Intuitives (Dual-) Seelenweg-Coaching - Iris Fischer
 Finde in die Essenz deiner Seele und L(i)ebe dich selbst

 
                 

Sensible Seele Blog - warum Seelenpartner & Dualseelen sich finden - Teil 4


Der energetische Sog des Lebens



Wir alle befinden uns in einem unendlichen Meer aus lebendigen Energien. Alles Leben fließt und alles Lebendige ist mit allem verbunden. Energien sind allgegenwärtig. Natürlich ist Energie unsichtbar. Aber trotzdem überdeutlich wahrnehmbar. Und eindeutig spürbar. Zumindest für uns hochsensible und hochsensitive Menschen. Der energetische Sog des Lebens ist mystisch, magisch und magnetisch. Mit seiner unendlichen Kraft zieht er uns weiter und weiter. Weiter nach vorn. Und es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als uns von diesem magnetischen Sog einfach mitziehen zu lassen, je mehr wir bei uns selbst und unserem ureigenen, authentischen Sein ankommen. Denn er lässt uns unsere ureigene Schöpferkraft spüren, die wir tief in unserem Inneren tragen. Leider ist es aber oft so, dass wir die Energie des Lebens nicht vollkommen frei fließen lassen (können). Wenn wir blockiert sind, stockt die Energie und wir drehen uns immer wieder im Kreis. Und erleben ein und dasselbe immer und immer wieder, solange, bis wir durch all unsere Erfahrungen in der Lage sind, uns unseren Themen zu stellen. Sie uns bewusst anzusehen und so aktiv etwas zu verändern. Denn nur so kann die Energie des Lebens vollkommen frei fließen und all das, was tatsächlich für uns und unser ureigenes Leben bestimmt ist, kommt „ganz wie von selbst“ zu uns... auch der Mensch, der wirklich für immer zu uns gehört...

Es ist immens wichtig, dass wir bewusst innehalten... bewusst stehen bleiben... bewusst wahrnehmen... bewusst hineinspüren... was noch angesehen, geheilt und aufgelöst werden will in uns.

Veränderung macht Angst. Angst vor der Ungewissheit, die dann auf uns zukommt, wenn wir die Dinge mit einem Mal anders machen, als wir es bisher in unseren alten und destruktiven Mustern und Konditionierungen getan haben.

Und weil wir oftmals einfach nicht wissen, wie...

Viele Menschen sind nicht in der Lage, sich wirklich zu verändern. Veränderung an sich zuzulassen. Sich auf eine Veränderung wirklich einzulassen. Vor allem hochsensible Menschen haben oft immense Probleme damit. Und sie schwanken wie ein Fähnchen im Wind. Immer zwischen (ver-) zweifeln, (ab-) warten, bangen und hoffen, dass sich alles doch noch zum positiven hin wendet. Allerdings harren viele nur aus, ohne selbst etwas zu tun. Da sie die Verantwortung abgeben und sich diverse Glücksquellen im Außen erschaffen. Von denen sie dann erwarten, zufriedengestellt und glücklich gemacht zu werden. Was aber niemals dauerhaft – wenn überhaupt - gut gehen wird. Weil das absolut entgegen unserer Natur ist.

Oft assoziieren wir Veränderung als negativ. Oder als schlecht. Wir sehen nur die Nachteile, die unser (bedürftiges) Ego und unser Verstand uns eintrichtern. Aber die Vorteile ziehen an uns vorbei. Sie zeigen sich uns zwar wieder und wieder und wieder, aber wir wollen sie oft über einen langen Zeitraum hinweg nicht sehen. Wir ignorieren und verdrängen sie und schieben sie immer wieder aufs Neue von uns. Weil wir der Angst in uns Macht einräumen.

Die Angst hat die Macht über uns, anstatt wir wahrhaftigen Mut entwickeln und uns bewusst unserer tiefsitzenden Ur-Angst stellen. Und der unermesslichen Kraft unseres Herzens die Macht überlassen, solange bis sich die wahre Liebe in uns mit all ihrer Energie über den destruktiven, stockenden Fluss unserer Angst erhebt. Und so die Angst in uns auflöst. Und wir wieder wir selbst sind und vollkommen authentisch einfach nur SEIN können.

Alle Flüsse münden früher oder später in andere Flüsse und dann irgendwann ins Meer. Ins Meer als der Wiege allen natürlichen Lebens. Zurück in ihr ureigenes und authentisches Sein. Denn egal, wie breit oder schmal oder wie lang oder kurz ein Fluss ist, egal durch welche Landschaft oder welchen Teil unserer Erde er fließt, vollkommen egal, wie künstlich vom Menschen verdreckt oder wie sauber und rein er ist, wie natürlich er belassen wird oder wie künstlich begradigt er von uns Menschen wurde, besteht er in seiner Reinheit und Konsistenz immer aus Wasser. Und der energetische Sog des Lebens zieht ihn zurück zu seiner wahren Natur. Hinein in seine Ganzheit und ins „EinsSein“mit sich selbst.

Der Mensch ist es, der per se immer die Konsistenz von allem verändert. Der alles unter Kontrolle behalten will. Der künstlich und mit Zwang alles anders will. Nichts so sein lässt, wie es natürlicherweise ist.

Wasser ist und bleibt aber Wasser. Vollkommen egal, ob es nur ein Tropfen ist oder viele Tropfen eine Welle, ein dünnes Rinnsal oder einen breiten Fluss oder das unendlich weite Meer ergeben... die Konsistenz und das authentische Sein ist immer gleich. Nämlich schlicht und einfach pures Wasser. Genauso, wie wir immer wir selbst sind. Egal, welchen Weg wir gehen und wie oft wir uns verändern. Wir sind immer wir. Selbst wenn wir nicht vollkommen in unserer Mitte und authentisch und echt sind. Alles was wir denken, fühlen und tun, sind wir selbst. Und niemand anders.

Die Natur reguliert sich immer von selbst. Und es herrscht eine perfekte Symbiose, Ausgeglichenheit, Balance und Harmonie.

Der Mensch ist es, der immer alles noch besser und am besten perfekter als noch so perfekt machen will. Denn er ist niemals zufrieden. Seine innere Unzufriedenheit trägt er nach außen und all dies manifestiert sich im Tun. Im negativen und destruktiven Handeln.

Der Mensch ist oft perfide. Er bekämpft Feuer mit Feuer. Weil er denkt (!) „Wie du mir, so ich dir“. Nicht wissend, was er mit genau dieser inneren destruktiven Einstellung anrichtet. Denn genauso wird alles noch schlimmer. Und es entstehen Blockaden und immer weiter schwelende Konflikte, die sich immer mehr hochschaukeln und ausweiten und sich so hoch erhitzen können, bis sie vollkommen außer Kontrolle geraten. Und nur noch Schaden anrichten. Die man aber mit aller Bewusstheit vermeiden kann. Indem man nämlich gelassen (im natürlichen Fluss des Lebens und der Energie) bleibt und nicht auf das Feuer, das einem entgegengebracht wird, reagiert. Und es so noch weiter anfacht. Bis man sich vielleicht selbst an den heißen und lodernden Flammen verbrennt. Denn Feuer braucht Wasser, um seine (zerstörende) Macht zu verlieren und sich selber zu löschen. Und Wasser braucht Feuer, um sich zu erhitzen. Das ist die natürliche Balance des Lebens.

Beides – Feuer und Wasser ist von essentieller und existenzieller Bedeutung für uns alle, wir brauchen beides zum gesunden Leben, als auch dass es immensen Schaden anrichten und etliches für immer zerstören in der Lage ist.

Der Mensch spielt auf Zeit solange mit dem Feuer, bis er sich äußerst schmerzhaft daran verbrennt. Weil er sich der Hitze des Feuers nicht wirklich bewusst ist und aus Schaden oftmals nicht klug wird. Er entzieht sich nicht dem Feuer und fokussiert sich auf den Nutzen, sondern bekämpft es vehement. Und zwar solange, bis gar nichts mehr geht. Und man so in seiner Negativspirale des Egos und Denkens festhängt, dass man kaum noch herauskommt. Es sei denn, es geschehen Zeichen und Wunder. Und das Universum (in Wahrheit das Resonanzgesetz aus Ursache und Wirkung = die urgewaltige Energie des Lebens) hat Einsicht. Dann schickt es uns einen Seelenpartner oder unsere Dualseele. Damit wir aus dem Negativ-Sumpf wieder herausfinden. Allerdings zieht uns unser Seelenpartner oder Dual nicht aktiv heraus aus dem Sumpf, sondern er verhält sich uns gegenüber so, dass wir dadurch in die Lage kommen, uns selbst aus dem Sumpf zu ziehen. Und uns voller Vertrauen zurück in den Fluss des Lebens fallen lassen und uns dem urgewaltigen Sog des Lebens wieder hingeben (können).

Es gibt kein Zurück mehr, wenn wir uns einmal vollkommen bewusst in den energetischen Fluss des Lebens hineinfallen lassen. Wir mitten in diesem Fluss unendlicher Energien treiben und die Kontrolle unseres Egos an unser Herz abgeben. Bewusst unserer Seele und unserer Intuition folgen. Denn der energetische Fluss des Lebens fließt immer nur in eine einzige Richtung... nämlich nach vorn...

Viele Menschen würden am liebsten wieder den Rückweg antreten. Und in ihre alten Muster und ihr altes, bequemes Leben zurückkehren. Weil es sie zu sehr anstrengt, sich den Gegebenheiten im Hier und Jetzt vollständig zu stellen. Etliche tun das tatsächlich auch. Sind aber in Wahrheit tief unglücklich, dass sie es nicht schaffen, ihr Herz vollkommen zu öffnen und sich aktiv zu verändern. Da sie (noch) aus irgendeinem Grund zu schwach sind, um sich in der wahrhaftigen Liebe zu zentrieren. Und sich in der wahren Kraft ihres Herzens zu verankern.

Dieser Kampf (gegen sich selbst)  ist ein Kampf gegen Windmühlen, den man nur verlieren kann. Weil man dadurch sich selbst und sein wahres Sein zerstört. Das ist dasselbe, als würde man versuchen, mit einem Kanu einen reißenden Fluss entgegengesetzt hinauf zu rudern, anstatt sich mit der Fließrichtung einfach treiben zu lassen.

Wenn wir einmal unserem Seelenpartner oder unserer Dualseele begegnet sind, wird all dies über den Haufen geworfen. Da wir so gezwungenermaßen auf allen Ebenen unseres Seins spüren dürfen, wie es ist, uns vollkommen bewusst und bedingungslos dem Sog und der fließenden Energie des Lebens anzuvertrauen....


  • Wirkliche Veränderung braucht Bewusst-SEIN
  • Wirkliche Veränderung braucht wahrhaftigen Mut
  • Wirkliche Veränderung braucht die Kraft des Herzens
  • Wirkliche Veränderung braucht eine bewusste Entscheidung
  • Wirkliche Veränderung braucht aktives Handeln


Unser innerer Leidensdruck muss so intensiv, stark und groß sein, dass uns gar nichts anderes mehr übrig bleibt, als irgendetwas zu verändern. Damit der Leidensdruck aufhört. Die Sehnsucht (nach uns selbst und unserem wahren, authentischen Sein) aufhört und somit auch die Sehnsucht nach unserem Seelenpartner und Dual automatisch schwächer wird. Weil unsere Sehnsucht sich so vom Mangel in Fülle und in Erfüllung wandelt. Und wir so endlich in der Lage sind, unser wahres Glück vollkommen aus uns selbst zu beziehen. Und dies nicht mehr von anderen erwarten. Die diese Funktion sowieso nicht erfüllen können, noch dass sie dies wahrscheinlich überhaupt wollen. Weil auch sie unbewusst spüren, dass sie nicht für unser wirkliches Glück zuständig sind.

Erst wenn der Leidensdruck in uns intensiv und stark genug ist, so dass wir es überhaupt nicht mehr anders aushalten (können), können wir uns WIRKLICH verändern. Ja, können wir eine echte Veränderung tatsächlich erst dann zulassen. Und uns bedingungslos darauf einlassen. Denn der Handlungsimpuls in uns wird dann so stark, dass wir quasi „wie von selbst“ anfangen, anders zu agieren. Oder zu reagieren, je nachdem...

Oft wissen wir überhaupt nicht, wo wir überhaupt anfangen sollen, wenn wir wissen und spüren, dass es so viele Dinge sind, die wir verändern und anders gestalten müssten (dürfen). Wenn wir uns aber voller Vertrauen mitten im Fluss des Lebens befinden, entscheidet das Leben für uns und genau das löst sich auf, was im Moment am wichtigsten für uns ist.

Weder brauchen wir irgendetwas zu kontrollieren, noch dagegen oder dafür zu kämpfen, noch uns im Widerstand (meist gegen uns selbst) zu befinden, noch uns selbst, das Leben und die (wahre) Liebe zu blockieren.

Wenn wir vertrauen (können), können wir alles vollkommen frei fließen lassen. Die Energie, die wahrhaftige Liebe und das Leben an sich.

Der energetische Sog des Lebens lässt sich nicht aufhalten. Von absolut niemandem. Denn der energetische Sog des Lebens ist das Leben an sich. Von allem Lebendigen selbst erzeugt. Denn alles ist mit allem verbunden. Alles ist reine und pure Energie. Die wir blockieren können oder vertrauensvoll fließen und dann auch genießen lernen können. Je nachdem. Und mit all unseren (sensiblen) Sinnen im wahrsten Sinne des Wortes genussvoller und sinnlicher leben zu können.

Was im Klartext bedeutet, vollkommene Eigenverantwortung zu übernehmen. Unsere ureigenen Entscheidungen zu treffen. Uns nicht mehr von anderen negativ beeinflussen und blockieren zu lassen. Uns nicht mehr von uns selbst wegzubewegen. Und uns irrtümlicherweise an anderen zu orientieren. Uns mit anderen fälschlicherweise vergleichen oder gar identifizieren zu wollen. Nach dem Motto „Wer von uns ist besser, als der andere“. Denn wir machen es so, wie wir wollen und andere machen es anders, weil sie es anders (für sich selber, nicht für uns!!) wollen.

Nicht mehr die Quantität – vollkommen egal, bei welchen Dingen -  spielt eine Rolle, sondern echte Qualität nistet sich in der Tiefe unseres Herzens und unserer Seele und auf allen Ebenen unseres wahrhaftigen Seins ein. Die wir auch eisern beibehalten und durchsetzen. Und kristallklare Grenzen sowohl für andere, als auch vor uns selbst ziehen.
Unsere falschen Ego-Gedanken „rächen“ sich nun ganz schnell.

Im energetischen Sog des Lebens manifestiert sich alles immer schneller, intensiver und heftiger in unserem Leben. Und zwar sofort und auf der Stelle, wenn es sein muss. Und dies uns nützt und weiterbringt. Die Energieströme werden immer feiner und subtiler spürbar. Der altbekannte Satz „Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort“ erhält nun eine vollkommen neue Bedeutung ;)

Ich selbst erlebe genau dies immer wieder. Erlaube ich mir auch nur einen einzigen Gedanken in die „falsche“ Richtung, weil das liebe Ego sich zwischendurch auch einmal wieder meldet und seinen altbekannten (und destruktiven) Senf dazugeben will, rächt sich alles auf der Stelle. Und es geht mit einem Mal alles schief. Denke ich beispielsweise in die falsche Richtung bestimmter Personen aus meinem Leben, fällt mir mit sofortiger Wirkung (!) garantiert alles aus der Hand oder es geht auf der Stelle das schief, was ich gerade tue. Gerade so, als ob das Universum mir damit mitteilen möchte, ob ich denn nichts anderes zu tun habe, als mich mit solch „lapidaren“ Gedanken zu beschäftigen, wo es doch weit wichtigere Dinge in meinem Leben gibt. Und ich weiß, dass es anderen genauso geht.

Das sind die altbekannten „Sünden“ – eben die zerstörenden Ego-Gedanken, die man als hochsensibler und hochsensitiver Mensch wohl niemals vollkommen und ganz abstellen kann.

