Warum das Böse der Welt existiert
Das Böse der Welt kann dich benutzen und es kann dich kapern. Es kann dich, solange und wenn du zu schwach bist, eine böse Entität nutzen. Du bist dafür nur Mittel zum Zweck. Was mit deinen Gefühlen ist, ist dieser Entität völlig egal. Denn sie fühlt, im Gegensatz zu dir, absolut nichts. Da sie feinstofflich ist, im Gegensatz zu unseren grobstofflichen irdischen Körpern.
Das Böse der Welt benutzt Unbewusste dazu, sich so zu verhalten, dass sie uns als Bewusste permanent triggern. Dass sie uns nerven und schaden. Es dringt unbemerkt in sie ein und nutzt ihre Schwäche, um so das Böse in uns hochzuholen. Unseren Zorn, unsere noch unverarbeitete und noch nicht geheilte Wut, bis hin zur Aggression. Die Unbewussten dienen ihnen als Werkzeug. Das sie benutzen, um uns aus unserer inneren Ruhe und Fassung zu bringen. Diese derart benutzten Menschen merken es allerdings nicht, dass sie vom Bösen gegen das Gute benutzt werden. Sie wissen nicht, dass sie dem Bösen dienen und gegen das Gute agieren. Weil sie als seelenlos gelten. Und weil sie zu schwach sind, sich gegen das Böse zu wehren. Es kann einen dir nahestehenden Menschen benutzen, dass er sich dir gegenüber urplötzlich unerklärlich seltsam verhält. Dass er verbal ausfallend wird. Dass er dich anbrüllt. Dass er dich schlimmstenfalls urplötzlich körperlich angreift. Und dich bedroht. Was du dir dann nicht erklären kannst, wenn du nachweislich faktisch gar nichts gemacht hast. Und absolut unschuldig an der Aktion des anderen bist. Genauso kann dich plötzlich ein Hund beißen, der bisher als absolut harmlos und friedlich gegolten hat. Der dich unerklärlich ganz plötzlich angreift. Oder fremde Menschen in deiner Umgebung triggern dich mit ihrem Verhalten, dass du partout nicht ertragen kannst, permanent an und provozieren dich, ohne dass ihnen das selber bewusst ist. Derlei Beispiele gibt es viele.
Das Böse hat diese Menschen gekapert, um dich von dir selbst wegzubringen oder gar ganz fernzuhalten. Vielleicht gelingt es ihm, dich zu schwächen. Und dich zu nerven. Aber je mehr du bei dir bist, desto besser kannst du dich schützen.
Woran merkst du eigentlich, dass das Böse dich kapert? Und dein natürliches freies Sein und deinen angeborenen freien Willen für sich übernimmt?
- Es verführt dich
- Es lenkt dich mit allerlei, scheinbar so wichtigen, Dingen ab
- Es zieht dich in seinen Bann
- Es lockt dich mit schönen Dingen und auf Sand gebauten Luftschlössern und hält dich mit allen Mitteln dort fest
- Es lügt und macht dir laufend Versprechungen, die es nicht einhält
- Es lullt dich mit seinen Verführungen ein und wähnt dich in vermeintlicher Sicherheit (vermeintlichem Frieden, Freiheit, Geborgenheit, Freiwilligkeit, Liebe, ewige Jugend, vermeintlicher Gesundheit ...)
- Es tarnt sich und hüllt dich in schillernde Illusionen deines Verstandes ein
Ist das Böse der Welt und das Toxische ein und dasselbe? Nein. Nach meiner persönlichen Ansicht definitiv nicht.
Allerdings findet beides oft sehr subtil statt. Und ist auf den ersten und zweiten Blick nicht wirklich erkennbar. Auch kann sich beides – das Toxische mit dem Bösen – vermischen.
Das Toxische ist grundsätzlich zerstörend. Denn es zerstört dich, wenn du dich darauf einlässt. Und zeitgleich zerstört es sich selbst, sobald du damit resonierst. Es entsteht dann erst und kann überhaupt existieren, wenn du darauf reagierst. Ohne passende Resonanz gibt es keinerlei Toxizität. Allerdings kann auch ein toxischer Mensch bösartig sein, damit er erreicht, dass du ihm deine Aufmerksamkeit schenkst. Weil er das Muster der negativen Aufmerksamkeit in sich trägt. Er macht sich auf bösartige Weise bei dir bemerkbar, damit du sein Muster befriedigst. Wenn du das nicht tust, wird er sich rächen. (Das tun zum Beispiel maligne Narzissten.) Das soll aber jetzt hier nicht unser Thema sein.
Das Böse ist grundsätzlich böse. Es braucht keinen zweiten, um böse zu sein. Wenn keine Resonanz im außen da ist, bestraft er sich selbst. In seinem Inneren. In jedem von uns steckt auch etwas Böses. Die Frage ist nur, wie weit du dem Bösen in dir Raum gibst und überhaupt Aufmerksamkeit schenkst. Denn so erweckst du es erst zum Leben. Und manifestierst es im außen. Schenkst du stattdessen der guten Seite all deine Aufmerksamkeit, manifestiert sich das auch im außen.
