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Sensible Seele Blog - Warum Seelenpartner & Dualseelen sich finden - Teil 3

 


Die Angst beider Dualseelen

 


Angst ist eine äußerst kraftvolle und stark bindende Energie. Die, wenn sie die Macht übernimmt, sehr negativ und destruktiv auf beide Dualseelen wirkt. Beide tragen oft viele Jahre lang tiefsitzende Ängste mit sich herum. Mal flüchtet der Kopfmensch, dann wieder der Herzmensch. Ohne dass Letzterem oft überhaupt bewusst ist, dass er es ist, der immer wieder vor dieser Verbindung flieht. Allerdings entwickelt der Kopfmensch dabei eine andere „Rückzugs- und Flucht-Strategie“ als der Herzmensch. Und beide umkreisen einander dabei, ohne sich vollständig einzulassen. Die tiefe Verbindung zwischen beiden Dualseelen ist natürlicherweise so stark, dass wirklich alles an die Oberfläche des Bewusstseins gespült und durch das wechselseitige Verhalten für beide kristallklar sichtbar gemacht wird. Auch jedes noch so versteckte und winzige Fitzelchen Angst…   


Und da beide Dualseelen natürlicherweise die tiefsten Spiegel füreinander darstellen, sehen sich auch beide permanent damit konfrontiert, dass sie sich selbst und ihr wahres Sein in Wahrheit ständig umkreisen. Und sich auf sich selbst nicht verbindlich einlassen.     


Leider ist es tatsächlich so, dass wir alle nicht nur eine einzige Angst in uns tragen. Sondern mehrere oder sogar viele Ängste sich summieren und zu einer einzigen riesengroßen und gewaltigen Angst verschmelzen. Was dann umso destruktiver wirkt und sowohl unser Verhalten als auch unsere Lebens- und Liebes-Qualität immens beeinträchtigt.    

  

Einerseits dient Angst natürlich unserem Selbstschutz. Und aktiviert zurecht den Flucht-Impuls in uns, wenn reale Gefahr droht. Was aber immer noch genetisch bedingt in unseren Zellen gespeichert ist und aus den Urzeiten des Menschen stammt. Als wir noch vor realen Bedrohungen in der Natur fliehen mussten. Was heutzutage in unserer Zivilisation normalerweise nicht mehr notwendig ist. Da wir nicht mehr schutzlos ausgeliefert (mit wilden Tieren gemeinsam) in der Natur leben.       


Viele Ängste, mit denen wir uns in unserer heutigen Zeit konfrontiert sehen, sind menschengemacht. Sind von Mensch zu Mensch konditioniert. Wir alle sind durch unsere ureigenen Ängste im Inneren oder gesellschaftlichen Ängsten im Außen geprägt und dadurch fälschlicherweise auf destruktives Verhalten programmiert. Angst zeigt sich dabei in vielerlei unterschiedlichen Gesichtern...



  • Angst hemmt
  • Angst blockiert
  • Angst kontrolliert
  • Angst lässt festhalten
  • Angst lässt vermeiden



Nun stellen Sie sich einmal vor, all Ihre Ängste summieren sich und türmen sich zu einem urgewaltigen regelrechten Gebirge auf. Wie wollen Sie gegen ein solches „Gebirge der Angst“ ankommen?       


Erst einmal muss die Angst an sich bewusst gemacht werden. Damit sichtbar wird, welche einzelnen Ängste überhaupt am Wirken sind.     


Dazu braucht es die immense Energie zwischen beiden Dualseelen. Es braucht die tiefe, grenzenlose Liebe beider, ohne die es überhaupt nicht möglich wäre, all diese Ängste zu besiegen. Und aufzulösen. Denn – wahre Liebe siegt immer. Wenn wir es nur zulassen. Denn Angst verhindert Elementares zwischen zwei wahrhaft Liebenden…   


Bei Dualseelen sind nach meiner Beobachtung und meiner Erfahrung drei essentielle Haupt-Ängste tief im Unterbewusstsein verankert, mit denen viele „kleinere“ einzelne Ängste verbunden sind…   



1.      Verlustangst   



  • Die Angst, den anderen zu verlieren und nicht bei sich halten zu können  
  • Die Angst, die Liebe an sich wieder zu verlieren  
  • Die Angst, sich selbst in seinem authentischen Sein (wieder) zu verlieren  
  • Die Angst, seine emotionale Freiheit zu verlieren und sich emotional abhängig vom anderen zu machen
  • Die Angst, die Kontrolle (über seine Gefühle) zu verlieren  