Was ich aber auch als absolut normal bezeichne. Denn es wäre ja absolut bewundernswert, wenn es tatsächlich jemand schafft, überhaupt nicht mehr über ganz bestimmte Dinge nachzudenken. Oder überhaupt zu denken. Und stattdessen nur noch zu fühlen. Was ja auch Unsinn ist. Fühlen sollen wir dann, wenn es um Entscheidungen geht, die wir treffen müssen (dürfen). Wenn es um die wahre Liebe geht. Wenn es darum geht, uns in unserem Herzen zu zentrieren und die wahre Liebe tief in unserem Inneren zu verankern.
Denken müssen wir schon auch ab und an ;)

Denn immerhin haben wir unseren Verstand von der Natur erhalten, dass wir diesen auch benutzen. Allerdings nicht in destruktivem Maße, sondern in bewusster Ausgeglichenheit zwischen unserem Kopf und unserem Herz.

Und deshalb finde ich es absoluten Unsinn, uns Herzensmenschen weiszumachen, dass wir mehr in unseren Kopf gehen und mehr ins Denken kommen müssen, damit unser Kopfmensch mehr ins Fühlen kommt.

Wir hochsensiblen Menschen sind per se IMMER in unserem Kopf. Wir können nicht anders. Nur denken wir als Herzensmenschen nicht nüchtern, sachlich und rational, sondern emotional. Und genau DAS ist es, was wir ändern dürfen. Mehr unsere Gefühle und Emotionen zu kanalisieren und zu bündeln und nicht mehr alle unsere Emotionen vollkommen unkontrolliert nach außen zu lassen. Weil unser geliebter Kopfmensch damit gar nicht umgehen kann. Er fühlt (!!) sich völlig überfordert, wenn wir ihn mit unseren Gefühlen und Emotionen überrollen, solange er selbst seine eigene Liebe (für uns) noch nicht vollständig zulassen und uns offen zeigen kann.

Denken und Fühlen – Kopf und Herz wollen ausbalanciert und harmonisiert werden.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns dem urgewaltigen energetischen Sog des Lebens „ausliefern“ und uns absolut bedingungslos mitziehen lassen. Denn so kommt alles wieder zurück in seine natürliche Ordnung. Und das Leben kann sich selbst leben. Wir können uns selbst leben. Die Liebe in uns darf sich selbst leben.

Und auch der energetische Sog des Lebens lebt sich selbst in all seinen natürlichen, lebendigen, bunten, schillernden, schwarz-weißen und vielfältigen Facetten. Genauso wie der Sog der Gezeiten mit Ebbe und Flut mit absoluter Sicherheit und Zuverlässigkeit in aller Regelmässigkeit immer wiederkehrt. Auf Regen folgt Sonne und auf Kälte wieder Wärme. Auf Dunkelheit folgt immer Licht und jedem neuen Morgen wohnt ein neuer Anfang inne.

Jeder neue Tag ist eine neue Chance. Und es bleibt jedem Menschen selber überlassen, ob er diese Chance mit all seinem Bewusst-SEIN sinnvoll nutzt...

Das Leben lebt sich, die Energie und der Sog des Lebens entfaltet sich und fließt vollkommen frei... wenn wir all dies bewusst erkennen, wahrnehmen und sehen...
Der mystische, magische und magnetische Sog des Lebens will ganz bewusst gelebt und vor allem will er GEFÜHLT werden...

Und es ist ein unbeschreiblich kraftvolles Gefühl, sich dem urgewaltigen, natürlichen energetischen Sog des Lebens anzuvertrauen und sich ihm vollkommen hinzugeben. Genauso wie wir uns vertrauensvoll komplett unserem wahrhaftigen, authentischen Sein und ebenso unserem Seelenpartner oder Dual hingeben und anvertrauen und uns bedingungslos der wahren Liebe in uns öffnen (dürfen)...


Die Schleier der Vergessenheit

- warum wir uns auf dem (Dual-)Seelenweg wieder daran erinnern dürfen, wer wir wirklich sind -

 


Immer wieder erfahren wir Schmerzen in unserem Leben. Je älter wir werden, desto mehr schmerzhafte Erfahrungen sammeln wir auf sämtlichen Ebenen unseres Seins an. Meist verdrängen wir unsere Schmerzen nur. Weil es einfach zu weh tut, die wahrhaftige Wahrheit zu fühlen. Sich mit dem tiefen Schmerz auseinanderzusetzen, der da in uns ständig nagt und bohrt. Lieber unterdrücken, ignorieren und verdrängen wir unsere schmerzhaften Erfahrungen und bauen uns dicke Mauern des Selbstschutzes auf. Und schotten uns so immer mehr vor der Wahrheit und unserem wahren, authentischen Sein ab. Jedes Mal, wenn wir wieder verletzt werden, wird unsere Schutzmauer ein Stück dicker und höher. Und wir schotten unser Herz und unsere Seele noch mehr vor möglichen neuen Verletzungen ab. So vergessen wir mit der Zeit immer mehr, wer wir in Wahrheit tief in unserem Herzen und unserer Seele tatsächlich sind. Unser Seelenpartner oder unsere Dualseele kommt zum genau passenden Zeitpunkt in unser Leben geschneit, um uns mit seinem Verhalten uns gegenüber wieder genau daran zu erinnern...

Unser Bewusstsein ist lediglich die Spitze des Eisberges. Ganze fünf Prozent unseres Denkens, Fühlens und Handelns geschieht bewusst! Der größte Teil – nämlich fünfundneunzig Prozent liegen in den Untiefen unseres Unterbewusstseins verborgen.

Stellen wir uns den sichtbaren Teil eines Eisberges noch fünfundneunzig mal größer vor. Dann wissen wir die wahre Größe dieses Eisberges unter Wasser. Und was sich in Wahrheit in den Untiefen des Meeres bzw. den unendlichen Weiten unseres Unterbewusstseins verborgen hält.

Kein Wunder, haben wir vieles vergessen. Der innerste Kern - die Essenz unserer Seele - aber vergisst nicht.

Bereits Heraklit sagte zu seiner Zeit: „Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden. Auch wenn du alle Wege durchwanderst. So tiefen Grund hat sie.“ Weil unsere Seele unendlich ist...

Dem Ur-Wissen unserer Seele dürfen wir grundsätzlich immer bedingungslos vertrauen. Da die Seele ewig lebt und bereits unzählige Leben auf diesem Planeten hinter sich hat. In ihr sind all unsere positiven und negativen Erfahrungen aus diesen Leben gespeichert, wie auf einer Festplatte eines Computers. Nur dass wir uns daran nicht bewusst erinnern. Aber wir ahnen...wir spüren...

Jeder Mensch hat eine Aura. Eine positive oder negativ wahrnehmbare Ausstrahlung und energetische Schwingung. Und diese Aura bzw. energetisch wahrnehmbare Schwingung hat eine Farbe. Jede Seele besitzt ihre ganz eigene Farbe. Mit der Farbe der Seele umgeben wir uns in unserem Leben automatisch. Je mehr wir bei uns in unserer Mitte und somit authentisch sind, desto intensiver. Mit dieser Farbe können wir uns vollkommen identifizieren und fühlen uns vollständig mit ihr verbunden. Weil unsere Seele diese bestimmte und ganz genau zu uns passende Farbe für uns ausgewählt hat. Denn jede Farbe hat ihre ureigene Bedeutung.

Auch anhand dieser spezifischen Farbe erkennen sich zusammengehörende Seelen gegenseitig. Und können sich dadurch ebenfalls heilen. Denn die Farbe unserer Seele ist unmittelbar verbunden mit unserer Persönlichkeit und unserem von der Natur gegebenen Charakter.

Aber was ist eigentlich die Seele? Und wo sitzt diese in uns? Diese Fragen stellen sich viele Menschen.

Unsere Seele ist ja kein Organ. Sondern unsere Seele befindet sich tief in unserem wahren Sein. Der innerste Kern - die pure Essenz - unseres wahrhaftigen Seins ist unsere Seele. 

Manche tief spirituell verbundenen Menschen nennen dies auch unseren innersten göttlichen Kern. Unser Schöpferbewusstsein. Was so auch tatsächlich ist. Denn wir kreieren uns jederzeit unsere ganz eigene Welt, unsere ureigene Wahrheit. Alles was wir denken, manifestiert sich in der Welt um uns herum und auch in all unseren Gefühlen.

Jeder von uns schafft sich so seine ureigene Welt. Und diese Welt ist unser Spiegel. Ausschließlich indem wir uns selbst und unser Denken verändern, verändert sich die Welt um uns herum. Die Welt im Hier und Jetzt zeigt uns genau, was wir vor langer Zeit an Samen gesät haben, die jetzt ihre Früchte tragen.

Wenn wir eine echte Veränderung zum Besseren hin erzielen wollen, müssen wir JETZT die Samen sähen, (wir müssen JETZT die Dinge TUN) deren kostbare Früchte wir später ernten wollen. Denn wir sind die Schöpfer unseres ureigenen Lebens. Wir sind die Schöpfer unserer eigenen Welt. Jederzeit. Und überall.

Wir SIND unsere Seele.

Alles was wir fühlen, kommt aus unserem innersten Kern. Aus unserem Herzen und aus unserer Seele. Die Lebendigkeit, die wir in uns fühlen, kommt aus unserer Seele. Wenn wir uns traurig, wütend, resigniert, frustriert oder depressiv fühlen, fühlen wir uns wenig lebendig. Weil wir dann von unserem wahren Sein Welten entfernt sind. Unsere Seele ist dann unglücklich. Und dieses unglücklich fühlen unserer Seele manifestiert sich in körperlichen (psychosomatischen) Beschwerden und Erkrankungen.

Etliche Erkrankungen zeigen uns überdeutlich an, dass unsere Seele im Ungleichgewicht – in Disharmonie – mit unserem Körper und Geist ist. Weil wir in diesem Moment nicht authentisch sind. Nicht verbunden mit unserem wahren Selbst und unserem innersten Kern sind.

Ohne Seele wären wir im wahrsten Sinn des Wortes seelenlose Roboter. Lebende Tote. Denn unser Herz schlägt trotzdem weiter und unser Blut fließt dennoch durch unsere Adern. Aber erst durch unsere Seele und durch das, was wir in unserem Herzen FÜHLEN, werden wir wirklich lebendig. Wir SPÜREN das Leben. Wir SPÜREN die Liebe. Wir spüren UNS SELBST in unserem wahren Sein. Wir ahnen und fühlen das tiefe innere – seit Urzeiten vorhandene - Wissen unserer Seele. Wenn wir darauf vertrauen. Und unserer ureigenen Wahrnehmung und Intuition überhaupt Glauben schenken. Was viele Menschen leider nicht können. Weil sie es schlimmstenfalls niemals gelernt oder schlichtweg wieder vergessen haben.

Nicht umsonst sagt man, es gibt uralte Seelen und es gibt sehr junge Seelen. Was nun absolut nichts mit dem menschlichen Alter zu tun hat. Sondern es gibt bereits sehr alte Seelen in einem Kind – sicher kennen auch Sie mindestens ein Kind, das sehr reif und erwachsen für sein Alter wirkt und Dinge ausspricht und sich für Dinge interessiert, die „normale“ Kinder in diesem Alter noch überhaupt nicht wissen können. Geschweige denn, dass sie dieses Thema interessiert.

Und es gibt sehr junge Seelen in alten Menschen. Wenn ich von „alt“ spreche, dann gehe ich von 80 Jahren und älter aus. Was nichts mit der Unreife eines Menschen und dem Unwillen zu lernen und sich zu entwickeln zu tun hat, sondern die Seele dieses Menschen kann nicht anders. Da es sich eben erst um eine Kinderseele handelt. Der es noch an Erfahrung in vielen Bereichen mangelt.

Eine uralte spirituelle Wahrheit besagt, dass wir nicht „menschliche Wesen sind, die eine spirituelle Erfahrung machen, sondern spirituelle Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen“.

Was sich für mich sehr schlüssig und absolut stimmig anfühlt. Denn es erklärt sehr vieles, warum wir hochsensiblen und hochsensitiven Menschen oft in unserem irdischen Körper so leiden. Und unsere Seele sich oftmals so unwohl in unserem menschlichen Körper fühlt, den wir uns für dieses Leben ausgeliehen haben, um unsere Erfahrungen auf dieser Erde weiter sammeln zu können. Um uns zu vervollständigen. Unsere abgespaltenen Seelenanteile wieder zu uns zurück in unser Herz zu holen. Um weiter zu wachsen und unsere Seele zu heilen.

Was ist DEINE ureigene Wahrheit...? Was glaubst DU?

Auch erklärt dies, warum wir manchmal sprichwörtlich die Wände hochgehen könnten, vor Hilflosigkeit oder Verzweiflung. Weil unsere Seele in diesem Moment tatsächlich aus dem Körper – in dem sie unser irdisches Leben lang „gefangen“ ist, heraus möchte. Dies aber ja nicht kann. Und deshalb fühlen wir uns dann wie der Tiger im Käfig, wenn wir hilflos, frustriert und wütend sind.

Auch nützt es nichts, wenn wir in einem solchen Moment weglaufen und flüchten wollen. Da wir in Wahrheit ja nur vor uns selbst – vor unserem Körper oder vor unserem wahren Sein – weglaufen wollen. Was während unserer Zeit hier auf der Erde ja nicht möglich ist. Denn egal wohin wir gehen, unser Herz, all unsere Gefühle, unsere Gedanken und unsere Seele sind immer dabei. Wir können also nicht vor uns selber flüchten. Das ist lediglich eine Illusion unseres Verstandes. Eine urgewaltige Selbsttäuschung.

Das ist aber auch der automatische Flucht-Impuls in uns, der noch aus der Urzeit von uns Menschen stammt. Sämtliche unserer Erfahrungen sind in unseren Zellen gespeichert. Und wenn bestimmte Dinge in uns angetriggert werden, werden wir wieder an diese gespeicherten Dinge erinnert. Also an das tiefe Ur-Wissen unserer Seele. Auch an die Dinge, die uns von unseren Vorfahren seit Generationen unbewusst übertragen und übergestülpt wurden und deren unverarbeitetes Leid wir ebenfalls sehr oft in unserem Inneren tragen.

Lass den obigen Satz einmal bewusst nachwirken und erforsche als hochsensibler und hochsensitiver Mensch deine ureigene Wahrheit. Also die Aussage hinter dieser Aussage...

Wer sind wir also wirklich...? Sind wir Menschen, die spirituell veranlagt sind oder sind wir tatsächlich spirituelle Wesen, die nun irdische Erfahrungen in menschlichen Körpern machen (müssen oder dürfen, weil wir uns das selbst so ausgesucht haben?). Was auch wiederum erklärt, warum wir uns derzeit – gerade im erwachten Zustand - wie in der Matrix oder wie ferngesteuert in einem Computerspiel fühlen. Der Film mit Jim Carrey „Die Truman Show“ zeigt diesen Fakt sehr deutlich.

Und warum wir hochsensiblen und hochsensitiven Menschen uns so oft nicht zugehörig und in der absolut falschen Zeit geboren fühlen. Viele hochsensible und hochsensitive Menschen fühlen sich vollkommen fehl am Platze und überhaupt nicht gewollt und wohl in diesem Leben. Was ich im Lauf der Zeit immer wieder gehört und bestätigt bekommen habe. Und was ich aus eigenem Erleben weiß.

Bleiben wir aber bei den bodenständigen und rational erklärbaren Fakten :)

Die Wahrheit hinter der Wahrheit ist, wir haben schlichtweg sehr oft keine Erinnerung daran, wer wir in Wahrheit hinter all den dichten Schleiern der Vergessenheit wirklich sind. Durch all unsere negativen Erfahrungen, Konditionierungen, Programmierungen und destruktiven Muster sind wir immer weiter davon abgekommen, wirklich in unserer Mitte und ganz bei uns selbst zu sein. Emotionaler, seelischer und auch körperlicher Schmerz ist uns zur Gewohnheit geworden. Und wir kennen es gar nicht mehr anders. Wir kennen es nicht mehr, wie es ist, vollkommen ohne jegliche Schmerzen zu sein. Wir kennen es im Gegenteil nur - um eben all diese Schmerzen nicht mehr spüren zu müssen und uns damit auseinanderzusetzen – aus reinem Selbstschutz immer wieder zu flüchten. Nämlich flüchten wir uns aus Angst vor dem tiefen, nagenden und bohrenden Schmerz lieber in absolute Vergessenheit. Oder bei körperlichem Schmerz in lindernde Medikamente. Um den Schmerz (des manifestierten Symptoms) mit einer Tablette auf Wunsch einfach auszuschalten. Solange, bis die Wirkung nachlässt und wir eine weitere Dosis Medikamente brauchen. Ohne dabei aber jemals an die tatsächliche Ursache und Wurzel des Übels zu gehen. Und sind somit zwangsweise nicht mehr authentisch. Nicht mehr wahrhaftig und echt. Selbst wenn wir das dennoch von uns selbst denken.

