest du energetisch in dich irgendwas aufnehmen, was zu dir nicht gehört? Was du selber nicht bist und was du nicht willst?! Was dich energetisch vielleicht ganz schwer belastet? Nur damit du von anderen für deine vermeintliche Stärke, die keine Stärke ist, bewundert und hochgelobt wirst? Nein.
Ungeheilte und falsch verstandene Empathie ist keine Stärke. Sie ist kein Vorzug. Sie ist kein „toller Charakterzug“. Ist sie im Gegenteil das Resultat eines ungelösten, sehr lange nachwirkenden Traumas!
Empathen sind auf die ein oder andere Weise traumatisiert. Die einen mehr, die anderen weniger. Aber genau daher kommt die falsch angewendete Empathie. Das ist der Grund, warum diese Menschen die ungefilterten Emotionen und energetischen Schwingungen anderer permanent in sich aufnehmen. Das ist nicht das von der Natur gegebene, angeborene Talent. Nicht die natürliche Fähigkeit. Nicht ihre Gabe. Es ist ein nachwirkendes Trauma! Zumindest im ungeheilten Zustand.
Je empathischer jemand ist, je mehr er sich selber mit Fremdenergien belastet, desto mehr ist er traumatisiert. Desto weniger kann er seine eigenen Themen verarbeiten. Und damit umgehen. Das kompensiert er mit Empathie. Mit vermeintlichem Feingefühl. Mit Mitleid für andere. Weil der Körper absolut überreagiert. Weil er vollkommen überreizt und überfordert von einer posttraumatischen Belastungsstörung ist.
Eine posttraumatische Belastungsstörung hat sehr viele Anzeichen und unterschiedliche Merkmale. Eines davon ist die falsch angewendete Gabe der Empathie. Die in Wahrheit ein Zeichen und ein Symptom des unerlösten Traumas in demjenigen ist, der hoch empathisch ist. Das ist mir heute ganz klar.
Die ungeheilte Empathie ist also ein Zeichen. Sie wird dann nicht als angeborene Gabe genutzt, sondern ist dann ein Symptom. Und zwar ein Warn-Symptom einer traumatischen Erfahrung. Wo man empfänglich für Drama und Leid der anderen wird, weil man sein eigenes Drama und Leid auf die anderen projiziert und sich nicht adäquat abgrenzen kann. Und sie einem das eigene Leid auf die Weise unbewusst spiegeln.
Man kann sich in dem Fall nicht adäquat abgrenzen, weil man zu schwach dafür ist. Oder man hat es von Anfang an niemals gelernt. Weil einem die eigenen Eltern als Kind schon verboten haben, sich abzugrenzen und Grenzen nach außen zu setzen, um sich selber zu schützen.
Man hat den natürlichen Filter, den man eigentlich von Geburt an in sich trägt, niemals gelernt, zu aktivieren. Und sich so bei Bedarf selbst zu schützen. Somit ist der Empath den energetischen Schwingungen von außen, den ungefilterten Emotionen der anderen und dem kollektiven Drama und Leid der Welt schutzlos ausgeliefert.
Und weil er so in der Lage ist, mit den anderen mitzuleiden, lastet das Leid und der Schmerz der gesamten Welt auf seinen Schultern. Den er dann in sich aufnimmt. Und so selbst noch mehr leidet. Und das gilt in der Gesellschaft dann als besondere Gabe?!
Holla, die Waldfee. Da kann ich nur sagen, arme ungeheilte Empathen. Denn das ist für ihn sehr fatal.
Weil er durch diese Fremdenergien, die ihn in Wahrheit so sehr belasten, irgendwann richtig schwer krank werden kann. Was dann auf das sowieso schon anwesende Trauma – oder auch mehrere – noch obendrauf gesetzt wird. Und ihn das noch mehr belastet. Und höchst wahrscheinlich komplett überfordert. Einfach durch die energetische Überbelastung. Die er allein gar nicht mehr tragen und halten kann. Durch energetische Verschmutzung des eigenen Körpers. Der eigenen Seele. Diese Belastung drückt ihn so nieder, dass er in tiefste Depressionen oder auch Süchte, die ihn davon ablenken sollen, verfallen kann.
Denn ein nachwirkendes Trauma ist immer belastend für den eigenen Körper. Die eigene Seele. Die ureigene Kraft und Energie, die dann fehlt. Es ist in Wahrheit eine enorme Belastung für den Empathen, wenn er die ganze Zeit ungefilterte Emotionen und Energien der anderen auffängt und sich davon nicht abgrenzen kann. Und das meist über sehr viele Jahre. Wenn nicht Jahrzehnte, wenn man es nicht besser weiß.
Das heißt nicht, dass ein geheilter Empath keinerlei Mitgefühl hat. Das heißt nicht, dass ein geheilter Empath mit einem Mal völlig gefühlskalt ist. Nein. Und es heißt auch nicht, dass ein geheilter Empath nicht in der Lage ist, einfühlsam auf andere zu reagieren. Doch, kann er schon. Ob er das allerdings will, steht auf einem anderen Blatt.
Erst wenn der Empath in sich geheilt ist, ist es ein Vorzug. Denn jetzt ist er in der Lage, sich selbst zu schützen. Sich abzugrenzen von allem im außen, was ihm selbst energetisch schadet. Weil er nicht mehr unter seiner naturgegeben Fähigkeit leidet, die Energien anderer aufzunehmen und durch sich durchfließen zu lassen. Er hat dann seine eigenen Emotionen im Griff, projiziert seine eigenen Unzulänglichkeiten nicht mehr auf andere Menschen oder das Leid der anderen auf sich selbst und nimmt auch die energetischen Schwingungen und ungefilterten Emotionen von anderen nicht mehr auf. Er grenzt sich ab.
Ja, er wirkt dann zum Teil äußerst gefühlskalt und absolut emotionslos – so als ob er emotional total verschlossen und nur in seinem Kopf wäre - was aber überhaupt nicht so ist. Der geheilte Empath ist weder gefühlskalt, noch ist er gleichgültig anderen gegenüber – kann er im Gegenteil zutiefst wahrhaftig fühlen und immer noch oder jetzt erst recht - Mitgefühl zeigen, aber er lässt bei weitem nicht mehr die Dinge an sich heran, die ihm nicht gut tun. Und die ihn stören. Die ihn in seinem ureigenen Sein nur blockieren.
Gleichgültigkeit wäre im übrigen ja Apathie. Und ein geheilter Empath ist nun alles andere als apathisch. Im Gegenteil. Fühlt er sich innerlich doch äußerst lebendig. Apathische Menschen interessieren sich für rein gar nichts. Das ist was ganz anderes. Echte Empathen dagegen sind meiner Beobachtung und meiner Erfahrung nach absolut interessiert an sehr vielen Dingen.
Auch echte Kaltherzigkeit ist noch ein ganz anderes Level. Und hat mit einem echten Empathen, ob nun geheilt oder noch ungeheilt, gar nichts zu tun. Kaltherzige Menschen sind Menschen mit verschlossenen Herzen. Mit unterdrückten, verdrängten und ignorierten Gefühlen. Sie fühlen nichts. Absolut nichts. Sie verhalten sich so emotionslos wie ein Gefrierschrank. Aber selbst das hat Gründe und Ursachen, soll aber hier jetzt nicht unser Thema sein. Das wäre einen ganz eigenen Text wert. Vielleicht schreib ich ja irgendwann drüber.
Ebenezer Scrooge aus Dickens Weihnachtsgeschichte ist so ein kaltherziger Mensch. Oder der Großvater aus „Der kleine Lord“. Nur als winziges Beispiel, damit du einen Vergleich hast. Und selbst sie werden „gerettet“, weil sie es irgendwann zulassen, dass sich ihr eigenes Herz wieder öffnet.
Ein geheilter Empath ist also in Wahrheit ein Segen.
Weil er neutral aus der Beobachterposition heraus agiert oder auch reagiert, ohne in eigenes Leid und Drama zu sinken. Ohne sich selbst dabei im Leid der anderen zu verlieren. Und ohne irgendwas auf sich zu projizieren, was er selber nicht ist. Und was zu ihm nicht gehört.
Er lässt sich noch immer von Dingen im Außen berühren, mit denen er irgendwie seelisch oder emotional resoniert. Er erkennt immer noch und nimmt intensiv wahr, was im Außen der Welt oder in anderen Menschen passiert, aber er reagiert nicht mehr darauf in dem Sinne, dass er sich selber dabei verliert oder sich selbst damit belastet. Und diese Berührung in seiner Tiefe fühlt sich ganz anders an, als die vermeintliche Gabe der so von anderen bewunderten und in Wahrheit traumatisch bedingt und unerlösten Empathie.
Ehrlich empfundenes Mitgefühl und die natürlich vorhandene Gabe, sich in andere Menschen zutiefst hineinzufühlen ist elementar in unserer so künstlichen Welt.
Aber nicht das Drama und Leid der anderen in sich selbst aufzunehmen und gar auf sich zu projizieren, sondern sich abzugrenzen und den anderen Menschen neutral ganz ehrlich zu fühlen. Mit ihm zu fühlen. Das ist was ganz anderes.
Und genau das tut der geheilte Empath. Er befreit sich bewusst von den Fremdenergien, die ihn belasten. Er befreit sich vom Leiden der Welt und vom Leid der anderen Menschen. Was auch sein Recht und sogar seine Pflicht ist. Denn mit dem Leid anderer Mensch hast du selbst nichts zu tun.
Das heißt nicht, dass er jetzt nichts mehr fühlt. Das heißt nur, dass er die Situation oder den Menschen, der leidet, nicht mehr bewertet. Sondern mit offenem Herzen die Fakten und die Motive und Muster des anderen wahrnimmt und fühlt. Zeitgleich sich selbst aber nicht mehr verlässt. Er lässt sich von den ungefilterten Energien und Emotionen des anderen nicht mehr besetzen und von dessen Leid nicht weiter nach unten ziehen. Er bleibt ganz bei sich. Und das ist auch notwendig für ein gesundes Seelenleben und wahrhaftiges Menschsein an sich. Denn erst jetzt kann er sein eigenes Potenzial vollständig leben. Und sich wirklich authentisch in seinem wahrhaftigen Sein vollends entfalten. Ohne Beeinflussung von belastenden Fremdenergien, die ihn die ganze Zeit limitieren. Und in seinem verfremdeten Sein destruktiv kontrollieren. Erst jetzt - in seinem geheilten authentischen Sein - kann der Empath wahrhaftig selbst aufblühen.
© Von Herzen, Isi Winderberg
Was gelebte Spiritualität wirklich bedeutet
Du stirbst. Alles stirbt. Der Mensch löscht sich aus. In ferner oder auch näherer Zukunft - je nachdem, ob er rechtzeitig einlenkt, weil er die Wahrheit erkennt - existiert unsere Erde nicht mehr. Auch das Leben gibt es nicht mehr. Ausgelöscht. Und vorbei. Keinerlei Inkarnation deiner Seele mehr möglich. Zumindest nicht hier auf unserer Erde. Weil es sie als unsere jetzige Heimat dann nicht mehr gibt. Dann bist du – ist deine Seele – wahrhaftig frei. Nicht mehr an irdische Körper, Konzepte und Formen gebunden. Dann kann sie allerdings auch nichts mehr lernen. Sich nicht entwickeln, verwirklichen und entfalten, sich nicht mehr in wahrer Liebe vollständig heilen und transformieren. Denn der Mensch vernichtet jede Lebendigkeit. Er vernichtet die wahre Liebe, er vernichtet sich selbst, mitsamt seiner Seele. Hat keinen Respekt. Nicht vor der Welt, noch vor dem Leben an sich und der Natur. Solange er die bedingungslose wahrhaftige Liebe, das spirituelle authentische Sein und die Verbindung zur eigenen Seele in seiner Ganzheit und Tiefe nicht zulässt, sondern blockiert. Sich selbst klein hält und limitiert. Sich über andere Menschen erhebt und sich so anmaßt, sie zu vernichten. Sie an ihrer wahren inneren Größe und wahren Magie, seit vielen Jahrhunderten, konstant zu hindern.
Machen diese Worte dir Angst? Findest du, diese Zeilen wären utopisch? Oder doch wahr. Und sogar höchst wahrscheinlich. In diesem Artikel hier möchte ich dir erklären, warum du die spirituelle Szene und spirituelle Führer nicht brauchst, ja, warum sie dir schadet und sie dich hindert, bei dir wirklich anzukommen und in deine eigene Tiefe zu tauchen. Deine ureigene Wahrheit und deine hoch spirituelle Kraft und deine eigene Macht wirklich zu fühlen. Sie zu entfalten. Und vollends angstfrei zu leben.
Das was du für dein spirituelles Sein tatsächlich brauchst, ist was ganz anderes...
Das, was ich in diesem Artikel beschreibe, ist, was ich im Außen beobachte. Ist, was ich sehe. Und was ich fühle. Was ich zwischen den Zeilen lese und was mir auffällt, wenn ich hinter die sorgsam gehütete – nur scheinbar spirituelle - Fassade der spirituellen Szene schaue, die in Wahrheit verlogen und untergraben, voll Täuschung und Illusion und Desinformation und fast ganz ohne echte Spiritualität steckt. Was mir sehr stark zu denken gibt. Weil es die Aufmerksamkeit und Energie in die vollkommen falsche Richtung lenkt.
Ich habe jahrelang selbst an gewisse Worte und Dinge der spirituellen Szene geglaubt. Allerdings irgendwann, je mehr ich selber erwacht bin und mein Bewusstsein und die wahrhaftige Liebe in mir sich immer höher geschraubt hat und ich heute auf einer vollkommen anderen Schwingungsfrequenz meiner ureigenen Energie bin, fällt mir sämtliche Täuschung und Illusion und jegliche Lüge sofort auf. Ich durchschaue diese Fassade und sehe, wie marode und hochgefährlich sie in sich selbst ist. Wie so vieles in unserer Welt höchst marode und anfällig und nah seinem endgültigen Einsturz ist. Weil es sich aus sich selbst heraus weiter zerstört. Anstatt sich erlaubt, wirklich zu heilen. Sich zu verbinden mit seiner Seele und vollkommenen Ganzheit. So wie die spirituelle Szene sich selber zerstört. Oder gezielt zerstört wird, weil zu viele auf eine ganz falsche Fährte gebracht und von sich selbst abgelenkt sind. Ohne dass sie das merken. Und ohne, dass sie es auch nur ein Fitzelchen hinterfragen. Es wird einfach geglaubt, was die Masse an selbsternannten „Spirituellen Führern“ so sagt. Dass das in Wahrheit auf Dauer keinen Bestand hat, wird nicht gesehen.
So wie ich diese Szene seit Jahren beobachte, fallen mir sehr wenige auf, die genauso oder zumindest ähnlich wahrnehmen, denken und fühlen wie ich. Die die Wahrheit erkennen und genau davor warnen, dass die Masse der Menschen nur in die Irre geführt und in eine pseudo-spirituelle „Wahrheit“ gelenkt, ja, konstant abhängig vom Außen gemacht wird. Und selbst hier – bei den vermeintlich ehrlichen Menschen, den vielen Coachs und Therapeuten und Psychologen der spirituellen Szene - gibt es einige Menschen, die das als Strategie für sich nutzen, um neue und noch mehr Menschen zu finden, die ihnen folgen. Weil ihre bisherige Strategie nicht mehr greift. Weil die Zeit sich verändert. Ja, weil die Welt und die Menschen darin sich derzeit seit Jahren gravierend verändern.
Die wenigsten sind grundehrlich und berichten wirklich aus ihrem eigenen intensiven Erleben. Aus ihrer eigenen erlebten Erfahrung. Die allerwenigsten sind nach meinem Empfinden wirklich soweit, wie sie selbst von sich denken. Sie halten sich für perfekt, obwohl es doch darum nicht geht. Denn sie sind nicht perfekt. Sie sind eher perfide. Weil sie das Leid anderer Menschen benutzen, um sich selbst daran zu bereichern. Sie erfinden Begriffe, vermeintliche Techniken und Methoden, die sie vermarkten und die du dann für deine seelische Weiterentwicklung und Heilung und spirituelle Transformation für deinen Seelenweg angeblich unbedingt brauchst. Die Masse der vermeintlich Erwachten oder der langsam Erwachenden fällt darauf herein. Und allein das ist das einzige Zeichen, dass sie nicht so weit sind, wie sie von sich selbst denken.
Spiritualität ist niemals erlernte Technik. Sie ist kein Tool, das du für deine Zwecke benutzen kannst. Ist sie im Gegenteil höchst lebendige Energie, die aus dir selber heraus fließt. Ja, die in dir selber entsteht. Weil sie in dir existiert und sich erhöht. Je bewusster und spiritueller du selbst mit der Zeit wirst. Allerdings nur, wenn du dich wirklich bedingungslos genau darauf einlässt. Weil du dich dafür entscheidest. Und sie empfängst. Indem du die emotionale Verantwortung für dich selbst übernimmst. Weil du in deine natürliche Ur-Kraft und eigene Macht, in deine Selbstbestimmung gelangen und sie wahrhaftig auch fühlen und konstant erleben willst.
Das passiert nur, indem du dich öffnest. Einzig für dein wahrhaftiges Sein. Für dein ureigenes und wahres Gefühl. Für deine eigene Macht, die tief in dir wohnt. Und nur darauf wartet, dass du sie endlich befreist und sinnvoll (be) nutzt.
Dazu brauchst du einzig dich selbst.
Und du brauchst (vielleicht) tiefgründige Menschen im Außen, die dich zu deiner inneren Wahrheit begleiten, weil sie diesen Weg aus eigener erlebter Erfahrung genügend kennen. Weil sie genau wissen, wie du dahin wirklich gelangst, weil sie den Weg, so wie ich, selber bereits gegangen und in sich geheilt und „Ganz“ sind.