2.      Bindungsangst   



  • Die Angst, sich auf die wahre Liebe vollständig einzulassen  
  • Die Angst, sich auf den anderen verbindlich einzulassen  
  • Die Angst, dem anderen seelisch und emotional zu nahe zu kommen  
  • Die Angst, die Erfüllung der Liebe an sich tatsächlich zuzulassen  
  • Die Angst, sich verbindlich auf diesen einen einzigen Menschen festzulegen  
  • Die Angst, sich vollständig und verbindlich auf SICH SELBST und sein wahres und authentisches Sein einzulassen  
  • Die Angst vor der Lebendigkeit des (sinnlichen) Fühlens - die Intensität dieser Gefühle nicht zu ertragen und aushalten zu können
  • Die Angst, es vollständig zuzulassen, vom anderen wahrhaftig geliebt zu werden
  • Die Angst, seelisch und emotional (und auch körperlich) zutiefst berührt zu werden und diese tiefgehende "Berührung" nicht aushalten zu können



3.      Existenzangst   



  • Die Angst, nicht gesehen zu werden wie man wirklich ist
  • Die Angst, nicht akzeptiert und angenommen zu werden, wie man wirklich ist  
  • Die Angst, nicht DA SEIN zu dürfen  
  • Die Angst, abgelehnt und ignoriert zu werden – nicht gewollt zu sein, irgendwie "falsch" zu sein, lästig zu sein und somit nur geduldet zu werden  
  • Die Angst, wieder verletzt und enttäuscht und dadurch emotional und seelisch "vernichtet" zu werden  
  • Die Angst, dass sich ernsthaft etwas verändert (Angst vor der Ungewissheit und den folgenden Konsequenzen daraus)   



Und über diesen drei essentiellen Haupt-Ängsten schwebt eine einzige elementare und dominierende Angst wie eine bedrohliche, schwarze Wolke die einen umhüllt und die das gesamte authentische und lebendige Fühlen und Sein massiv beeinträchtigt...



  • Die Angst, nicht gut genug zu sein, um wahrhaftig geliebt zu werden, wie man ist   



Dahinter steht die riesige unaussprechliche Angst, vermeintlich WERTLOS und somit NICHTS zu sein, ALLEINE zu SEIN - abgetrennt von der Liebe an sich, vom anderen und von seinem ureigenen Sein zu sein. Und dann NICHTS mehr zu FÜHLEN. Nicht die Lebendigkeit, nicht die Liebe, nicht sich selbst, nicht seine ureigenen Werte...usw...


Weshalb die meisten lieber an der Unverbindlichkeit zwischen beiden Seelenpartnern und Dualseelen festhalten, als sich absolut verbindlich ZUERST auf sich selbst in ihrem wahren und authentischen Sein und auf die tiefe Liebe in sich selbst vollständig einzulassen. Damit dann ALS ZWEITES zeitversetzt der andere folgen und sich ebenfalls vollständig verbindlich (auf den anderen und auf sich selbst) einlassen kann.  


Die Angst, wirklich und wahrhaftig geliebt zu werden, wie man ist, hält viele Seelenpartner und Dualseelen davon ab, sich auf echte seelische und emotionale Nähe einzulassen.  

Sie vermeiden es aus tiefsitzender Angst, vom anderen seelisch und emotional (oft genug auch körperlich) zutiefst berührt zu werden. Beide kommen dabei wiederholt bis zu einem gewissen Punkt, dann schlägt das ganze um und einer von beiden zieht sich vom anderen zurück und flieht (vermeintlich) aus dieser Verbindung. Und das permanente ungesunde unverbindliche Nähe und Distanz-Spiel zwischen beiden beginnt. Und hält so lange an, bis einer von beiden verbindlich wird. 


In Wahrheit flieht man immer nur vor sich selbst. Und vor seinen eigenen tiefen Gefühlen. Man hält sich selbst und seine eigenen tiefen und intensiven Gefühle nicht aus. Weshalb man aus Selbstschutz flüchten „muss“. Und sich mit vielen Ausreden und künstlich errichteten Barrikaden, hinter denen man sich versteckt, abzulenken versucht. 


Und beim anderen dann angetriggert wird, dass er nicht verbindlich gewollt wird. Dass er vermeintlich vom anderen nicht geliebt wird. Dass er es vermeintlich nicht wert ist, eine verbindliche Partnerschaft miteinander zu führen. 


All diese Ängste sind per se miteinander verwoben und ineinander verschachtelt. Denn hinter jeder einzelnen Angst steckt immer noch eine andere Angst, ein anderes unterdrücktes, verdrängtes und nicht wahrgenommenes und gesehenes Gefühl.     


All diese Ängste müssen erst einmal in den Fokus des eigenen Bewusstseins geholt und ins passende Licht gerückt werden. Um die Ängste dann im zweiten Schritt überhaupt bearbeiten und gezielt auflösen zu können. Hier muss immer das große Ganze gesehen werden. Mit allen Gründen, Ursachen und Zusammenhängen. Die Wurzeln der Ängste müssen bewusst ausgegraben und sichtbar gemacht werden. Denn, nur wenn wir an die Substanz gehen, kann das „Warum“ geklärt werden. Und nur, wenn wir das „Warum“ kennen, kann eine Angst tatsächlich vollständig aufgelöst werden. Sofern wir das zulassen können.        