Wirklich authentisch sind wir in Wahrheit erst dann, wenn wir all unsere emotionalen, körperlichen und seelischen Schmerzen vollständig und ohne jeglichen faulen Kompromiss annehmen und akzeptieren. Die Schmerzen bedingungslos zulassen. Den tiefen Schmerz in uns halten und aushalten. Ihn einfach da sein lassen zu können. Und nicht mehr aus Angst davor flüchten und uns hinter immer dichteren Schleiern der Vergessenheit vor der Wahrheit und uns selbst verstecken.

Um uns nun wieder daran zu erinnern, wer wir tatsächlich sind, ist es notwendig, in die Untiefen unseres Unterbewusstseins einzutauchen. Und so ganz bewusst Schleier für Schleier – jeden einzeln für sich - zu lüften und die Vergessenheit unseres wahren Seins wieder an die Oberfläche unseres Bewusstseins zu bringen.

Unsere Dualseele ist uns dabei der tiefste und intensivste Spiegel, der uns an all diese Schleier erinnert. Da er uns jeden einzelnen Schleier der Vergessenheit intensiv zeigt. Und wir so aus unserem viel zu lang angehaltenen Dornröschenschlaf vollständig aufwachen können.


  • Wir müssen ganz gezielt an die Wurzel und Ursache unseres Schmerzes gehen.
  • Wir müssen den tiefsitzenden Schmerz in uns bewusst zulassen und spüren. Wir müssen uns dem tiefsten Schmerz in uns ganz bewusst stellen.
  • Wir müssen uns gezielt auf all diesen Schmerz einlassen. Da er sich nur so tatsächlich auflösen kann.


Tatsächlich kann es dann passieren, dass ein als uralt oder noch älter empfundener Schmerz ganz langsam oder auch urplötzlich dermaßen intensiv und heftig spürbar in uns hochkriecht, dass wir uns regelrecht vor Schmerz zusammenkrümmen. Und wir diesen überhaupt nicht als unseren eigenen Schmerz erkennen. Weil unser lange unterdrückter, ignorierter und verdrängter Ur- Schmerz mit all seiner Energie und Kraft an die Oberfläche unseres Bewusstseins drängt. Und sich in dichten Strömen unserer Seelentränen (oft sehr heftig und intensiv) seine Bahn in unser Bewusstsein bricht.

Und dies faktisch gesehen auch nicht immer nur unser eigener Schmerz ist, den wir dann zu spüren bekommen. Sondern in Wahrheit der tiefsitzende und streng verdrängte Schmerz unserer sämtlichen Vorfahren. Der fest in unseren Zellen sitzt und seit vielen Jahren darauf wartet, endlich wahrgenommen, gesehen, beachtet, gefühlt und hinterfragt zu werden. Zudem kommt unser Ur-Schmerz aus den Vorleben zum Tragen. Der ebenfalls gefühlt und wahrgenommen und geheilt sein will.

Nur, wenn wir uns all unseren seelischen, körperlichen und emotionalen Schmerzen stellen und die wahre Ursache und Wurzel all dieser Schmerzen ausgraben, wahrnehmen und sehen, können wir den Schmerz endgültig heilen. Mit all unserem Bewusstsein ganz gezielt auflösen.

Wir müssen unseren Schmerz halten und aushalten. Wir müssen ihn fühlen und kommen lassen. Wir müssen uns vollständig auf diesen Schmerz einlassen. Weil es UNSER Schmerz ist, den wir da die ganze Zeit ignorieren, unterdrücken und verdrängen. Und wir so alles nur verlagern. Und so die ureigene Weiterentwicklung unserer Seele blockieren.
Nicht andere blockieren uns, sondern wir blockieren uns selbst!

Nur so können wir uns ganz bewusst daran erinnern, wer wir tief in unserem innersten Seelenkern - in der puren Essenz unserer Seele - tatsächlich sind.


  • Wir werden der, der wir tief in unserem innersten Kern - der puren Essenz unserer Seele - schon immer SIND.
  • NICHT, wir werden der, der wir aus unserem Ego oder unserer Vernunft sein WOLLEN. Oder der wir gar sein SOLLEN. NEIN! Da wir das nicht können.
  • Denn wir SIND, wer (und was) wir SIND.


Unser Seelenpartner oder unsere Dualseele erinnert uns mit seinem angstvoll verweigernden und flüchtenden Verhalten solange gnadenlos immer wieder mit allen Konsequenzen daran, bis wir unseren inneren Kampf und Widerstand uns selbst gegenüber aufgeben. Vollständig loslassen. Und uns der Wahrheit, die doch immer nur uns selbst und unser wahres Sein betrifft, mit all unserem Bewusstsein stellen.

Nur so kann auch unser Seelenpartner oder zutiefst geliebtes Dual in seine eigene, vollständige Heilung gehen...

Nur, wenn wir es zulassen und uns WIRKLICH aktiv dem tiefen Ur-Schmerz in uns stellen, kann sich auch unser Seelenpartner oder unsere Dualseele seinem innersten Ur-Schmerz stellen... - Und dann auch verbindlich zu uns stehen.


Die wichtigste Beziehung unseres Lebens

- was unsere Seele wirklich will -



Vielen Seelenpartnern und Dualseelen ist in keiner Weise bewusst, dass sie die Hauptfigur und wichtigster Akteur ihres ureigenen Lebens sind. Weil sie genau dies oft aus den Augen verloren – unterdrückt, verdrängt, vergessen – und tief im dunkelsten Kellergewölbe ihrer Seele vergraben haben. Viele von ihnen kennen sich selbst, ihre inneren Ressourcen und ihr inneres Potenzial überhaupt nicht. Oder nutzen es nicht gebührend. Sie besitzen ein viel zu gering ausgeprägtes Selbstwertgefühl und nehmen die eigene Person irrtümlich als negativ wahr. Nicht als den wunderbaren, wertvollen und liebenswerten Menschen, der jeder Einzelne von uns tatsächlich ist. Um von sich selbst und den eigenen Dramen abzulenken, erwählen sie andere Menschen als Hauptfigur und wichtigster Darsteller ihres Daseins. In dem Falle ihren Seelenpartner oder ihre Dualseele. Ihn stellen sie mitsamt der Seelenverbindung auf ein Podest. Sich selbst allerdings degradieren sie ihr Leben lang zur unwichtigen Nebenfigur und stellen ihre essentiellen und elementaren (Ur-) Bedürfnisse und ihre eigene Person weit hinten an. Sind dabei aber alles andere als wirklich glücklich und zufrieden.

Viele Seelenpartner und Dualseelen sind permanent damit beschäftigt, nach ihrem Gegenstück zu sehen und zu beobachten, was dieser Mensch gerade tut und was er sein lässt. Sie befinden sich ständig bei ihm im Außen, lenken sich von sich selbst ab und ergehen sich selbst in Ausreden und es entgeht ihnen dabei, dass ihr Gegenüber ihr eigenes Verhalten die ganze Zeit spiegelt.

Sie fokussieren sich auf die Seelenverbindung im Außen, verklären diese und fixieren sich regelrecht darauf und wundern sich, dass es nicht so läuft, wie sie es sich vorstellen.

Sie verstehen nicht oder schaffen es schlichtweg nicht, es umzusetzen, dass eine Seelenverbindung erst einmal sehr harte Arbeit der Heilung an sich selbst bedeutet. Und dass in Wahrheit die wenigsten Dualseelen in eine verbindliche Partnerschaft miteinander gelangen. Die Gedanken gehen immer nur so weit, den anderen "möglichst schnell und effektiv für immer" in eine verbindliche Partnerschaft zu bekommen. 

Dass aber auch und gerade eine verbindliche Partnerschaft konstante Herausforderung und Arbeit von beiden Seiten bedeutet, wird dabei ignoriert. Oder einfach vergessen. Denn auch an einer weitestgehend geheilten verbindlichen (Dual-)Seelenpartnerschaft will von beiden permanent gearbeitet werden.

Dass eine verbindliche (Dual-)Seelenpartnerschaft erst dann gemeinsam gelebt werden kann, wenn beide vollständig geheilt sind, ist nach meiner Erfahrung falsch! 

Vielmehr ist es so, dass beide an einem gewissen Punkt ihrer Entwicklung sein müssen, an dem sie sich aus ihrem Herzen heraus aus tiefer Liebe ganz automatisch verbindlich füreinander entscheiden. Weil sie gar nicht anders können und das Bedürfnis, das Leben gemeinsam zu leben so stark ist, dass beide sich bedingungslos darauf einlassen. Dennoch gibt es bei beiden noch Themen, die dann jeder für sich IN dieser verbindlich gelebten Partnerschaft heilen dürfen. 

Wenn ein Mensch einem anderen explizit von Anfang an zu verstehen gibt, dass er KEINE verbindliche Partnerschaft WILL, wird das vom anderen meiner Beobachtung nach grundsätzlich ignoriert. Es wird vehement weggeschoben und höchst erfolgreich verdrängt und man badet in Selbsttäuschung und macht sich selbst vor, dass er schon irgendwann will. So wartet man jahrelang meistens vergeblich. Und hält sich selbst von seinem wahren Glück mit dem Menschen, der einen WIRKLICH verbindlich will, fern.

Wenn eine (Dual-)Seelenverbindung gemeinsam verbindlich gelebt werden darf, ist das meistens von Anfang an für beide ersichtlich! 

Und beide arbeiten aus ihrem freien Willen heraus genau darauf hin. BEIDE tun aus tiefer Lieber heraus alles für diese gemeinsam gelebte (Dual-)Seelenpartnerschaft. Und man kommt automatisch zum passenden Zeitpunkt zusammen. Selbst wenn der eine oder andere aus Angst hin und wieder mal flüchtet. 

Wenn einer von beiden sich dann irgendwann weigert, den Weg der Entwicklung für sich selbst weiterzugehen oder sogar wieder einige Schritte zurückgeht - darf der andere sich explizit darin üben, in der Verbindlichkeit sich selbst gegenüber zu bleiben. Explizit IN der gemeinsam gelebten (Dual-)Seelenverbindung. 

Nichts läuft von allein im Leben. Gar nichts. Wenn wir etwas erhalten oder verändern wollen, müssen wir selbst etwas dafür tun. Immer. Und jederzeit. Und das gilt erst recht für eine echte Seelenverbindung. Weil es immer um die tiefe Verbindung unserer Seele mit uns selbst geht.

Das Universum führt zusammengehörende Seelen natürlicherweise zusammen. Was wir Menschen aus dieser einzigartigen Seelenverbindung und dieser wahrhaftigen Liebe dann allerdings machen, liegt in der Verantwortung von uns selbst! Das Universum bringt zueinander gehörende Seelen nur zusammen. 

Wer diese Seelenverbindung dann oft wieder trennt ist ausschließlich der Mensch. Der Mensch, der nicht in der Lage ist, sich wirklich bedingungslos auf die wahrhaftige Liebe einzulassen. Der Mensch, der die wahre Bedeutung der Seelenverbindung nicht sehen oder verstehen will. Sich nicht darauf einlässt. Dabei aber vollständig übersieht, dass er sich auf sich selbst in Wahrheit nicht einlässt. Die eigene Seele im Stich lässt. 

Manchmal greift allerdings auch das Universum dann wieder ein und trennt beide Partner. Wenn sie die Seelenverbindung nicht schätzen. Sie nicht behüten. Und schützen. 

Im Außen sehen wir immer nur das Spiegelbild, dass wir in unserem ureigenen Inneren selbst erzeugt haben. Wir ernten immer nur die Früchte, deren Samen wir selbst gesät haben. Denn im Außen manifestiert sich immer nur das, was wir aus unserem Inneren senden. Was wir denken und was wir fühlen. Wie wir im Endeffekt handeln. Ob wir lediglich passiv warten und konsumieren oder wir selbst anfangen zu handeln und aktiv investieren. In unser wahres Selbst. In die wahrhaftige Liebe. In unser Seelenleben. In unser ureigenes Glück im Leben und in der wahren Liebe.

Niemand anders ist verantwortlich für unser Glück. Wir selbst sind die Verantwortung. Niemand im Außen führt eine Veränderung für uns herbei. Dafür dürfen wir selbst bewusst sorgen. Wir müssen sogar, wenn wir echte Veränderung spüren wollen.

Die Energie in uns fließt immer und konstant in die falsche unpassende Richtung, wenn wir nicht anfangen, uns in die passende Richtung zu drehen. Denn die wichtigste Beziehung unseres Lebens befindet sich an einem anderen Ort, als wir oft denken…

Welche Beziehung in deinem Leben bezeichnest du als die absolut wichtigste für dich? Welcher Mensch in deinem Leben ist für dich elementar? Mit wem fühlst du dich am innigsten verbunden? Definierst du die Beziehung zu deinen Kindern, zu deinem (Seelen-) Partner/deiner (Seelen-)Partnerin, zu deinen Eltern, zu deiner besten Freundin/deinem besten Freund als die absolut wichtigste für dich?

Und was TUST DU aktiv alles für diese für dich so wichtige Beziehung? Und was wird – ganz ehrlich – wirklich vom ANDEREN für dich getan? Was und wie viel tust du und was und wie viel erhältst du vom anderen zurück??

In Wahrheit sieht die ganze Sache vollkommen anders aus! Nämlich – die absolut wichtigste Beziehung unseres Lebens führen wir mit...ja...mit...UNS SELBST…!!

WIR SELBST sind der Mensch, der uns am nächsten steht. Und zwar permanent, nonstop und unwiederbringlich unser gesamtes wertvolles Leben lang. Jede einzelne Sekunde, jede einzelne Minute, jede einzelne Stunde, jeden einzelnen Tag, jede einzelne Woche, jeden einzelnen Monat und jedes einzelne Jahr verbringen wir mit einem einzigen Menschen...
Mit UNS SELBST...!

Es geht nicht um die Seelenverbindung im Außen. Es geht auch nicht um die Unverbindlichkeit, die unser Seelenpartner oder unsere Dualseele uns permanent zeigt. Es geht um die Unverbindlichkeit, die wir UNS SELBST gegenüber permanent an den Tag legen. Die er uns die ganze Zeit spiegelt.

Es geht ausschließlich um die vollständige Verbindung unserer Seele mit unserem wahren Selbst! Die Seelenverbindung im Außen zeigt uns nur, was in uns selbst - im innersten Kern unserer Seele - die ganze Zeit im Argen liegt. Es geht um die Verbindlichkeit, die wir uns selbst gegenüber zeigen und in unser wahres Sein integrieren dürfen.

Es geht auf dem (Dual-)Seelenweg ausschließlich darum, die Seelenverbindung IN UNS SELBST FÜR UNS SELBST verbindlich lebbar zu machen. Wenn wir das wirklich geschafft haben, wird auch die Seelenliebe im Außen verbindlich lebbar für uns. Und zwar mit genau dem Seelenpartner, der uns wahrhaftig ebenfalls will. 

Wir erwarten vom anderen Verbindlichkeit im Außen ohne dazu bereit zu sein, vollständig verbindlich für uns selbst einzustehen. Was so nicht funktioniert.

Wir DENKEN, wir sind verbindlich, nur weil wir uns verbindlich auf den anderen fixieren. Wir lassen aber unsere Verbindlichkeit UNS SELBST gegenüber nicht zu. Derweil es genau andersherum sein muss. Wir müssen FÜHLEN, dass wir mit UNSEREM WAHREN SELBST vollständig verbunden sind. Mit unserem Herzen. Mit unserer Seele. Mit unserem innersten Kern.