Du brauchst keine pseudo-spirituelle Szene, du brauchst keinen Guru, du brauchst keinen Coach, von dem du dann abhängig wirst. Solltest du dich im Gegenteil von der spirituellen Szene konstant distanzieren. Du solltest dich vor dieser Pseudo-Szene, die dich nicht weiterbringt, sehr bewusst hüten. Ich sage dir auch gleich, warum du das tun solltest:
Die spirituelle Szene ist nach meiner Beobachtung seit Jahren längst unterwandert.
Sie führt dich gezielt mit Desinformation in die Irre. Sie bringt dir nur bei, was echte gelebte Spiritualität eben grade NICHT ist. Dass gelebte Spiritualität vermeintlich daraus besteht, noch eine Technik oder Methode und noch ein Tool zu benötigen, dass dich dann angeblich endlich dir selber nah bringt. Und du dich dann selbst doch endlich mal findest. Sie sagen dir, was richtig oder was falsch ist. Derweil sie das gar nicht wissen. Da einzig du selbst weißt, was deine ureigene Wahrheit – was für dich ganz persönlich richtig und falsch - ist.
All dieses geschieht, um dich so von dir selbst fernzuhalten. Weil du nur konsumierst, was sie dir bieten, und dich von deiner eigenen Tiefe immer noch fernhältst. Ja, sie vermeidest. Weil sie dir weismachen wollen (oder auch gezielt sollen, ich habe bei manchen der Coachs so meinen Verdacht, dass sie in Wahrheit gezielt beauftragt oder gekauft sind), das bräuchtest du gar nicht. Und wenn, dann nur punktuell, anstatt punktgenau mit deiner Seele, mit deinem Körper, mit deinem Geist.
Sie machen dir weis, du bräuchtest noch diesen Kurs oder jenes Seminar, diese Methode oder jene Technik – und all dies hilft dir vermeintlich, dich selbst und deine ureigene Mitte endlich zu finden, deine wahre Bestimmung zu leben oder deinen Seelenweg endlich zu schaffen.
Derweil drehst du dich selbst über Jahre im Kreis. Egal, was du tust. Und du tust, so weit ich das von meinen Klientinnen weiß, mit denen ich intensiv gearbeitet habe, weil sie zu oft bei zu vielen unterschiedlichen Coachs waren, bevor sie bei mir gelandet waren, unglaublich viel. Nur leider oft in die ganz falsche Richtung. Und wunderst dich stark, warum dir dieses und jenes nicht hilft, dich selber endlich wirklich zu fühlen. Es wiederholt sich dennoch alles in deinem Leben und du schaffst es oft nicht, aus diesem Teufelskreis auszusteigen. Weil sie dich gezielt mit immer nachfolgenden Aktionen und großen Worten genau davon abhalten. Sie halten dich fest im Außen, weil sie von dir profitieren. Sie haben in Wahrheit nicht deine Heilung im Kopf, sondern nur ihren eigenen finanziellen Profit. Sonst würden ihnen die Massen nicht folgen. Sondern nur wenige Menschen, die sich lieber der Wahrheit stellen, als sich auf Täuschung und Illusion und Lug und Betrug und leere Versprechungen zu verlassen.
Die meisten der pseudo-spirituellen Szene wollen nur eins erreichen: Dass du weiterhin an deiner Oberfläche verweilst. Denn wenn du es schaffst, in deine eigene Tiefe zu tauchen, bräuchtest du ja diese Coachs und Therapeuten und Psychologen nicht mehr. Und deren Erfolg würde ganz schnell verschwinden. Und sich im Nichts einfach auflösen. Wie jedes auf Sand gebaute Luftschloss beim nächsten Sandsturm wieder verschwindet. Weil es ohne echte Substanz – in dem Fall aus deren eigenem intensiven Erleben, der eigenen intensiven Erfahrung - auf Dauer nicht existieren kann.
Viele in der spirituellen Szene bezeichnen sich selber als „Wegbereiter der Neuen Zeit“ oder auch als „Pioniere der Neuen Zeit“ und betonen konstant mit großen Worten, dass sie niemals im Sinn haben, dich zu beeinflussen oder gar dich zu manipulieren. Aber mit genau dieser Aussage tun sie es schon! Sie manipulieren und appellieren an dein Unterbewusstsein. Sie behaupten von sich, sie wären kein Guru, kein Spiritueller Führer. Und wollen angeblich auch keiner sein.
Ich erkenne dieses Verhalten sofort. Denn sie sagen das eine, verhalten sich allerdings anders. Genau diese Menschen verhalten sich wie ein Guru. Und sind es dann auch. Und das sind nach meiner Beobachtung sowohl männliche als auch immer mehr weibliche Personen. Sie sind von sich selber so überzeugt, dass sie es schaffen, mit ihrer überzogenen „Wahrheit“ viele zu täuschen. Die ihnen folgen und auf sie reinfallen. Sie verhalten sich wie der Rattenfänger von Hameln, prahlen dabei auch noch mit ihrem Erfolg, den sie haben und ziehen die Massen hinter sich her - die sie umschwärmen, wie die Motten das Licht und ihnen mit einer Begeisterung folgen, die für sie selber fatal ist. Denn diese Menschen, die ihnen folgen, ohne sich selber oder die Worte und das Verhalten der „Spirituellen Lehrer“ zu hinterfragen, merken bedauerlicherweise oft nicht, dass sie hier einem Irrtum aufsitzen, der sie unendlich Zeit und auch ihr Geld kostet. Weil sie ganz falsch investieren. Sie investieren in Wahrheit in leere Worte, ins Außen, in konstante Ablenkung und Beeinflussung von anderen Menschen, anstatt die Verantwortung für sich zu übernehmen und ihr authentisches Sein endlich angstfrei zu leben.
Kostbare Lebenszeit, die ihnen niemals jemand ersetzt. Die nie wieder aufzuholen ist. Sie huldigen vermeintlich spirituell Seienden Führern, verlassen sich einfach auf das, was sie sagen und merken es nicht, dass diese Menschen nur eines im Sinn haben: Nämlich einzig und allein ihren Erfolg. Den finanziellen Wohlstand, in dem diese „Gurus“ sich sonnen. Sehr oft auf einem sehr hohen Level. Und dafür tun sie dann alles, um genau dieses Level auch halten zu können. Dafür müssen diese „Wegbereiter“ dann konstant liefern. Denn sonst sind die Massen schnell weg und desinteressiert.
Das ist keine gelebte Spiritualität, die in der Tiefe wirklich gefühlt wird, sondern gelebtes Ego. Pures Spirituelles Ego. Aus ihrem Kopf. Aus dem Verstand.
Aber niemals Wahrhaftigkeit, Echtheit und echtes authentisches Sein. Auch wenn sie das von sich selbst ganz fest glauben.
Nach meiner Beobachtung sind diese Menschen dauernd im Kopf. Sie sind nicht im Herzen und der wahrhaftigen Liebe. Sie tun so als ob. Und täuschen sich dabei die ganze Zeit selbst. So mancher behauptet von sich, ganz bei sich selbst angekommen zu sein. Ich sehe und nehme mit meinem Gefühl aus meiner Tiefe, meiner medialen Anbindung ans Universum und meiner Seele und meiner Intuition sehr genau wahr, dass das gar nicht so ist. Dass diese „Spirituellen Führer“ sich selber belügen. Weil es nicht stimmig ist, was sie tun und was sie nach außen hin sagen. Geschweige denn, ob sie das, was sie sagen, selber privat auch wahrhaftig leben. Weil sie es fühlen. Es ist ganz einfach konsequent inkongruent.
Oder sie drehen die Wahrheit um 180 Grad und sagen von sich, sie wären selber nicht spirituell und glauben auch nicht an spirituelle Dinge. Was aber tun sie dann in dieser Szene?!
Weil sie dich von deinem spirituellen Weg in deine Heilung und deine Ganzheit ablenken wollen. Oder auch sollen. Denn echtes Gefühl und seelisch gesunde Menschen sind in unserer künstlichen Welt nicht gewollt.
Die spirituelle Szene ist mittlerweile zum Großteil eine künstlich erschaffene strategisch denkende Maschinerie, die die Masse, die sich für spirituell hält, von ihrem eigenen Selbst ablenkt und sie an ihrer ureigenen Tiefe hindert.
Manche von ihnen sagen dir gar, du müsstest nicht heilen und du müsstest dich nicht erinnern und transformieren, du müsstest nicht meditieren, die ganze Spiritualität wäre eine einzige Lüge, sie würde in Wahrheit nicht existieren und auch gegen die Seele und Inkarnation wird immer wieder gewettert, es wird von ihnen behauptet, dich selbst zu lieben wäre das vermeintliche Ziel, das du erreichen musst – ich kann dich nur warnen, an dieser Stelle.
Denn all dieses brauchst du in Wahrheit gar nicht. Was du tatsächlich brauchst, ist einzig in dir. Bist einzig du selbst. Weil das, was du brauchst, in deiner Tiefe schon existiert.
Du brauchst keinen Guru und pseudo-spirituellen Führer, du brauchst keinen Wegbereiter der Neuen Zeit, du brauchst keinen Pionier, der dich nur in die Irre leitet und dich - bewusst oder unbewusst - desinformiert. Der dich nur ablenkt und mittels Symptom-Behandlung, die dich nur kurzzeitig ruhigstellt, wie ein Medikament, dass mit der Zeit seine Wirkung verliert, an deiner Oberfläche festhält. Mit dem du nie in die Tiefe gelangst. Weil er oder sie das nicht will.
Diese Menschen reden dir ein, dir würde angeblich dies und das fehlen und erst wenn du das hast, wirst du selbst vollständig und kannst vermeintlich dann heilen.
Die Wahrheit ist, es fehlt dir an gar nichts! Mach dir das bitte bewusst. Es existiert alles schon seit deiner Geburt in dir! Du hast das, was du brauchst, die ganze Zeit bei dir. In dir. Du musst es nur zulassen und aktivieren.
Dazu brauchst du keinerlei Technik oder Methoden im Außen. Dazu brauchst du einzig den Glauben und dein Vertrauen. Dein inneres Wissen. Das Ur-Wissen deiner Seele. Was in dir selbst bereits da ist. Was nur verschüttet ist. Verschüttet von all den gedanklichen Illusionen und Mustern und Masken, Fassaden und Rollen. Die du in deinem Leben so aufsetzt und über zu lange Zeit spielst. Hinter denen du dein wahrhaftiges Sein, deine spirituelle Intelligenz – die Intelligenz deines Herzens - die wahre Identität und Qualität deiner Seele zu lang versteckst. Verschüttet von dem, was du in deinem Leben ganz falsch gelernt hast. Worauf du von Außen, so wie wir alle, gezielt programmiert wurdest. Du musst es nur endlich wahrnehmen, erkennen und sehen. Und vor allem in deiner Tiefe ganz ehrlich fühlen.
Denn wirklich gelebte, in deiner Tiefe wirklich gefühlte, Spiritualität ist sehr wohl echt. Sie ist wahrhaftig. Sie ist existent und konstant anwesend in deinem persönlichen Leben, solange du an sie glaubst und ihr vertraust.
Lass dir von niemandem einreden, dass Spiritualität angeblich nicht existiert. Oder dass du dich angeblich nicht daran erinnern musst, wer du in deiner Tiefe tatsächlich bist. Doch - du musst dich erinnern. Denn erinnern bedeutet, dass du erwachst (aus deinem Tiefschlaf der Unbewusstheit aufwachst) und dir selber bewusst wirst, wer du unter all deiner Angst, unter all deinen Konditionierungen, erlernten Mustern und Limitierungen tatsächlich bist. Denn nur, wenn deine Erinnerung wach wird und greift, kannst du die Wahrheit in dir tatsächlich fühlen und sie erkennen. Kannst du dich selber in deiner Essenz wahrhaftig sehen.
Lass dir von niemandem sagen, dass es angeblich Ziel ist, in Selbstliebe zu schwelgen, dann ist alles gut. Das ist eine Lüge! Denn echte Selbstliebe ist niemals dein Ziel auf deinem Seelenweg. Sie ist in Wahrheit die Basis. Und erst der Beginn deines wahrhaftigen und authentischen spirituellen Seins. Sie ist die Basis, auf der dein neugeborenes Leben entsteht, wenn dein altes unfreies konditioniertes Ich abgestorben und du geheilt und von all dem, was dich bisher blockiert und limitiert hat, befreit bist. Und auf dieser Basis der aktiv gelebten wahrhaftigen (Selbst) Liebe baust du Neues in deinem Leben dann sehr bewusst auf.
Das Universum und die geistige Welt schenken dir alles in deinem Leben, was du für dich brauchst. Wenn du darauf vertraust. Wenn du dein Ur-Vertrauen, das dir als Baby und Kleinkind enthalten wurde, weil du es meist niemals erfahren hast, wieder gewinnst. Und deine Seele weist dir den Weg, den du gehen darfst, damit du dich selbst wieder einholst, in diesem Leben. In dieser irdischen Existenz. In deinem menschlichen Körper. Dass deine Seele, dein Geist und dein Körper dann ausbalanciert ist und (wieder) gleich schwingt. Du so bei dir selbst wahrhaftig auch ankommst. Wirklich ankommst. Und nicht nur denkst, du wärst angekommen. Derweil du in Wahrheit noch Welten von deiner ureigenen Wahrheit entfernt bist.
Denn etliche, auch und gerade manche der Coachs der pseudo-spirituellen Szene, denken von sich, sie wären bereits angekommen, wenn man aber genau hinsieht, erkennt man die Täuschung. Die Täuschung, die sie sich selber erschaffen haben, um in dieser Inkarnation auch als Mensch irgendwie überleben zu können. Wie echtes Leben mit gefühlter Lebendigkeit geht, wissen sie meistens immer noch nicht. Sie denken nur, dass es so ist. Und bringen das dann den Menschen falsch bei.
Viele denken, sie wären spirituell, weil sie spirituelle Tools praktizieren. Sie denken, sie wären spirituell, weil sie permanent meditieren, Yoga-Übungen praktizieren, sich selber Tarotkarten oder Orakel legen und sich dabei ständig im Außen befinden. Sie tun permanent Dinge, die angeblich spirituell sind, in Wahrheit findet spirituelles Sein niemals im Außen statt. Wirklich gelebte Spiritualität ist niemals laut und nach außen gerichtet, echte gelebte Spiritualität ist leise und still und findet verborgen in deiner Tiefe in deinem Inneren statt. In dem was du glaubst. In dem, was du wahrnimmst, in deinem Gefühl.
Es bedeutet in Wahrheit nichts anderes, als dass du in deiner ureigenen Tiefe vertraust und fest in dem was du glaubst, in deiner ureigenen Wahrheit verwurzelt bist. Niemals in deinem Kopf lediglich denkst, du wärst spirituell. Es aber in deiner Tiefe nicht wirklich fühlst. Es nicht lebst. Es nicht verkörperst. In deiner Tiefe nicht integrierst.
Du vertraust ausschließlich dem, was du in dir selbst wahrnimmst und fühlst. Du fühlst es in deiner Tiefe, wenn du es bist. Ja, du weißt es dann einfach, dass es so ist. Du bist dann konstant mit deinem inneren Kosmos verbunden und fließt auch mit ihm. Du erkennst dann in deiner eigenen Tiefe, wer du wahrhaftig bist. Weil du dich siehst. Wahrhaftig selbst siehst.
Solange du zweifelst und dir im Außen Bestätigung suchst, dass es auch richtig ist, was du da denkst und was du tust, liegst du noch falsch. Bist du noch nicht bei dir. Du musst keine spirituellen Praktiken anwenden, die dich nur davon abhalten, in deiner Tiefe wahrhaftig zu fühlen.
Versteh mich hier richtig: Natürlich kannst du jederzeit meditieren. Du kannst jederzeit Yoga betreiben oder dir selber Tarotkarten legen. Solange du nicht davon abhängig wirst. Solange du dadurch niemals vermeidest, in deine eigene Tiefe zu tauchen und wirklich zu fühlen. Solange du dich selbst reflektierst und hinterfragst oder sogar die Dinge komplett in Frage stellst, warum du das tust, was du tust.
Wenn du meditierst, dann überprüfe für dich, was es dir bringt. Wenn Meditation dich entspannt, du innerlich still wirst, dich in dir zentrierst, du dich wohl fühlst und sie dir gut tut, dann bist du richtig. Willst du dabei aber deine Gefühle nicht spüren und meditierst ständig, um nichts mehr zu fühlen, weil du denkst, du dürftest nichts fühlen, müsstest innerlich abgestumpft sein und wenn du eigentlich gar nicht meditieren willst, es aber aus Zwang tust, weil du denkst, du müsstest es tun, liegst du komplett daneben. Befindest du dich auf dem komplett falschen Weg. Wenn meditieren dir irgendwie schadet, dann lass es sein! Dann brauchst du was anderes, um dich wirklich entspannen und in dir selber zentrieren zu können.
Wenn du dir selber Tarotkarten legst, dann überprüfe für dich, ob du auch glaubst, was deine Karten dir sagen. Tarotkarten sagen dir immer die Wahrheit! Da sie pure Magie sind. Sie zeigen dir die Magie, die in dir selbst liegt. Sie zeigen dir, wie spirituell du selbst wirklich bist. Ob du vertraust, was deine Karten dir sagen, oder ob du die Antworten ablehnst und den Glauben an diese Wahrheit verweigerst. Weil du denkst, es kann doch nicht sein, dass einfach nicht das eintreffen will, was ich mir wünsche. Tarot ist kein Spiel. Tarot und auch Lenormand und Orakel zeigt dir die Wahrheit in dir.
Gelebte wahrhaftige Spiritualität ist kein breiter bequemer Weg den du gehst, sondern sie ist ein schmaler gewundener Pfad, den du dir selber erschaffst, indem du ihn Schritt für Schritt gehst. Und den es ohne dein Herz und deine Seele nicht gibt.