Bei Dualseelen wird durch die Flucht BEIDER immer wieder die Angst sichtbar gemacht.       


Und zwar nicht nur die urgewaltige Angst an sich, sondern auch die einzelnen Ängste, die sich in diesem riesigen „Angstgebirge“ verstecken. Immer wieder wird eine der Ängste angetriggert und ragt dann aus dem Getümmel der anderen deutlich sichtbar hervor. Wenn wir nur genau hinsehen. Und unsere eigene Angst überhaupt sehen und erkennen WOLLEN.       


DAS ist es nämlich, was Dualseelen sich mit Zeiten der Funkstille aus ihren immer wiederkehrenden Rückzügen, Fluchten und oft auch aus unbewusst bewusst herbeigeführten Kontaktabbrüchen GEGENSEITIG spiegeln.     


Es ist NICHT das männliche Dual bzw. der Kopfmensch alleine, der diese ganzen Ängste in sich trägt. 


Sondern die weiblichen Duale bzw. die Herzensmenschen tragen ganz genauso diverse destruktiven Ängste mit sich herum. Und flüchten deshalb ganz genauso vor der urgewaltigen Energie dieser tiefen grenzenlosen Liebe. Weil sie einfach nackte und pure Angst in sich verankert haben, die ihnen oft gar nicht bewusst ist. 


Und selbst wenn die diversen Ängste bewusst sind, besteht oftmals noch zusätzlich Angst vor der Angst und die einzelnen Ängste können so nicht gelöst werden. Urgewaltige und riesige Ängste, die beide Duale energetisch bedingt voneinander fernhält. Anstatt sie zueinanderzuführen und sich beide angstfrei verbindlich aufeinander einlassen und sich offen zueinander bekennen können. Andererseits ist es aber genau diese urgewaltige Energie der wahren Liebe, die beide Duale „EinsSein“ lässt. Und immer wieder vollkommen automatisch und wie „magisch“ zueinander hinzieht.       


Beide müssen deshalb ab einem gewissen Punkt der Entwicklung gemeinsam (!!) Hand in Hand mitten durch die heißen Flammen dieser urgewaltigen Ängste gehen. Von denen manche ausschließlich gemeinsam und zusammen aufgelöst werden können.       


Um andere Ängste wiederum aufzulösen, MÜSSEN beide Dualseelen - jeder für sich - zeitweise vollständig alleine sein.       


Denn, wenn man seelische und emotionale Nähe zueinander immer wieder meidet – aus dieser urgewaltigen Angst heraus, weil man DENKT, die Angst vom ANDEREN (!!) müsse doch irgendwann einmal „wie von selbst“ im Nirwana verschwinden – täuscht sich selber ganz gewaltig. Dann zappelt man weiterhin hilflos - wie ein Fisch ohne Wasser - im Netz dieser natürlich wirkenden Energie urgewaltiger und destruktiver Angst.       


BEIDE tragen also per se Ängste in sich.       


Das männliche Dual bzw. der Kopfmensch zeigt und spiegelt ja überaus deutlich die Angst BEIDER durch sein fernbleiben. Durch seine immer wiederkehrenden Rückzüge. Durch sein nicht einlassen können oder nicht wollen. Durch sein wegstossen seines perfekt ergänzendes Gegenstückes. Durch das verdrängen seiner eigenen Liebe.       


Das verdrängen der Liebe beim männlichen Dual bzw. Kopfmenschen spiegelt sehr eindeutig die Angst des Herzensmenschen, sich vollständig verbindlich auf SICH SELBST einzulassen. Den Verlust des geliebten Duals (gefühlt) in Kauf zu nehmen, wenn man sich auf sich selbst und auf sein Leben konzentriert und den Fokus vom anderen abzieht.   


Sich auf sein ur-weibliches (oder ur-männliches) natürliches Sein vollkommen einlässt.       


Das männliche Dual bzw. der Kopfmensch KANN sich energetisch bedingt ausschließlich auf das weibliche Dual bzw. den Herzensmenschen verbindlich einlassen, WENN sie sich vollkommen auf sich selbst konzentriert und die Energie und den Fokus eben von IHM bewusst abzieht.       


Bei den weiblichen Dualen bzw. den Herzensmenschen äußerst sich diese Angst oft dadurch, dass sie den Kontakt genau dann abbrechen, WENN das männliche Dual bzw. der Kopfmensch sich zurückzieht. Und sich vor ihnen quasi versteckt. Indem er still ist und einfach schweigt.      


Bei gebundenen Dualen es auch immer wieder passiert, dass er in sein altes Leben zurückkehrt. Und in seinen alten Mustern hängenbleibt. Gerade aber WEIL auch das weibliche Dual sich nicht vollständig verbindlich auf sich selbst einlässt. Und das Risiko eingeht, sein männliches Gegenstück (gefühlt) zu verlieren.    