Wie oft sind viele Menschen permanent und ständig damit beschäftigt, die Erwartungen, Bedingungen, Forderungen und Ansprüche ANDERER zu erfüllen? Wie oft kümmert man sich wie selbstverständlich um ANDERE Menschen und andere Dinge in seinem Leben wie sein Auto, seine Wohnung/ sein Haus, seinen Computer, seinen Garten, seinen Job, seine Kinder, seinen (Seelen-)Partner/seine (Seelen-)Partnerin, Reisen usw... - sicherlich fallen dir noch weitere Dinge ein, um die du dich permanent kümmerst.

Und wie oft kümmern wir uns um die wichtigste Beziehung und den absolut wichtigsten Menschen in unserem Leben, nämlich um UNS SELBST? Um UNSER ureigenes Wohlbefinden – seelisch, körperlich, geistig und emotional? Eben das Wohlbefinden auf sämtlichen Ebenen UNSERES gesamten Seins? 

Um die wahre Verbindung zu UNS SELBST?


  • Wie oft verspüren wir WIRKLICH tiefe innere Ruhe und wahre Gelassenheit?
  • Wie oft sind wir WIRKLICH zufrieden und glücklich?
  • Wie oft befinden wir uns WIRKLICH in unserer Mitte und stehen vehement für uns selbst ein?
  • Wie oft sind wir WIRKLICH verbindlich uns selbst gegenüber und unserem wahrhaftigen Sein?
  • Wie oft sind wir WIRKLICH authentisch und echt und lehnen jeglichen faulen Kompromiss vehement ab?
  • Wie oft fühlen wir uns WIRKLICH mit unserem wahren Sein - mit dem innersten Kern unserer Seele - verbunden?


Darüber machen wir uns normalerweise keine Gedanken. Weil es für uns selbstverständlich ist, dass WIR eben WIR sind. Und die anderen sind eben die anderen. Und trotzdem sind wir oft gar nicht wirklich wir selbst. Weil wir uns selbst vernachlässigen, verbiegen, vergessen und immer wieder faule Kompromisse eingehen, nur um ANDEREN zu gefallen.
Die Beziehung zu UNS SELBST und somit auch die wahre Liebe zu UNS SELBST lassen wir unwissentlich und unbewusst oft nicht wirklich zu. Obwohl diese Liebe die ganze Zeit bereits IN uns vorhanden ist. Denn in unserem innersten Kern SIND wir Liebe. Diese Liebe ist oft nur überdeckt von vielen anderen oft unwichtigen und nichtigen Dingen.

Um uns auf allen Ebenen unseres Seins wirklich wohl zu fühlen und vollkommen gelassen in unserer Mitte ruhen zu können, ist es per se essentiell und existenziell wichtig, vollkommen authentisch zu sein. Uns frei zu entfalten und endlich UNS SELBST in unserer wahren Bestimmung zu leben.

Viele fixieren sich in ihrem Leben und in der Liebe auf Glücksquellen im Außen. Und machen sich von diesen äußeren Glücksquellen abhängig. Ganz einfach, weil ihnen nicht bewusst ist, dass wahre Zufriedenheit ausschließlich aus ihrem eigenen Inneren kommt.

Hochsensible und hochsensitive Menschen sind wie Schmetterlinge. Sie brauchen Freiheit, um zu atmen und sich zu entfalten. Viele bleiben aufgrund der Umstände ihres individuellen Lebens allerdings in ihrer Verpuppung stecken. Und können sich niemals wirklich entfalten, wie sie wirklich sind. Sie können ihr volles Potenzial nicht leben. Weil sie ihr tief in ihrem Inneren verstecktes Potenzial oft überhaupt nicht kennen. Diesen Umstand kann man vergleichen mit einer Rosenblüte, die daran gehindert wird, sich vollkommen zu öffnen. Und so ihre wahre Schönheit und Pracht nach außen zu entfalten. Oder mit einem noch rohen Diamanten. Dessen vielfältige und schillernde Facetten durch den besonderen Feinschliff noch nicht wirklich sichtbar geworden sind.

Die hochsensiblen und hochsensitiven Seelenpartner und Dualseelen spüren von Kindheit an sehr deutlich, irgendwie anders zu sein als die anderen. Nur können sie es noch nicht in Worten für sich definieren. Mit allen hochsensiblen und hochsensitiven Sinnen wird permanent ZU VIEL gespürt, ZU VIEL wahrgenommen, ZU VIEL in sich aufgenommen. Und das ohne jegliche natürliche Filterfunktion.

In der Gesellschaft wird per se von allen dasselbe verlangt. Alle sollen dieselbe Leistung zeigen und in der Herde funktionieren. Dass das aber für die Hochsensiblen und Hochsensitiven oft nicht möglich ist und viele das auch überhaupt nicht wollen, darauf wird allgemein keine Rücksicht genommen. Deshalb sind sie oft gezwungen, ihre Sensibilität und Sensitivität zu unterdrücken und sie zu verdrängen. Sich selbst in ihrem wahren und sensiblen Sein ganz einfach zu verleugnen und vor anderen zu verstecken. Was aber auf Dauer nicht funktioniert. Da die Seele irgendwann anfängt, gewaltig dagegen zu rebellieren, wenn sie ihr volles Potenzial nicht ausleben und entfalten darf.

In unserer heutigen Zeit werden wir Menschen als moderne Sklaven gehalten. Und permanent subtil oder ganz offen manipuliert, damit wir wie Schafe in der Herde auch brav funktionieren. Es werden „Zäune“ in Form von völlig absurden Regeln und Verboten um uns herum errichtet, die die Gesellschaft kontrollieren und in Schach halten sollen. Aus der frei denkenden und handelnden Individualität des Menschen wird bewusst eine angstvolle und brav funktionierende „Schafherde“ gemacht. Ja, es wird ständig so viel Angst in der Gesellschaft verbreitet, dass einem fast schwindelig davon wird. Die Masse bekommt das gar nicht mit. Weil sie abgelenkt ist durch die gezielte Irreführung und Manipulation der Medien, von Wirtschaft und Politik. Nur die wenigsten trauen sich allerdings, die Wahrheit offen auszusprechen. Weil die freie Meinung heutzutage nicht mehr offen und frei kommuniziert werden darf. Was man überdeutlich auf diversen Nachrichtenseiten beobachten kann, auf denen zu wichtigen Themen keinerlei Kommentare mehr abgegeben werden dürfen. Zu unwichtigen Nichtigkeiten dagegen darf die Allgemeinheit sich austauschen. Das ist subtil manipulierte Pseudofreiheit, was die Meinungsäußerung angeht. Und die Masse wehrt sich nicht einmal dagegen. Sondern fügt sich brav aus Angst vor Strafe. So dass unsere Gesellschaft mittlerweile dermaßen in zwei Lager - die gegensätzlicher nicht sein könnten - gespalten ist, dass es einem als andersdenkender Freigeist beim Zusehen richtig weh tut. Und man sich von all dem Irrsinn nur noch distanzieren und schützen kann.
Heutzutage ist es ein riesiges Privileg, sich selbst zu verwirklichen und sich zu entfalten. Beruflich auf eigenen Beinen zu stehen. Und nicht von einem kontrollierenden Chef und mobbenden Kollegen umgeben zu sein. Es ist ein unglaubliches Privileg, ein Freidenker, Andersdenker und „Macher“ zu sein, ganz offen dazu zu stehen, seine Individualität bewusst zu leben und sich nicht von den Zwängen der Gesellschaft einfangen und einschränken zu lassen. Man muss es sich selbst bewusst erlauben und äußerst hart erarbeiten, sich von der „eingezäunten Masse“ - der Nicht-Sensiblen und der angstvoll Angepassten - abzugrenzen und zu sich selbst und seiner gelebten Individualität als hochsensibler und hochsensitiver Mensch radikal und ohne jeden faulen Kompromiss bewusst zu stehen.

Viele wissen zudem gar nicht, dass sie zu den hochsensiblen, hochsensitiven und emotional sensiblen Menschen gehören. Deshalb ist es enorm wichtig, sich in jedem Fall bewusst zu machen, auf welchen Ebenen und in welchen Bereichen des eigenen Seins sich die Sensibilität und Sensitivität individuell auswirkt. Denn die Facetten der Sensibilität und Sensitivität sind sehr nuancenreich und vielfältig.

Die Auswirkungen sind auf jeglichen Ebenen und in sämtlichen Bereichen unseres Seins sicht- und spürbar. Im Innen, wie im Außen. Im Kleinen, wie im Großen.

In Wahrheit sind wir alle „Nichts“ im unendlichen Gefüge unseres gigantischen Universums. Wir alle sind nur ein Wimpernschlag der (sogenannten) Evolution, sitzen auf demselben Planeten und die Erdanziehungskraft hält uns davon ab, hilflos in der Luft herumzuschwirren. Wir sind alle „nur“ winzige Menschlein im unendlichen Universum. Ein peripherer Punkt im All.


  • Individuell - Ja
  • Anders - Ja
  • Besser oder schlechter als andere - Nein.


Auch wenn einige Menschen dieser Erde absolut größenwahnsinnig sind und sich für vermeintlich „besser“ als die anderen halten ;))


  • Wie geht man nun aber damit um, ANDERS zu sein als die anderen?
  • Wie geht man tatsächlich damit um, von Natur aus aus dem vorgegebenen Rahmen und Schema X der gesellschaftlichen Normen herauszufallen, aus der Masse herauszustechen und immer wieder anders zu denken, zu fühlen und zu handeln als die meisten anderen Menschen?
  • Wie setzt man es um, sich nicht von anderen unpassend, negativ und destruktiv beeinflussen, emotional erpressen, manipulieren und energetisch nach unten ziehen zu lassen?
  • Wie geht man wirklich damit um, sich selbst in seinem Anders-Sein genauso anzunehmen und zu akzeptieren, wie man ist?
  • Wie schafft man es effektiv, das natürliche wahrhaftige Sein ins eigene Leben zu integrieren und sein inneres Potenzial auch vollständig zu leben und sich zu entfalten?
  • Wie setzt man es um, den wahren Weg seiner Seele zu gehen und wirklich authentisch zu SEIN und seine wahre Bestimmung als hochsensibler Mensch tatsächlich zu leben?


WIR SELBST sind der Schöpfer unseres individuellen Lebens. Immer und jederzeit. Werde zu dem individuellen Menschen, der du in Wahrheit von Natur aus bereits BIST!
Hab den Mut, dich vollständig zu entfalten. Ohne jeglichen faulen Kompromiss!

Werde zu deinem ureigenen und besten Selbst. Und sei DU FÜR DICH ein einzigartiges Original - keine Kopie. Lebe bewusst DICH! Denn „langweilige“ und „mitlaufende“ und rein funktionale Kopien gibt es schon genug.

Unsere Erde und unsere Natur braucht die wahre Seelenliebe. Und die Menschen brauchen wahre Liebe. Denn nur wahrhaftige Liebe heilt die ganze Welt um uns herum. 

Schau auf DICH SELBST, nicht auf deinen Seelenpartner oder deine Dualseele. Wenn ihr wirklich füreinander bestimmt seid, in eine verbindliche Partnerschaft miteinander zu gelangen, dann wird das sowieso zum genau passenden Zeitpunkt passieren. Aber genau so lange eben nicht, so lange du dich darauf mit all deiner Aufmerksamkeit fixierst.

Ich lade dich von Herzen ein, dich ganz bewusst auf die wichtigste Beziehung deines Lebens einzulassen. Nämlich auf eine absolut verbindliche, erfüllende und intensive Bindung zu DIR SELBST! Auch und gerade wenn das bedeutet, dass du eine Zeitlang mit dir selbst alleine sein musst. Auf (vermeintliche oder gar echte) Liebe von außen verzichten musst. Denn auch das hat seinen ganz eigenen Sinn.

Werde (wieder) die Hauptfigur und der wichtigste Akteur deines ureigenen Lebens...


♥ Entdecke dich selbst von einer ganz neuen Seite
♥ Lerne, den Fokus bewusst auf die für dich wirklich wesentlichen Dinge zu lenken
♥ Schule dein Gespür dafür, wahre Erfüllung, Zufriedenheit und Gelassenheit in dein Leben zu ziehen

„Du wurdest mit großem Potenzial und einzigartigen Fähigkeiten geboren. Du wurdest mit Idealen und Träumen geboren. Du wurdest nicht erschaffen, um zu kriechen, also lass das. Du wurdest geboren mit Flügeln. Lerne sie zu nutzen und flieg.“ - Rumi

...so erfährst du, wer du tief in deinem innersten Kern – in deinem Herzen und in deiner Seele tatsächlich BIST.

Was bedeutet es nun aber wirklich, als hochsensibler Mensch authentisch zu sein?

In der heutigen Zeit wird permanent und überall davon geschrieben und gesprochen, dass wir vollkommen authentisch sein und uns in all unseren natürlichen Facetten selbst leben sollen. Was im Übrigen dem was die Mainstream-Medien uns suggerieren, urgewaltig widerspricht! Hier könnte man denken, dass es sich um einen „neuartigen“ Trend handelt. Nein, dem ist natürlich nicht so! Denn, wie ich ja anfangs bereits geschrieben habe, gerade für hochsensible Menschen ist es von existenzieller und elementarer Bedeutung, vollkommen authentisch zu sein. 

Und sich nicht permanent zu verbiegen und mit ständigen faulen Kompromissen an andere Menschen anzupassen. Sich ganz bewusst NICHT zum Geschöpf seiner Angst degradieren zu lassen, sondern seinem Herzen und seiner ureigenen Intuition vertrauensvoll zu folgen. 

Was aber heißt das nun ganz genau, vollkommen authentisch zu sein...? Authentizität bedeutet dabei ganz einfach folgendes...


  • Man lebt grundsätzlich nach seiner ureigenen Wahrheit
  • Man ist einfach wahrhaftig und ECHT
  • Man geht den Weg seines Herzens und den Weg seiner Seele - bedingungslos
  • Man steht für sich selbst und seine Belange konstant und verbindlich ein ohne jeden faulen Kompromiss
  • Man tut das, was sich wirklich stimmig für einen selbst anfühlt


Man ist einfach so, wie man IST. Wie die Natur einen mit seiner Sensibilität, seinem Aussehen, sämtlichen individuellen Charakterzügen, Fähigkeiten, Talenten, Begabungen und Gaben und Persönlichkeitsanteilen vorgesehen hat.

Wenn man gewisse Fähigkeiten und Talente in sich trägt, sollte man sich auch erlauben, diese auszuleben, zu kultivieren und vollkommen zu entfalten. Man darf sich ganz bewusst auf seine Stärken fokussieren und seine Schwächen großzügig vernachlässigen. Allerdings kann auch eine vermeintliche Schwäche in Wahrheit eine große Stärke sein.

Man verbindet sich mit seinem innersten und wahren Selbst und fühlt sich in sich selbst mit all seinen vielfältigen und sensiblen Facetten „Eins“. Man nimmt sich selbst genauso an, wie man IST und akzeptiert sich mit all seinen „Macken“, Fehlern und Angewohnheiten.

Viele Menschen sind aber eben NICHT mit all ihren Facetten einfach authentisch. Und erlauben es sich vollkommen, sich selbst zu leben. Sie DENKEN zwar, sie wären authentisch, so wie sie lediglich DENKEN, sie wären verbindlich, sind es allerdings in Wahrheit nicht. Weil sie es nicht fühlen. Viele können dies nicht fühlen, weil sie es sich selbst verbieten.

Sie lassen sich fremdbestimmen, ständig in ihren Entscheidungen von anderen beeinflussen, leben ihr Leben mit angezogener Handbremse anstatt durchzustarten und ihr natürliches Potenzial vollkommen auszuschöpfen. Ihren Lebenssinn, ihre Lebensaufgabe und wahre Bestimmung zu finden, zu leben und vollkommen zu entfalten.

Stattdessen werden permanent faule Kompromisse gelebt. Und es wird lieber die Bindung zu anderen gepflegt als die Verbindung zu sich selbst. Es wird chronisch der eigenen Angst gefolgt (die von Außen permanent weiter befeuert wird) und ihr die Macht überlassen anstatt die Angst zu eliminieren, indem man sich seiner Angst bewusst stellt.

Natürliche Begabungen und Gaben, Fähigkeiten, Interessen, Sehnsüchte, Träume, Wünsche, ureigene Bedürfnisse, Talente, Launen, Prinzipien und Werte und Gefühle werden unterdrückt, ignoriert und verdrängt.