Das Böse verführt dich. Es will dich auf seine Seite ziehen, damit du ihm dienst. Weil es dich braucht.
Das Böse will sich im Gegensatz zum Toxischen vervielfältigen. Und sich verbreiten. Es will sich selber durch dich am Leben erhalten. Das ist eine vollkommen andere Intention. Denn es will deine Seele. Es will deine Zeit. Es will deine Energie. Weil es sich davon ernährt. Und deshalb verbreitet es Angst. Weil es Angst hat vor seiner eigenen Vernichtung! Und deshalb muss es dich kontrollieren. Alles im außen und auch sich selbst.
Das Toxische hat nicht die Intention, sich zu vervielfältigen und zu verbreiten. Es will lediglich Aufmerksamkeit. Es will nur gesehen und gehört werden, so wie es tief in seinem Inneren tatsächlich ist und es will sich vor allem selbst (wieder) spüren können. Wozu als Minimum immer ein Zweiter notwendig ist, der bereit ist, sein toxisches Muster nach Aufmerksamkeit heischend entsprechend zu füttern.
Das Böse muss sich immer wieder neue Dinge ausdenken um dich auf seiner Seite und bei sich zu halten. Dazu verbreitet es Lügen. Es lügt und betrügt, dass sich die Balken biegen. Es verdreht alles ins Gegenteil. Es erfindet komplexe Geschichten und wiederholt sie solange, bis die Masse sie glaubt. Da es nur mit seinen Lügen immer weiter an Macht gewinnt. Da es sich von dieser Energie seiner errungenen Macht nährt.
Es will, dass du ihm deine Seele verkaufst. Scheinbar mit deinem absolut freien Willen. Und dass es deine Seele auch wirklich bekommt, muss es so einiges tun. Und sich immer wieder neue Dinge einfallen lassen, mit denen es dich dann ködert. Und schließlich dann einfängt. Es tut alles dafür, dass du ihm folgst. Es macht dich abhängig von seiner Gunst. Und seiner vermeintlichen Güte.
- Es ködert dich mit vermeintlicher Liebe
- Es ködert dich mit Erfolg
- Es ködert dich mit finanziellem Reichtum
Es tut das solange, bis du nur noch funktionierst. Denn...
- Es will deine Hingabe
- Es will deine Lebendigkeit
- Es will deine Zeit
- Es simuliert
- Es imitiert
- Es manipuliert
- Weil es bequem für dich ist
- Weil du nicht mehr selbst denken musst
- Weil du keine Entscheidungen selbst treffen musst
Ja, das winzige Wörtchen „nur“ spielt eine existenziell wichtige Rolle beim Bösen.
Denn du lebst ja „nur“ ständig in Angst! Du lebst „nur“ in der chronischen Angst, dass du all das, was das Böse dir gibt, womöglich wieder verlierst. Und das willst du ja „nur“ tunlichst vermeiden. Deshalb vermeidest du alles, was dies gefährdet. Du vermeidest es „nur“ und gibst dich „nur“ lieber selbst auf. Und das ist das fatalste daran. Du nimmst das vielleicht sogar wahr, ignorierst aber „nur“ deine wahren Gefühle. Du ignorierst und verdrängst „nur“ die Wahrheit in dir. „Nur“ damit du nicht aus deiner puren Bequemlichkeit herauskatapultiert wirst.
- Vermeintlich ist alles so einfach und leicht
- Vermeintlich bist du absolut frei, zu tun, was du willst
- Vermeintlich bist du in deinem Leben angeblich glücklich
Das Böse der Welt ködert dich, indem es sich als das Gute verkleidet. Und du dann nur das siehst, was du auch sehen willst. Es verkleidet sich als das Gute und suggeriert dir dann Dinge, wie:
- Es dient deinem Wohl, wenn du mir folgst
- Es ist gut für dich, wenn du dies oder das tust, was ich dir vorgebe
- Es ist alles nur zu deinem Besten
Das Böse der Welt kann nur existent bleiben und sich vermehren und vervielfältigen, indem es sich von deiner Energie nährt. Indem du ihm deine Zeit scheinbar freiwillig schenkst. Indem du ihm deine gesamte Energie mit deinem scheinbaren freien Willen zur Verfügung stellst. Weil du nicht merkst, wie es dich ködert. Wie es dich zu sich lockt und dann höchst erfolgreich für sich einfängt. So dass du ganz weit weg von dir selbst bist. Dass du dich selbst nicht mehr spürst. Weil du mit deinem wahrhaftigen Selbst, mit deiner Seele, nicht mehr verbunden bist. Ja, du entfernst dich immer weiter davon, je mehr du all den Verführungen und Verlockungen dem Bösen verfällst.
Das Böse der Welt tarnt sich als Gut. Und es hat von uns Menschen sehr viele Namen bekommen. Wir müssen das Böse mit Namen benennen, damit das eigentlich unaussprechliche aussprechbar wird. Der Wolf im Schafspelz. Ach, das klingt ja so nett. Was aber wirklich dahinter steckt, ist zu vielen gar nicht bewusst.