Spiritualität ohne zu fühlen – wohlgemerkt, in deinem Kopf nur zu denken, du fühlst, in deiner Tiefe deine wahren Gefühle aber die ganze Zeit zu vermeiden – ist nicht spirituell. Das ist dann die gelebte Illusion von Spiritualität. Auch pseudo-spirituelles Denken genannt. Solange du also vermeintliche Spiritualität praktizierst, die dich im Außen festhält – du in Wahrheit die ganze Zeit nur in deinem Kopf und Verstand bist – die Dinge dir schön redest und weiter in Illusionen und Täuschung verharrst, kannst du nicht glauben und nicht vertrauen. Weil du vermeidest, zu fühlen.
Echte gelebte Spiritualität besteht aus purem Gefühl. Das nur in deiner ureigenen Tiefe absolut existent ist und deine ureigene Wahrheit repräsentiert.
Dein spirituelles Sein entsteht nicht im Außen, sondern ausschließlich in deinem ureigenen Inneren. Weil du es fühlst. Und weil du dein wahres Gefühl nur in deiner ureigenen Tiefe empfängst. Du „tust“ nichts spirituelles im Außen, sondern lebst sie passiv aus deinem Inneren.
Wirklich gelebte Spiritualität passiert immer von innen nach außen. Niemals von außen nach innen.
Entweder du glaubst das, was du wahrnimmst und fühlst und vertraust, dass dein Gefühl für dich genau richtig ist oder du zweifelst in deinem Kopf. Und bleibst so weiter in deiner künstlich erschaffenen Täuschung.
Gelebte Spiritualität entsteht niemals in deinem Kopf, sondern ausschließlich in deiner Tiefe. Indem du sie lebst. Indem du erlebst, was du da fühlst. Indem du sie wirklich verkörperst und integrierst. Indem du deine ureigene Schöpferkraft nutzt. Indem du ein Original bist und keine Kopie. Indem du dich selbst lebst und nicht gelebt wirst. Du brauchst keine Techniken, die du im Außen erlernst, du brauchst nur dein wahres Gefühl. Und das, was du in dir selbst wahrnimmst und siehst. Und dem du dann glaubst. Deinen wahren Gefühlen in dir vertraust.
Genau so entsteht es, dein spirituelles Sein. Deine gelebte und bewusst zelebrierte (hoch) spirituelle Intelligenz. Dein Herzbewusstsein in deiner Tiefe. Aus dir selber heraus. Die du mit wissenschaftlichen Instrumenten gar nicht (er) messen kannst, sondern nur mit Gefühl. Mit deinem Gefühl. Weil du selbst ein spirituelles hochenergetisches und zutiefst fühlendes Wesen im menschlichen Körper bist.
Echte Spiritualität zu verkörpern heißt auch, nicht immer nur nett zu anderen Menschen zu sein. Dich niemals irgendwo einzuschmeicheln, nur damit du gemocht wirst, sondern wahrhaftig und echt einfach du selber zu sein. Es bedeutet, zu dir selber zu stehen und deine ehrliche Meinung zu sagen. Auch wenn diese Meinung anderen vielleicht nicht gefällt. Auch deine Wut und deinen Frust rauszulassen, wenn dich irgendwas stört, das dir deinen natürlichen Flow nimmt. Allerdings niemals unkontrolliert, sondern bewusst kanalisiert. Es bedeutet, deine Emotionen zu steuern, so dass du den äußeren Triggern entkommst. Auf sie nicht mehr reinfällst. Sie dich nicht mehr berühren. So dass du auf Trigger von außen nicht mehr emotional reagierst. Damit nichts tust. Sondern neutral bleibst. Sie nicht mehr bewertest.
Echte verkörperte Spiritualität bedeutet ausdrücklich nicht Licht und Liebe und „wir alle sind eins“, es bedeutet nicht, dass du all deine Gefühle weg meditierst und gar nichts mehr fühlst – ja, gar gleichgültig und stumpf in dir selbst wirst – sondern dass du deine wahren Gefühle endlich mal fühlst. In deiner Tiefe bewusst zulässt. Dass du rausgehst aus deinem Verstand und deinen Zweifeln. Ja, dass der Lärm in deinem Kopf endlich verschwindet. Du in dir selbst kristallklar und still wirst, wie ein Bergsee, dessen Grund du erkennen und detailliert sehen kannst.
Echte verkörperte Spiritualität heißt in Wahrheit, dass du dich deinen inneren Dämonen und Schatten stellst. Sie dir ansiehst und sie durchfühlst. Da du nur so an deine Themen gelangst und sie endgültig heilen und auflösen kannst. Du musst sie verkörpern. Indem du sie fühlst. Und diese Gefühle dann akzeptierst. Deine Dämonen der Angst und der Zweifel und der Kontrolle über die Liebe, des Funktionieren Müssens und all deiner Illusionen in deinem Kopf.
Indem du es integrierst, verwandelst du es. Du wandelst es um in wahrhaftige Liebe. So dass du auf deiner ureigenen Herzfrequenz schwingst. Das merkst du dann daran, dass du mit einem Mal mit ganz anderen Menschen und Dingen in Resonanz gehst als du es vorher getan hast. Alles in deinem Leben wandelt sich um. Altes stirbt ab und Neues entsteht.
Du schwingst mit dem Universum und spürst dann den Kosmos. Du fühlst die Energie des äußeren Kosmos, weil dieser Kosmos auch in dir selbst existiert. Wie innen so außen, wie außen, so innen. Das kannst du wortwörtlich so übernehmen. Weil alles all überall existiert.
Und die spirituellen (Ver) Leugner dich mit ihren Thesen aus ihrem Kopf nur verwirren. Sie führen dich gekonnt in die Irre mit ihren Zweifeln, die sie in dir säen können, solange du in dir selbst nicht wirklich stabil bist. Sie leiten dich auf den Irrweg mit ihrem Verstand. Weil dein Verstand dann damit resoniert, solange du schwach bist. Dir selbst nicht vertraust und der Wahrheit in dir noch nicht vollständig glaubst. Dein Herz noch nicht offen bleibt, selbst wenn du enttäuscht wirst. Derweil musst du enttäuscht sein, um dich von all deinen Illusionen in deinem Kopf zu befreien.
Und um zum Schluss den Kreis vom Anfang wieder zu schließen, mach dir bewusst, dass du jeden Tag stirbst. Immer ein Fitzelchen mehr. Es stirbt Altes in dir, was du jetzt nicht mehr brauchst, ja es muss sogar sterben, damit Neues entstehen kann. Indem Altes abstirbt, schaffst du den Raum für vollständig Neues. Was zu dir gehört und zu dir passt. Dein altes Ich muss also sterben, damit du in deine Tiefe gelangst. Deine ganz eigene Spiritualität in dir entstehen kann. Die du dann lebst. Bewusst zelebrierst und jeden Tag angstfrei entfaltest.
Je mehr du dich weiterentwickelst und transformierst, je spiritueller du wirklich dein Leben gestaltest, löst sich dein altes Ich auf und stirbt ab und du gebärst dich selbst vollkommen neu. Du gelangst in dein Herzbewusstsein – dein wahres spirituelles So-Sein und dein weit offenes Herz – in deine innere Stille und deine ureigene kristallklare Klarheit und erfindest dich selbst vollkommen neu. Du siehst dich, wie du wahrhaftig in deinem innersten Kern bist. Weil du wie neugeboren wieder am Anfang stehst. Aber auf einem anderen und sehr viel höheren Level deines Bewusstseins und deines bewussten authentischen spirituellen Seins. Deiner Wahrhaftigkeit. Die dir dann niemand mehr nimmt. Nicht eine pseudo-spirituelle Szene und auch keine Zweifel aus deinem Verstand.
Hör auf dein Herz. Es wird dich führen. Denn einzig deine gelebte ureigene Wahrheit ist richtig für dich. Weil du in dir selbst fühlst, ob sie so stimmig ist, oder nicht. Und nur das ist es, was (für dich) zählt.
© Von Herzen, Isi Winderberg
Was beim echten spirituellen Erwachen wirklich passiert
In der spirituellen „Szene“ sind meiner Beobachtung nach sehr viele Falschinformationen und Halbwissen unterwegs. So wie bei anderen Themen auch. Viele denken, sie wären spirituell wach, befinden sich allerdings – wenn man genau hinsieht – nicht in der wahrhaftigen Liebe. Stattdessen sind sie sich punktuell nur bestimmter Themen bewusst. Und überspringen die wichtigsten Schritte, ohne dass es ihnen selber bewusst ist. Was dann noch lange kein echtes spirituelles Erwachen bedeutet. Denn spirituelles Erwachen hat mit dem überharmonisierten „Licht-und-Liebe-Ding“, das bei sehr vielen herumkreist, gar nichts zu tun. Auch habe ich jetzt schon des Öfteren mitbekommen, dass von einigen ernsthaft behauptet wird, spirituelles Erwachen wäre in Wahrheit einfach und leicht und könne angeblich absolut schmerzfrei geschehen. Dem widerspreche ich hier entschieden. Denn echtes spirituelles Erwachen in deine Heilung läuft so ganz anders, als du vielleicht denkst. Und das will ich in diesem Artikel hier näher erläutern. Denn ich bin diesen Weg selbst gegangen. Und gehe ihn noch. Mit allen daraus folgenden Konsequenzen für mich. Und die waren und sind meiner Erfahrung nach alles andere als schmerzfrei oder gar einfach und leicht...
Spirituelles Erwachen, ich kann es nicht oft genug sagen, hat mit der daraus resultierenden spirituellen Transformation mit einem gemütlichen Spaziergang auf einem breiten bequemen Weg rein gar nichts zu tun. Von daher lass dir von niemandem einreden, dass es angeblich schmerzfrei und einfach und leicht ist, wenn du dich spirituell transformierst. Das ist es tatsächlich nicht! Denn wenn es so einfach und leicht wäre, wenn keinerlei Schmerzen dabei zu spüren wären, würde sich jeder Mensch spirituell transformieren. Dann würde jeder erwachen. Und sein Herz gänzlich öffnen. Was aber nicht geht. Und so niemals passiert.
Denn. Du kannst sie dir vorstellen, wie einen gewundenen, sehr schmalen Pfad, den du dir selber erschaffst, in dem du ihn Schritt für Schritt gehst, und der dich mitten durch uraltes, wucherndes, undefinierbares, dichtes, mit unzähligen Stacheln und Dornen versehenes Brombeergestrüpp mit riesigen Ausmaßen lenkt, durch das du dich für deinen heilenden Pfad mit bloßen Händen hindurchkämpfen musst. Und wenn du auf der anderen Seite aus diesem wilden Gestrüpp wieder herauskommst, bist du ein anderer Mensch. Nämlich wahrhaftig du selbst. Von dem einst konditionierten, blockierten und klein gehaltenen Wesen ist nichts mehr zu sehen und zu spüren.
Nein, denn du bist dann in deine wahre innere Größe gelangt. Und wie Phönix aus deiner Asche wie neugeboren. Du fängst im wahrsten Sinne des Wortes ein neues Leben an. Ein Leben, das wirklich zu dir gehört und das wirklich deines ist. In dem du dich wohl fühlst. Das zu dir passt, weil es du selbst bist, die sich das neue Leben aus seiner eigenen natürlichen Ur-Kraft heraus erschafft und sich nicht mehr von anderen Menschen im außen beeinflussen oder gar klein halten lässt. Wie ein neugeborenes Küken schlüpfst du aus deinem ausgebrüteten Ei, dessen Schale du selber von innen nach außen peu a peu aufgepickt hast. Du hast sämtliche Ketten in dir gesprengt, die dich in deinem authentischen Sein limitieren und blockieren. Und jetzt lernst du eigenverantwortlich Selbstbestimmt fliegen.
Wenn du ernsthaft spirituell aufwachst und dich spirituell transformierst, passiert das auf sämtlichen Ebenen deines persönlichen Seins und allen Bereichen in deinem Leben. Es passiert niemals nur punktuell in nur einem Bereich. Oder auf einer einzelnen Ebene. Weil du dich energetisch stetig erhöhst. Du immer tiefer in deinem ureigenen Sein und in der Liebe in dir selbst ankommst. Dich in dir selbst ganz tief verwurzelst.
Spirituelles Erwachen bedeutet dabei nichts anderes, als dass du dich an dein authentisches, echtes, wahrhaftiges Sein wieder erinnerst. Du schreitest durch sämtliche Schleier deines Vergessens und wirst nach und nach wach. Du wachst im wahrsten Sinne des Wortes auf und erinnerst dich (wieder), wer du in deiner Tiefe tatsächlich bist. Und fühlst dann deine ureigene Wahrheit in dieser Tiefe.
Du bist noch lange nicht echt spirituell (wach), wenn du dein offenes Herz in deiner Tiefe nicht fühlst…
- Wenn dein Herz noch verschlossen ist und du die Liebe in dir blockierst, sie nicht vollständig zulässt. So dass sie vollkommen (be) frei (t) fließt. Solange du noch irgendwelche Gefühle in dir zurückhältst. Und sie nicht lebst. Solange du immer noch emotional bedürftig oder in deinem mangeldenkenden Ego oder in deinen Illusionen verhaftet bist.
- Solang du als Frau nicht in deinem empfangenden urweiblichen Sein und deine natürliche Ur-Kraft gelangt bist, sondern für die Liebe noch kämpfst. Und du als Mann nicht aktiv gebend dein natürliches Mann-Sein lebst, sondern dich immer noch emotional an der falschen Frau festhältst und die Liebe von ihr nur passiv empfängst.
- Solange du noch den Lügen der Welt glaubst, als dass du dich auf deine ureigene Wahrheit und deine vielschichtige Wahrnehmungsfähigkeit als spirituelles und fühlendes Wesen verlässt.
...Was meiner Beobachtung nach die meisten in der spirituellen Szene nicht sind. Sie denken von sich, sie verkünden die ultimative Wahrheit, aber wenn man genau hinsieht und vor allem, wenn man sich in diese Worte hineinfühlt und zwischen den Zeilen liest, spürt man genau, dass sie in Wahrheit nicht reines und dauerhaft sättigendes, kristallklares Wasser der wahren Liebe verbreiten, sondern nur unklare Brühe, die inhaltlich keinerlei sättigende und dauerhaft heilende Substanz hat, verteilen. Die dann zwar kurzfristig deinen vorhandenen Seelendurst stillt, deinen Verstand dabei aber verklärt und vernebelt. Dich nicht stabil hält und dauerhaft wirklich klar und gesund und wirklich bewusst macht. Dich nicht in die wahrhaftige (Selbst) Liebe und deine Selbstbestimmung und Eigenmacht bringt. Dein Herz in der Tiefe nicht öffnet. In deiner Seele dich nicht berührt. Sondern dich abhängig macht von deren Konzept. Und du weiterhin deren Inhalte konsumierst und dich dabei die ganze Zeit von dir selbst und deiner ureigenen Tiefe ablenken lässt.
Auch beziehen sich viele ständig auf andere und bilden sich selbst nicht ihre eigene Meinung. Von ihren ganz eigenen Erfahrungen, die sie in ihrer spirituellen Transformation des Erwachens selber erlebt haben. Etliche kopieren dabei einfach nur andere, anstatt einzigartig authentisch und einfach wahrhaftig sie selber zu sein. Und das ist ebenfalls nicht wirklich spirituell. Ist es im Gegenteil pures Ego-Gehabe. Auch spirituelles Ego genannt. Weil sie sich hinter einer Fassade der angeblichen Spiritualität bloß verstecken.
Echte Spiritualität heißt, dich ganz der wahren Liebe zu widmen. Der wahren Liebe in dir. Die in dir selbst die ganze Zeit da ist. Nicht für einen anderen Menschen. Sondern alleine für dich. Solange du „nur“ an der Oberfläche ein paar spirituelle Praktiken zelebrierst, die wahrhaftige Liebe in dir aber nicht fließt und sich dadurch vermehrt, dass dein Herz für dich selbst wirklich geöffnet ist, bist du nicht wirklich spirituell. Solange du dir dessen nicht wirklich bewusst bist, dass nicht der andere die Liebe blockiert, sondern du selbst es bist, der die Liebe nicht zulässt, bist du nicht wirklich spirituell wach oder geheilt.
Spirituell wirklich erwacht zu sein, dich daran zu erinnern, wer du in Wahrheit in deiner Tiefe tatsächlich bist, bedeutet in Wahrheit, dich deinen dunkelsten Schatten zu stellen. Die finstersten Räume in deiner Seele zu finden, sie mit all deinem Mut zu betreten und sie mit deinem eigenen Licht zu erfüllen. Das in dir die ganze Zeit da ist. Wofür du keinerlei anderen Menschen benötigst. Denn die ganze Welt dient dir als Spiegel. Als Spiegel, vor dem du selbst stehst und dir deine ureigene Welt bewusst oder auch unbewusst selber erschaffst, auf der jeweiligen Stufe deines (nicht) vorhandenen Bewusstseins. Die Themen, die oft über sehr lange Zeit in diesen finsteren Räumen in deiner Seele begraben waren, wirklich zu sehen. Und sie vor allem wirklich zu fühlen. Dich ihnen ganz ehrlich zu stellen. Und sämtlichen (oft uralten) Schmerz, sämtliche Wut, sämtliche Aggression in dir zuzulassen und sie zu fühlen und sie so zu erlösen. Die alte Verbindung der Kleinheit in dir - aus deinem bedürftigen Ego - damit im wahrsten Sinne des Wortes zu kappen. Damit die neue Verbindung der puren Liebe in dir entstehen kann. Dich dem Kontrollverlust deiner Hilflosigkeit und deiner Angst wirklich zu stellen. Dem allen ganz ehrlich ins Auge zu sehen. Und all das in dir mit deinem sich immer höher schraubenden Bewusstsein und deinem bewussten authentischen Sein und der wahrhaftigen Liebe in dir wirklich zu heilen. Ganzheitlich. Nicht punktuell.
Körper, Geist, Seele. All das bedarf der bewussten Heilung. Und der Befreiung aus sämtlichen deiner in allen vorhandenen Farbspektren schillernden Illusionen all deiner Konditionierungen in deinem Kopf. Die sowohl dich selber betreffen als auch andere Menschen in deinem Leben und auch das Geschehen der Welt draußen.