Man sieht sich selbst nicht - nimmt sich selbst nicht wahr - und wundert sich, wenn man von anderen abgelehnt und nicht gesehen, nicht wahrgenommen wird, wie man ist. 

Die tiefe Sehnsucht der eigenen Seele nach Verwirklichung und Entfaltung des wahren, authentischen Seins wird dabei oft überhört. Sie wird vielleicht sogar wahrgenommen, aber ihr wird nicht geglaubt. Der eigenen Intuition wird nicht vertraut und man ist voller hemmender und hindernder Zweifel. Dazu kommen blockierende Glaubenssätze und Selbsterfüllende Prophezeiungen, die einen oft von dem Erfolg im Leben und in der Liebe abhalten, den man im Grunde schon vor langer Zeit hätte haben können.

Man gibt sich mit Halbherzigkeiten zufrieden, lenkt sich mit anderen Dingen ab und läuft oft vor seinen wahren Gefühlen davon. Anstatt sich selbst zu ERLAUBEN, einfach zu SEIN wie man von der Natur gegeben IST.

Man ignoriert seine wahre Bestimmung und kennt seine natürlich angelegte Lebensaufgabe und Berufung so überhaupt nicht. Stattdessen lenkt man sich von sich selbst ab und stellt sich immer wieder die folgenden Fragen...einerseits…


  • Warum lässt mein Seelenpartner oder meine Dualseele so lang auf sich warten?
  • Warum lässt er sich nicht auf die wahre Liebe und auf mich verbindlich ein?
  • Warum flüchtet dieser Mensch immer wieder vor mir?
  • Warum hat dieser Mensch eine solche massive Angst?
  • Wann wird meine Seelenliebe endlich für mich lebbar?
  • Warum tut er nicht alles für uns und für diese Liebe?
  • Warum ändert dieser Mensch sich nicht für mich?


…und andererseits…


  • Ich weiß nicht, WIE ich die Dinge für mich ändern kann
  • Warum soll ICH überhaupt etwas ändern, wenn er sowieso nicht kommt
  • Ich weiß nicht, was ich noch machen kann, ich habe doch schon so vieles getan
  • Wie lange dauert das alles denn noch, bis diese Seelenliebe lebbar wird
  • Ich schaffe es nicht, mich wirklich einzulassen
  • Ich weiß nicht, wie ich all meine Lernaufgaben umsetzen soll
  • Usw…


...kommt dabei aber auf keinen grünen Zweig. Und findet keine stimmige Antwort. Man gibt sich mit der „Norm“ zufrieden – lebt halt auf „Standard und Mittelmaß“ und tut das, was man tut „weil man es halt nun mal tut“. Aber man strebt nicht nach Höherem. Man strebt nicht nach wahrer Erfüllung. Man erlaubt sich nicht, groß und noch größer zu denken. Man hält sich selbst permanent klein.

Man ist sich nicht bewusst, dass man SELBST ALLES TUN muss, um Dinge wirklich zu verändern. Und man vergisst, dass der andere einem dies alles die ganze Zeit spiegelt.
Oft ist man nur eine Kopie unter vielen, anstatt sein bestes Original zu SEIN.


  • Wo bleibt hier die wahre Zufriedenheit?
  • Wo das wahre Lebens- und Liebesglück?
  • Wo die Leichtigkeit und Unbeschwertheit im Leben?
  • Wo die wirkliche Entfaltung des inneren Potenzials und des wahren authentischen Seins?
  • Wo die innere Ruhe, pure Entspannung und grundsätzliche Gelassenheit?
  • Wo die wahre ureigene Mitte?


Stell dir einmal vor, du würdest erfahren, dass morgen die Welt untergehen würde...was in der heutigen Zeit gar kein so utopischer Gedanke mehr ist. Könntest du dann von dir selbst sagen, dass du vollkommen wahrhaftig, glücklich und vollkommen erfüllt gelebt und geliebt hättest?


  • Hörst du bewusst auf deine innere Stimme und auf deine ureigene innere Wahrheit?
  • Vertraust du auf dein ureigenes Gefühl?
  • Glaubst du deiner ureigenen Wahrnehmung?
  • Weißt du, was WIRKLICH gut für dich ist?
  • Verlässt du dich vollkommen auf dich selbst?
  • Kennst du DEINEN ureigenen Weg?
  • Fühlt es sich absolut stimmig an, was du tagtäglich tust?
  • TUST du wirklich ALLES FÜR DICH SELBST, um auf deinem Weg voranzukommen?


Oder flüchtest du dich selbst in Ausreden, lebst vielleicht in einer Illusion deines Verstandes und hast Angst eine echte Veränderung herbeizuführen, weil es dir zu langwierig, anstrengend und schmerzvoll erscheint? Weil du nicht in dich selbst investieren willst? Weil du lieber konsumierst und abwartest, was sich im Außen irgendwann von selber tut? 

So lebst du leider in Selbsttäuschung. So wird sich NIEMALS etwas für dich ändern. So wird die Seelenliebe NIEMALS für dich lebbar. 

DU musst handeln! Nicht dein Seelenpartner oder Dual. Er kann nur dann handeln, wenn DU zuerst handelst. Für DICH. Löse dich von den Illusionen deines Egos und deiner Vernunft und hör nur auf dein Herz. Zudem kann ER nur dann aktiv FÜR EUCH handeln, wenn ihr wirklich verbindlich füreinander bestimmt seid.

Vollkommen authentisch zu sein bedeutet...


  • Sämtliche Masken abzunehmen, die man vor sich selbst und vor anderen aufgesetzt hat
  • Es bedeutet, hinter die eigene, aus purem Selbstschutz errichtete und künstlich erschaffene Fassade zu sehen
  • Bei sich selbst vollständig anzukommen
  • Sich in sich selbst vollkommen zuhause zu fühlen
  • Zu sich selbst vollkommen ehrlich zu sein
  • Zu seinem wahren Sein verbindlich zu stehen
  • Zu seiner Unperfektheit zu stehen
  • Sich selbst treu zu bleiben und für sich selber einzustehen
  • Nicht nett zu anderen zu sein, weil alle es so erwarten, sondern ECHT zu sein
  • Eben authentisch zu bleiben
  • Sich nicht zu verstellen und nicht zu verbiegen, nur weil man von anderen gemocht, bewundert und geliebt werden will


Sondern auch einmal seine Stacheln zu zeigen. Sich trauen, ein Kaktus, anstatt ein winziges, blühendes Gänseblümchen zu sein. Kratzbürstig zu sein, wenn man sich emotional unwohl fühlt. Wenn sich etwas nicht stimmig für einen anfühlt. Wenn man zu Unrecht von anderen kritisiert wird. Wenn andere einen zu ihren Gunsten verändern wollen. Eben genau dazu zu stehen, was und wen man mag und was und wen man nicht mag. Vollkommen egal, was andere darüber denken und davon halten. Denn andere gehen ihren eigenen Weg. Und kümmern sich um ihre ureigenen Dinge. So wie man selbst immer nur SEINEN ureigenen und für sich bestimmten und authentischen Weg gehen und sich um seine Dinge, die einem wirklich wichtig sind, kümmern darf.

Die Menschen, die einen WIRKLICH mögen und wirklich annehmen, akzeptieren und lieben, wie man IST, werden so oder so bei einem sein. Gerade WENN man sich selbst erlaubt, authentisch zu sein. Bei SICH zu sein. ECHT zu SEIN. In seiner ureigenen Mitte zu sein. Und sich keinen einzigen Schritt mehr aus dieser ureigenen Mitte wegzubewegen. Mutig zu sein, ANDERS zu sein.

Eben zu SEIN, wie man IST...

Denn nur wenn man selbst authentisch ist, zieht man ebensolche Menschen in sein Leben.

Wenn man sich permanent verbiegt, sich Masken aufsetzt und Fassaden zulegt, setzt einem das Leben genau solche Menschen vor die Nase. Denn andere sind immer nur unser Spiegel...

Mit UNS SELBST müssen wir es unser ganzes Leben lang aushalten.

Ob wir das nun wollen oder nicht. Ob wir uns genauso mögen, wie wir sind oder nicht. Ob wir mit uns selbst zufrieden sind oder eben nicht. Ob wir uns selbst gefallen oder nicht. Ob wir mit anderen Menschen zusammen sind oder nicht. WIR SELBST sind uns immer am nächsten. Egal, an welchem Ort wir in unserem Leben auch sind. Vollkommen egal, wo wir hingehen. Unser ureigenes Selbst IST immer dabei! 

Und wir müssen es mit uns selbst konstant aushalten.

Vor unserem ureigenen und wahren Selbst können wir nicht weglaufen. So oft wir das vielleicht in unserem Leben schon versucht haben. Die Stimme unserer Seele macht sich immer irgendwie bemerkbar.

Weshalb es elementar und existenziell ist, die Verbindung mit uns selbst bewusst zu pflegen. Und zwar jeden Tag. Körper, Geist und Seele ganz bewusst zu harmonisieren. Unser wahres Selbst vollständig anzunehmen und zu akzeptieren. Den inneren Widerstand gegen unser wahres Sein beenden. Aufhören, gegen uns selbst und gegen die wahrhaftige und tiefe Liebe in uns selbst zu kämpfen. Aufhören, in Ausreden und Ablenkung zu baden. Aufhören, zu konsumieren, sondern uns selbst erlauben, bewusst zu investieren.

Und für uns selbst vollends verbindlich einstehen. Denn nur dann - wenn die Verbindung zu uns selbst an erster Stelle steht, ziehen wir automatisch ganz von selbst genau den Seelenpartner an, der aus seiner tiefen Liebe zu uns wirklich bei uns an unserer Seite sein will. Und dies dann auch verbindlich ist.


Wie wir unsere Dualseele wirklich bekommen und verbindlich auf Dauer behalten



Viele Menschen sind permanent damit beschäftigt, ihren Seelenpartner oder ihre Dualseele in einer verbindlichen Partnerschaft haben zu wollen. Sie sind ständig damit beschäftigt, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie ihn denn verbindlich bekommen. Machen sich aber keine Gedanken darüber, was danach kommt. Was kommt, wenn er sich dann ganz offen zu ihnen bekannt hat. Denn damit ist es nicht getan. Hier baden sehr viele in einer riesigen buntschillernden Illusion. Denn eine verbindlich gelebte (Dual-) Seelenpartnerschaft läuft nicht von selbst. Gerade sie nicht. Weil es eine spirituelle erwachsene Partnerschaft ist. Und eben keine Beziehung mehr zur Bedürfnisbefriedigung aus dem Ego. Oder aus der Vernunft. Und das vermeintliche Happy End auf dem Dualseelenweg auch nur ein Teilziel auf diesem Weg der spirituellen Entwicklung ist. Auch wenn zwischen beiden die tiefe wahrhaftige Liebe fließt…

Sie lieben die Liebe, sie lieben dieses einzigartige intensive und tiefe Gefühl, sie lieben die Seelenverbindung und den Gedanken der wahren Dualseele – des Menschen, der die perfekte Ergänzung von ihnen selber verkörpert - und wollen einfach die Liebe vom anderen spüren. Machen sich aber keine Gedanken, welch unfassbar tiefe Verantwortung die wahrhaftige Liebe und eine verbindliche Seelenpartnerschaft mit sich bringt. Und ob der andere tatsächlich im gemeinsamen Alltag zu ihnen passt. Ob das Zusammenleben überhaupt harmoniert. Ob beide Seiten tatsächlich nahtlos ineinandergreifen und sich wirklich wahrhaftig perfekt ergänzen. Ja, ob er überhaupt verbindlich für sie bestimmt ist!

Eine verbindliche Partnerschaft zwischen zwei zusammengehörenden Seelenpartnern oder Dualseelen will bewusst gepflegt werden. Und zwar von beiden Seiten. Konstant. Immer! Lässt auch nur einer der beiden Partner nach, oder fällt gar in sein altes Verhalten zurück, wird selbst eine verbindliche Seelenpartnerschaft wieder zerstört.

Nur weil es eine echte Seelenverbindung ist, heißt das noch lange nicht, dass sie von selber auf ewig verbindlich besteht. Das ist ein folgenschwerer Irrtum, dem sehr viele ungeprüft folgen.

Denn es gibt ein danach. Es gibt ein danach nach dem Happy End. Eine verbindliche Partnerschaft ist nicht das Ende auf dem Dualseelenweg! Was aber oft suggeriert wird. Sondern der Weg wechselt jetzt einfach die Richtung. Und beide Partner sind weiter gefordert. Anders jetzt. Denn jetzt haben sie als verbindliches Paar ihre gemeinsamen Aufgaben, die sie zusammen lernen, vertiefen und konstant kultivieren dürfen.

Fakt ist, dass eine echte Seelenverbindung auch dann kein Zuckerschlecken oder ein romantischer Spaziergang ist, wenn man in einer verbindlichen Partnerschaft miteinander lebt. Da sich beide permanent Tag für Tag spiegeln. Und selbst die winzigsten Kleinigkeiten ans Tageslicht kommen. Immer! Nichts bleibt verborgen. Gerade dann nicht, wenn man zusammenlebt. Und wenn es die wahre Dualseele ist, die man hat finden dürfen, erst recht nicht. Da man sich selber tagtäglich im anderen sieht. Was ja bekanntlich nicht immer ein pures Vergnügen darstellt :)

Es ist eben NICHT alles von jetzt an nur Frieden, Freude und Sonnenschein. Das ist nur das „Happy End“ in einem Film oder in einem Buch, das dort so suggeriert wird. Und die tiefe Sehnsucht nach genau dem in sehr vielen Menschen dadurch geschürt wird.

Sie laufen aber einer Illusion hinterher. Denn was kommt denn tatsächlich nach dem vermeintlichen Happy End? Es kommt nichts anderes als die Normalität! Der normale Alltag. Und der will fortan gemeinsam gelebt und gestaltet sein.

Stell dir mal vor, du siehst so einen Film oder liest ein Buch, in dem es ein wunderschönes, perfekt inszeniertes romantisches Happy End gibt. Und jetzt stell dir vor, wie das mit den beiden danach weitergeht. Passen sie überhaupt wirklich zusammen? Halten sie die Nähe zueinander tatsächlich aus? Sind sie nach einem Jahr, nach drei Jahren, nach fünf Jahren überhaupt noch ein Paar? Sind sie wirklich füreinander bestimmt? Oder WOLLTEN sie sich eben auch einfach nur HABEN ohne sich Gedanken darüber zu machen, was denn danach kommt?!

Was machen die meisten denn wirklich, wenn sie gefragt werden: „Was würdest du tun, wenn dein Seelenpartner oder deine Dualseele urplötzlich vor deiner Tür steht, bei dir sofort einziehen will und eine verbindliche Partnerschaft mit dir gemeinsam leben will? Und zwar genau jetzt?“

Die meisten gehen bei dieser Frage auf Abwehr! Sofort. Entwickeln heftigen Widerstand! Weil bei diesen Gedanken dann doch wieder gewaltige Angst hochkommt. Die meisten noch gar nicht so weit sind, wie sie selbst denken.

So gut wie niemand macht sich Gedanken darüber, was es wirklich bedeutet, mit seinem wahrhaftigen Seelenpartner oder mit seiner wahren Dualseele eine verbindliche Partnerschaft gemeinsam zu LEBEN. Alle WOLLEN ihn immer nur HABEN. Ja, schön. Und dann? :)

Die meisten Dualseelen sind nur darauf PROGRAMMIERT und konditioniert, den anderen für sich HABEN zu WOLLEN. Genau wie am Ende des Films oder in einem Roman. Sie WOLLEN ihn in einer verbindlichen Partnerschaft HABEN, sind aber selbst noch gar nicht so weit, verbindlich mit ihm GEMEINSAM zu LEBEN. Sich auf sich selbst und auf den anderen VOLLSTÄNDIG verbindlich konstant einzulassen. Die innige Nähe und Intimität vollständig zuzulassen und auszuhalten. Sie sind nicht bereit, alles dafür zu tun, damit er auch wirklich verbindlich zu ihnen kommt. Und dann auch dauerhaft bleibt. 

Sie TUN es NICHT wirklich. Sie WOLLEN es nur TUN.