Sogar die Kirche - der Priester, der Pfarrer, sprechen von all ihren „Schäfchen“. Von daher ist es in Wahrheit kein beleidigender Ausdruck der spirituellen Szene für die Unbewussten und (noch) nicht Erwachten. Nein. Sondern es ist ein abwertender Ausdruck der Kirche für die „dummen“ gläubigen Menschen, die ihnen folgen. Und alles glauben, was die ihnen sagen.
Wer spricht denn von Himmel und Hölle, wenn wir nicht gläubig sind?! Es steht in der Bibel geschrieben. Die Kirche nutzt es, um bei ihren „Schäfchen“ Angst und Schrecken zu verbreiten. Denn in die Hölle, ins lodernde Fegefeuer will niemand. Deshalb haben auch sehr viele Angst vor dem Tod. Und folgen unsinnigen Regeln und Vorgaben, um ja in den Himmel zu kommen.
Ein höchst perfides Spiel des Bösen der Welt!
Es suggeriert dir, dass du in die Hölle kommst, wenn du nicht glaubst. Dass du nur in den Himmel kommst, wenn du gehorchst. Wenn du „brav“ bist und dich jederzeit anpasst. Ja, wenn du mitmachst. Und dann „dazu“ gehörst. Und die gläubigen „Schafe“ verdammen die „bösen“ ungläubigen Wölfe. Sie werten sie ab. Und merken in diesem Moment nicht mal, wie sie das Böse (der Wolf im Schafspelz) für seine Zwecke benutzt. Nämlich die Abwertung der bewussten Menschen, die in Wahrheit sehr genau wissen, was faktisch gesehen, Sache ist. Da sie den Wolf im Schafspelz erkennen. Die Schafe sehen nur das äußere Fell, aber nicht den Wolf, der da drinnen steckt. Zumindest wollen sie den Wolf nicht sehen. Ja, sie verteidigen ihn sogar noch, anstatt für sich selbst einzustehen.
Aber zu was oder (zu) wem gehörst du dann?! Gehörst du nicht in erster Linie ausschließlich dir selbst?!
Auf welcher Seite befindest du dich? Bist du auf der Seite des (echten wahrhaftigen!) Guten und somit der wahrhaftigen Liebe oder befindest du dich (noch) auf der Seite des Bösen. Und lässt dich von deiner Seele fernhalten. Oder hast sie sogar längst dem Bösen verkauft. Besitzt gar keine Seele mehr. Weil du immer noch unbewusst bist und der schillernden Illusion deiner Angst folgst. Dich kontrollieren und, bis zum geht nicht mehr, limitieren lässt.
Denn den sprichwörtlichen Himmel auf Erden und seine eigene Hölle schafft sich jeder Mensch selbst. Und zwar in genau diesem Leben. In dieser aktuellen Inkarnation. Nicht nach dem Tod. Sondern im Jetzt und Hier, während wir leben. Und äußerst lebendig sind.
Für was steht das Böse denn aber nun? Da es ja als das Gegenteil des Guten gilt. Es steht in erster Linie für die Sünde. Für Lüge. Für Schein. Für Ungehorsam. Für Rebellion. Für unmoralisches Sein. Für die sieben Todsünden als Lebenseinstellung. Als da wären:
- Hochmut
- Neid
- Wut
- Begierde (Bedürfnisbefriedigung bar jeder Liebe über funktionalen und rein mechanischen Sex)
- Maßlosigkeit/Sucht
- Trägheit
- Habgier
Der Inbegriff des Bösen erhält von uns Menschen Namen, wie:
- Luzifer
- Teufel
- Satan
- Fürst der Finsternis
- Dämon
Und was ist wahrhaftig und gut!? Für das Gute schlechthin gibt es nur einen Begriff. Nämlich...
- Engel
- Anpassungsfähigkeit (bis hin zur Selbstaufgabe!)
- Gehorsam
- Güte
- Barmherzigkeit
- Liebe
- Hohe energetische Schwingung
- Verständnis
- …
Doch wer ist Luzifer dabei eigentlich wirklich?! In Goethes Faust ist er Mephisto. Ein dienstbarer Geist. Der mit Gott die Wette eingeht, dass er es schafft, den Menschen vom rechten Weg abzubringen. Derweil es in Wahrheit ein Test von ihm ist, wie weit der Mensch sich von ihm beeinflussen lässt.
Luzifer - Satan oder der Teufel - oder wie immer wir ihn als Menschen betiteln, ist in Wahrheit nichts weiter als ein ungehorsamer gefallener Engel! Er trägt also sowohl das Gute als auch das Böse in sich.
Ein gefallener (also ungehorsamer) Engel, der von Gott bestraft wurde, indem er ihn degradiert und aus dem Himmel in die Tiefen der Hölle ins dortige lodernde Fegefeuer verbannt hat. Dort ist Luzifer aber nicht glücklich. Weil er nämlich noch immer ein Engel ist. Sogar ein Erzengel. Was heißt, der höchste Engel überhaupt. Und er weiß, was er gemacht hat. Es ist ihm bewusst. Ist er also deshalb wirklich so böse, wie er von aller Welt gesehen und betitelt wird? Bereut er gar, dass er ungehorsam war?! Nein. Das tut er nicht. Redet er sich stattdessen mit Ausreden heraus.