Sämtliche Zeichen und Botschaften zu verstehen, die dein ureigenes Sein – dein Körper, dein Geist und deine Seele – dir jeden Tag senden. Die wir alle, solange wir unbewusst sind, nur oft nicht verstehen (können). Oder gleich falsch interpretieren.
Solange du nicht wirklich verkörperst, was du tief in dir fühlst, solange du es nicht wirklich umsetzt, dich vollends von deinen Gefühlen und deiner Intuition leiten und führen zu lassen, bist du nicht wirklich erwacht und in dir selber geheilt. Denn Heilung passiert nicht in deinem Kopf, sie geschieht ausschließlich in deiner ureigenen Tiefe. Sie manifestiert sich in deinem Körper. Was du dann intensiv in dir fühlst. Wenn du traumatisiert bist, reicht es nicht, dieses Trauma in deinem Kopf aufzulösen, in deinen Gedanken zu heilen, sondern du musst es wirklich verkörpern und in deiner Tiefe wahrhaftig auch fühlen. Nur so kannst du die Traumata heilen. Denn Trauma sitzt gänzlich im Körper. Und nicht in deinem Verstand. Was du an den Symptomen erkennst, die dein Körper und deine Seele dir zeigt.
Ich selbst habe sehr lange gebraucht, bis ich wirklich verstanden habe, was mit dem Spruch: „Du musst deine Heilung wirklich verkörpern, du musst sie in deiner Tiefe wahrhaftig fühlen“, wirklich gemeint ist. Inzwischen fühle ich längst alles in meiner Tiefe. Ich verkörpere meine ureigene Heilung. Und mein Bewusstsein. Mein spirituelles Wachsein. Meine ureigene, inzwischen unglaublich hohe, Frequenz. Meine ureigene authentische Identität. In meinem echten, wahrhaftigen und authentischen Sein. In meinen wahren Gefühlen. Die meine Seele, mein Geist und mein Körper mir jeden Tag spiegeln.
Solange du deine eigene Tiefe aber vermeidest und dich deinen schmerzhaftesten Schatten nicht stellst, bist du dir selber nicht wirklich bewusst. Kannst du dich selber nicht wirklich sehen, wie du in deiner Tiefe tatsächlich bist. Können auch andere Menschen nicht sehen, wie du in deiner Tiefe tatsächlich bist. Weil du es ihnen nicht zeigst. Solange du deine Themen noch immer auf andere projizierst – auf Trigger von außen noch emotional reagierst - hast du noch Themen, die einer Heilung bedürfen. Solange du noch den Illusionen in deinem Kopf folgst, solange in dir noch keinerlei Klarheit herrscht, sondern Chaos in deinem Kopf ist und deine Gedanken dich noch belasten und limitieren, bist du noch nicht wirklich geheilt. Solange die Liebe in dir nicht vollends (be) frei (t) fließt, bist du nicht wirklich spirituell wach. Dann machst du dir selber noch immer was vor. Befindest dich noch nicht in der wahrhaftigen Liebe. Solange im außen dein Leben nicht so ist, wie du es willst, solange nicht die Menschen an deiner Seite sind, die dich so akzeptieren, wie du in deiner Essenz tatsächlich bist, bist du nicht wirklich wahrhaftig, authentisch und echt. Wenn du das alles nur denkst, aber in deiner Tiefe nicht zulässt und fühlst, machst du dir selbst noch immer was vor.
Solange sich bei dir immer noch Muster zeigen und sich destruktiv und zermürbend permanent wiederholen, du immer noch Masken aufsetzt, damit andere dich mögen, du andere brauchst, um dich auf sie zu beziehen, bist du nicht wirklich geheilt. Solange du immer noch deinen Gedanken folgst und nicht auf die Stimme in deinem Herzen hörst, bist du in dir selbst noch nicht Ganz.
Spirituelles Erwachen in deine Heilung – du kannst es auch spirituelle Transformation nennen - passiert niemals nur linear. Nein, es zeigt sich in Wellen, die auf natürliche Art auf und abschwellen. Wie die Wellen im Meer, die sich auf hoher See bilden und am Strand dann verlaufen. Und dann kommen die nächsten. Und wieder die nächsten. Und immer so fort. Genau so ist es mit deinem Bewusstsein. Mit deiner Heilung. Mal kommst du voran und erkennst deine Muster, erkennst deine Masken, erkennst deine Angst und erkennst deinen Schmerz. Aber bis du dich all diesem ganz ernsthaft stellst und die Themen sich nach und nach auflösen, können ehrlicherweise so einige Jahre vergehen. Und diese Geduld wollen viele nicht haben. Sie wollen jetzt und sofort eine Lösung und geben sich dann mit oberflächlichen Tipps aus der spirituellen „Szene“ zufrieden, gehen aber nie wirklich in ihre eigene Tiefe. Was aber sein muss, um dich ernsthaft wirklich zu heilen. Um ganzheitlich wirklich bewusst zu sein. Um wirklich hinter sämtliche Schleier deines Vergessens zu sehen.
Als ich mich den uralten Schmerzen in meiner Seele gestellt habe, war das sehr hart. Das war alles andere als „einfach und leicht“. Ich habe so sehr gelitten, das kann ich kaum in passenden Worten beschreiben. Ich habe mehrere Jahre so viel geweint, und das jeden Tag über mehrere Stunden, Woche für Woche und Monat für Monat, die Tränen aus meiner Seele sind einfach gelaufen - ich konnte sie weder steuern, noch kontrollieren – und habe meinen emotionalen und seelischen Schmerz heftigst durchfühlt, ich musste lernen, den Schmerz auszuhalten und in mir zu halten, den ich so intensiv erlebt habe, und das war absolut schwer.
Und als ich mich all meinen Ängsten gestellt habe, war auch das ziemlich schwer. Die akut hochkriechende Angst den ganzen Tag auszuhalten und in mir zu halten, sie einfach nur da sein zu lassen und das über mehrere Tage den ganzen Tag, und das wie Ebbe und Flut in immer wiederkehrenden unregelmäßigen Phasen – ebenfalls über mehrere Jahre – das schaffen nach meiner Erfahrung nur wenige Menschen. Da sie schon ihre Angst vor der Angst ständig umgehen. Sich ihr nicht stellen.
Auch bleiben die meisten in ihren Illusionen in ihrem Denken verhaftet und lassen die Illusionen nicht los. Sie leben weiter in Selbsttäuschung, weil eben das einfach und leicht für sie ist.
Ich habe an mir selber beobachtet, wie sich mein Herz nach und nach öffnet, mein Selbstschutzprogramm sich langsam verabschiedet und meine imaginären Mauern um mich herum immer mehr einstürzen, meine konditionierten Gedankenkonstrukte sich weiter verändern, ja, ich mit der Zeit ganz anders denke als vorher und ich meine ureigene Wahrheit in mir immer mehr fühle. Wie sich all meine Illusionen im Nichts aufgelöst haben und das war ein Schock. Ich war schockiert, als ich erkannte, wie sehr ich den Großteil in meinem Leben in meinen Illusionen gefangen war. In den unterschiedlichsten Dingen. Und das hat mit mir sehr viel gemacht. Es hat mich verändert. Es hat mein Bewusstsein in ungeahnte Höhen katapultiert und mein Herz weit geöffnet. Für mich. Nicht für andere Menschen. Denn vorher war ich ständig für andere Menschen da und hatte mich selbst dadurch sträflich vernachlässigt. Genau das hat sich verändert.
Aber wie oft war ich so nahe dran aufzugeben. Meinen ureigenen Weg nicht weiterzugehen. Mich zu verweigern. Dem Universum, der geistigen Welt und meiner Seele. Ich hatte Phasen, da hab ich mit allem gehadert. Und war nur genervt. Hab rebelliert. Weil ich total überfordert war. Weil ich erschöpft war. Weil ich einfach nur müde war. Müde war, diesen Weg ständig zu gehen. Müde war, meine Hilflosigkeit auszuhalten und in mir zu halten, die dadurch entsteht, wenn man sein Herz öffnet und der Verstand dann die Macht der Kontrolle verliert. Alles das zu verlieren, was mir mal wichtig war. Was heute absolut unwichtig ist. Und keinerlei Rolle mehr für mich spielt. Vor allem, wenn zu viel auf einmal auf mich urplötzlich eingestürzt ist und ich grade nicht wusste, wo oben und unten ist. Und wo ich jetzt anfange oder auch weitermache, mich weiter zu heilen. Dann habe ich gar nichts gemacht. Und erst als ich akzeptiert habe, dass es so ist, wie es ist, ging es voran. Und meine Themen konnten sich Schritt für Schritt auflösen. Manchmal konnte ich (und kann ich auch heute noch immer) nichts anderes tun, als mich zu transformieren. Die Leere in mir zu spüren, wenn sich Altes verabschiedet, sie einfach nur da sein zu lassen und sie zu fühlen, ja sie danach zu füllen, mit Neuem, was sich dann zeigt. Was dann aus meinem Herzen und meiner Seele kommt. Meine Erkenntnisse zu verarbeiten und sie zu integrieren. Was sehr viel Zeit und sehr viel mit-mir-alleine-sein braucht. Auch habe ich all meine Erkenntnisse aufgeschrieben. Und kann sie jederzeit für mich nachvollziehen. Ich weiß sehr genau, wann ich mich - wie sehr, in welchen Bereichen, auf welcher Ebene - verändert, geheilt und transformiert habe. Weshalb ich auch manchmal so lange Zeit brauche, ein neues Buch zu veröffentlichen oder einen Artikel für meinen Blog zu verfassen. Da ich fast all meine Texte und Bücher vom Universum geschenkt kriege. Man kann es auch channeln nennen, ich nenne es ein Geschenk des Universum, der geistigen Welt oder auch von meiner Seele. Aber ich kann diese Texte nur dann empfangen, wenn all meine Kanäle geöffnet sind. Wenn ich bereit dafür bin. Was nicht immer der Fall ist, wenn ich mit meiner eigenen Heilung und spirituellen Transformation beschäftigt bin. Und dennoch empfange ich ständig die Zeichen und Botschaften meiner hochsensiblen und hochsensitiven Seele. Oder der Anderswelt. Vom Universum. Manchmal denke ich, es ist alles dasselbe. Aber das ist die multidimensionale Wahrnehmungsfähigkeit, die sich in letzter Zeit immer mehr intensiviert. Vielleicht kennst du das auch von dir. Du nimmst Zeichen und Botschaften von überallher wahr und bist damit beschäftigt, all das in dein wahrhaftiges Sein und in dein Leben zu integrieren, was du empfängst. Das ist ein Geschenk. Was du annehmen und deine natürliche Gabe weiterhin kultivieren darfst.
Den gesamten Oktober in diesem Jahr 2025 war ich ausschließlich damit beschäftigt, Durchgaben der geistigen Welt zu empfangen, sie aufzuschreiben, mich in die Themen intensiv zu vertiefen, die ich - was ich nach Samhain dann festgestellt habe, als die Portale zur Anderswelt wieder geschlossen waren - für ein weiteres Buchprojekt brauche, an dem ich schon längere Zeit arbeite und jetzt erst erkenne, warum es bis heute nicht fertig sein konnte und von mir noch nicht veröffentlicht werden sollte. Weil diese Themen und die Erkenntnisse daraus mir noch gefehlt haben. Jetzt kann ich weiter an diesem Projekt arbeiten und es (ich hoffe) im kommenden Jahr auch vollenden. Und das ist nur ein Beispiel von vielen, die ich in meinem spirituellen Alltag als Freigeist und Künstlerin und Autorin erlebe. Meine Zeit zu verplanen funktioniert bei mir nicht. Ich lebe rein intuitiv. Denn wenn ich versuche zu planen, funkt mir mit absoluter Sicherheit das Universum, die geistige Welt und meine Seele dazwischen. Weshalb es dann Tage und Wochen und manchmal auch Monate gibt, wo ich keinerlei Zeit finde, an meinen Büchern oder Blogartikeln zu schreiben. Du wiederum profitierst dann von meinem Wissen und meiner Erfahrung, da ich das dann in meinen Büchern und Texten vermittle.
Ich sehe mich heute in meiner Essenz. Wie ich in meiner Tiefe tatsächlich bin. Und kann echte emotionale und seelische Nähe, Innigkeit und Intimität mit mir selbst und mit dem richtigen Mann in echter Verbindung mit Tiefe und wahrer Liebe konstant geschehen lassen. Ich halte das aus. Und halte es in mir. Halte meine ureigene Energie ganz bei mir. Weil ich in mir stabil und in meiner Seele zutiefst verankert bin. Weil ich den Weg meiner Seele in meine Heilung konstant weitergegangen bin. Egal wie schwierig und schmerzhaft es war. Ich habe nie aufgegeben. Weil das nicht meine Art ist. Meine Seele ist stark. Und besitzt einen eisernen Willen.
All das Beschriebene merke ich daran, auf welcher hohen energetischen Ebene meines Bewusstseins und meines erwachten bewussten Seins - auf welch hoher Frequenz - ich mich inzwischen befinde und innerlich schon so weit weg bin von der Masse der unbewussten, zutiefst konditionierten und traumatisierten, Menschen – weil keine Resonanz mehr vorhanden ist und weil wir uns gegenseitig nicht mehr verstehen (können). Und das fühlt sich manchmal schon seltsam an.
Ich beobachte und stelle fest, aus meiner neutralen Beobachterposition in meiner Mitte. Ich sehe mich selbst, in meinen (Nicht) Reaktionen aufs künstliche Außen, in meinem (Nicht) Handeln für andere Menschen, die die Wahrheit nicht hören oder gar fühlen wollen, die Erwartungen haben, die sie nur klein halten und limitieren und die ich deshalb nicht mehr erfüllen kann und auch nicht will, ich sehe mich in meiner passiven Aktivität für mich selbst - in meinem Empfangen von meiner Seele, vom Universum und von der geistigen (Anders) Welt. Die mir alles das schenken, was ich für mich brauche.
Das heißt nicht, dass ich immer nur glücklich bin. Das heißt nicht, dass ich nichts will oder dass ich nichts brauche. Doch, das ist so sehr wohl. Aber aus meinem Herzen aus wahrer Liebe und meiner Seele. Nicht mehr aus meinem Verstand oder gar Ego. Mein Ego ist still. Natürlich ist es noch irgendwo da, aber mein Herz hat die Macht. Manchmal hebt mein Ego noch seinen Finger und gibt mir irgendwie zu verstehen: „Hey, ich bin auch noch da“, aber es zwickt mich nicht mehr. Ich reagiere nicht mehr. Weil es in keiner Weise mehr funktioniert, auf mein Ego zu hören.
Auch lasse ich mich kaum noch von irgendwas triggern. Ich bin ganz bei mir. Natürlich gibt es auch Dinge, die mich aus meinem Flow holen oder mich kurz aus meiner Mitte verrücken und dann packt mich die „Heilige Wut“. So bezeichne ich mittlerweile die Wut. Da sich die uralte Wut in mir stark verändert hat. Ja, sie ist immer noch da, ist aber anders geworden. Fühlt sich ganz anders an, wenn sie sich zeigt. Und es sind immer Dinge im außen, ja, es sind immer andere Menschen, die in mir die Heilige Wut aktivieren. Was nicht heißt, dass ich den anderen Menschen die „Schuld“ daran gebe. Oh nein. Das Wort „Schuld“ habe ich längst schon vor Jahren aus meinem Wortschatz getilgt. Sie stören mich einfach im Flow, in meinem ureigenen Sein, und dann kommt meine Heilige Wut. Was ich nicht steuern kann. Aber ich kann natürlich die Heilige Wut kompensieren. Und verwandle sie kreativ. In Bildern, die ich dann male oder ich meditiere, um mich zu inspirieren und zu zentrieren, ich schreibe oder mache einen langen Spaziergang bei uns am Fluss. Wo ich mir neue Energie hole, mich erde und zutiefst entspanne.
Das falscheste, was du tun kannst, ist aus einer falsch verstandenen Intention heraus all deine Gefühle wegmeditieren zu wollen. Da das nicht funktioniert. Und dich absolut daran hindert, dein Herz wirklich zu öffnen. Meditieren an sich tut unglaublich gut. Dient aber nicht dazu, deine Gefühle nicht mehr zu spüren. Im Gegenteil. Echtes spirituelles Erwachen ist dazu da, all deine Gefühle endlich zu fühlen. Sie endlich mal zuzulassen und einfach nur da sein zu lassen. Und deine Emotionen, die dich nur triggern und dich aus deiner Mitte herausholen, zu heilen.
Es ist eine Entscheidung, nach deinem Herzen zu leben und deiner Seele. Und eben nicht mehr aufs Ego und deinen Verstand zu hören. Genau das gehört zum Erwachen. Zu deiner Heilung. Es geschieht dann von selbst. Sobald du es umsetzt und schaffst, nur mehr darauf zu hören. Dann dreht sich die Energie und zieht das gesamte Leben zu dir. Und es fehlt dir an nichts mehr. Alles wird dir geschenkt. Du erlebst eine Fülle, die du dir in wildesten Phantasien nicht ausmalen kannst, wenn du sie nicht erlebst, wenn du noch immer im Mangel bist. Sobald du es schaffst, sie zu empfangen. Die Energiefrequenz dieser Stärke auch auszuhalten und stabil und konstant in dir zu halten. Ohne dass du vor dir selber noch flüchtest. Und die Energie dieser Liebe vermeidest. Nein. Dein Herz ist dann offen. Und bleibt offen, selbst wenn Menschen im außen dich ablehnen sollten. Du bist dann gelassen und lässt es geschehen. Kannst Ablehnung akzeptieren. Lernst mit der Zeit, damit umzugehen.
Ich bewerte nicht mehr, meistens jedenfalls nicht, sondern nehme wahr und sehe und fühle meine ureigene Wahrheit. Ich sehe die Fakten, die objektiv sind und stelle manches auch subjektiv fest, wo jeder Mensch seine ureigene Wahrheit besitzt.