Lass genau dies bitte mal wirken. Bist auch du nur aufs WOLLEN programmiert oder TUST du aktiv ALLES und NICHTS FÜR diese wahrhaftige Liebe und FÜR DICH SELBST?

Lediglich WOLLEN und tatsächliches TUN sind hier zwei völlig unterschiedliche Welten.

Sie DENKEN nur, dass sie schon so weit sind. Sind es aber in Wahrheit nicht. Weil sie es nicht FÜHLEN. Was sie allerdings fühlen, ist immer noch Angst. Angst, dass der andere ihnen doch viel zu nah kommt. Was der andere wiederum permanent spiegelt.

Das bedeutet es nämlich. In einer geheilten verbindlichen Seelenpartnerschaft gemeinsam zu leben. ECHTE Nähe und Intimität. Innigkeit. Zärtlichkeit. Wahrhaftige Liebe. Vertrautheit. Nicht nur zu geben, sondern auch zu erhalten. Sie ZUZULASSEN. Sich darauf EINZULASSEN. Und auch zu BLEIBEN. IN der wahrhaftigen Liebe. IN dieser Nähe. IN dieser Innigkeit. IN der jeweiligen Situation. Es nicht nur zuzulassen, sondern auch konstant AUSZUHALTEN. Nicht wieder zu flüchten und sei es nur innerlich emotional wieder auf Abstand und Abwehr zu gehen. Und so den anderen zu verletzen. Zu BLEIBEN.

In der Verbindlichkeit bleiben. Sich selbst gegenüber! Denn wenn man sich selbst gegenüber wahrhaft verbindlich ist, ist man natürlicherweise zum anderen verbindlich. Weil man nicht anders kann. Man BLEIBT bei sich selbst, und zwar konstant. Immer. Egal, wie der andere sich zu einem verhält. Selbst wenn der einen testet oder in sein altes (Ego-)Muster zurückfällt.

Was allerdings auch heißen kann, dass es mal nicht so rosig und nah und gut gelaunt zwischen beiden (Dual-) Seelen ist. Denn absolut NIEMAND auf der gesamten Welt kann immer nur gut gelaunt sein und immer nur lachen. Auch dann - und gerade dann - nicht, wenn man in seiner seelischen und spirituellen Entwicklung sehr weit und geheilt ist. Denn das wäre überhaupt nicht authentisch. Und nicht wahrhaftig. Nicht echt. Denn keiner der beiden Seelenpartner ist dazu da, den anderen zu bespaßen. So wie es in Ego-Beziehungen sehr oft verlangt wird. Das ist unmöglich. Jeder ist, wie er ist, WEIL er so ist wie er ist. Und genau deshalb wird er geliebt. Liebt man sich selbst. In all seinen Facetten. Mit all seinen Gefühlen. Mit all seinen Marotten. Und Launen. Und man muss dann eben NICHT mehr nur „funktionieren“.

Man GIBT sich der wahren Liebe, sich selbst und dem anderen vollständig HIN. Bedingungslos. Ohne zu fragen. Zu hinterfragen. Ja, ohne in Frage zu stellen. Man gibt sich einfach nur hin.

Eine verbindliche Seelenpartnerschaft bedeutet überhaupt gar nicht, dass man nie wieder streitet. Dass nie wieder diskutiert wird. Dass nie wieder Disharmonie zwischen beiden besteht. Das ist ein landläufiger Irrtum.

Die Lösung ist nämlich gerade NICHT, negative Gefühle einfach nur weg zu meditieren. Wie es in spirituell-esoterischen Kreisen so gern propagiert wird. Und nicht darüber zu sprechen. Ja, seine Gefühle nicht mehr zu spüren. Sie wieder zu ignorieren. Und nichts mit ihnen zu machen. Nein!

Man durchlebt ALLE seine Gefühle vollständig. Man lässt sie einfach da sein. Sonst wäre man nicht wahrhaftig, authentisch und echt. Und ich weiß, wovon ich rede, denn ich meditiere seit 2013 fast jeden Tag. Und lasse alle meine Gefühle dennoch immer da sein. Und nehme sie an und akzeptiere diese genau wie sie sind. Ich nehme mich selbst genauso an, wie ich bin. Mitsamt meinen Emotionen und intensiven und tiefen Gefühlen. Und die hat man nun mal als Mensch. Erst recht als hochsensibler und hochsensitiver Mensch.

Wenn man meditiert, hilft das enorm dabei, gelassen zu bleiben. Vollkommen gelassen zu SEIN. Ja. Aber es dient nicht dazu, seine Gefühle nicht mehr zu spüren.

Man spricht offen und ehrlich über seine Gefühle und lässt sie einfach nur zu. Man bewertet sie nicht. Man geht mit Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten ganz anders um, wenn man so weit geheilt ist. Man ist deshalb aber nicht heilig oder perfekt. Und auch nicht erleuchtet. Nein. Man ist immer noch Mensch :)

Man bleibt ganz bei sich selbst und steht für sich selbst ein. Komplett. Immer.

Es kann auch passieren, dass die Dualseele das so gar nicht will. Es kann passieren, dass er sich gegen diese Seelenverbindung wehrt. Selbst in einer gemeinsam verbindlich gelebten Partnerschaft. Dass er die tiefen Gefühle auf einmal nicht spüren will. Dass er sich nicht mehr mit diesen Themen beschäftigen will. Dass er diese Verbindung immer mal wieder aus seinem Ego, seinem Verstand oder aus Angst sabotiert. Und gerade, wenn es sehr nah und intim und absolut innig ist, die Nähe mit verbalen Provokationen wieder zerbricht. Weil ihm diese Nähe zu eng ist. Weil er sich unter Druck gesetzt fühlt. Weil er diese natürliche Verpflichtung nicht für sich tragen will. Weil ihm alles zu viel ist, zu „groß“ ist, zu intensiv ist und zu „nah“ und extrem ist. Weil die Angst in ihm hochkriecht, sich selbst zu verlieren. 

Was allerdings nicht der Fall ist. In einer so gut wie geheilten verbindlichen Seelenverbindung können sich beide nicht mehr selber verlieren. Weil der andere dies gar nicht mehr zulässt. Und ihm alles sofort immer spiegelt. Es gibt kein Entrinnen. Auch wenn einer der beiden aus seinem Verstand das so denkt.

Zudem ist man NICHT dem anderen gegenüber zu irgendetwas verpflichtet. Sondern man ist SICH SELBST und seiner eigenen Seele verpflichtet. Man ist der wahrhaftigen Liebe verpflichtet, die man ja SELBST IST. Es ist aber keine „Verpflichtung“, sondern man sieht es an dem Punkt als eine Selbstverständlichkeit an. Weil man es in sein natürliches authentisches Sein integriert hat.

Um wirklich genau das zu erhalten, was du aus deinem Herzen heraus tatsächlich willst, musst du dich ganz bewusst UMPROGRAMMIEREN. Du musst dich programmieren, dass du die Dinge auch tatsächlich aktiv TUST, die du erreichen willst.

Tracke einmal deine Gewohnheiten. Und schreib dir genau auf, was du alles tun WILLST und was davon du tatsächlich TUST. Und dann vergleiche einmal, WIE VIEL davon du tun WILLST und wie viel davon du wirklich aktiv GETAN hast bisher. FÜR DICH SELBST! Für DEINE Verbindlichkeit gegenüber dir selbst!

Was WILLST du die ganze Zeit TUN, setzt es aber nicht in die aktive TAT um? Beispielsweise:


  • Du WILLST ihn loslassen? Dann HÖR AUF an ihm festzuhalten
  • Du WILLST seine Unverbindlichkeit NICHT mehr haben? Dann SEI dir selbst gegenüber verbindlich
  • Du WILLST aufhören, immer wieder Kontakt zu ihm aufzunehmen? Dann richte dich nach DIR SELBST aus und bleib ganz bei DIR
  • Du WILLST die wahre Liebe von ihm erhalten? Dann GIB dir selbst die wahrhaftige Liebe
  • Du WILLST dass er sich ganz auf dich einlässt? Dann LASS DICH ganz auf DICH selbst ein
  • Du WILLST, dass er aktiv dir gegenüber ist? Dann geh innerlich auf Empfang und lass zu
  • ... 


Wenn DU WIRKLICH eine echte Veränderung erreichen WILLST, darfst du aufhören, passiv zu konsumieren und stattdessen aktiv in deine Weiterentwicklung investieren. Und alles dafür TUN, damit sich eine wirkliche Veränderung auch tatsächlich einstellt. Denn DU ALLEIN hast dies in der Hand. Jederzeit.

Du musst also AUFHÖREN zu WOLLEN. Du darfst und musst TUN. Und das WOLLEN ins TUN transformieren. 

Bei deinem Seelenpartner oder Dual ist es das gleiche. Auch er ist nur auf das WOLLEN programmiert! Deshalb sagt er auch immer wieder, ich WILL ja, aber ich KANN NICHT…

Und warum KANN er NICHT? Weil DU es NICHT TUST! Du stehst nicht vollständig verbindlich zu dir und für dich selbst ein. Also KANN er auch NICHT zu dir verbindlich stehen.

Zudem kann es auch sein, dass ER gar KEINE verbindliche Partnerschaft mit dir gemeinsam eingehen WILL. Weil er vielleicht NICHT für DICH bestimmt ist. Weil er dann doch nur ein Lernpartner für dich ist. Du aber WILLST ihn dennoch immer noch unbedingt HABEN und akzeptierst NICHT den Fakt, dass er NICHT WILL. 

Vielleicht ist es in Wahrheit ja so, dass DU dir nur WÜNSCHST, dass er sich verbindlich zu dir bekennt, ER aber wünscht sich dies NICHT. Dann TUT er es natürlicherweise auch NICHT weil er es schlichtweg NICHT KANN. Du aber hältst vielleicht trotzdem immer noch weiter an dem Gedanken und deinem Wunsch fest, mit ihm eine verbindliche Partnerschaft gemeinsam zu leben. Und wartest deshalb leider vergeblich. Und wirst auch deshalb nicht wirklich glücklich. Weil du dich selbst davon abhältst!

Denn oft ist es tatsächlich so, dass andere doch nur Lernpartner für einen sind. Und das will man dann nicht annehmen und akzeptieren. Man hält weiter an diesem Menschen fest, obwohl er ganz offensichtlich NICHT WILL.

Hier darf man lernen, den (Ego-) Wunsch bewusst loszulassen. 

Programmiere dich um auf das aktive TUN für dich selbst. Richte dich vollständig nach dir selbst aus. Nicht nach deiner Dualseele. Der kommt sowieso verbindlich zu dir, wenn ihm sein Herz das befielt. Er TUT es dann einfach. Weil er nicht anders kann. Weil ihr beide füreinander bestimmt seid. Und auch du musst TUN für dich selbst, weil dein Bedürfnis zu TUN so groß ist, dass du nicht anders mehr kannst als nur zu WOLLEN.

Du musst ALLES FÜR DICH SELBST TUN und NICHTS für die wahrhaftige Liebe und für ihn. Vielleicht liest du dazu meinen Artikel: „Die weiblich-männlich-energetische Verbindung zwischen Dualseelen“, dann verstehst du besser, was ich mit dieser Aussage meine.

Du musst das Konzept in deinem Kopf loslassen, was du bisher in deinem Leben unter Liebe, Beziehung und Partnerschaft verstanden hast. Denn in einer echten Seelenverbindung lebt es sich anders. Es ist mit keiner normalen Beziehung vergleichbar. Eine Beziehung willst du dann gar nicht mehr haben! Dann gibt es nur noch verbindliche Partnerschaft. Und zwar vollständig auf Augenhöhe. Von zwei geheilten erwachsenen Menschen. Was überhaupt nicht vergleichbar ist mit den unreifen Ego-, Vernunfts- und Handels-Beziehungen, die man führt, solange man sich nicht bewusst ist.

Es liegen zwei vollkommen unterschiedliche Welten zwischen einer normalen Beziehung und einer spirituellen verbindlichen (Dual-)Seelenpartnerschaft.

Ab einem gewissen Punkt in seiner Entwicklung will man keine Beziehung mehr haben. Kann es gar nicht. Weil man darüber hinausgewachsen ist. Weil man niemanden braucht, auf den man sich noch beziehen muss. Man lässt sich nur noch auf eine verbindliche Partnerschaft ein.

In einer Beziehung BEZIEHT man sich auf den anderen Menschen. Aus seinem mangeldenkenden Ego heraus, aus seinem Verstand und mit seiner Vernunft. Aus purer emotionaler Bedürftigkeit. Man WILL vom anderen, dass er einen erfüllt. Dass der andere einen glücklich macht. Das erwartet und fordert man von ihm ein.

In einer geheilten spirituellen Partnerschaft nicht. Man braucht sich nicht mehr gegenseitig, damit der andere einem seine Bedürfnisse erfüllt, da man bereits SELBST erfüllt IST. Sondern man braucht sich aus purer und tiefer wahrhaftiger Liebe.

Weil beide sich sehr bewusst dafür entscheiden, ihr Leben gemeinsam verbindlich zu leben. Weil es an dem Punkt gar nicht mehr möglich ist, sich einem anderen zuzuwenden. Weil es so sein soll. Es einfach passiert. Und man sich vollständig SICH SELBST zugewandt hat.

Man WILL nichts mehr TUN, sondern beide TUN es aktiv. Ganz von selbst. Natürlicherweise. Freiwillig. Weil beide vollständig in sich selbst ruhen. Und diese verbindlich gelebte Partnerschaft das Tüpfelchen auf dem „i“ ist. Das Sahnehäubchen zusätzlich zur eigenen Ganzheit.

Erst wenn wir unsere alten Muster in uns gelöscht und uns selbst umprogrammiert haben und nicht mehr nur „wollen“ sondern wirklich wahrhaftig auch TUN was wir tun WOLLEN, kommen wir in eine echte Erfüllung aus unserem wahren authentischen Selbst. Bekommen wir das Ergebnis des „Wollens“, nämlich die wahre Verbindlichkeit mit genau dem Menschen, der wirklich zu uns gehört. Was IN der gemeinsam gelebten Partnerschaft weitergeht. Und niemals mehr aufhört.

Denn wenn es mal nicht rosig, friedlich und Sonnenschein zwischen beiden Dualseelen ist, bleibt jeder der beiden ganz bei sich selbst, ohne den anderen zu bewerten oder gar abzuwerten und zieht sich in sich selber zurück und erfüllt sich selbst, bis der andere wieder auf einen zukommt.

Der (Dual-)Seelenweg geht also weiter. Immer. Es verändert sich nur hin und wieder die Richtung! Dann aber für beide gemeinsam. Als richtiges Paar.


Wie du auf deinem Dualseelenweg vorwärts kommst



Viele Dualseelen lassen sich permanent ablenken von den primären Dingen auf ihrem Weg. Sie tun zwar konstant Dinge, kommen ihrem Seelenpartner allerdings dennoch nicht näher. Sie drehen sich immer wieder im Kreis mit ein und derselben Thematik. Weil sie sich zu viel im Außen befinden und auf die falschen Dinge fixiert sind. Ihr Fokus schwenkt immer wieder von ihnen selbst weg, hin zu ihrem Seelenpartner oder Dual. Dabei wird immer wieder mit dem Verstand überprüft, wie weit er auf seinem Weg mit seiner Thematik ist und was er wohl gerade für sich tut oder noch besser, was er - ihnen gegenüber - die ganze Zeit sein lässt. Dabei bleibt tragischerweise im Dunkeln, was sie die ganze Zeit über für sich selbst meiden. Weil der Lichtstrahl des Blickwinkels ihrer Aufmerksamkeit so auf das Außen gerichtet ist, dass rechts und links, oben und unten alles im Schatten der eigenen Wahrnehmung liegt. Und sie so übersehen, ja gar nicht sehen können, was unbedingt notwendig ist, um auf dem eigenen Weg für sich selbst vorwärtszukommen…

Damit du auf deinem Weg für dich selbst vorwärtskommst, ist es unabdingbar für dich, dass du dich positionierst. Dass du dich auf die für DICH relevanten Dinge auf deinem Weg fokussierst. Dass du aufhörst, die Situation zwischen euch und die Liebe an sich zu kontrollieren. Dass du aufhörst, dich auf die andauernde Unverbindlichkeit von deiner Dualseele einzulassen. Dass du aufhörst, für ihn ständig verfügbar zu sein. Dass du aufhörst, dich immer wieder von dir aus bei ihm zu melden. Denn so bleibst du in deiner eigenen Unverbindlichkeitsschleife gefangen.