  

So KANN er sich NICHT auf sie verbindlich und vollständig einlassen. Sondern eben immer nur tröpfchenweise. Und schlimmstenfalls gar nicht.       


Beide Duale können sich NICHT wirklich verlieren. Es fühlt sich nur immer wieder so an, wenn der andere sich zurückzieht und sich lieber im Schutzmodus seiner als sicher empfundenen Komfortzone versteckt. Beide verlieren sich in der Realität ausschließlich dann, wenn einer von beiden überreagiert – was sehr oft zwischen Dualseelen vorkommt und bewusst den Kontakt zum anderen abbricht. Was komplett kontraproduktiv ist. Und überaus deutlich zeigt, wie sehr man sich noch in seinen alten negativen und destruktiven Mustern befindet.      

 

Weibliche Duale bzw. Herzensmenschen können sehr schlecht die Kontrolle aufgeben.   


     

  • Die Kontrolle, ihm/ihr hinterherzuspionieren und ihn einfach mal SEIN und in Ruhe LASSEN  
  • Die Kontrolle, was sich zwischen beiden abspielt  
  • Die Kontrolle der Liebe an sich         



Weibliche Duale bzw. Herzmenschen können sehr schlecht Liebe „empfangen“. Und diese einfach nur annehmen. Ohne etwas dafür zu tun. Ohne sofort etwas zurückzugeben. Es fällt ihnen verdammt schwer, mit der Liebe gar nichts zu tun. Weil sie das nicht von sich kennen. Sie wollen stattdessen Liebe immer nur geben. Was dem Kopfmenschen wiederum schnell zuviel werden kann. Da dieser auf eine vollkommen andere Art und Weise liebt und seine Liebe zeigt.       


Weibliche Duale bzw. Herzensmenschen können sehr oft nicht vertrauen und den Dingen ihren freien Lauf lassen. Einfach gar nichts tun und nur geschehen lassen. Die Energie vollkommen frei fließen lassen.       


Außer Angst und Kontrolle finden sich oft enorme (Selbst-) Zweifel und Misstrauen. Es wird angezweifelt...    


    

  • Dass es Seelenliebe überhaupt gibt  
  • Dass die Liebe vom anderen wirklich existiert  
  • Dass der andere sich jemals offen bekennt und sich verbindlich einlässt  
  • Dass der andere sich aus seinen alten, negativen und destruktiven Mustern herauslöst  
  • Dass beide tatsächlich als verbindliches Paar zusammenkommen  
  • Dass der andere seine Angst auflöst         



Solange all diese Zweifel und das Misstrauen besteht, KANN der andere sich nicht verbindlich einlassen. Weil auch hier wieder nur Dinge ans Tageslicht kommen und sichtbar gemacht werden, die immer in BEIDEN vorhanden sind.     


    

  • Zeigt der eine noch Angst, hat auch der andere Angst  
  • Ist der eine misstrauisch, vertraut auch der andere nicht  
  • Zweifelt der eine, glaubt auch der andere nicht  
  • Kontrolliert der eine (seine Gefühle, die Situation oder sich selbst), kontrolliert auch der andere  
  • Flüchtet der eine im Außen, flüchtet auch der andere (nicht sichtbar im Innen)  
  • Ist einer unverbindlich, ist auch der andere immer unverbindlich (sich selbst gegenüber oder dem anderen)
  • Usw...     



Das energetische Band zwischen beiden ist so stark, dass ER im Außen flüchten MUSS, um im Spiegel so zu zeigen, wo SIE sich selbst in ihrem Inneren noch sichtbar werden darf. Denn, ER befindet sich ja bereits die ganze Zeit absolut und vollkommen bei SICH SELBST!    


  

Viele Kopfmenschen kommunizieren dies sogar explizit nach außen. Mit Sätzen wie z. B.           



  • Komm endlich aus deinem Schneckenhaus heraus  
  • Ich wünsche dir, dass du dir sichtbar wirst  
  • Durch dich habe ich zu mir gefunden
  • Ich kann dir keine verbindliche Partnerschaft bieten
  • Ich kann dir nicht das geben, was du für dich brauchst
  • ...usw... 



Da das männliche Dual bzw. der Kopfmensch ganz genau weiß, was er will und was nicht. Wo bei den weiblichen Dualen bzw. Herzensmenschen noch oft große Unsicherheit herrscht. Da viele noch lange nicht in ihrer ureigenen Mitte und vollkommen verbindlich bei sich selbst angekommen sind. 


Auch wenn irrtümlich manches Mal gedacht wird, dass es schon so ist.       


Was er im Außen immer wieder spiegelt. Was aber von vielen Herzensmenschen gar nicht erst gesehen und erkannt wird. Weil sie ihr ureigenes und wahres Selbst noch gar nicht wahrnehmen, sehen und erkennen können. Da sie den Fokus ihrer Wahrnehmung, Energie und Aufmerksamkeit immer auf den anderen im Außen und nicht auf sich selbst und ihr ureigenes Inneres lenken.       