Aber absolut nichts ist für mich bloß „Liebe und Licht“. Denn alles in unserer dualen Welt hat zweierlei Seiten. Alles besitzt gegensätzliche Pole. Was auch sein muss, da es ansonsten keinerlei Mitte gibt. Auch wir könnten uns nicht in unserer ureigenen Mitte befinden. So müssen wir also erst beide Seiten erkennen und sie vollends durchfühlen und auch erleben, bevor wir in unsere ganz eigene Mitte gelangen. Und uns dort in unserer Tiefe verankern.
Einfach und leicht ist ausschließlich unsere ureigene Wahrheit. Die Wahrheit ist immer einfach und leicht. Jegliche Lüge ist schwer und kompliziert. Und je komplexer und umständlicher eine künstlich erschaffene Lüge ist, desto schmerzhafter wird es auch, sich ihr zu stellen. Und die Wahrheit der Lüge als Lüge und Schein zu enttarnen. Das muss sogar weh tun und schwer sein, denn das ist die Natur der erfundenen Lüge. Die Lüge der komplexen künstlichen Welt.
Jeglicher Schmerz, der uns in unserem Leben zugefügt wurde ist künstlich erschaffen. Von uns selbst eine künstlich erschaffene Illusion, die wir selber am Leben erhalten. Um uns von unserer ureigenen Wahrheit fernzuhalten. Ja, um den Schmerz in uns nicht wirklich zu fühlen. Der in uns die ganze Zeit da ist. Um seinen Platz bettelt. Wir ihn aber zu lange verdrängen und ignorieren. Ihn nicht verkörpern. So dass er endgültig heilen kann. Und wenn er dann hochkommt, wird er sehr heftig. Und da die meisten dies wissen und unbewusst spüren, da dies das ganz natürliche Ur-Wissen unserer Seele ist, drücken sie diesen Schmerz weg. Und wollen ihn nicht spüren. Verweigern sich ihrer ureigenen Wahrheit. Verweigern sich ihrem ureigenen spirituellen Erwachen. Verweigern sich ihrem offenen Herzen und der wahrhaftigen Liebe, die doch die ganze Zeit in ihnen da ist. Die nur gefühlt werden will. Die fließen will. Und sich verbreiten will. Die einfach da sein will. Weil sie schon da ist. Aber wir das nicht wissen wollen, solange wir uns an unser ureigenes und authentisches Sein nicht erinnern. Uns unserem eigenen wahrhaftigen Sein und innersten Kern unserer Seele verweigern. Und ihn vermeiden.
Uns selber vermeiden. Und so auch die echte Verbindung mit einem anderen Menschen mit Tiefe und echter Erfüllung vermeiden. Weil wir uns der Verbindung mit unserem wahrhaftigen Sein tunlichst verweigern. Und das nur, weil unser Verstand es einfach und leicht will. Er es bequem will.
Lieber packen wir all unsere Gedanken in die in unserem Kopf aufgespannte bequeme Hängematte unseres Verstandes, als dass wir wohltuende Stille und Klarheit in unserem Kopf einkehren lassen und uns ernsthaft daran erinnern, wer wir in unserer Tiefe tatsächlich sind. Und das gelingt nur, wenn wir die Schlüssel zu den Portalen finden und diese zulassen, die uns in unser Herz zurückführen. Die uns zur Liebe und in unser eigenes Licht führen. Und dafür müssen wir durch die finstersten Kammern in unserer Seele. Denn nur durch die bestehende Finsternis entsteht überhaupt Licht. Ist dir das bewusst?!
In jedem von uns existiert auch eine finstere Seite. In jedem von uns gibt es die inneren Schatten. Und zwar die tiefen Schatten, die dein strahlendes Licht mit ihrem Dasein verhindern. Allerdings brauchen wir diese inneren Schatten, da ohne die Schatten kein Licht existiert. Wir unser ureigenes Licht gar nicht erkennen und sehen können. Dafür brauchen wir unsere inneren Schatten. Und dafür wiederum brauchen wir einen menschlichen Spiegel, durch den wir diese inneren Schatten und somit das Licht und die Liebe in uns wirklich erkennen.
Ohne die Finsternis gibt es kein Licht. Denn wenn da nur Licht ist, entsteht keinerlei Schatten. Licht befindet sich immer in seiner Mitte. Beobachte eine Kerzenflamme. Und du wirst feststellen, dass eine Flamme keinerlei Schatten wirft. Da sie sich ganz in ihrer Mitte befindet.
Irgendwann in unserem Leben sind wir also aus unserer Mitte gerückt, sind wir im wahrsten Sinne des Wortes verrückt - aus unserer Mitte herausgerückt – und die Finsternis in unserer Seele konnte sich bilden. Allerdings haben wir die Räume mit unseren Schatten ganz fest verschlossen. Und meiden es tunlichst, den Räumen nahe zu kommen. Weil sie uns an unsere tiefsten emotionalen und seelischen Defizite, Wunden und Schmerzen erinnern. An Enttäuschungen, die wir erlebt haben und an Verlust.
Deshalb vermeiden wir über so lange Zeit unsere ureigene Tiefe. Weil wir dann sofort gezwungen sind, uns diesen Schmerzen und Schatten zu stellen. Den Raum zu betreten und Licht in den dunklen Raum fließen zu lassen. Damit wir den Schmerz sehen. Damit wir ihn fühlen. Damit wir uns selbst sehen, in unserer Essenz.
Wir haben Angst entwickelt, auch nur gedanklich dem Raum nahe zu kommen. Und dann hat sich die Angst vor unserer Angst gebildet, die uns noch mehr von unserer Mitte verrückt und noch mehr aus unserer Tiefe herauskatapultiert. Wir dümpeln dann an der Oberfläche in unserem Leben dahin, obwohl wir uns so sehr nach Tiefe und wahrer Liebe verzehren, dass diese Sehnsucht uns schmerzt. Aber den Schmerz halten wir, so seltsam es ist, sehr lange aus. Da der Sehnsuchts-Schmerz anders ist.
Der Schmerz unserer Sehnsucht ist bitter und süß und wir halten ihn für normal. Den Schmerz aus Enttäuschung und tiefer Verletzung wollen wir dagegen nicht spüren. Obwohl wir uns selber am meisten verletzen. Indem wir die dunkle Seite in uns und unseren Schmerz ignorieren. Wir deuten den Schmerz in uns einfach nur um. Wir definieren ihn als Sehnsucht und projizieren diese Sehnsucht auf andere Menschen. Auf Dinge, die wir uns nicht erfüllen (wollen oder können), sondern uns ständig nach ihnen verzehren. Wir transportieren unseren Schmerz auf diese Weise nach draußen. Weil es so einfacher ist, unseren Schmerz zu ertragen. Anstatt wir den Schmerz in uns heilen und uns die Sehnsucht erfüllen.
Wenn es die absolute Finsternis also niemals irgendwo gäbe, wenn es keinerlei Schatten irgendwo gäbe, gäbe es auch keinerlei Licht.
Versteckst du dich mit deinem Licht mitten im Licht, bist du nirgends zu sehen. Denn Licht ist und bleibt Licht. Weil alle zu sehen sind. Und so ist das einzelne Licht nicht zu erkennen. Selbst wenn dein Licht echt und das der anderen künstlich erschaffen ist. Dann musst du mit deinem individuellen Licht alles andere weit überstrahlen, damit der richtige Mensch dich auch wahrnimmt und sieht, der auf derselben Frequenz wie du ist. Dein Licht muss also sehr viel heller erstrahlen, als das der anderen Menschen, damit dich der richtige Mensch sieht und erkennt. Denn wenn du ganz bei dir selbst bist, bestehst du nur noch aus Licht. Dann hast du sämtliche Schatten in dir getilgt. Dann hat dein Licht die Finsternis deiner dunkelsten Seelenräume verschluckt. Und du hast dich selbst wirklich geheilt. Denn wahre Liebe ist pures Licht. Es braucht dann keinerlei Schatten und Finsternis mehr, damit du selbst leuchtest und strahlst. Das passiert dann von selbst. Weil du selbst Liebe und somit Licht bist. (Was aber dann immer noch nichts mit diesem „Licht-und-Liebe-Ding“ der pseudo-spirituellen „Szene“ zu tun hat.) Denn dort herrscht ja das Credo: „Meditiere all deine Gefühle und Emotionen weg und alles wird gut“. Nein. Nichts wird so gut. Weil du so nicht in deine wahrhaftige Tiefe gelangst.
Die wahrhaftige Liebe ist einfach nur Liebe. Nur so entsteht echte Verbindung und Tiefe und Innigkeit und Intimität. Zuerst (zurück) zu dir selbst in deine ureigene Wahrheit und Tiefe - in deine Verbindung zu dir - und dann in der tiefen Verbindung zu einem anderen Menschen. Nämlich zu dem (Seelen) Menschen, der wirklich zu dir gehört. Der zu dir passt. Der wirklich auf Dauer an deiner Seite für dich bestimmt ist. Und der aus freiem Willen aus wahrer Liebe mit seinem offenen Herzen an deiner Seite bleibt. Dich nicht mehr verlässt, weil du dich nicht nochmal verlässt. Sondern einfach nur bleibst. Ganz bei dir selbst bleibst. In deiner Mitte.
Du kannst keinen Schritt dabei überspringen. Du musst sämtliche Schlüssel zu den Portalen in die wahrhaftige Liebe und dein geöffnetes Herz finden und durch die Portale hindurch schreiten. Und nicht nur hindurch schreiten. Nein, du musst dich jedem einzelnen Thema zu den passenden Schlüsseln tatsächlich stellen. Nur so gelangst du in deine Tiefe und es entsteht echte Verbindung.
Was auch für mich schwer war, all das zu lernen. Aber ich habe all das geschafft und lebe heute genau das in meinem Leben. Mit meinem offenen Herzen. In wahrhaftiger Liebe. In der tiefen Verbindung zu mir. In erster Linie. Und dann erst kommt die Verbindung im außen, mit meinem zu mir gehörenden (Seelen) Partner.
Sämtliche Schlüssel in die wahrhaftige Liebe habe ich auf meinem persönlichen Weg selber entdeckt. Ich bin durch die Portale gegangen und habe mich all dem gestellt. Und es durchfühlt. Wenn du auch nur einen der Schlüssel auslässt und überspringst, bleibt die Erfüllung und Tiefe in der wahrhaftigen Liebe dir fern. Bleibt echte Verbindung dir fern.
Wie dir all das gelingt und was du tun kannst, zeigt dir mein Buch „Die Magie der wahrhaftigen Liebe – wie du dein Leben mit Tiefe und echter Liebe erfüllst“.
Dieses Buch ist gedacht für hochsensible und hochsensitive Menschen, Dualseelen und Seelenpartner. Für all diejenigen Menschen und Seelen, die ihr Herz öffnen und sich erinnern wollen, was ihr Herz schon längst weiß: Dass die wahrhaftige Liebe in Wahrheit viel mehr ist, als bloßes Gefühl...
© Von Herzen, Isi Winderberg
Die Illusion in der Liebe
Ich wollte mich ehrlicherweise mit dem Thema Dualseelen in meiner Arbeit nicht mehr befassen. Denn eigentlich ist über das Thema schon alles gesagt. Aber nach langer Überlegung finde ich es doch an der Zeit, mal wieder einen Artikel darüber zu schreiben. Weil ich allgemein höre und sehe, dass sich bei den Menschen nichts ändert. Die meisten, die mit dem Thema Dualseelen und mit wahrhaftiger Liebe zu tun haben, drehen sich dabei immer wieder im Kreis. Und kommen nicht wirklich voran. Sie kommen nicht an den Punkt, an dem sie längst sein müssten, wenn sie sich in einer echten (Dual-) Seelenverbindung und in wahrhaftiger Liebe befänden. Weil sie sich wieder und wieder nach außen orientieren und nicht in der Lage sind, sich konstant nach innen zu wenden. Hin zu sich selbst. Und da auch zu bleiben. Da wo sie eigentlich sein müssten, wenn sie auf ihren wahren Dualseelenpartner getroffen sind. Denn die wahrhaftige Liebe ist eine heilende Liebe. Sie ist reinigend und befreiend. Und das passiert bei den meisten nach meiner Beobachtung (immer noch) nicht. Ja, es sind sogar einige der irrigen Meinung, dass die Dualseelenliebe einfach eine toxische Liebesbeziehung wäre. Aus der man nicht mehr herauskommt. Was definitiv nicht der Fall ist. Nein. Allerdings leben zu viele in einer schillernden Illusion ihres konditionierten Verstandes, was die Dualseelen-Thematik und die verbindlich gelebte wahrhaftige Liebe betrifft. Und darüber will ich hier schreiben...
Das Thema Seelenverbindung und die wahrhaftige Liebe begleitet mich selbst jetzt seit drei Jahrzehnten durch insgesamt drei Seelenverbindungen. Darunter meine Dualseele und mein wahrhaftiger Seelenpartner. Den ich auch meine wahre Dualseele nenne. Weil er mir auf einer sehr hohen Ebene meines Bewusstseins und der wahrhaftigen Liebe vom Universum geschickt wurde.
Und ich auf meinem jetzigen Stand meines Bewusstseins und meiner Erfahrung sehr genau weiß, dass man auf jeder Ebene seines Bewusstseins den passenden (Dual-) Seelenpartner vom Universum erhält.
Auf den höheren Ebenen ist die Liebe bedingungslos. Sie ist wahrhaftig. sie ist freiwillig. Ja, sie ist eine bewusste Entscheidung. Dabei ist sie absolut loslassend. Sie ist frei. Die wahre Liebe beraubt dich jeglicher Illusionen in deinem Kopf, wie Liebe (vermeintlich) zu sein hat.
Auch ist es eine Illusion des konditionierten Verstandes, dass es angeblich nur eine einzige Dualseele gäbe. Was nach meiner Erfahrung definitiv nicht der Fall ist. Was einem aber die meisten Menschen nicht glauben. Oder es komplett falsch verstehen. Weil sie es Stand ihres aktuellen Bewusstseins einfach (noch) nicht können. Auch ich habe das über sehr lange Zeit nicht geglaubt. Erst als ich es definitiv selber erlebt habe, war der Fakt für mich klar.
Ja, es gibt mehrere (Dual-) Seelenpartner. Je nach dem Stand deines Bewusstseins. Und deinem offenen oder (noch) geschlossenen Herzen. Und je nachdem, wie viele Seelenpartner du für deine persönliche Heilung und spirituelle Entwicklung brauchst. Bei mir waren es wie gesagt bis jetzt insgesamt drei. Und jeder der drei auf einer anderen und immer weit höheren Stufe meines Bewusstseins und der Liebe an sich.
Weshalb ich all dieses aus eigenem intensiven Erleben in allen Facetten und Schattierungen kenne. Und in allen Details erforscht habe.
Da dieses Thema so unendlich groß und weitreichend ist, befasse ich mich längst mit den dahinter liegenden Themen. Um die es in Wahrheit auf diesem Weg die ganze Zeit geht. Die auf den ersten Blick so rein gar nichts mit dem Dualseelen-Thema zu tun haben, auf den zweiten und dritten Blick aber doch...
Es geht um die tiefgreifenden, weitreichenden und alles umfassenden Themen HINTER dem Thema Dualseelen. Die viele aber nicht sehen wollen. Denen ich mich auf meiner Website, in meinem Blog und in meinen Büchern inzwischen allerdings punktgenau widme.
Ja, es geht um die bedingungslose wahrhaftige Liebe an sich. Es geht um die Liebe in DIR. Die DU die ganze schon SELBST BIST.
...weil ich mich persönlich stets weiterentwickle und heile. Und alles aus einer vollkommen anderen Perspektive und sehr hohen Ebene meines Bewusstseins und meines bewussten Seins aus meinem Herzen heraus sehe. Die Richtung meines persönlichen Weges hat sich geändert. Der Weg an sich allerdings nicht.
Genauso wie du deinen ganz persönlichen Weg hast. Den du konstant für dich gehst. Und der Auslöser für diesen Weg (vielleicht auch) deine Dualseele oder ein Seelenpartner ist.
Im Laufe der Zeit habe ich sehr viel beobachtet. Ich habe in meiner Arbeit sehr viel mit weiblichen Kopfmenschen (dabei waren „nur“ zwei männliche Kopfmenschen) und noch mehr mit Herzmenschen (sowohl weiblich als auch männlich) Gespräche geführt. Und auch privat war und bin ich in all der Zeit mit weiblichen und männlichen Kopfmenschen sehr eng verbunden. Und ich nehme so einiges wahr. Das nach meiner Erkenntnis nach vielen Jahren so ganz anders ist, als manch einer denkt.
Nach meiner Beobachtung ist die ganze Herz-Kopf-Thematik ganz anders als allgemein dargestellt wird. Und gilt für alle Verbindungen, die Herzmensch und Kopfmensch betrifft. Nicht nur Dualseelen.
Aber die Wahrheit will kaum jemand sehen. Ich schreibe sie trotzdem. Denn ich finde sie wichtig. Ja, ich finde diese Erkenntnisse sogar elementar. Denn was das Thema Dualseelen betrifft, laufen sehr viele mit einem stoischen Tunnelblick durch die Welt. Und sind nicht bereit, die wirkliche Wahrheit zu hören. Ja, die wirkliche Wahrheit zu akzeptieren. Die oftmals ganz anders ist, als ihr Verstand die ganze Zeit denkt.
Allein der Begriff "Seelenverbindung" sagt alles aus. Es hört aber niemand darauf: Seelenverbindung ist die Verbindung mit deiner eigenen Seele. In deinem Inneren.
Und genau das zeigt die Verbindung im außen mit der Dualseele. Und nichts anderes. Alles andere entsteht nur im Kopf. In der Illusion der eigenen Gedanken. Sind Wünsche aus dem bedürftigen Ego. Denn eine verbindlich gelebte und konstant stabile Liebesbeziehung aus wahrer Liebe passiert äußerst selten. Die meisten leben, was ihre Dualseele betrifft, in einer schillernden Illusion ihrer gedanklichen Vorstellung.