Du darfst für dich lernen, dir selbst gegenüber verbindlich zu sein. Für dich und die Erfüllung deiner Bedürfnisse vollständig selbst einzustehen. Denn du allein bist für die Erfüllung deiner Bedürfnisse zuständig. Nicht dein Dual. Und auch sonst niemand im außen.

Du darfst lernen, zu BLEIBEN! Verbindlich zu SEIN.

Die Entscheidungen, die du triffst, verbindlich zu treffen. Das was du sagst, verbindlich zu meinen. Bei deinen Worten zu bleiben. Das was du tust, verbindlich zu tun. 

Nicht deinem Dual gegenüber! Sondern dir selbst gegenüber und dem, was du zu lernen hast. Was du auf deinem Weg lernen darfst. Was du auf deinem Weg lernen musst! Weil deine Seele dies lernen will. Denn darum geht es auf deinem Dualseelenweg.

Es geht darum, was deine Seele wahrhaftig will!

Deine Seele will sich entfalten. Sie will konstant wachsen. Sie will Erfahrungen sammeln in diesem Leben in deinem jetzigen irdischen Körper. Sie will von dir wahrgenommen, gehört und gesehen werden! Sie will erfüllt sein. Satt sein. Angekommen und angenommen sein. 

Du bist ein spirituelles Wesen in einem menschlichen Körper. Du bist nicht ein Mensch mit einer Seele. Sondern du BIST deine Seele. Du bist nur nicht vollständig mit deiner Seele verbunden. Weshalb dir deine Dualseele vom Universum geschickt wurde, damit du das wieder lernst.

Denn nur so kannst du die pure Seins-Liebe lernen. Kannst die bedingungslose Liebe auch leben. Absichtslos geben. Ohne jede Bedingung oder Erwartung. Und ohne dich mit dem Bindungswunsch tief in dir im außen auf deinen Seelenpartner zu fixieren. Deinen eigenen Bindungswunsch auf deine Dualseele zu projizieren. Den er dir zu dem Zeitpunkt gar nicht erfüllen kann. 

Wenn du zu sehr in deinem Kopf bist - weil du ein Verstandesmensch bist oder als Herzmensch dennoch die ganze Zeit deine Gedanken festhältst und analysierst - und Spiritualität bisher abgelehnt hast oder vielleicht sogar Angst hast, dich auf die spirituelle Erfahrung des Fühlens und Glaubens irgendwie einzulassen, darfst du Schritt für Schritt lernen, dein Herz langsam zu öffnen und neue Erfahrungen zuzulassen, die deine Gefühle betreffen. Und sie aus ihrem Gefängnis des Festhaltens deiner Gedanken der Sicherheit zu befreien. Du darfst lernen, die Angst zu verlieren, die sich in deinem Inneren vergraben und in der Tiefe verankert hat. Die so die Macht über dich hat, dass du deinem Herzen nicht glaubst. Und deinem Gefühl nicht vertraust. Sondern all deine Gefühle bedrohlich für dich erscheinen. Die Liebe dir Angst macht. Und du Angst hast, dich deiner ureigenen Angst wirklich zu stellen.

Du hast gelernt zu vermeiden. Deine Gefühle zu meiden. Situationen, in denen dir jemand emotional und seelisch zu nahe kommt, zu vermeiden. Die Liebe in dir zu vermeiden. Die wahre Liebe zu fühlen. Weil du sie irrtümlich als „bedrohliche Gefahr“ in deinem Verstand abgelegt hast.

Deine Seele sendet dir Zeichen. Wieder und wieder, die du nicht hörst. Und sie nicht siehst. Ja, sie nicht glaubst. Du zweifelst sie an. Du misstraust deiner Wahrnehmung. Du misstraust deinem Gefühl. Weil du es irrtümlich so gelernt hast. Es dir von außen so einprogrammiert wurde.

Derweil ist jeder Mensch eine Seele in seinem Körper. Weshalb Körper, Geist, Herz und Seele grundsätzlich untrennbar miteinander verbunden sind. Und man deshalb seine eigene Heilung und Transformation per se immer ganzheitlich sehen darf.

Die Seele ist angewiesen auf das menschliche Handeln. Die Seele ist darauf angewiesen, dass der Mensch auf sein Herz hört. Damit er sich wieder mit der Essenz seiner Seele verbinden kann.

Aufgrund all deiner Erfahrungen und Konditionierungen in deinem Leben hast du dich von deiner Seele entfernt. Und deine Aufgabe besteht jetzt nun einmal darin, dir deine verloren gegangenen Seelenanteile zurückzuholen. Und sie wieder in dich und dein Sein zu integrieren. Denn nur so kannst du wirklich wahrhaftig sein. Nur so kannst du echt und authentisch sein. Wenn du mit deiner Seele wirklich zutiefst verbunden bist.

Dein bislang unerfüllter Bindungswunsch mit deiner Dualseele zeigt dir dein eigenes Vermeidungsverhalten! Es zeigt dir genau, wo du selbst - in der Verbindung dir selbst gegenüber - stehst!

Sieh genau hin, wo du mit dir selbst nicht verbunden bist. Und stell die Verbindung zu deinem wahrhaftigen Selbst – zum innersten Kern, zur Essenz deiner Seele – wieder bewusst her. Dann kann auch deine Dualseele die tiefe Verbindung zu dir bewusst herstellen. Weil er dann nicht anders kann, als verbindlich dir gegenüber zu sein.

Die Unverbindlichkeit hat dann ein Ende.

Der Faktor Zeit spielt keine Rolle, um in eine echte, verbindliche Partnerschaft mit deinem Dual zu gelangen.

Denn alles im Leben hat seine ureigene Zeit. Alles hat seine Ordnung. Alles fließt und geschieht zyklisch. Das ist der Lauf der Natur. Tag und Nacht, Ebbe und Flut, Sommer und Winter. So wie jeder Sonnenaufgang ein neuer Anfang ist und jeder aufsteigende Mond eine Vollendung darstellt, bedeutet jede anfangende Zeit einen Neubeginn. So wie die aufsteigende Dämmerung den Übergang markiert und sich zur Nacht vom hell leuchtenden Tageslicht löst. Denn nur dann, wenn die Dunkelheit hereinbricht, sind wir in der Lage, die Sterne am Nachthimmel zu sehen. Erst die Dunkelheit bringt all das ans Licht, das tief in deiner Seele verborgen ist. Erst die Dunkelheit macht für dich sichtbar, was du vermeidest. Weil du genau das erst dann spürst, wenn es dunkel für dich wird. Wenn du deinen Schmerz in dir spürst. Wenn du ihn zulässt. Und nicht mehr vermeidest. Deine Angst in dir nicht mehr wegschiebst. Sondern dich deiner Angst bewusst stellst.

Erst alles, was abgeschlossen und somit vergangen ist, ist Vollendung. Eine Vollendung und somit Veränderung. Was bedeutet, andere Möglichkeiten zu sehen. Vielleicht, das Gegenteil von dem zu tun, was man aus reiner Gewohnheit bisher getan hat.

Viele Seelenpartner und viele Dualseelen befinden sich derzeit in dieser Zeit des Übergangs...

Die Zeit des Übergangs ist natürlicherweise die Zeit der Stille. Der inneren Einkehr, Besinnung und wirklichen Veränderung. Ein Loslösen von Altem und ein Öffnen für Neues. Eine Zeit der Befreiung, Bewusstwerdung und ganzheitlichen Transformation.

So wie die Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Jahren immer eine Zeit der Stille und des Übergangs von der Vergangenheit in die Zukunft – ein Loslösen von Altem und Platz machen für Neues - und somit in eine bewusst erlebte Vollendung ist.

Für Dualseelen bedeutet dies die schwierige Zeit des bewussten allein Seins – des All-Ein(s)-Seins.

Was viele nicht wollen und die meisten nicht durchhalten. Weil sie das, was das mit ihnen innerlich macht, nicht aushalten können. Sie flüchten deshalb erneut. Nicht vor ihrer Dualseele, sondern in Wahrheit nur vor sich selbst!

Die Zeit des Übergangs ist notwendig, um dich so vollständig nach innen zu wenden. Dich von all dem zu lösen, was du nicht brauchst. Was dir nicht gut tut. Was du auch gar nicht mehr für dich willst. Und dich deinem wahren, authentischen Sein zu widmen. Den Fokus deiner Aufmerksamkeit, Kraft und Energie gezielt auf dein ureigenes Selbst zu lenken. Und dich so aus deiner ureigenen Tiefe heraus auf allen Ebenen vollständig zu transformieren.

Dich nicht mehr mit Ausreden und Ablenkungen von dir selbst fernzuhalten. Dein ureigenes Vermeidungsverhalten bewusst zu durchschauen. Dich diesem zu stellen. Dich daraus zu lösen.

Dich selbst auf allen Ebenen zu nähren und zu sättigen und dir die ureigenen Bedürfnisse deiner Seele zu stillen. Und dies nicht mehr anderen Menschen aufzubürden, die das nicht können. Oder es schlichtweg nicht wollen. Denn du brauchst keinerlei Glücksquellen im Außen, da du selbst dein ureigenes Glück bist!

Es reicht nicht aus, dir nur die Seele von alten Verletzungen und das Ego von destruktiven Mustern zu heilen. Nein, die Transformation und wirkliche Veränderung muss sämtliche Bereiche deines ganz persönlichen Lebens und alle Ebenen deines sensiblen Seins erfassen. Geistig, seelisch, emotional, körperlich. Überall dort, wo du offene „Baustellen“ hast.

Das können andere Dinge sein, als du auf den ersten Blick vielleicht von dir denkst. Denn – oft DENKT man tatsächlich viel zu viel. Als dass man die Dinge wahrhaftig FÜHLT. Man denkt mit seinem Verstand und wiegt sich gedanklich in Sicherheit und sitzt so in der Falle. In der Illusions-Falle Denken. Man befindet sich so abseits von seinem Herzen. Man kann seine Gefühle nicht wirklich spüren. Die du aber spüren musst, um für dich weiterzukommen. Um ganz in dein Herz zu gelangen. Um dich selbst wirklich zu fühlen!

Werde dir deines Vermeidungsverhaltens bezüglich dir selber bewusst! Lass die Ausreden sein, warum du vermeintlich nichts tun kannst. Nur so kannst du ins Tun kommen. Und deine ureigenen Themen bewusst für dich lösen. Für DICH! Für niemand im außen.

Eines haben alle, die sich bewusst seelisch entwickeln, ab einem gewissen Punkt gemeinsam: Sie fangen endlich an Eigenverantwortung zu übernehmen - sich bewusst SELBST zu SEHEN. Aus ihrem Herzen. Und nicht mehr lediglich zu funktionieren aus ihrem Verstand.

Du musst dich deinen immer noch offenen Baustellen und auch deinem wahren Selbst vollständig stellen und dir dessen vollkommen bewusst sein. Bewusst im Hier und Jetzt sein. Deine alten Egostrukturen vollständig loslassen und das bewusste Fühlen vollkommen zulassen. Du musst dich wieder daran erinnern, wer du in Wahrheit in der Essenz deiner Seele tatsächlich bist. Weil du genau das vergessen hast. Und dazu musst du vollkommen alleine sein. Um dein wahres Sein überhaupt wieder zu fühlen. Dich selbst wirklich zu spüren. Um dich selbst vollkommen neu kennenzulernen. Um dich selbst endlich wirklich zu sehen. So wie du unter all den Überfrachtungen all der Beeinflussungen und Programmierungen von außen tatsächlich bist. Einfach echt bist.

Du hast es selbst in der Hand, wie schnell deine Transformation vollendet ist. Wie schnell deine Dualseele und du euch einander wirklich verbindlich annähert. Euch beide so dauerhaft aufeinander einlasst.

Je mehr du dich auf dich selbst und auf dein wahres Sein fokussierst, desto intensiver bündelst du deine Lebensenergie und Lebenskraft für dich. Was immens wichtig ist, um dich wirklich vollständig auf allen Ebenen zu wandeln. Und dich zu heilen. 

Wirkliche Veränderung und echte Transformation kann nur passieren, wenn man die alten, ausgetretenen Pfade bewusst verlässt. Und diesen nicht mehr folgt, nur weil man dies seit langer Zeit so gewöhnt ist. Denn es ist ja sehr viel bequemer, in die Fußstapfen der anderen zu treten, die Spuren vorgeben, als eigene Entscheidungen zu treffen, wohin man nun ganz bewusst geht. Es ist immer leichter, sich auf andere zu verlassen als auf sich selbst. Denn das bedeutet Verantwortung. Allerdings bedeutet das auch, dass man in Spuren wandelt, die nicht die eigenen sind. Die gar nicht zu einem selbst passen. Und nicht zu einem gehören. Die nicht für einen selber bestimmt sind. Weil man diese nicht selbst erschaffen hat.

Neue Wege und Pfade entstehen immer nur dadurch, dass man bewusst den Fokus umlenkt. Den Blickwinkel verändert und auch einmal die anderen Richtungen sieht, die normalerweise im Schatten der eigenen Wahrnehmung liegen. Mut aufbringt und das Risiko eingeht, eine echte Veränderung herbeizuführen. Auch wenn man nicht wahrnimmt, erkennt und sieht, was hinter der nächsten Ecke der Ungewissheit auf einen wartet. Indem man die Zweifel Zweifel sein lässt und sie nicht länger beachtet. Indem man ganz einfach TUT, was das eigene Herz tatsächlich tun will. Und das Ego gezielt ausblendet. Dieses nicht mehr beachtet. Was sowieso nicht funktioniert. Denn das ureigene Ego verliert immer mehr an Macht. Und das Herz gewinnt gewaltig an Kraft. Der Anker der puren Seins-Liebe hat sich tief ins eigene Herz gegraben und schützt so vor dem eigenen Ego. Das Herz hat längst die Oberhand gewonnen.

Dennoch darfst du dich ganz bewusst mit dir selbst und dem innersten Kern deiner Seele verbinden...

Du musst dich von jeglichen Abhängigkeiten und Ausreden im Außen loslösen. Du musst dich entscheiden. Dich positionieren. Und auf das richtige fokussieren. Ersatz-Glücksquellen loslassen und dein Glück einzig aus deinem eigenen Inneren beziehen. Auch wenn das Anfangs sehr schwer ist. Es ist unabdingbar für deine weitere Heilung.
Du musst es bedingungslos annehmen und vollständig akzeptieren, mit dir selbst alleine zu sein.

Was für einige im Klartext bedeutet, die (noch bedürftigen) Ego-Gedanken an einen Ersatzpartner als Trostpflaster ganz bewusst aufzugeben. Da ein solcher Ersatzpartner immer nur zweite Wahl und eine dysfunktionale „Übergangslösung“ wäre. Aber niemals exklusiv und allererste Wahl. Erst recht nicht aus Liebe. Da dieser Mensch nicht für einen bestimmt ist. Das eigene Herz gar nicht wirklich berührt.

Alles, was du im Außen suchst, ist nicht für dich bestimmt. Denn alles, was vom Universum für dich bestimmt ist, findet von selbst zu dir, wenn du es zulässt. Und ganz auf inneren Empfang eingestellt bist. Vom „haben wollen“ aus dem Ego vollständig weg bist.

Alles, was du mit deinem Ego und emotionalen Mangel explizit suchst, ist nicht für dich und dein Leben bestimmt. Weil deine Seele es gar nicht braucht.

Das, was „von allein“ zu dir findet, wenn du am wenigsten damit rechnest, gehört dann auch wirklich ganz exklusiv zu dir. Weil deine Seele an genau diesen Menschen und Dingen wachsen, lernen, reifen und sich immer weiterentwickeln kann.