- Er konnte nicht anders
- Er ist der Verführung erlegen (haha – ein einstiger Erzengel ist also auch nicht davor gefeit, eine vermeintliche oder echte Sünde begangen zu haben! Ja, niemand und nichts ist also perfekt, nicht wahr? Hier ist der Beweis)
- Er ist halt so, wie er ist
Luzifer gilt als der böse Gegenspieler Gottes. Was eine Bewertung ist aus unserem menschlichen, mit Angst behafteten Verstand. Also das duale System in uns und der ständige Kampf zwischen Böse und Gut. Zwischen Liebe und Angst. Zwischen Kopf und Herz. Zwischen Denken und Fühlen. Zwischen weiblich und männlich.
Zudem bedeutet Luzifer nichts anderes als Lichtträger. Als einstiger Erzengel war er einer der Engel mit höchstem Rang. Und er war überaus mächtig. Diese Macht wurde ins Gegenteil umgekehrt. Aber von wem? Von Gott, indem er ihn degradiert und als Bestrafung ins Fegefeuer geschickt hat? Oder von Luzifer selbst? Indem er sich gegen Gott aufgelehnt hat und ihm vehement widerspricht? Oder wurde er „nur“ von uns Menschen teuflisch gemacht? Für mich eine der faszinierendsten Fragen.
Was und wer ist also tatsächlich böse?! Und wer oder was ist tatsächlich gut!?
Das satanische Böse der Welt ist ziemlich laut aktuell. Es schreit, kreischt und implodiert oder explodiert unentwegt mit einem riesigen Getöse und kontrolliert die Massen bis ins Extrem, aus Angst, dass es verliert. Ja, dass es dann selbst nicht mehr existiert. Deshalb „muss“ es so laut und extrem sein. Weil es eine immense Angst hat vor seiner eigenen Vernichtung!
Du schützt dich einzig davor, indem du das Böse schlichtweg ignorierst. Ihm keinerlei Raum gibst. Nicht darauf reinfällst. Sondern dich einzig dir selber zuwendest. Dich hinwendest zu deinem eigenen Inneren. Und deine gesamte Aufmerksamkeit, Zeit und Energie bei dir selber behältst. Die hohe energetische Schwingung behältst. Denn sie dient dir als Schutz!
Das Gute - die Liebe, der Frieden - muss das alles nicht tun. Denn die Liebe, der Frieden ist der natürliche Grundzustand auf der Welt. Und den gilt es mit allen Mitteln zu schützen. Allerdings nicht mit Kampf. Und auch nicht mit Widerstand. Denn Kampf bedeutet, du verlierst deine Energie. Und auch wenn du im Widerstand bist, verbrauchst du all deine Energie. Du brauchst aber all deine Energie für dich selbst.
Das Gute schöpft prinzipiell aus sich selber heraus. Die Liebe, die Kraft, die Macht, die Energie, den Frieden, die Harmonie usw…
Das Böse schöpft nicht. Das Böse und Toxische kann nur zerstören. Denn manchmal mischt sich das Böse mit der vorhandenen Toxizität. Was sich im außen dann entsprechend manifestiert.
Die Liebe fordert all deine Energie ein. Und auch der Frieden in dir. Da du selbst Liebe und Frieden bist. Der sich erst dadurch vervielfältigen und vermehren kann, je mehr Menschen für sich selbst, die Liebe in sich und auch den Frieden, der sie selbst sind, in diese Welt tragen. Nur so schränken wir alle die Macht des Bösen nachhaltig ein. Und weisen es in seine eigenen, selbst limitierenden, Grenzen.
© Von Herzen, Isi Winderberg
Warum wir unbedingt (wieder) Menschlichkeit brauchen
Über genau dieses Thema wollte ich lange schon einen Text schreiben. Bis jetzt hatte ich aber die passenden Impulse dazu nicht empfangen. Vor zwei Tagen dann waren diese Impulse morgens beim aufwachen urplötzlich da. Der größte Intelligenztest der Menschheit: Menschlichkeit. Die ja in unserer heutigen Zeit ziemlich verloren ist. Weshalb wir uns dringend auf unser Mensch-Sein besinnen dürfen. Müssen. Denn meiner Beobachtung nach warten sehr viele Menschen auf einen Retter im außen. Der aber nicht kommt. Da jeder Mensch für sich selber verantwortlich ist. Und sich nur selbst retten kann. Niemand im außen kann einen anderen Menschen retten. Außer natürlich, wenn er in echter Lebensgefahr ist. Das ist aber hier nicht gemeint. Es geht um das Mensch-Sein an sich. Es geht um die Menschlichkeit. Es geht um Mitgefühl. Um Einfühlungsvermögen. Es geht um Gefühl. Ja, es geht um das Fühlen an sich. Es geht um die Wahrheit. Und zwar um die Wahrheit in jedem von uns. Nicht um die Wahrheit der Lüge, die uns im außen tagtäglich als vermeintliche Wahrheit gezeigt wird. Es geht um die innere Wahrheit. Es geht um die ureigene Wahrheit des Fühlens an sich. Es geht um die Wahrheit des eigenen Herzens...