Sie machen sich ihr ganz eigenes Bild und an genau diesem inneren Bild halten sie vehement fest. Ganz egal, ob dieses Bild wirklich real ist oder nur Phantasie. Bloßes Wunschdenken. Und Illusion.
Die Seelenverbindung im außen ist Illusion. Beziehung im außen mit einem anderen Menschen ist Illusion.
Sie ist die nach außen auf einen anderen Menschen gerichtete und projizierte Sehnsucht in deinem Kopf. Sie dient dir als Spiegel und zeigt dir das Spiegelbild deiner eigenen Sehnsucht im außen, weil du von deiner eigenen Seele in deinem Inneren getrennt bist.
Und nun erwartest, den passenden (Seelen-) Partner zu finden, der dich von außen erfüllen und komplettieren soll. Anstatt dass du dich in deinem Inneren mit deiner Seele wieder vereinst. Und so in dir selbst (wieder) ganz bist, ohne dass du einen anderen Menschen zu deiner Erfüllung brauchst. Sondern dich einzig selber erfüllst.
Die Trennung von einem anderen Menschen im außen ist pure Illusion.
Wenn du in deinem Inneren nämlich mit deiner Seele wirklich vereint bist, fühlst du dich niemals getrennt von dem Menschen, der dich im außen vermeintlich im Stich lässt. Oder von dem du dich selbst rein äußerlich trennst. Weil du in dir selbst ganz bist. Dann kannst du keinerlei Trennung im außen empfinden.
Sie wünschen sich mit einer solchen Macht eine gelebte Liebesbeziehung mit diesem Menschen, dass sie vollkommen außer acht lassen, dass der andere sie nicht will. Denn würde er sie wahrhaftig wollen, würde er sich auch verbindlich für sie entscheiden. Und sich auf diese gemeinsam gelebte Partnerschaft einlassen. Und würde die immens fließende Energie dieser Liebe auch dauerhaft aushalten können. Das tun die meisten allerdings nicht. Die meisten verharren oft über viele Jahre lieber in ihrer Angst. Weil sie Angst vor der Angst haben. Und nicht in der Lage sind, sich dieser Angst vor ihrer Angst wirklich zu stellen. Das will leider aber niemand begreifen. Die meisten leben lieber weiter in Täuschung. Und täuschen sich dabei die ganze Zeit selbst. Sie bleiben dermaßen in ihren gedanklichen Illusionen verhaftet und sind dermaßen auf ihr Gegenüber im außen fixiert, dass sie nicht in der Lage sind zu begreifen, dass sie sich in Wahrheit die ganze Zeit selbst von ihrem wahren Liebesglück abhalten. Das oft ganz anders daherkommt, als man selbst denkt.
Und das ist die Wahrheit. Dass die gelebte Liebesbeziehung mit der Dualseele in den seltensten Fällen wirklich passiert. Was ich in meiner Arbeit aber auch zig-mal gesagt habe. Was einem aber kaum ein Mensch glaubt.
Auch ich war zu lange auf diesen einen Menschen in meinem Leben fixiert. Und musste mich dann aus dieser Fixierung, dass aus uns jemals ein richtiges Paar wird, befreien. Und mich aus meinen Illusionen herauslösen.
Nämlich der Illusion, dass wahre Liebe zu einem anderen Menschen im außen ganz automatisch in eine verbindlich gelebte Partnerschaft führt. Dem ist tatsächlich NICHT so.
Denn wahrhaftige Liebe hat so absolut gar nichts mit verbindlich gelebter Beziehung oder geheilter Partnerschaft mit einem anderen Menschen im außen zu tun. Sondern ausschließlich mit der gelebten Beziehung aus wahrer Liebe zu unserem authentischen Selbst. In unserem Inneren. Und genau das will niemand begreifen. Diese Wahrheit will kaum jemand hören.
Die wenigsten gestehen sich ganz ehrlich ein, dass sie in einer konstanten Illusion leben. Dass sie in ihren Denkmustern, die sie über die Liebe und über Beziehung gelernt haben, ganz tief verhaftet sind. Dass sie in ihren bisherigen Mustern und Konditionierungen noch immer gefangen sind, was eine gelebte Liebesbeziehung angeblich ist. Oder wie Liebe vermeintlich zu funktionieren hat.
Ja, dass wahre gelebte Liebe in Wahrheit ganz anders ist, als der konditionierte Verstand denkt.
Sehr viele denken, sie lieben wahrhaftig. Und hätten ein offenes Herz. Wenn man aber genau hinschaut, sieht man ein verschlossenes Herz. Und der Mensch befindet sich andauernd in seinem Kopf. Und kontrolliert die Liebe mit seinem Verstand. Ein offenes und wirklich wahrhaftig verbindlich liebendes Herz Fehlanzeige. Auch bei den Herzmenschen!
Ja, der andere im außen wird sehr wohl gewollt. Aber man selbst in seinem Inneren fühlt sich nicht wirklich. Weil man die eigene Tiefe und seine wahren Gefühle vermeidet. Und weiterhin in der Falle der Illusion sitzt. Anstatt sich der eigenen Wahrheit ehrlich zu stellen. Und wirklich bedingungslos in die tiefsten Schatten und Dunkelheit der eigenen Seele zu tauchen, sie zu erkunden und sich darauf einzulassen, was man dort findet, um sich zu heilen. Und sich vor allem aus seinen Illusionen ganz zu befreien.
Nach meiner Beobachtung baden allerdings zu viele chronisch in ihrer Illusion. Sie halten die Illusion ihrer gedanklichen Vorstellung vehement fest. Ja, sie fixieren sich mit all ihrer Macht auf diese Gedanken. Und weigern sich stoisch, die Illusion als Illusion anzuerkennen. Sie verrennen sich lieber in ihren Gedanken, als sich der wirklichen Wahrheit und vor allem der von ihnen selber (nicht) gelebten Realität zu stellen.
Sie denken, sie lieben, derweil sie nur die Illusion in ihrem Kopf pflegen. Sie lieben ihr inneres Bild, dass ihr Verstand künstlich für sie erschaffen hat. Und an diesem inneren Bild halten sie viel zu lang, oft genug sogar über Jahrzehnte, fest. Und limitieren sich so die ganze Zeit selbst.
- Sie lieben die Illusion von wahrhaftiger Liebe
- Sie lieben die Illusion von gelebter Beziehung
- Sie lieben die Illusion einer verbindlichen Partnerschaft
Leben sie aber nicht in der Realität. Stattdessen flüchten sie permanent vor sich selbst und ihrer eigenen Wahrheit und lenken sich mit ihrer gedanklichen Illusion von sich selbst ab.
Denn wenn sie sich selbst wahrhaftig lieben würden, würden sie von ihrer gedanklichen Illusion ablassen. Und sich aus diesen Gedanken befreien. Weil sie ganz einfach erkennen und fühlen, dass es nur eine gedankliche Vorstellung ist, an der sie die ganze Zeit irrtümlich festhalten.
Der Fokus in meiner Arbeit als Mentorin und Therapeutin war jahrelang sehr intensiv auf das Thema Dualseelen gerichtet. Und ich war immer wieder erstaunt, wie viele Menschen den wahren Sinn dieser Liebe so gar nicht verstehen (wollen). Wie sehr sie an ihrem illusorischen Denken festhalten und das Glauben der Wahrheit schlichtweg verweigern. Dass nach meiner Beobachtung und Erfahrung auch und gerade weibliche Herzmenschen sehr oft verschlossen sind, ohne dass sie es merken.
Obwohl ihnen der männliche Kopfmensch es permanent spiegelt, sehen zu viele weibliche Herzmenschen nicht hin. Sie sehen nicht hin und verstehen es nicht, dass der andere immer der menschliche Spiegel des eigenen Selbst ist. Sie sehen zwar beim anderen die Kopflastigkeit, aber nehmen nicht wahr, dass sie selbst ständig in ihrem Kopf sind. Dass sie es selbst sind, die ihre Gefühle vermeiden. Dass sie ihr eigenes Herz dicht gemacht haben. Dass es das eigene Herz ist, um das die Schutzmauern aufragen, wie hohes Gebirge. So dass die sowieso schon verkopfte Dualseele sie kaum überwindet. Und dann vor dieser unüberwindbaren Wand, die hoch vor ihm aufragt, voller Angst flüchtet.
Dabei geht es hier um die Liebe. Um die wahrhaftige Liebe. Es geht ums Herz. Um das eigene Herz. Das Herz der Herzmenschen.
Das oft so sehr aus tiefsitzender Angst der wahren Liebe verschlossen ist, dass sie sich in den Kopf flüchten. Sie flüchten sich in den Kopf, (in dem der Kopfmensch bereits die ganze Zeit ist), ohne dass es ihnen bewusst ist. Von wahrer Liebe sieht und spürt man nach meiner Beobachtung oft nicht die winzigste Spur. Von Angst, Kontrolle und Ego allerdings schon.
Der Lärm ihrer Gedanken, die Illusionen in ihrem Kopf, macht sie verrückt. Und darum geht es in Wahrheit.
Sie halten an ihrem Bindungswunsch und ihren Illusionen in ihrem Kopf vehement fest und lassen nicht los. Die Konsequenzen daraus bedenken sie dabei allerdings nicht. Sie dienen sich beide als menschliche Spiegel, in den sie nicht hinsehen. Die Herzmenschen ignorieren nach meiner Beobachtung sehr oft sämtliche Zeichen, die der andere sendet. Die der andere ausspricht. Die der andere zeigt in seinem Verhalten der Abwehr, des Schweigens und seiner Flucht.
Sie verstehen es zwar mit dem Kopf und mit ihrer Logik, aber nicht in der Tiefe. Im eigenen Herzen. Sie können die Wahrheit in sich nicht wirklich fühlen, weil sie ständig damit beschäftigt sind, sich weiteren Illusionen zu widmen.
Denn der Verstand produziert immer noch mehr Illusionen, noch mehr gedankliche Vorstellungen und innere Bilder und zwar solange, bis man endlich von seinen Gedanken und Wünschen im Kopf ablässt. Und sich aufs Fühlen der eigenen Wahrheit in seiner Tiefe wahrhaftig einlässt.
Die Wahrheit kann oder will von zu vielen nicht gehört werden. Die Wahrheit kann von zu vielen nicht zugelassen, angenommen und umgesetzt werden, weil zu viele in ihrem Kopf und mit ihrem Ego auf diesen anderen Menschen im außen fixiert sind. So sehen sie sich nicht in der Lage, mit offenem Herzen die wahrhaftige Liebe einfach nur in sich selbst halten zu können. Geschweige, vom anderen die Liebe in all ihrer Kraft einfach empfangen zu können. Sondern immer nur limitiert.
Die wahre Liebe lässt sich allerdings nicht limitieren. Sondern sie will mit all ihrer Kraft ungebremst fließen und vollends verbindlich gelebt und gefühlt sein.
Sie wollen mit aller Macht eine Beziehung mit diesem Menschen erzwingen und wollen nicht verstehen, dass dieser Mensch oft in keiner Weise als verbindlicher Lebenspartner oder als verbindliche Lebenspartnerin für sie in diesem Leben bestimmt ist. Sondern einzig als Lernpartner dient, für ihre Weiterentwicklung und Heilung und spirituelle Transformation.
Sie wollen zu oft nicht verstehen, dass es auf diesem Weg einzig um sie und ihr eigenes Selbst geht.
Sie wollen es nicht sehen, wie tiefgehend und weitreichend diese Thematik eigentlich ist und wie lang dieser Heilungsweg für sie tatsächlich dauert. Dass oberflächliche und rein punktuelle Arbeit nichts bringt. Sondern ausschließlich punktgenaue, verbindliche und ganzheitliche, tiefgreifende und intensive Arbeit mit ihren inneren Schatten sie höchst effektiv vorwärts bringt.
Dass dieser schmerzhafte, langwierige Weg zudem erst dann tatsächlich anfängt, wenn sie an dem Punkt sind, sich vollends sich selbst zuzuwenden. Nach innen zu wenden. Und ihren Fokus weg von dem anderen lenken. Weg vom außen, hin nach innen. Hin zu sich selbst.
Mir wurden zu oft nur oberflächliche Fragen gestellt zum Gegenüber. Zu der Dualseele. Sie wollten zu oft nur wissen, wie sie den anderen in eine Beziehung bekommen. Ihre eigene Tiefe haben viele dabei vermieden. Ihre wahre innere Größe dabei niemals entdeckt.
Ich sehe die Wahrheit. Weil ich sie kenne. Weil ich die Wahrheit seit vielen Jahren die ganze Zeit intensiv selber erlebe.
Ich bin selber zu lange den Illusionen in meinem Kopf gefolgt, die ich mir sowohl in privater als auch in beruflicher Hinsicht gemacht hatte, weil ich gedacht hatte, ich müsse (mir selbst und auch bestimmten Menschen in meinem Leben) etwas beweisen.
Meine Illusionen haben mich inzwischen gelehrt, dass zu viele Menschen für die wahrhaftige Liebe in sich nicht wirklich bereit sind.
Sie sind nicht bereit, für die wahrhaftige Liebe den Preis zu bezahlen. Nämlich den Preis echter Heilung. Den Preis für die Befreiung ihrer wahren inneren Kraft. Und das verbindliche leben ihrer eigenen Macht.
Sie sind nach meiner Erfahrung und meiner Beobachtung nicht wirklich bereit, in sich selber und ein gesundes, erwachtes, erwachsenes (Seelen-) Leben in Wahrheit und Eigenmacht, in Selbstbestimmung und Verantwortung für sich selbst zu investieren. Da sie die eigene wahrhaftige natürliche Macht in sich selbst nicht wirklich wahrnehmen, erkennen und sehen wollen (oder nicht können). Weil ihre Angst und ihre Zweifel (ihr Misstrauen vor ihrer ureigenen Wahrnehmung und ihren ureigenen wahren Gefühlen) – die Illusionen in ihrem Kopf - sie genau daran hindert.
Sie gehen zu oft nur bis zu einem gewissen Punkt ihrer Entwicklung und hören dann auf. Kommen nicht weiter. Weil es für sie dann zu sehr in die eigene Tiefe geht. Und das vermeiden zu viele. Weil es ihnen zu schmerzhaft und anstrengend ist. Sie können die Wahrheit in ihrer Tiefe nicht glauben, weil ihre erlernten Illusionen in ihren Gedanken sie an genau diesem Glauben hindern.
- Sie sind nicht bereit oder schaffen es nicht, die Dinge auch umzusetzen und durchzuhalten, die sie wirklich voranbringen
- Sie sind nicht bereit oder halten dieses nicht durch, den Weg ihres Herzens konstant auch zu gehen
- Sie sind nicht bereit, die ureigene Stimme der eigenen Seele zu hören
- Sie sind nicht bereit, ja, sie verweigern es vehement, sich aus all ihren Ängsten und Schmerzen und Illusionen in ihrem Kopf zu befreien
- Sie sind nicht bereit und schaffen es nicht, ihre natürliche Ur-Kraft, die Energie in sich selbst, einfach nur fließen zu lassen und stabil in sich zu halten
Nein. Sie wollen lieber belogen, betrogen und immer weiter getäuscht werden. Sie investieren in Lügen und Täuschung und bloße Worte und glauben den Illusionen in ihrem Kopf. Hören aber nicht auf ihre eigene innere Wahrheit. Sie hören nicht auf die Weisheit in ihrem Herzen. Sie merken es nicht oder wollen es nicht wahrhaben, dass sie - von außen gesteuert - in ihrem unendlichen Kreislauf der Wiederholung, des Sehnens und Leidens und Wollens und ihrer Illusionen festhängen.
„Schuld“ an diesem unhaltbaren Zustand ist einzig dieses künstlich erschaffene System, das uns Menschen in unser konditioniertes und programmiertes Denken und unsere Illusionen gebracht hat. Und die Masse in ihrem konditionierten Denken und ihren Ängsten höchst raffiniert festhält. Was nun allerdings glücklicherweise immer mehr aufbricht. Und die Wahrheit endlich ans Tageslicht kommt. Weil jede Lüge irgendwann auffliegt.
Die Wahrheit und wahre Liebe siegt immer. Es ist wie immer alles „nur“ eine Frage der Zeit...
Auch ich habe, wie schon erwähnt, sehr lange gebraucht, um mich aus den Illusionen in meinem Kopf zu befreien, die ich in meinem konditionierten und von außen beeinflussten Denken die ganze Zeit über viele Jahre lang hatte.
Heute lebe ich frei von jeglichen Illusionen in meinem Kopf. Und folge der Passion meines Herzens, die ich mein Leben lang hatte. Ich blühe auf in meiner Arbeit des Schreibens und meine Arbeit ist keine wirkliche Arbeit für mich, sondern das pure Vergnügen. Eben weil es meine Passion ist, meine eigenen Bücher zu schreiben.
Die Liebe an sich ist die Kern-Komponente in meiner Kern-Kompetenz der Arbeit des Schreibens in meinen Büchern.
- Denn gerade in meinen Büchern geht es um die Magie der wahrhaftigen Liebe
- Es geht um die Kraft der wahrhaftigen Liebe, um die es auf diesem Weg der Entwicklung die ganze Zeit geht
- Es geht um die gelebte angstfreie Liebe, die wir alle die ganze Zeit selbst in unserem Inneren sind
Nach meiner Beobachtung dreht sich die ganze Thematik der Seelenpartner und insbesondere der Dualseelen bei vielen immer weiter im Kreis. Und das oft über viele Jahre hinweg. Derweil ist über das Thema inzwischen alles gesagt. Und es wird dennoch permanent überall wiederholt. Es wird von allen Seiten immer wieder dasselbe beleuchtet, es kommt allerdings absolut nichts dabei raus und auch nichts neues dazu.