Deshalb wird auch die eigene Angst und die eigene Flucht oft nicht gesehen. Sondern immer nur die Angst und die (vermeintliche) Flucht des Duals. Da der Lichtkegel der Aufmerksamkeit immer nur darauf gelenkt wird, dass ER es ist, der vermeintlich (wieder einmal) die Flucht ergreift. 


Und dass ER es vermeintlich ist, der keine Verbindlichkeit will. 


Allerdings kontrolliert auch der Kopfmensch. 


Nämlich SICH SELBST und seine ureigenen Gefühle. Er verschanzt sich hinter seinen massiven Mauern des Selbstschutzes, schweigt und ist still und TUT SO als ob er die Liebe zu seinem Herzmenschen nicht spürt. Er TUT SO, als ob es seine eigene Liebe nicht gibt. Er verleugnet alles im Außen und in Wahrheit doch immer SICH SELBST. 


Der Kopfmensch befindet sich also in urgewaltiger Selbsttäuschung. In der schillernden Illusion seines Verstandes. Er wiegt sich in vermeintlicher Sicherheit und betrügt sich dabei die ganze Zeit selbst. 


Und der Herzmensch fällt immer wieder auf dieses "der Kopfmensch TUT SO als ob dies und jenes zwischen beiden nicht existiert..." herein. Wodurch die ungelösten Themen ans Tageslicht kommen und die unaussprechlich intensiven und heftigen Seelenschmerzen sich bilden...(nur so kann echte Heilung stattfinden!). 


Auch der Herzmensch TUT SO als ob. Allerdings auf ganz andere Weise...


Der Herzmensch WILL die ganze Zeit Verbindlichkeit HABEN. Er WILL die ganze Zeit über verbindlich SEIN. Und TUT deshalb lange Zeit SO, als ob er verbindlich wäre. Obwohl er in Wahrheit gleichzeitig die ganze Zeit an der Unverbindlichkeit mit seinem Kopfmenschen festhält. Und ihn nicht loslässt. Nicht frei lässt. Damit auch er sich aus seinen Ängsten herauslösen kann. Was der ihm wiederum die ganze Zeit spiegelt. Und mit seinen Rückzügen und seiner Ablehnung und distanzierten Haltung sichtbar macht. 


So befindet sich auch der Herzmensch in einer urgewaltigen Selbsttäuschung. Und lässt sich immer wieder auf faule Kompromisse ein. So riesengroß ist seine eigene Angst. 


ER kann sich nur wirklich verbindlich und absolut und zu einhundert Prozent auf SIE einlassen, wenn SIE sich absolut – ohne jegliche faulen Kompromisse – zu einhundert Prozent verbindlich auf SICH SELBST einlässt.    

  

Beide müssen also die Kontrolle aufgeben und ihre Ängste auflösen. Denn das energetische Band zwischen beiden wirkt. Immer. Und jederzeit.       


Wenn einer der beiden Duale an diesem Band zieht und sich aus purer Angst am anderen festklammert, muss der andere zwangsläufig flüchten. Und je fester an diesem Band gezogen, desto mehr kontrolliert und geklammert wird, desto weiter weg flüchtet er.       


Nur, wenn der eine dieses energetische Band absolut loslässt - den anderen voll purem Vertrauen frei lässt – ihn einfach SEIN lässt - und vollkommen gelassen in sich selbst ruht, kann der andere wieder ganz von alleine zurückkommen. Für immer. Verbindlich. Weil beide per se ganz genau wissen, dass sie zusammengehören. 


Warum das Loslassen so schwierig für uns ist...

   ...und was genau das mit Selbstannahme und Selbstakzeptanz zu tun hat...




Neues in unserem Leben und in der Liebe kann dann erst entstehen, wenn wir altes bewusst loslassen. Echte Verbindlichkeit können wir erst dann zulassen, wenn wir Unverbindlichkeit loslassen. Auflösen. Aufgeben. Vollständig. Und komplett. Ohne jeden faulen Kompromiss. Dabei geht es nicht darum, unseren Seelenpartner oder unsere Dualseele wieder zu vergessen. Was ein weit verbreiteter Irrtum ist. Denn loslassen bedeutet nicht, zu vergessen. Es bedeutet nur, gewisse Dinge bewusst aufzugeben. Sie einfach sein zu lassen. Und unseren Fokus zu verändern. Was nicht möglich ist, ohne endgültige Entscheidungen für uns zu treffen. Und echtes loslassen ein sehr schmerzhafter Prozess ist, der niemals mit einem Schlag, sondern immer in Etappen passiert. Und es braucht viel Zeit und sehr viel Raum, uns diesem Weg sehr bewusst zu stellen. Uns radikal auf diesen Los-Lös-Vorgang einzulassen. Zugleich kommen wir immer tiefer in unserem innersten Kern und bei uns selber an und fangen an, uns selbst wirklich zu sehen...