Ich bin vor zwei Tagen also frühmorgens aufgewacht und hatte die Botschaft im Kopf: "Der größte Intelligenztest der Menschheit: Menschlichkeit. Durchgefallen. Mitgefühl. Durchgefallen. Einfühlungsvermögen. Durchgefallen."
Hm. Das hat mir sehr stark zu Denken gegeben. Denn wenn ich die Welt so neutral "von oben" betrachte, sehe ich fast keine Menschlichkeit mehr.
Was ich sehe, ist eine künstlich gewordene Welt, die von der Masse der Menschen voll akzeptiert wird. Weil diese Menschen nur funktionieren. Sie sind sich der eigenen Werte als Mensch gar nicht bewusst.
Die Intelligenz des eigenen Herzens wird nicht gesehen. Und sie wird schon gar nicht gefühlt.
Die Menschheit der heutigen Zeit kennt keine Menschlichkeit mehr. Sie kennt kein Mitgefühl mehr. Sie kennt keinerlei Liebe mehr. Sie kennt kein Einfühlungsvermögen mehr. Ja, sie kennt ihre wahren Gefühle nicht mehr. Weil sie allesamt ignoriert, verdrängt und vergessen in den Tiefen der eigenen Seele versteckt sind. Vergraben im tiefsten Keller des eigenen Seins.
Was sie allerdings kennt, ist künstliches Drama. Ist bedürftiges, mangeldenkendes Ego. Ist pure Befriedigung ihrer Bedürfnisse durch die Erwartung an andere Menschen. Aber sie kennen ihre ureigene Wahrhaftigkeit nicht. Sie kennen die Intelligenz ihres eigenen Herzens nicht. Sie kennen die eigene Stärke und Macht in sich selbst nicht. Ja, sie nehmen sich selbst in ihrem natürlichen Sein gar nicht wahr. Weil sie sich selbst nicht kennen, wie sie in ihrer Tiefe eigentlich sind.
Sehr viele Menschen sind nach meiner Beobachtung nicht mehr mit ihrer Seele verbunden. Sie wissen nichts von ihrem Seelenleben, noch glauben sie überhaupt an die Seele. Sie sind unwissend. Und somit absolut unbewusst.
Sie behaupten dann allerdings felsenfest:
- Ich bin naturverbunden
- Ich bin tierlieb
- Ich bin umweltfreundlich
- Ich bin bindungsfähig
- Ich bin doch frei
Nein. Sind sie nicht. Sie sind nicht MIT der Natur verbunden. Sie sind nicht MIT der Seele der Tiere und Pflanzen verbunden. Sie sind eben nicht MIT der Lebendigkeit ihres wahrhaftigen Seins verbunden. Ja, sie sind MIT ihrer eigenen Seele und MIT ihren Herzen nicht wirklich verbunden. Und MIT der natürlichen Freiheit der wahren Natur sind sie schon gar nicht verbunden.
Sie DENKEN nur, dass es so ist. Diese Gedanken finden nur in ihrem Kopf statt.
Sie wissen nicht(s) von der Menschlichkeit. Sie wissen nichts von wahrhaftiger Liebe. Sie wissen nicht, wie es ist, in wirklicher Freiheit - im Sinne von Freiwilligkeit, ohne jede Abhängigkeit, Kontrolle und Angst - mit weit offenem Herzen einfach zu leben.
Sie glauben nur ihren gedanklichen Illusionen im eigenen Kopf. Aber sie glauben nicht das, was ihr Herz ihnen sagt. Sie nehmen die Stimme ihrer eigenen Seele nicht wahr.
- Von außen wird sehr oft gesagt: Glaube nur dem, was du sehen kannst.
- Aber es wird nicht gesagt: Glaube nur dem, was du tief in dir fühlst!
Manch einer in der spirituellen Szene spricht von "Statisten". Auch gerne "Non Player Charakter" genannt. Diese Menschen behaupten, dass der Großteil der Menschheit keine Seele besitzt.
Der Meinung bin ich allerdings nicht. Sondern dem Großteil der Menschen wurde die Verbindung zur eigenen Seele und zum eigenen natürlichen Sein über Jahrhunderte weg bewusst gekappt. Und regelrecht weg trainiert. Ohne dass sie sich dagegen gewehrt und sich davon distanziert haben. Oder dies einfach nicht konnten. Weil sie zu schwach dazu waren. Das schaffen nur starke Seelen. Und das sind leider die wenigsten Menschen.
Ob es tatsächlich Menschen gibt, die keine Seele besitzen, möchte ich mir nicht anmaßen, hier zu beurteilen.
Was ich allerdings weiß, ist, dass es ungefähr ein Prozent der Bevölkerung gibt, die als sogenannte Psychopathen auf die Welt kommen. Und diese Menschen scheinen tatsächlich keinerlei Seele und auch keine Gefühle in sich zu haben. Sie imitieren die Gefühle und Emotionen der anderen Menschen. Können selbst aber nicht fühlen. Da sie bereits ohne Gefühle (und vielleicht ohne Seele) auf diese Welt kommen.