Wirklich bindungsfähig zu sein, bedeutet, mit den Gegebenheiten bewusst und bedingungslos umzugehen. Dies auch auszuhalten und vor allem zu BLEIBEN. Bei dir selbst bewusst zu SEIN. Dir SELBST BEWUSST zu SEIN. Keine Ausflüchte mehr vorzubringen, warum du dies oder jenes jetzt gerade nicht tun kannst. Nicht zu vermeiden, aus Angst, was danach zu dir kommt, sondern dich ganz bewusst dir selbst zu stellen. Nicht mehr zu flüchten und in den Rückzug zu gehen. Denn Flucht bedeutet in diesem Falle immer, dass man nicht fähig ist, sich dieser Verbindung verbindlich zu stellen. Die emotionale und seelische Nähe, Intimität und Innigkeit auszuhalten. Denn man ist dann im wahrsten Sinne des Wortes bindungs-UN-fähig.

Alles genauso zu akzeptieren und anzunehmen, wie es ist. Auch den Menschen, den du zutiefst liebst, genauso sein zu lassen, wie er ist. Auch wenn dieser Mensch vielleicht in seinem alten Leben und in seinen alten Mustern steckenbleibt. Den Weg zu dir nicht finden kann. Weil die Zeit dafür nicht reif ist. Auch den Schmerz in dir anzunehmen und ihn zu akzeptieren. Und dich für den – zugegeben erst einmal unbegreiflichen - Gedanken zu öffnen, dass er eben vielleicht doch nur ein Lernpartner und nicht als verbindlicher Lebenspartner für dich bestimmt ist.

Während dieser ganzen Transformation geht es immer nur um DICH! Und du erhältst genau das, was deine Seele für sich braucht. Wenn du dich auf das falsche und unpassende fixierst, blockierst du dich selbst. Und bleibst in deinen Mustern  der Unverbindlichkeit und Vermeidung gefangen.

Das, was du nicht mehr für dich brauchst, verschwindet von ganz alleine aus deinem Leben. Oder löst sich einfach auf.

Es ist so. Ich habe das alles persönlich erlebt. Und lebe es noch. Ich weiß, wovon ich hier schreibe. Und wenn du es wirklich willst, dann musst du es tun. Darfst du es tun. Für dich selbst. Für deine Seele. Und für dein Herz. Für dein persönliches Wohlergehen. Für deine weitere Zukunft. Für deine Verbindung zu dir. Zu deinem wahrhaftigen Selbst. Für die Liebe in dir. Die du ja selbst bist.

Es geht explizit darum, die Verbindung zu dir selbst wiederzufinden. Bedingungslos zu deinem wahrhaftigen Sein zu stehen. Und dich vollständig auf dein wahres Sein einzulassen. Was dir dein tiefer Wunsch, eine verbindliche Partnerschaft mit deinem Seelenpartner oder deiner Dualseele einzugehen, immer wieder neu spiegelt.


  • Solange du in ihm als deinem Spiegel immer noch Dinge wahrnimmst und siehst, ist in dir selbst noch etwas, das wahrgenommen, gesehen, gefühlt, geordnet, sortiert, bearbeitet, befreit, reflektiert, hinterfragt, aufgearbeitet und aufgelöst werden will
  • Solange du in irgendeiner Form noch flüchtest, indem du dich im Außen beispielsweise ständig ablenkst, um zu vermeiden, verweigerst du dich noch immer dir selbst
  • Solange du dich noch immer an Abhängigkeiten im Außen klammerst, bist du noch immer nicht vollständig authentisch. Nicht in deiner Eigenverantwortung
  • Solange du immer noch Angst in deinem Dual als deinem Spiegel erkennst, wahrnimmst und siehst, bedeutet das, dass auch du noch in irgendeiner Form Angst in dir trägst. Auch wenn dir das gar nicht bewusst ist
  • Solange du im Außen nach etwas suchst, suchst du in Wahrheit immer dich selbst. Auch wenn es vielleicht nur ein winziges Fitzelchen deines authentischen Seins ist


In dieser Zeit des Übergangs kommt dir jeglicher Impuls abhanden, dich je wieder aus deiner ureigenen Mitte wegzubewegen. Und auch nur irgendetwas aktiv zu tun, um von deiner Dualseele die Aufmerksamkeit und Liebe zu erhalten, die du dir so sehnlichst von ihm wünschst. Du lebst dein Leben und konzentrierst dich auf dich selbst. Denn er kann bis jetzt die Liebe, die er in Wahrheit tief in seinem Inneren trägt, nicht vollständig zu dir fließen lassen. Da er sie noch nicht vollständig zulassen kann. Da er es auch noch nicht zulassen kann, in jeglicher Hinsicht vollkommen zu sich selbst zu stehen. Was ja unmittelbar mit dir zusammenhängt. Er kann erst dann, wenn du kannst. Egal, was es ist.


  • Wenn du vermeidest, vermeidet auch er
  • Wenn du Ausreden (vor dir selbst) hast, hat auch er Ausreden vor dir
  • Wenn du dich auf das für dich Wesentliche fokussierst, fokussiert auch er sich
  • Wenn du dich positionierst, positioniert auch er sich
  • Wenn du (dich selbst) zulässt, lässt auch er (dich) zu
  • Wenn du dich einlässt (auf dich selbst), lässt auch er sich ein (auf dich)
  • Wenn du es fließen lässt, lässt auch er es fließen
  • Wenn du (für dich) tust, tut auch er (für dich)


Aber dir kommt jeglicher Impuls abhanden, dich auch nur in irgendeiner Weise darum zu kümmern. Du kümmerst dich nicht mehr darum, was er tut oder was nicht. Auch wartest du nicht mehr darauf, dass er sich bemüht. Irgendwo in dir ist zwar die Hoffnung, aber dennoch liegt dein Fokus ganz auf dir. Du wendest dich dir selbst zu, ohne dich von ihm abzuwenden. Du bist einfach nur bei dir selbst.

Dir kommt jeglicher Impuls abhanden, für irgendetwas aktiv zu kämpfen oder dich aktiv um irgendetwas zu bemühen. Denn du hast nun innerlich den Schalter vollständig auf Empfang und Fülle umgelegt. Du lebst dein Leben und erfüllst dich komplett selbst, als darauf zu warten, dass dies jemand anderes und explizit deine Dualseele für dich tut. Du erwartest (von ihm) nichts mehr, sondern nimmst es an, wie es ist und akzeptierst. Selbst wenn du nach wie vor den tiefen Schmerz in deinem Inneren fühlst, wenn dein Dual nicht bei dir und mit dir zusammen ist.

Allerdings besteht bei hochsensiblen und hochsensitiven Menschen die immense Gefahr, dass sie die tiefe Liebe wieder verdrängen und wegdrücken, solange der Seelenpartner oder das Dual sich ihnen (noch) vehement stoisch verweigert. Da sie nicht damit umgehen können, dass die Liebe nicht fließt. Dass sie nichts tun können und dies auch nicht dürfen, um nicht seinen Weg der Entwicklung zu stören. Oder diesen gar zu blockieren. Hier nützt es nichts, sich selbst immer wieder zu suggerieren, die Liebe einfach nur bei sich zu behalten. Und in sich zu halten. Überhaupt nichts damit zu tun. Denn diese tiefe und echte Liebe WILL ja verbindlich gelebt und gefühlt werden. Was aber bei vielen nicht geht, wenn das Dual sich verweigert. Hochsensible Menschen können dies oft nicht auf andere Weise kompensieren. Das geht nicht. Auch wenn man dies noch so sehr probiert und versucht. Was nicht sensible Menschen allerdings nicht verstehen können. Und es auch oft gar nicht wollen.

Wahre Liebe will fließen. Was sie nicht kann, wenn auch nur einer von beiden blockiert. Und das schmerzt ganz enorm. Und hier greift eben NICHT mehr die Aussage, dass das was weh tut, nicht die Liebe ist. Weil das in diesem Fall nicht so ist. Natürlich tut nicht die Liebe an sich so weh, sondern das unaussprechbare Gefühl der Ablehnung, Vermeidung und Zurückweisung ist es, dass so immens schmerzt. Und mit dem Hochsensible an sich enorm schlecht umgehen können. Hier nützt es nichts, immer wieder zu implizieren, dass an sich selbst gearbeitet werden muss. Um diese Gefühle zu eliminieren. Für etliche Hochsensible gilt – wenn der Mensch, dem ihre tiefe Liebe gilt, sich dieser Liebe so stoisch verweigert, sind sie nicht fähig, glücklich zu sein. Sie fühlen sich dermaßen schlecht, dass sie es selbst kaum in passende Worte fassen können. Da sie genau dies im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos sein lässt. Hier kann man noch sehr bei sich selbst und noch so authentisch und echt sein – solange der Seelenpartner oder das Dual die Liebe nicht zu- und somit frei fließen lässt, werden beide (gemeinsam) nicht glücklich. Was allerdings nicht sensible Menschen kaum jemals verstehen werden.

Der essentielle Wunsch nach verbindlicher Partnerschaft mit dem Seelenpartner oder Dual wird immer irgendwo tief in einem vorhanden und somit präsent sein. Dies kann man nicht (weg-) leugnen oder sich irgendwas vormachen. Denn Tatsachen sind Tatsachen, Fakten sind Fakten und Realität ist Realität.

Wahre Liebe ist wahre Liebe. Und diese Liebe will vollkommen frei zwischen beiden Liebenden fließen.

Man arrangiert sich eventuell damit, dass man nicht das erhält, was das eigene Herz und die Seele so sehnsüchtig will. Man gewöhnt sich schlichtweg daran, dass dieser Mensch nicht bei einem ist oder besser gesagt, man gewöhnt sich an das alleine sein mit sich selbst. Wirklich glücklich sind etliche dabei allerdings nicht. Und wenn man noch so sehr mit sich selbst verbunden, noch so sehr bei sich selbst angekommen ist, hochsensible Menschen brauchen die Liebe nun einmal wie die essentielle Luft zum Atmen.

Es ist schlichtweg eine spirituell- esoterische Lüge, dass man keine Liebe von außen mehr braucht, wenn man sich selbst nur genügend tief liebt. Denn jeder Mensch will auch Liebe erhalten. Jeder Mensch will auch geliebt werden und nicht immer nur selbst Liebe geben. Oder gar „nur“ mit sich selbst in Liebe zu sein.

Allerdings ist es gleichzeitig so, dass man sich selbst immer wieder verlässt, wenn man den Fokus auf den Wunsch verbindlicher Partnerschaft mit seinem Seelenpartner oder Dual lenkt. Und sich schlimmstenfalls darauf fixiert. Und die Fixierung nicht sein lässt.

Hier darf man dann immer schauen, inwieweit man noch echt und authentisch man selbst ist, wie sehr man tatsächlich mit seinem wahren Sein verbunden und noch in seiner ureigenen Mitte ist. Denn ein essentielles Urbedürfnis hat absolut nichts mit emotionaler Bedürftigkeit und eventuellem Mangeldenken zu tun. 

Ein essentielles Urbedürfnis hat seinen Sitz in der Seele. Ein Wunsch kommt oft aus dem (bedürftigen) Ego der Illusionsfalle Denken. Und auch ein vermeintlicher Herzenswunsch kommt in Wahrheit nur aus dem Ego. Ist ein mit Gefühlen getarnter Egowunsch. Hier sollte man sich des Unterschiedes schon sehr bewusst sein.

Ja, es scheint Menschen zu geben, die alleine zufrieden und glücklich sind, auch ohne verbindliche Partnerschaft oder Kontakt mit ihrem Seelenpartner oder ihrer Dualseele. Ob dies aber tatsächlich echt ist, wage ich zu bezweifeln. Denn meist verdrängt man dann einfach die Wahrheit.

Eine Zeit des Übergangs ist immer begrenzt. Und geht irgendwann wieder vorbei. Weshalb echte Geduld absolut notwendig ist, diese Zeit bestmöglich zu überstehen. Solange man alles nur hinnimmt, kommt man nicht weiter. Und bleibt im Kreislauf des Wartens und Leidens gefangen. Darf weitere Lernrunden für sich drehen. Verankert die Liebe dabei aber jedes Mal tiefer im Herzen. Und wird sich seiner Themen dabei immer bewusster. Auch seinen Ausreden und was man vermeidet.

Indem man sich immer tiefer mit seinem wahren, authentischen Sein verbindet, wird man immer kompromissloser, radikaler und echter.


  • Man will nicht mehr handeln, sondern man handelt
  • Man wartet nicht mehr, sondern man tut
  • Man gibt, weil man aus tiefstem Herzen geben will und erwartet absolut nichts zurück
  • Man flüchtet nicht mehr, sondern man bleibt
  • Man nimmt nicht mehr hin, sondern man akzeptiert und nimmt an
  • Man setzt deutlich sichtbare Grenzen
  • Man trifft explizit kristallklare Entscheidungen und bleibt verbindlich dabei


Verbindlichkeit mit sich selbst einzugehen, erfordert radikalen Mut. Verbindlichkeit mit sich selbst einzugehen, erfordert gnadenlose Echtheit und Ehrlichkeit. Verbindlichkeit mit sich selbst einzugehen, erfordert es, bedingungslos zu lieben. Sich selbst zu lieben. Sich sich selbst hinzugeben. Sich auf sich selbst einzulassen. Sich selbst zuzulassen. Sich selbst zu sehen, genauso, wie man ist. Und somit auch seinen Seelenpartner oder sein Dual bedingungslos zu lieben. Sich ihm vertrauensvoll hinzugeben. Sich auf ihn ohne faulen Kompromiss einzulassen. Diesen Menschen an seiner Seite und in seinem Leben zuzulassen. Und zwar zu einhundert Prozent. Sich auf diesen einen einzigen Menschen einzulassen. Ohne sich in irgendeiner Form ein Hintertürchen für eine eventuelle Flucht offen zu lassen. Denn, wahre Liebe bedeutet Verbindlichkeit. Verbindlichkeit sich selbst gegenüber und somit auch automatisch zu seinem Seelenpartner oder Dual.

Sich auf die Zeit des Übergangs und somit der inneren Einkehr und Stille vollkommen einzulassen – auch dies erfordert eine Menge Mut. Und viele geben viel zu früh auf. Sie halten nicht durch. Sie halten nicht aus. Sie schaffen es nicht, sich auf diesen Weg der Entwicklung vollständig einzulassen. Haben immense Angst vor dieser inneren Wandlung. Eine immense Angst vor Veränderung. Sie führen einen endlosen Kampf gegen Windmühlen und sabotieren und blockieren sich selbst.


  • Nur wer mit sich selbst Verbindlichkeit schafft, schafft auch Verbindlichkeit mit seinem Seelenpartner oder seiner Dualseele
  • Nur wer die Verbindung zu seinem wahren Sein immer weiter vertieft, kultiviert und veredelt, kann auch die Verbindung zu seinem Seelenpartner oder Dual immer weiter vertiefen, veredeln und kultivieren


So vergeht die Phase des Übergangs und die Zeit der inneren Einkehr und Stille viel schneller. Wenn man nicht darauf achtet, was der andere tut, sondern sich intensiv damit beschäftigt, was man für sich selbst explizit tut.

Eines sollte dir dabei immer bewusst sein. Eine verbindliche Partnerschaft mit deinem Seelenpartner oder deiner Dualseele ist per se die Belohnung für den Weg deiner inneren Wandlung. Und vollständigen Transformation. Und hat niemals die Priorität auf dem ersten Platz. Sondern die verbindliche Partnerschaft mit deinem wahren und echten Sein steht für dich immer an oberster Stelle.

Sei dir selbst deine beste Seelenpartnerin. Dann ist auch deine Dualseele dir der beste verbindliche Partner.

Herzlichst, deine Iris (c) sensible-seele.net




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Über die Autorin



Iris Fischer ist Expertin für (Dual-) Seelenverbindungen, Seelen-Coach, diplomierte systemische Einzel- und Paar-Therapeutin, Expertin für sensible Menschen und Autorin von sieben Büchern. Selbst hochsensibel und hochsensitiv berät, unterstützt und begleitet sie hochsensible Menschen seit 2008 darin, ihren ureigenen, individuellen Weg für sich zu finden. Sie inspiriert und motiviert und gibt die passenden Impulse. Dabei bleibt sie konsequent Lösungsorientiert. Sie unterstützt Ihre Klientinnen und Klienten mit sehr viel Herz, Humor und Verstand dabei, das innere Feuer in sich zu entdecken. Sich zu verwirklichen und zu entfalten und mit allen Facetten einfach authentisch zu SEIN.