Was uns vor diesem Punkt unserer Entwicklung schlichtweg nicht möglich war. Wir haben uns selbst (noch) nicht wirklich und vollständig gesehen und wir haben auch nicht gesehen, in welchen Punkten wir in Wahrheit noch an unserem Dual festgehalten haben.


Ja, wir haben unsere Dualseele immer noch festgehalten. Auch wenn uns dies nicht wirklich bewusst war. Wir haben ihn noch nicht vollständig losgelassen.


Erst jetzt fangen wir WIRKLICH an, VOLLSTÄNDIG zu akzeptieren.


ALLES...genauso, wie und was JETZT gerade IST. Auch UNS SELBST in unserem innersten Kern. So wie wir in Wahrheit von Natur aus sind. Und in unserem vollständigen alleine Sein.


Vorher haben wir nur GEDACHT, dass wir schon losgelassen, angenommen und vollständig akzeptiert haben. Aber es ist etwas vollkommen anderes, es auch in unserem Herzen wirklich zu FÜHLEN. Als wenn das Ego immer noch und immer wieder ein Stück weit mitmischt. Wir oft mit unserem Verstand wahrnehmen. Und uns immer noch Selbsttäuschungen hingeben. Dinge nicht wirklich wahrhaben wollen. Manches noch vor uns herschieben. Oder gar ablehnen und ignorieren. Uns nicht wirklich einlassen. Nicht zulassen. Weil es an diesem Punkt noch so unglaublich schmerzt.


Unsere zutiefst geliebte Dualseele wieder loszulassen, anders gesagt, uns von der Liebe im Außen bewusst zu „trennen“ (nicht den Kontakt abbrechen oder blockieren!) - die Verbindung zu dieser einzigartigen tiefen Liebe wirklich zu „kappen“ und zwar vollständig, ist DER ultimative Test unseres Lebens.


Ja, es ist ein Test. Vom Leben, der wahren und bedingungslosen Liebe, vom Universum. Es ist eine Herausforderung, die tatsächlich ihresgleichen sucht.

Es ist schlichtweg eine Mutprobe unseres Herzens und unserer Seele.


Und das hat nichts mit den üblichen Mutproben aus dem Ego zu tun, die Menschen immer wieder gegenseitig verlangen, um sich etwas zu beweisen. Denn hinter diesen üblichen Mutproben aus dem Ego steckt IMMER ein: „Wenn du das nicht (für mich) tust, bist du feige und ich bin sehr enttäuscht von dir“. Das kommt niemals aus dem Herzen und auch nicht aus der Seele.


Denn DIESE Mutprobe will unsere Seele. Fordert die wahre Liebe von uns. Die Liebe testet uns, ob wir bereit sind, das Opfer zu bringen, auf diese Liebe im Außen wieder zu verzichten. Um uns so - und NUR SO – in die Lage zu bringen, die Liebe ausschließlich aus uns selbst zu beziehen. Und eben NICHT mehr von einem anderen Menschen – auch und gerade nicht von unserem Seelenpartner oder Dual – zu erwarten, zu fordern, zu hoffen oder uns von ihm zu wünschen, uns mit seiner Liebe glücklich zu machen. Da er das so nicht kann. Er kann es nur aus seinem reinen und freien Willen heraus, wenn er sich aus seinem Herzen dazu entscheidet. Wenn er aber sein Herz aus Angst lieber verschlossen hält und sich lieber hinter seinem Ego und Sicherheitsdenken seines Verstandes verschanzt, können wir überhaupt nichts tun. Wir müssen es akzeptieren. Denn genau DAS ist bedingungslose Liebe. Uns aus all dem Warten auf ihn, unseren Wünschen und Hoffnungen zu befreien und UNS SELBST der beste Partner/die beste Partnerin zu sein, die wir im Leben haben. Da wir uns selbst immer am nächsten stehen.


Erst JETZT fangen wir an, WIRKLICH zu FÜHLEN, dass unser Herz sich bedingungslos dieser Liebe geöffnet hat. Erst JETZT fangen wir wirklich an, in unserem Herzen zu VERSTEHEN, dass wir bereit für das vollständige zulassen dieser Liebe sind.


Dass wir bereit dafür geworden sind, uns wahrhaftig und bedingungslos lieben zu LASSEN. Dass wir absolut alles und doch nichts dafür tun, um so unfassbar geliebt zu WERDEN.


Weshalb es ein Test und eine Mutprobe ist, ob wir dieser Liebe tatsächlich würdig sind.


Ob wir würdig dafür sind, wirklich verbindlich zu lieben. Uns radikal festzulegen. Auf diesen einen einzigen Menschen. UNS SELBST. Und bei diesem Menschen – uns selbst - zu BLEIBEN. Diese Liebe in uns wirklich AUSZUHALTEN. Und absolut nichts damit zu tun.


Es tatsächlich auszuhalten, wenn unser Dual uns dann irgendwann all seine Liebe in seiner unbeschreiblichen Kraft bedingungslos und vollkommen absichtslos schenkt.