Bei mir allerdings schon. Ich selbst bin mittlerweile so weit in meiner eigenen Entwicklung und meinem spirituellen Wachstum, dass ich aus der Beobachterperspektive das ganze Bild sehe. Ich sehe hin und füge die einzelnen Puzzleteile zusammen. Aus meinem Erleben und meiner Erfahrung und aus der Erfahrung und dem Erleben unzähliger anderer Menschen.
Denn es geht um die Liebe. Um die bedingungslose, wahrhaftige und verbindliche (Selbst-) Liebe. Die Liebe in dir. Es geht um die Liebe, die du die ganze Zeit selber schon bist.
Du befindest dich auf dem falschen Weg, wenn du denkst, dass es reicht, punktuelles Wissen von außen lediglich anzusammeln und passiv zu konsumieren, ohne dass du dieses Wissen jemals in eine aktive Tat für dich umsetzt. Weil du die ganze Zeit hoffst, dass sich von selbst etwas tut. Und sich ein anderer Mensch vor dir verändert.
- Du befindest dich auf dem falschen Weg, wenn du im außen permanent suchst und hoffst, dort die Antworten für dich zu finden. Denn deine ureigene Wahrheit, die Weisheit und Intelligenz deines Herzens, kannst du nur in dir selbst wahrhaftig fühlen
- Du befindest dich außerdem auf dem falschen Weg für dich, wenn du aus einer falsch verstandenen Intention heraus nur nach oberflächlichen Tipps suchst, wie du „den einen Mann (oder als Mann die eine Frau) in eine Beziehung kriegst“, auf diesen anderen Menschen fixiert bist und deine eigene Tiefe vermeidest
- Du befindest dich auf dem Holzweg, wenn du glaubst, dir von einem anderen Menschen ein emotionales Pflaster auflegen lassen zu können, dass lediglich kurzfristig und nur punktuell wirkt. Nur weil das leichter und einfach für dich ist, es so zu ertragen
Die Themen, um die es wirklich in Liebe, Beziehung und Partnerschaft geht, findest du alle in meinem Blog, in meinen Fachbüchern und auch in meinen Romanen.
Wisse, du hast immer die Wahl. Und kannst dich jederzeit frei entscheiden.
Folgst du lieber weiter der Angst und frönst auf Dauer der Angst vor der Angst und deiner Vermeidung der Wahrheit – folgst lieber den gedanklichen Illusionen in deinem Kopf und träumst insgeheim von der gelebten wahrhaftigen Liebe und suhlst dich weiter in deiner Sehnsucht - oder folgst du der Liebe. Der wahren Liebe in dir. Die du im außen nicht findest. Die du nur in dir selber in deiner Tiefe entdeckst und dort wahrhaftig fühlen kannst.
Der andere Mensch im außen aktiviert nur diese wahrhaftige Liebe in dir.
Als Auslöser. Nicht als die Ursache oder Wurzel. Die Wurzel der wahren Liebe befindet sich natürlicherweise immer in dir. In deinem Inneren. Sonst könntest du einen Menschen im außen nicht lieben, wenn in dir selbst die Liebe nicht wirklich vorhanden und anwesend wäre.
Lass das mal wirken :)
Denn wahre Liebe kannst du nicht suchen. Die wahre Liebe findet immer zu dir. Sie findet dich. Sie zeigt sich dir. Sobald du wirklich bereit dafür bist, wirst du sie fühlen. In deiner Tiefe. In deinem wahrhaftigen Selbst. In deinem Inneren.
Der menschliche Spiegel im außen ist pure Illusion. Da du im anderen prinzipiell immer dich selbst und die Liebe in dir - in deinem Inneren - erkennst.
Die verbindlich gelebte wahrhaftige Liebe findet zuerst ausschließlich in DIR statt. In der bedingungslosen wahrhaftigen Liebe zu dir. Und dann erst im außen. Und meist mit einem ganz anderen Menschen, als du bisher in deinen Illusionen gedacht hast. Die wahre Liebe präsentiert sich im außen so vollkommen anders, als du bislang in deinen alten Mustern geglaubt hast. Du wirst es zum richtigen Zeitpunkt selbst fühlen. In deiner Tiefe. Und wirst es dann im außen auch sehen.
Du musst dein inneres Bild und deine Vorstellung ändern, wie Liebe vermeintlich zu sein hat. Du musst dich der Vorstellung öffnen, dass alles auch ganz anders sein kann, als du es bisher in deinen Illusionen gedacht und geglaubt hast. Dann kommst du der Wahrheit in dir Schritt für Schritt näher.
Was bleibt, wenn die Illusion der Gedanken dann wegfällt, ist die pure Liebe an sich. Und die bewusste Entscheidung zweier sich selbst wahrhaftig liebender Herzen und Seelen, das Leben gemeinsam als richtiges Paar zu verbringen. Denn verbindlich gelebte wahrhaftige Liebe ist eine bewusste Entscheidung des Herzens. Im wahren Leben. Jeden einzelnen Tag. Und nicht in der Vorstellung von im Verstand produzierten Gedanken. Und bloßen inneren Bildern.
Du selbst BIST BEREITS die Liebe, die du dir im außen so sehr wünschst! Du musst dich mit der Liebe in dir selbst nur wieder vereinen.
Wenn du mehr darüber erfahren und für dich wirklich vorankommen willst, kannst du in meinem Buch "Dualseelen der Weg zu deinem wahren Selbst" tiefgehend und intensiv in diese komplexe Thematik eintauchen.
© Von Herzen, Isi Winderberg
Der spirituelle Kampf zwischen Liebe und Angst
In der spirituellen Welt ist die Liebe bedingungslos. Der Glaube an die wahrhaftige Liebe nicht zu erschüttern. Sollte man meinen. Und doch ist die Realität nach meiner Beobachtung anders. Hier geben sich Ego, Verstand, Zweifel und Angst ständig die Hand. Das Herz bleibt dabei auf der Strecke. Denn längst nicht alle, die sich für spirituell halten, sind auch spirituell. Und befinden sich wirklich in tiefem Glauben an die wahrhaftige Liebe. Nein, denn sie befinden sich ständig in ihrem Kopf. Und vermeiden in Wahrheit die wahrhaftige Liebe. Und es wird weiter in der Illusion des eigenen Denkens verharrt. Die Eigenanteile wollen dabei nicht gesehen werden. Sie werden stattdessen in Wahrheit verweigert. Und die chronische Selbsttäuschung wird weiterhin stoisch gepflegt.
Sehr viele Menschen haben unbewusst Angst vor dem Begriff "Spiritualität". Sie haben Angst vor ihrer wahren Magie. Haben Angst vor dem spirituellen Erwachen. Sie haben Angst, ein spirituell oder auch magisch geprägtes Leben zu führen. Weil sie die falschen Dinge damit verbinden. Und weil sie komplett falsche Vorstellungen von Spiritualität, der wahren Liebe oder ihrer Magie haben. Weil aufgrund Halbwissen und Falschinformationen im Netz - in endlosen kostenfrei zu konsumierenden oberflächlichen Videos, Blogs oder in Büchern - oft gänzlich falsche Dinge impliziert und suggeriert werden. Und die Menschen denken dann fälschlicherweise, es reicht aus für ihre Heilung, immer mehr Videos anzuschauen, Websites und Blogs zu durchstöbern und unzählige Bücher zu lesen.
Sie denken, Wissen alleine reicht aus. Nein. Das reicht eben nicht aus.
Du musst dieses angesammelte Wissen auch in die Tat für dich umsetzen. Ansonsten findet deine vermeintliche Heilung lediglich in deinem Kopf statt. Aber niemals in deiner Tiefe. Du legst dir ein oberflächliches "Pflaster" auf, indem du dein Wissen lediglich konsumierst und denkst, dass das reicht. Weil du die Wunde (dein Thema, das dich belastet) mit diesen oberflächlichen Informationen versteckst. So kannst du allerdings nicht in deine Tiefe vordringen. Was du immer nur selber aktiv tun kannst. Das kann niemand anderes im außen für dich tun. Du musst deine Schatten in deiner Tiefe ausgraben. Du musst sie dir anschauen. Und aktiv heilen. Dabei hilft dir das spirituelle Erwachen. Echte gelebte Spiritualität.
Spiritualität wird fälschlicherweise zu oft gleichgesetzt mit esoterischen Themen. Dabei bezeichnen diese beiden Begriffe in ihrer Natur zwei unterschiedliche Dinge. Allerdings sind beide Begriffe inzwischen entsprechend verfälscht und werden deshalb von der ungläubigen Masse sehr oft verlacht.
Sie wird aufgrund der schwarzen Schafe in dieser Branche (die es in jeder Branche zwar gibt, die aber in der spirituellen Welt in den letzten Jahren unkontrolliert aus dem Boden geschossen sind, wie Pilze) inzwischen von vielen vollkommen falsch verstanden. Und wird von einigen mittlerweile zu Unrecht als "böse" und "falsch" oder sogar als "nicht existent" verschrien. Die echte Spiritualität wird so zerstört. Was wohl auch Sinn hinter den unseriös anmutenden Praktiken ist.
Und die Magie wird sehr oft verwechselt und irrtümlich gleichgesetzt oder gleich ganz verhunzt mit "Hokuspokus", was uns in unserer Gesellschaft seit vielen Jahrhunderten leider falsch beigebracht wird. Denn echte Magie ist was ganz anderes. Echte Magie besitzt unglaubliche Macht. Und existiert in Wahrheit in jedem von uns. Sie ist nur bei den meisten verschüttet und in der wahren Essenz des wahrhaftigen Seins tief versteckt.
Zu viele wissen es gar nicht, was echte Spiritualität tatsächlich heißt. Weil sie sich in der Tiefe nicht damit befassen. Denn der Glaube in der Spiritualität findet im Herzen statt. Nicht in den Gedanken in deinem Kopf.
Du bist dann in der spirituellen Welt wirklich zuhause, wenn du das, was du glaubst, in deinem Herzen wirklich zutiefst FÜHLST. Wenn du mit deinem Glauben wirklich verbunden bist. Wenn du das, was du glaubst, auch tatsächlich verbindlich SELBST LEBST. Wenn du SELBST LIEBE BIST.
Der Glaube an dich und dein offenes Herz für die wahrhaftige Liebe in dir IST gelebte Spiritualität.
Dabei ist es ein Unterschied, ob du lediglich Angst hast und Spiritualität deswegen ablehnst oder ob du diese verweigerst und sie als Humbug und nicht existent ansiehst. Selbst hier kann tiefsitzende Angst die Ursache sein. Angst vor deinen inneren Schatten. Die grundsätzlich jeder Mensch in sich trägt.
Es geht hier darum, DEINE ureigene Wahrheit zu leben. Die ECHTE Wahrheit in dir. Die DU SELBST unter all deinen Mustern, Ängsten und Konditionierungen BIST. Es geht um DEINEN wahrhaftigen Glauben. Nicht um den Glauben, der dir von anderen übergestülpt wurde.
Wenn du vielleicht nicht wirklich an spirituelle Dinge glaubst und dich dagegen wehrst, weil dein Verstand immer wieder dazwischen funkt, ist das nicht schlimm. Denn Spiritualität ist nichts anderes als eine verbindlich gelebte innere Überzeugung. Ein tiefes inneres Fühlen in deinem Herzen. Wenn du das noch nicht kannst, ist deine Seele eben noch nicht so weit. Sie braucht dann noch Zeit.
Denn hier gibt es kein falsch oder richtig. Es gibt hier kein gut oder schlecht. Es gibt nur ein glauben oder ein nicht glauben. Wahrheit und Lüge. Und bei nicht glauben aus Angst und Unsicherheit dann zu zweifeln. Und Zweifel entstehen immer in deinem Kopf. Niemals im Herzen.
Das „nicht glauben können“ an spirituelle Dinge - wie wahre Liebe oder Magie - kommt oft bei Menschen vor, die sehr in ihrem Verstand verhaftet sind.
Die Kopf-Entscheidungen treffen und nicht auf ihre Intuition, auf ihr Herz und auf ihre Seele hören (können). Die sich selbst nicht erlauben, an spirituelle Dinge zu glauben. Da sie mit ihrem Verstand für alles eine rationale, nüchtern und sachliche Erklärung parat haben. Die auch ihrer sinnlichen Wahrnehmung nicht vertrauen. Indem sie die außersinnlichen Dinge nicht glauben oder gleich ganz verleugnen, die andere mit all ihren (Hell-) Sinnen wie Hellwissen, Hellfühlen, Hellhören, Hellsehen, Hellriechen und Telepathie wahrnehmen und spüren. Weil sie sie selbst nicht wahrnehmen, fühlen oder sehen können. Weil sie sich auf ihre ureigenen ganz natürlichen Sinne in keiner Weise einlassen können. Und somit natürlich nicht wahrnehmen können, was in der Realität da und anwesend ist.
Was im übrigen genauso für Herzmenschen gilt, die sich sehr viel in ihrem Kopf befinden.
Die davon überzeugt sind, spirituell (wach) zu sein, weil sie lediglich DENKEN, dass sie spirituell (wach) sind. Diese innere Überzeugung aber NICHT LEBEN. Nicht für sich zelebrieren. Sich nicht damit identifizieren können und ihren Glauben nicht in sich integrieren. Diese Verbindung in sich ganz einfach nicht FÜHLEN können. Obwohl sie in ihren Gedanken absolut überzeugt sind, dass sie es fühlen. Sich vielleicht sogar oberflächlich und punktuell mit spirituellen Dingen befassen. Dies aber nur funktional und mechanisch tun und nicht aus ihrem Herzen heraus.
Nur weil du vielleicht Yoga machst oder meditierst und vielleicht Heilsteine sammelst und damit arbeitest oder Orakel und Karten legst, bist du noch lange nicht spirituell wach. Auch wenn du aus deinem Ego heraus vermeintlich Magie wirkst und rein oberflächlich gesehen ein magisches Leben führst, dabei allerdings nicht mit deiner natürlichen weiblichen Ur-Kraft in dir und deinem Herzen wirklich verbunden bist, bist du noch lange nicht wirklich spirituell wach. Dazu gehört dann doch mehr. Denn es kommt darauf an, ob du das was du tust, nur oberflächlich und rein mechanisch und funktional aus deinem Kopf heraus tust, weil du denkst, es müsse so sein oder weil du es aus dem Ego heraus willst (weil es sich gut anfühlt oder gut anhört, spirituell oder gar magisch zu sein) oder weil du es in deiner Tiefe in deinem Herzen wahrhaftig fühlst. Weil du es bist. Ob du die Energien wahrhaftig fühlst, mit denen du arbeitest. Weil du mit ihnen verbunden bist. Und nicht nur in deinem Kopf davon überzeugt bist und lediglich denkst, dass du sie fühlst.
Dabei ist es ein elementarer Unterschied, ob dir nur punktuell gewisse Dinge bewusst sind oder ob du dein Herz öffnest und wirklich ganzheitlich spirituell aufwachst.
Spirituelles Erwachen geschieht. Und zwar unerwartet und plötzlich. Du kannst diesen gewaltigen Sprung in eine höhere Bewusstseinsebene normalerweise nicht bewusst forcieren. Dabei kann es passieren dass du, bedingt durch einen äußeren Auslöser, mit einem Mal spirituell aufwachst. Und so mit einem Mal vollkommen unerwartet einen riesigen Quantensprung in deiner persönlichen seelischen Entwicklung vollziehst. Es kann aber auch langsam passieren und sich viele Jahre lang hinziehen. Was aber dann immer nur punktuell spürbar ist. Und du dich gewissen Dingen peu a peu annäherst.
Es kann auch mit einem Seelenpartner oder mit deiner Dualseele im Leben passieren, dass du ganz plötzlich spirituell aufwachst aus deinem bisherigen Dornröschenschlaf. Und die Dinge mit einem Mal ganz anders wahrnimmst und siehst. Und du dann anfängst, an spirituelle Dinge wirklich zu glauben. Weil du sie fühlst. Weil die Verbindung in dir urplötzlich da ist.
Sehr viele wachen aber eben nicht auf. Und öffnen nicht wirklich ihr Herz. Sie denken nur, dass sie das tun. Sie würden für einen anderen Menschen alles tun, nicht aber für sich selbst. Und das ist der Trugschluss an der Geschichte. Das ist die Selbsttäuschung, in der viele leben. Sie beschäftigen sich zwar rein an der Oberfläche - funktional und mechanisch - mit spirituellen Dingen, gehen aber nicht in die Tiefe. Sie vermeiden dabei ihre eigene Angst und ihren eigenen Schmerz.
Sie vermeiden so ihre wahren Gefühle. Sie docken im außen ständig an andere Menschen an, um sich abzulenken von ihrer Tiefe. Von ihrer eigenen Wahrheit. Sie vermeiden stoisch sich selbst in ihrem innen. Sie brauchen die anderen Menschen im außen als künstlich erschaffene Barriere, hinter der sie sich vor sich selber und ihrem Glauben verstecken.
Spiritualität und wahre Liebe kannst du aber nicht punktuell nur an der Oberfläche leben. Du kannst nicht im Gießkannenprinzip mal hier ein bisschen, mal dort ein bisschen vermeintliche Liebe geben oder empfangen und hier ein bisschen glauben und vielleicht dort noch ein bisschen. Und dann wieder (alles an-) zweifeln. Das funktioniert nicht. Weil sie so nur in deinem Kopf ist.
- Solange die Liebe nur in deinen Gedanken, in der Illusion deines Verstandes stattfindet, bleibt sie dir fern
- Solang du die wahre Liebe in all ihrer Kraft in deinem Herzen nicht zulässt und konstant aushältst, bleibt sie dir fern
- Sie kommt nicht zu dir, wenn du sie nicht in deiner Tiefe empfängst. Wenn du nicht glaubst, dass die Liebe in dir selber schon da ist
Denn das heißt echte Spiritualität. Echte Spiritualität zu leben bedeutet, dich Höherem zu öffnen. Und die Lebendigkeit in dir zu fühlen.