Narzissten übrigens nicht. Narzissten werden durch Traumatisierung das, was sie als Erwachsene dann sind. Das wäre jetzt aber ein extra Thema, das meiner Beobachtung nach in der heutigen Zeit absolut überstrapaziert wird. Da etliche Menschen den Stempel eines Narzissten aufgedrückt bekommen, von anderen Menschen, die in Wahrheit nicht die leiseste Ahnung besitzen, was einen narzisstischen Menschen tatsächlich ausmacht. Oder was eine echte narzisstische Persönlichkeitsstörung ist. Also auch hier keinerlei Menschlichkeit mehr. Nur gedankliche Wertung und Einordnung in künstliche Schubladen. Aus der ein solcher Mensch, einmal einsortiert, nie wieder herauskommt. Ob gerechtfertigt oder nicht. Auch das hat mit Menschlichkeit gar nichts zu tun. Geschweige, mit wahrer Liebe.
Es wird gerne nur das ungeprüft nachgeplappert, was andere vor plappern.
Wir wurden alle umerzogen. Umprogrammiert. Manipuliert. Indoktriniert. Konditioniert. Auch wenn die Masse der Menschen das immer noch nicht für sich erkennen und sehen will oder schlichtweg nicht kann, ist dies Fakt. Und der Großteil macht alles mit, ohne zu hinterfragen. Oder die Dinge gar ernsthaft in Frage zu stellen.
Sie leben stattdessen in Angst. In ständig von außen weiter gefütterter tiefsitzender Angst. Und sind nicht in leisester Lage, sich selber bewusst zu machen, dass sie hier einer künstlich erschaffenen Illusion aufsitzen. Die andere für sie bewusst erschaffen. Und sie in dieser Angst dauerhaft festhalten.
Was sich jetzt schon seit Generationen weiterhin zeigt. Und alles sich auf andere Weise permanent wiederholt. Und zwar absolut destruktiv. Denn das Seelenleben der Masse der Menschen ist ernsthaft zerstört. Die wahren Gefühle werden in keiner Weise gefühlt. Und auch die Wahrheit wird nicht erkannt. Geschweige denn, anerkannt.
Es gibt keine Menschlichkeit mehr. Es gibt keinen Anstand mehr. Es gibt keinen gegenseitigen Respekt mehr. Ich beobachte das inzwischen neutral, ohne zu werten. Aber es macht mich betroffen.
Denn wenn ich draußen in der Welt unterwegs bin, sehe ich leere Gesichter. Ich sehe menschliche Roboter. Die lediglich funktionieren. Und permanent nur in ihrem Kopf sind. Den Illusionen in ihrem Kopf folgen und sich im Käfig ihrer eigenen Selbst-Limitierung und Selbsttäuschung sonnen. Ohne überhaupt wahrzunehmen, zu sehen und zu erkennen, in welch einengendem Käfig sie die ganze Zeit sitzen.
Was ich nicht sehe, ist wirkliche Freude. Was ich nicht sehe, ist echte Lebendigkeit. Was ich nicht sehe, ist wirkliche Tiefe. Was ich nicht sehe, ist gelebte wahrhaftige Liebe.
Ja, ich höre oberflächliches, künstliches Lachen. Ich sehe in künstlich aufrechterhaltene Fratzen. Ich sehe Rollen spielende Marionetten. Ich muss es so drastisch beschreiben, weil die Worte genauso aus mir herausfließen. Wollen oder auch sollen.
Was ich sehe, ist tiefsitzende Angst. Die Angst vor dem eigenen wahrhaftigen Sein. Ich sehe die Angst, die eigene Größe wirklich zu leben. Ich sehe die Angst, die wahre Liebe verbindlich zu leben. Ich sehe die Angst, für seine wahren Bedürfnisse des eigenen Herzens und der eigenen Seele einzustehen.
- Ich sehe die tiefsitzende Angst sehr vieler Männer vor der natürlichen Ur-Kraft der Frauen. Die Männer halten diese natürliche Ur-Kraft nicht aus. Weil sie die Macht darin sehr deutlich spüren. Und davor ergreifen sie lieber die Flucht. Und verschließen ihr Herz.
- Und ich sehe die Angst vieler Frauen, zu ihrem natürlichen Frau-Sein zu stehen. Und ihre natürliche weibliche Ur-Kraft verbindlich zu leben.
Und vor allem sehe ich eins: Ich sehe erwachsene Körper, in denen das unbewusste unreife ICH eines emotional abhängigen Kleinkindes wohnt.
Ich sehe scheinbar erwachsene Menschen, die aber in Wahrheit so gar nicht erwachsen sind. Sonst würden sie eins tun: Sie würden Verantwortung für ihr eigenes Tun übernehmen. Was sie nicht können. Weil sie es niemals gelernt oder im Laufe der Zeit wieder verlernt haben. Weil es ihnen ganz einfach niemand gezeigt und sie genauso gelassen hat, wie sie sind.