Wie sollen wir SEINE tiefe Liebe zu uns aushalten, wenn wir die tiefe Liebe zu uns selbst und auch zu ihm nicht aushalten? Das geht nicht!


Zuallererst müssen wir zwingend verbindlich mit unserem innersten Selbst werden. Und in der Lage sein, vollständig zu uns selbst zu stehen. Die intensive Liebe die die ganze Zeit schon in uns ist, uns SELBST zu widmen. Den Fokus unserer Liebe auf uns selbst zu lenken. Und unabhängig von der Liebe im Außen, auf all unseren Ebenen und in allen Bereichen unseres Lebens unabhängig von unserem Dual zu werden. Vollkommen unabhängig zu SEIN. Eigenständig zu sein. Alleine zu SEIN. Vollkommen losgelöst von unseren alten, destruktiven Mustern. Vollständig losgelöst von unseren „falschen“ Konditionierungen.  Losgelöst von unserer bisherigen Vorstellung von Beziehung! Da es eine solche Beziehung für uns niemals mehr geben wird. Vor allem den einen Punkt wollen viele Seelenpartner und auch Dualseelen nicht sehen. Denn eine (Zweck-, Trost- oder Handels-) Beziehung aus unserem Verstand oder Ego gehen wir an diesem Punkt mit niemand mehr ein. Nur noch eine verbindliche (Lebens- und Liebes-) Partnerschaft aus unserem Herzen.

Los-Gelöst von ALLEM, was wir NICHT selber sind! Von all dem, was andere uns anerzogen, aufgezwungen, aufgedrängt und einprogrammiert haben. An Denk-, Glaubens- und Verhaltensmustern. An diesem Punkt halten wir NICHT mehr an all dem fest, sondern lassen es vollständig los.


Es ist der härteste, schwierigste und schmerzhafteste Weg, den wir in unserem Leben und in der wahren Liebe gehen dürfen. Wenn unsere Seele das will.


Es ist ein echtes Privileg, aus unseren alten Mustern und destruktiven Konditionierungen auszusteigen. Diese bewusst aufzugeben. Und alles was wir nicht mehr für uns brauchen, was uns belastet und uns irgendwie klein hält und blockiert und uns von unserem wahrhaftigen Erfolg im Leben und in der wahren Liebe fernhält, loszulassen. Die Kontrolle über die Liebe komplett aufzugeben. Jeglichen Kampf aufzugeben. Weil wir schon lange keine Kraft mehr dafür haben. Denn dieser ganze Los-Lös-Vorgang fordert unsere ganze Aufmerksamkeit, Kraft und Energie.


Wir nehmen an und akzeptieren. ALLES...


Aber warum ist es für uns so überaus schmerzhaft und unbeschreiblich schwierig, den Menschen, der als unser zweites Ich zu uns gehört und dessen zweites Ich wir selbst verkörpern und mit dem wir auf allen Ebenen für immer verbunden sind, wieder loszulassen?


Warum ist es so immens schwierig und schmerzhaft für uns, uns komplett von der Liebe im Außen zu „trennen“ und vollständig zu UNS SELBST zu stehen? Ja, für unser wahres Selbst, für unser Herz und für unsere Seele einzustehen? Und absolut an nichts mehr festzuhalten, was nicht wirklich zu uns gehört und nicht freiwillig bei uns und an unserer Seite sein will?


Loslassen bedeutet dabei grundsätzlich immer nur eins: (Selbst-) Annahme & (Selbst-) Akzeptanz!


Nicht mehr an etwas festzuhalten. Nichts mehr festzuhalten, was uns nicht gut tut, was wir nicht wollen, was nicht zu uns passt und womit wir uns in Wahrheit unwohl fühlen.


Loslassen = Anzunehmen und zu akzeptieren, was JETZT gerade GEGEBEN IST. Absolut. Radikal. Bedingungslos.

Und das Loszulassen bewusst aufzugeben = uns NICHT mehr gedanklich damit zu beschäftigen, was jetzt gerade NICHT GEGEBEN und VORHANDEN IST.


Also NICHT darüber nachzudenken und permanent zu grübeln, WARUM unser Seelenpartner oder unser Dual (immer noch) NICHT absolut verbindlich bei uns IST. Sondern ihn in tiefer Liebe einfach (in seinem Leben) SEIN zu lassen. MIT seinen „Fehlern“ und mit seinen Macken und mit seinen Entscheidungen, die er alleine FÜR SICH SELBER trifft. Auch wenn uns das nicht gefällt.


Wenn er nicht da ist, warum also sich permanent mit ihm beschäftigen? Macht absolut keinen Sinn!


Ja, das tut unglaublich weh. Und ja, es ist unwahrscheinlich schmerzhaft, uns der wirklichen Wahrheit zu stellen. Und uns einzugestehen, dass wir immer noch an ihm festgehalten haben. Und jetzt das letzte Stückchen sehr bewusst loslassen. Ihn gehen lassen. Ihn in seinem Leben SEIN zu lassen.