Was einfach heißt, dass sich dein Herz-Bewusstsein erweitert und immer mehr öffnet. Dass dein Herz aufgeht und sich weit öffnet für die wahrhaftige Liebe. Für deine wahre Magie. Das heißt, du nimmst die Dinge, das Leben an sich und dich selbst einfach noch feiner, detaillierter und intensiver wahr. Dir werden mit einem Mal Dinge oder Fähigkeiten an dir selbst bewusst, die dir vorher in der Weise noch nicht bewusst waren. Die vielleicht aber in deinem Unterbewusstsein schon lange vor sich hin schlummern. Deine Prioritäten verschieben sich. Es werden dir Dinge unwichtig, die du bisher als wichtig für dich erachtet hast.
Spiritualität an sich gibt deinem Leben einen tieferen Sinn.
Du hast etwas, an dem du dich festhalten kannst. An dem du dich in deinem Leben entlanghangeln kannst. An deinem spirituellen Glauben und deinen inneren Überzeugungen. Das gibt dir Sicherheit. Wovon hochsensible Menschen oft eine Menge für sich brauchen. Allerdings nicht mehr im außen, sondern in ihrem eigenen Inneren.
Auch gibt es unterschiedliche Richtungen in der spirituellen Welt, in die du dich mit deinem persönlichen Glauben instinktiv und intuitiv bewegen kannst. So dass es sich absolut stimmig für dich anfühlt.
Spirituell ausgerichtete Menschen interessieren sich für philosophische Dinge, Reinkarnation, die Seele an sich oder metaphysische Fragen. Sie stellen sich Sinn- und Seins-Fragen. Sie fühlen sich oft mit mystischen Themen verbunden. Zu rational nicht erklärbaren. Zu übernatürlichen Dingen, die mit dem Verstand nicht zu erfassen und nicht zu erklären sind.
Ist dir mal aufgefallen, dass es bei allem, was nicht mit dem eigenen Verstand zu erfassen ist, eine sogenannte "Szene" gibt? Weil hier einzig das Herz involviert ist und nicht der Kopf? Weil es ums glauben und fühlen geht und nicht um Illusionsdenken in deinem Kopf?!
- Die spirituelle Szene
- Die esoterische Szene
- Die Dualseelen-Szene
- Die Künstler-Szene
- Die Drogen-Szene
- Die Coaching-Szene
Gibt es eine Ärzte-Szene, eine Rechtsanwalt-Szene, eine Wirtschafts-Szene, eine Medien-Szene, eine Politik-Szene, eine Kirchen-Szene, eine (Seelen-) Partner-Szene...?! Nein. Gibt es nicht. Hab ich jedenfalls noch nichts davon gehört. Warum wohl nicht? Weil das alles systemkonform ist. Mit dem Verstand rational erklärbar. Und genau so gesteuert, wie die Menschen mit Manipulation subtil oder ganz offen zu kontrollieren sind. Hier gibt es Branchen. Weil das dann seriös klingt. Im Gegensatz zu dem Wort "Szene". Das in diesem Zusammengang schon einen immens negativ angehauchten Touch hat.
Obwohl bei den Coaches, den Therapeuten und Psychologen durchaus beide Begriffe (Szene und Branche) geläufig sind. Hier fängt der Zwiespalt zwischen dem eigenen Herz und dem Kopf nämlich an.
Je spiritueller es wird, desto mehr es ins wahre Gefühl, in die eigene Tiefe und den eigenen Glauben geht, je mehr es um die Verbindung zur eigenen Seele geht, desto misstrauischer, ängstlicher und zweifelnder wird dann der Mensch. Es wird nach der Wahrheit gesucht, die du in deinem Kopf und deinem illusorischen Denken aber nicht findest. Die findest du auch nicht im außen. Sie findest du immer nur in dir selbst. In deinem Herzen. In deinem wahren Gefühl.
Die absolute Wahrheit gibt es in der Spiritualität allerdings nicht. Da sie immer subjektiv zu sehen ist. Denn der eine Mensch glaubt an dieses, ein anderer an was anderes. Und oft bleibt dir das Leben gewisse Antworten schuldig. Zudem besitzt jeder einzelne Mensch seine ureigene Wahrnehmung der unterschiedlichen Dinge.
In der pseudo-spirituellen Welt ist es anders. Man lebt hier vermeintlich die Spiritualität, glaubt in Wahrheit aber nicht wirklich daran. Weil das eigene Herz, oft ohne dass es einem selber bewusst ist, in Wahrheit verschlossen ist. Die innere Verbindung dazu ganz einfach fehlt.
Die tiefe Verbindung zum eigenen Herzen und zur eigenen Seele ist nicht gegeben. Ist nicht vorhanden.
Man tut so als ob. Oder man denkt, dass man glaubt. Tut aber nicht wirklich etwas für diesen Glauben. Weil man den Glauben nicht FÜHLT. Man fühlt nur in seinem Kopf. Man fühlt die Gedanken. Und denkt dann, dass man sich längst in seinem Herzen befindet. Obwohl das Herz, wenn man genau hinsieht, ganz fest verschlossen ist. Oft, ohne dass das einem selbst überhaupt bewusst ist.
Man lebt vermeintlich die Liebe bedingungslos, man lebt vermeintlich aus seinem Herzen heraus, obwohl man sich tief in der Falle des Egos befindet. Und obwohl weit und breit Erwartungen und Bedingungen immer noch an der Tagesordnung sind. Denn ein anderer Mensch muss dann im außen erst dieses und jenes erfüllen, bevor man verbindlich sich selbst lebt. Und man in seine eigene Tiefe dann angeblich eintaucht. Wenn der andere im außen es vormacht. Das hat mit wahrer und wirklich bedingungsloser Liebe gar nichts zu tun. Denn man will von außen immer nur, tut aber nichts FÜR diese wahrhaftige Liebe in seinem Inneren. Tut nichts für sich. Und wenn man tut, dann das falsche. Oder nur für den anderen. Was einem nichts nützt. Und einen nicht weiterbringt. Stattdessen weiter im Kreislauf des Leidens und Schmerzes und ständiger Wiederholung derselben Dinge und Situationen gefangen bleibt.
In der vermeintlich spirituellen Welt - in Wahrheit tief in der Illusion des eigenen Verstandes oder der Ego basierten künstlichen Scheinwelt - will man ständig aus dem Ego heraus HABEN. Man will kontrollieren. (Sich selbst, den anderen Menschen, die Liebe an sich).
Denn in der Scheinwelt der Pseudo-Spiritualität findet ein ständiger Kampf statt. Ein Kampf zwischen Liebe und Angst. Ein Kampf aus dem Kopf, den du immer verlieren wirst. Dem du deshalb ganz bewusst aus dem Weg gehen darfst. Dem du nicht mit deinem Verstand aufsitzen und dich in die Falle vermeintlichen Glaubens, vermeintlichen Fühlens und vermeintlich wahrhaftiger Liebe ziehen lassen darfst. Der in Wahrheit ein aussichtsloser Kampf aus dem Ego ist. Da er dich in der Illusion deines Denkens - in deinen Zweifeln, in deiner Kontrolle und in deiner Angst - festhält.
Hier findet kein echtes spirituelles Erwachen statt. Stattdessen wird permanent aus dem funktionalen Verstand oder Ego für oder gegen die wahre Liebe gekämpft.
Die Scheinwelt der Pseudo-Spiritualität ist nach meiner Beobachtung ziemlich verlogen. Es wird den Menschen mit immer noch raffinierteren illusorischen Denkfallen was vorgemacht, was sie in Wahrheit weiterhin limitiert. In ihren alten Gewohnheiten und Wiederholungskreisläufen auf zermürbende Weise festhält. Und nichts in ihnen verändert.
Heißt es dort nämlich die ganze Zeit: Tu dies, tu das und tu jenes. Dabei wird allerdings immer in eine falsche Richtung geführt. Nämlich nach außen. Vom eigenen Selbst weg und nicht nach innen. Hin zum wahrhaftigen Selbst.
Es wird suggeriert, wenn du dies oder jenes im außen "brav" tust, dass jemand kommt und dich rettet. Und genau das wird eben GAR NICHT und NIEMALS passieren. Es kommt kein Retter im außen und befreit dich aus aus deinem selbst geschaffenen und selbst erhaltenen goldenen Käfig.
Es kommt kein Mann, der dich errettet von außen, wenn du als Frau nicht zu dir selbst und deinem natürlichen Sein stehst! Für dich selbst nicht wirklich verbindlich einstehst. Retten musst du dich grundsätzlich selbst. Aus deinem Inneren. Du selbst bist deine Rettung. Von innen nach außen.
Andererseits wird dort auch immer wieder behauptet: "Müssen musst du rein gar nichts", was aber leider nicht stimmt. Denn wenn du eine echte Veränderung herbeiführen willst, dann MUSST du zwingend gewisse Dinge aktiv für dich selbst tun. Dann MUSST du Dinge bei dir selber verändern. Denn wenn du weiterhin nichts tust, weil du es glaubst, was dir an Falschinformation suggeriert wird oder gar indoktriniert wurde, bleibst du in Selbsttäuschung, deiner Gewohnheit und deinen Illusionen in deinem Kopf weiter gefangen. Und ändern wird sich dann nichts.
Es wird zwar auch in dieser scheinbar spirituellen Welt von bedingungsloser Liebe geredet, es wird aber nie absichtslos und bedingungslos im Sinne von wahrer Liebe gehandelt. Denn die wahrhaftige Liebe geht nur mit wahrhaftiger Liebe in Resonanz. Und nicht mit dem Ego. Oder gar Zweifel, Kontrolle und Angst.
Du darfst also lernen, dein Herz wirklich zu öffnen. Du darfst und musst grundsätzlich SELBST LIEBE SEIN. Denn du selbst BIST bereits Liebe. Nämlich in deiner Essenz. In der Essenz deines Herzens. Und im innersten Kern deiner Seele. Deine tiefste Essenz IST Liebe. Und diese Liebe darfst du in dir befreien.
Die Illusionen in deinem Kopf besitzen dabei eine elementare Bedeutung auf dem Weg zu dir selbst. Egal, auf welcher Seite du bist. Ob du Experte auf deinem Gebiet bist oder Kundin oder Klientin. Denn während du denkst, befindest du dich in deinem Kopf und bist nicht in deinem Herzen. Du denkst, dass du fühlst. Aber du fühlst nicht. Denn während du in deinem Kopf bist, kannst du nicht fühlen. Da du nur denkst. Und so Welten von echter gelebter Spiritualität entfernt bist.
Lebst, liebst und arbeitest du rein funktional und mechanisch in deinem Kopf oder lebst, liebst und arbeitest du wirklich aus deinem Herzen heraus. Aus deiner Seele. Was sich ganz anders anfühlt!
Du denkst, dein Herz ist offen. Nur das des anderen ist verschlossen. Merkst dabei aber nicht, dass der andere Mensch und dein Umfeld dich spiegelt.
Auch das wird in der pseudo-spirituellen Welt oft nur verlacht. Ja, es wird dort gar nicht verstanden, was das Spiegeln überhaupt heißt. Was es bedeutet. Von einigen wird sogar behauptet, dass es das Spiegeln nicht gibt.
Sieh doch mal in den Spiegel. In einen echten Spiegel. Stell dich davor und sieh dir in Ruhe dein Spiegelbild an. Was erkennst du da in deinem Spiegel? Was tut dein Spiegelbild? Es kopiert dich! Und zwar eins zu eins! Völlig synchron. Weil DU dein Spiegelbild bist. Du bist der Mensch, der vor dem Spiegel steht. Und aus dem Spiegel blickt dich somit immer nur dein eigenes Spiegelbild an. Dass du SELBST BIST. Wie willst du das jetzt verleugnen?!
Genauso ist es mit der Dualseele und auch mit anderen Menschen. Die ganze Welt um dich herum ist dein Spiegel!
Du manifestierst in deiner persönlichen Realität genau die Dinge, an die du glaubst. Und wenn du nicht glaubst und Angst hast und zweifelst, in der chronischen Illusion in deinem Kopf bist, siehst du nur das in deinem persönlichen Umfeld. Du siehst dann genau das, was du selbst die ganze Zeit bist! Nämlich Täuschung, Vermeidung und Angst. Eine künstliche Pseudo- und Scheinwelt, in der es nur Lug und Trug und Enttäuschung aus deiner Selbsttäuschung gibt.
Du siehst im Spiegel immer nur deine ureigene Wahrheit. Ein Spiegel lügt nicht. Er kann gar nicht lügen. Er zeigt dir immer die Wahrheit. Er deckt nur deine eigenen Lügen aus deiner Selbsttäuschung und deinen Selbstbetrug - die Illusionen in deinem Kopf - auf.
Du bist genau das, was du im Spiegel siehst. Was auch ein menschlicher Spiegel und die Welt in deinem Umfeld dir zeigt. Auch wenn du die Wahrheit vielleicht nicht sehen willst, weil du sie nicht erträgst, und den Spiegel genau deshalb ablehnst. Oder verleugnest. Und ihn vermeidest. Derweil ist das, was du glaubst - deine ureigene Wahrheit - in Wahrheit die ganze Zeit über in deiner eigenen Tiefe versteckt. Du musst es nur sehen. Du musst es erkennen. Du musst es glauben.
In der echten spirituellen Welt gibt es kein Ego. Und in der wahrhaftigen Liebe gibt es keinerlei Täuschung. Es gibt keinerlei Illusionen in deinem Kopf. Es gibt nur die Wahrheit. Deine ureigene Wahrheit. Nichts geschieht unter Zugzwang. Nichts unter Druck oder emotionaler Erpressung. Es gibt keine Forderungen, keine Bedingungen, keinerlei Ansprüche. Keine Erwartung und auch keinen Kampf.
In der wahren spirituellen Liebe und dem echten spirituellen Erwachen gibt es nur eins: FÜHLEN. GLAUBEN. TUN.
Aktiv sein und TUN. Für DICH tun. Für dich selbst HANDELN. Für die Liebe, die IN dir selbst die ganze Zeit schon vorhanden ist, TUN. Für die wahrhaftige Liebe in dir selbst – die du ja SELBST BIST aktiv HANDELN.
Auch besteht keinerlei Konkurrenzdruck in der wahrhaftigen Liebe. In der echten spirituellen Welt. Weil es keinerlei Konkurrenz gibt. Man ist absolut konkurrenzlos. Weil man selbst absolut einmalig und einzigartig ist. Und das auch weiß. Weshalb es auch keine Machtspiele aus dem Ego mehr gibt. Weil es diese nicht braucht, wenn du in deinem offenen Herz bist.
Was in der pseudo-spirituellen künstlichen Scheinwelt nur milde belacht wird. Weil sie in der Illusion ihrer eigenen Gedanken gefangen sind, ohne dass sie es merken. Aber man merkt es als stiller Beobachter.
Sie haben es sich in ihrer Ego-Falle oder in ihrer Selbsttäuschung oft erstaunlich gemütlich gemacht. Und wollen dort gar nicht heraus. Sie wollen nicht aus ihrer Bequemlichkeit aufgescheucht werden. Sie wollen sich gar nicht verändern. Sie wollen nicht, dass das Kissen, auf dem sie so weich gebettet sind, weggezogen wird unter ihrem Hintern. Für ihren Erfolg haben sie oft ihre Seele verkauft, tun aber so, als ob sie wahrhaftig und echt und völlig authentisch wären. Glauben das (in ihrem Kopf) sogar wahrscheinlich selbst. Was einen nur staunen lässt als stiller Betrachter.
Sie wollen zwar die wahrhaftige Liebe (er-) leben, sind aber selbst nicht bereit, alles für diese Liebe zu tun. Und wundern sich nicht mal, dass es mit der gelebten wahrhaftigen Liebe nichts wird. So leben und lieben sie selbst oft mechanisch und rein funktional. Tun aber nach außen hin so, als wären sie in wahrhaftiger Liebe.
Echte gelebte Spiritualität - die Wachheit oder Bewusstheit in dir - findet dabei immer im Herzen statt. Niemals in einer schillernden Illusion in deinem Kopf. Sie braucht keinen Kampf. Und keinerlei Angst. Und auch keine Zweifel.
Sie braucht nur eins: Wahrheit und Glaube. Deine ureigene Wahrheit. Und deinen Glauben. In deiner Tiefe. Weil du selbst Wahrheit bist. Weil du selbst Glaube bist. Weil du ein spirituelles Wesen in einem menschlichen Körper bist. Weil du selbst Liebe bist. Und das ist die höchste energetische Schwingung.
Die Dinge zu hinterfragen ist dabei ganz normal. Und auch manches gleich gänzlich in Frage zu stellen, gehört hierzu. Weil du nur so aus den Illusionen in deinem Kopf immer mehr rauskommst. Dich aus dem illusorischen, funktionalen und rein mechanischen Denken befreist.
Spiritualität ist kein künstliches und erdachtes Konzept in deinem Kopf. Sie ist die Realität deines Herzens. Dessen natürliche Aufgabe ist, einfach zu lieben. Und diese lebendige Liebe in dir wahrhaftig zu fühlen...
© Von Herzen, Isi Winderberg
Zur Autorin
Isi Winderberg
Isi Winderberg ist Autorin von bislang zehn Büchern. In ihren Büchern teilt sie den Erfahrungsschatz ihres tiefgreifenden Fachwissens und schreibt Geschichten. Von Kindheit an hat sich bei ihr sehr vieles um Bücher gedreht. Und es hat sie ihr Leben lang fasziniert, wie Menschen Geschichten erfinden und sie in ihren Büchern zum Leben erwecken. Genau das wollte sie auch. Sie wollte ihre ganz eigenen Geschichten erfinden und sie mit ihren ureigenen Worten zum Leben erwecken. So dass du beim lesen das Gefühl in dir spürst, in diese Geschichte hineingesogen zu werden. Und innere Bilder in dir entstehen. Das ist für sie die pure Magie des Schreibens an sich.