Das Mensch-Sein wurde zu vielen nie beigebracht. Genauso wenig das Fühlen.
Die Menschlichkeit wurde verlernt. Ich sehe überall Flucht. Flucht vor der Realität. Flucht vor der ureigenen Wahrheit. Flucht vor den eigenen wahren Gefühlen. Flucht vor der wahrhaftigen (Selbst-) Liebe. Ich sehe die Flucht vor Verantwortung für das eigene Selbst. Ich sehe die Flucht vor Verbindlichkeit.
Ich sehe die Flucht vor verbindlich gelebter Beziehung und Partnerschaft aus wahrhaftiger Liebe.
Ich sehe den Schein der Realität. Ich sehe die Künstlichkeit unserer Welt. Ich sehe die Täuschung, in der die Masse der Menschheit sich aus Bequemlichkeit aufhält. Ich sehe die Lüge, die offensichtlich so wunderbar funktioniert, dass niemand den Mut hat, die Ehrlichkeit (in sich selbst) aufzudecken. Die ureigene Wahrheit in sich selbst wirklich zu sehen. Und seine ureigene Wahrheit auch wirklich zu fühlen. Geschweige denn, sie wahrhaftig zu leben.
Die Masse folgt immer der Masse. Die wenigsten Menschen bleiben dabei ganz bewusst stehen. Oder gehen gar in die entgegengesetzte Richtung der Masse davon. Und halten sich von der Masse ganz fern.
Sie erhalten konstant willkürliche Vorgaben und befolgen sie einfach aus ihrer Angst. Sie verhalten sich vorauseilend in "blindem" Gehorsam. Und kopieren die anderen aus dieser Masse, anstatt ihre eigene Wahrheit verbindlich zu leben. Und diese auch in sich zu kultivieren.
Sie folgen aus Angst lieber der offensichtlichen Täuschung, anstatt mutig zu ihrer ureigenen Wahrheit verbindlich zu stehen.
Die Psychologie der Massen. Ich habe mich damit beschäftigt. Hier geht es darum, eine Behauptung in die Welt des künstlich erschaffenen Systems zu setzen und sie solange zu wiederholen, bis aus der Behauptung und Lüge eine künstlich erschaffene "Wahrheit" geworden ist und die Masse der Menschen sie glaubt. Und die Wahrheit der Lüge als Wahrheit annimmt.
Und in dieser Gesellschaft existieren unendlich viel Lügen. Und leider habe ich aus meiner eigenen Beobachtung und aus meiner eigenen Erfahrung festgestellt, dass die allerwenigsten Menschen die wirkliche Wahrheit hören wollen. Ja, dass überhaupt Wert auf die Wahrheit gelegt wird. Die meisten Menschen leben lieber in Lüge.
Ich allerdings nicht. Ich lege absolut Wert auf die Wahrheit. Ich persönlich verabscheue Lügen.
Lügen sind kompliziert. Die Wahrheit ist einfach.
Aber die Menschen glauben lieber der Lüge, dem schönen Schein, als die Wahrheit dahinter zu sehen. Und die Lüge als Wahrheit zu akzeptieren, ohne auch nur im mindestens die Dinge zu hinterfragen. Weil das schön leicht und bequem ist.
Wenn das anders wäre, befänden wir uns heute nicht in einer so dramatischen Zeit. In der die Wahrheit der Lüge - also die Lüge an sich - immer mehr sichtbar wird. Denn eine Lüge kann man auf Dauer nicht aufrechterhalten. Die echte Wahrheit allerdings schon.
Die Wahrheit tut allerdings weh. Und diesen Schmerz der eigenen Wahrheit wollen die Menschen nicht sehen. Sie wollen die Wahrheit nicht fühlen. Schon als Kind habe ich immer wieder den typischen Spruch hören müssen: "Wer nicht hören will, muss fühlen". Und es stimmt. Irgendwann ist jeder gezwungen, seine ureigene Wahrheit wirklich zu fühlen. Weil es irgendwann nicht mehr funktioniert, die Selbsttäuschung über noch längere Zeit aufrecht zu erhalten.
Derweil es grundsätzlich immer nur um die ureigene Wahrheit geht: Nämlich die Wahrheit des eigenen Herzens.
Was bedeutet denn aber jetzt wirkliche Menschlichkeit? Was bedeutet das wahrhaftige Mensch-Sein an sich?
- Es bedeutet vor allem, angstfrei zu SEIN.
- Angstfrei zu leben.
- Und Angstfrei zu lieben.
- Wahrhaftig zu SEIN.
- Authentisch zu SEIN.
- Echt zu SEIN.
- Wirklich lebendig zu SEIN.
- Die Wahrheit zu FÜHLEN
In jeglicher Hinsicht. Es bedeutet, sich selber in seinem ureigenen Sein wirklich BEWUSST zu sein. Bewusst zu leben. Bewusst zu lieben. Es bedeutet ganz einfach, dass jeder so sein darf, wie er in seiner Tiefe tatsächlich ist. Ohne dass andere ihn dafür bewerten. Und ihn in künstlich mit dem Verstand erschaffene Schubladen stecken. Die immer nur aus der Illusion des (konditionierten) Denkens heraus entstehen. (Und immer weiter bestehen).
Es bedeutet, Menschen die anders denken und anders handeln und anders fühlen, so sein zu lassen, wie sie von ihrer Struktur der Natur nun einmal sind. Ohne sie deswegen abzulehnen und abzuwerten und sie ständig für ihre Andersartigkeit zu kritisieren. Oder als unnormal, schwierig oder auch kompliziert zu bezeichnen.
Denn anders zu sein, ist völlig normal.
Was ist denn wirkliche Normalität?! Normal ist immer nur das, was man aus seiner Prägung aus seinen gemachten Erfahrungen heraus kennt. Und nur so gewöhnt ist. Die Gewohnheit wird dann als Normalität betitelt. Und alles was dieser Gewohnheit und scheinbaren Normalität widerspricht, wird als "anders und nicht normal" angesehen. Auch nicht akzeptiert. Sondern es wird gar dagegen gekämpft.
Wo bleibt da das Mensch-Sein und das Verständnis an sich? Wo ist die Akzeptanz des wahrhaftigen (Mensch-) Seins an sich? Es existiert bei sehr vielen Menschen nun einmal nicht. Sie kennen nicht die wahre Bedeutung des Mensch-Seins an sich.
Was einfach bedeutet, die natürlichen menschlichen Werte wie Anstand, Respekt und Würde und wahre (Selbst-) Liebe authentisch zu leben. Sich seines eigenen weiblichen und männlichen Wertes wirklich bewusst zu sein.
- Selbst-BEWUSST-Sein
- Den eigenen Selbstwert wirklich zu fühlen
- Die wahre Liebe in sich selbst (zu sich selbst) bedingungslos spüren
- Die natürliche Würde und seinen Stolz zeigen (ist die menschliche Würde nicht angeblich unantastbar?!)
- Sich selbst dabei wirklich vertrauen
- Vor allem der eigenen Wahrnehmung glauben
- Mit-FÜHLEN anstatt mit anderen mit-LEIDEN
Mitleid braucht niemand. Angstvolle Mitläufer braucht niemand. Künstliche Kopien braucht niemand. Künstlich aufrecht erhaltenes Drama braucht absolut niemand.
Das braucht nur eine in ihrem Verstand gehaltene - mechanisch funktionale und in ihren Illusionen der gedanklichen Täuschung schwelgende - kontrollierte Gesellschaft mit verschlossenen Herzen.
Was unsere natürliche (!) Welt tatsächlich braucht, sind offene Herzen.
Sind eigenständig denkende und vor allem (mit-) fühlende und für sich selbst bestimmt handelnde Menschen. Was unsere natürliche Welt tatsächlich braucht, sind Originale. Sind selbstbewusste bindungsfähige angstfreie Menschen. Nicht bindungslos existierende angstvolle Wesen.
Die sich der Selbstverantwortung in sich vollends bewusst sind. Und ihre natürlichen Werte auch wirklich konstant leben. Die wirklich authentisch sind. Die wirklich mutig und angstfrei sind. Die wirklich wahrhaftig sind. Ja, die einfach nur echt und dadurch sehr menschlich sind. Weil diese Menschen einfach in ihrem wahren Gefühl und dadurch lebendig sind. Und diesen Gefühlen in sich auch wirklich vertrauen. Der Intelligenz ihres Herzens vollends vertrauen. Weil sie der Wahrheit in sich selber bewusst sind. Und so das Mensch-Sein in sich (wieder) fühlen können.
Für die das Mensch-Sein wahrhaftig und ehrenvoll und selbstverständlich ist. Weil es natürlichen Ursprungs ist. Und die einfach nur das sind, was sie als hochenergetische und hoch schwingende spirituelle Wesen im menschlichen Körper in dieser irdischen Welt sind: Eben einfach Mensch mit Seele und Herz SIND.
Weil sie sich selbst als (mit-) fühlendes Wesen auch tatsächlich sehen. Und in der Natur ihres Mensch-Seins ihre natürlichen Wurzeln zutiefst verankern. Und diese natürlichen Wurzeln dann auch konstant bewusst pflegen.
© Von Herzen, Isi Winderberg
Zur Autorin
Isi Winderberg
Isi Winderberg ist Autorin von inzwischen elf Büchern. Seit ihrer Kindheit schreibt sie – zuerst für sich, heute für viele. Ihr Werk umfasst sowohl fundierte Fachbücher als auch Romane, Märchen und literarische Themeneditionen. Nach vielen Jahren als Therapeutin und spirituelle Mentorin widmet sie sich heute hauptsächlich dem Schreiben. Ihr Wissen und ihre Lebenserfahrung fließen in Texte, die berühren, die erinnern und innere Bilder entstehen lassen - und das Unsichtbare zwischen den Zeilen spürbar machen. Schreiben ist für sie mehr als ein Beruf. Es ist ihre Passion - die leise Magie, die ganze Welten erschafft und Worten ihre ureigene Lebendigkeit schenkt.