Das Puzzle der vollständigen Verbindlichkeit gegenüber UNS SELBST ist an der Stelle unseres Weges noch nicht vollständig und komplett. Immer noch fehlt uns unbemerkt ein elementares Stück. Was allerdings immer mehr in den Fokus unserer Aufmerksamkeit und unseres Bewusstseins (unseres bewussten SEINS) gerät. Und an diesem Punkt haben wir es in unserem Herzen begriffen.


Es ist ein unabdingbarer Teil unseres ganz persönlichen Lernprozesses. Wobei uns immer neue und elementare (Selbst-) Erkenntnisse passieren. Und der Kontext dabei immer wieder ein anderer wird. Manchmal spüren wir einen scheinbaren Widerspruch, was aber nicht der Fall ist. Sondern mit all unseren neuen (Selbst-) Erkenntnissen erklären sich die Dinge dann von selbst.


Fakt ist, wir müssen uns radikal und zu einhundert Prozent auf unser wahres Sein und auf die wahre Liebe in uns eingelassen haben. Und unseren innersten Kern, so wie wir wirklich sind, vollständig angenommen haben. 


Wir müssen wirklich erkennen, was sich hinter all den aufgesetzten Maskierungen, Rollen und Fassaden versteckt. 

Wer wir selbst hinter all dem erlernten Perfektionismus und den Programmierungen von Außen WIRKLICH sind. Wie wir geboren sind. Unschuldig. Rein. Frei. Unbedarft. 


Immer wieder passiert es dann, dass wir felsenfest davon überzeugt sind, dass wir längst bereit und für genau den Moment gewappnet sind, wenn unser Dual verbindlich zu uns kommt. Felsenfest sind wir davon überzeugt, dass wir uns selbst gegenüber doch bereits vollständig verbindlich geworden sind. Was aber ein echter Trugschluss ist. Denn dann passiert im Außen wieder etwas, das Leben und das Universum uns urplötzlich in Situationen wirft, dass uns sehr bewusst ist, dass wir noch nicht so weit sind. Nicht an dieser Stelle unseres Weges. Noch nicht ganz. Denn...


An dieser Stelle warten wir insgeheim doch noch auf unser Dual. Wir hoffen immer noch, dass er zu uns kommt und sich offen zu uns bekennt. Wir wünschen uns immer noch eine verbindlich gelebte Partnerschaft mit ihm. Aber...


 

  • Solange wir auch noch irgendwie hoffen, dass er sich vollständig zu uns bekennt...

  • Solange wir auch noch irgendwie auf unser Dual „warten“...

  • Solange wir uns noch wünschen, dass er verbindlich zu uns kommt...

  • Solange wir ihn in unser Leben immer noch insgeheim einplanen...

  • Solange wir uns immer noch Tagträumen mit ihm hingeben...

  • Solange wir immer noch Fotos von ihm an der Wand haben...

  • Solange wir ihn immer noch irgendwie kontrollieren...

 


...sind wir noch nicht so weit, wie wir irrtümlich glauben. Denn, wir haben unser wahres Selbst noch nicht vollständig angenommen. Wir haben noch nicht wirklich akzeptiert, vollkommen alleine zu sein. 


Wir halten unser Dual immer noch fest.


Heißt das jetzt, wir dürfen tatsächlich nicht mehr insgeheim "warten", wünschen und hoffen?


Ja, es ist tatsächlich so. Wir müssen jegliche Hoffnung, dass unser Dual zu uns kommt, bewusst AUFGEBEN. Wir dürfen NICHT auf ihn „warten“ und wir dürfen uns auch nicht wünschen, dass er doch zu uns endlich kommen möge. Unseren Wunsch nach einer verbindlich gelebten Partnerschaft mit ihm müssen wir KOMPLETT aufgeben. Damit ist NICHT gemeint, dass wir die Liebe zu ihm aufgeben sollen. Nein! Denn unsere Liebe zu ihm wird immer noch tiefer. Genauso wie die Liebe zu uns selbst.  


Alles was ein gemeinsames „Wir“ mit unserem Dual betrifft, müssen wir bewusst AUFGEBEN.


Ich selbst habe genau das einen (für mich) sehr langen Zeitraum nicht wahrhaben wollen. Ich selbst habe genau das über einen (für mich) zu langen Zeitraum einfach nicht glauben wollen. Und wurde dann wieder eines besseren belehrt. Weil das Leben mich wieder in Situationen geworfen hat, die mich enorm gefordert – aber im Nachhinein in meiner Entwicklung auch immer gefördert – und über meine ureigenen Grenzen gebracht hat. Wenn ich dies alles nicht intensiv aus eigenem Erleben kennen würde, ich würde es ehrlich nicht glauben. Aber es ist alles Realität und Fakt.


Wir "warten", wünschen und hoffen genau deshalb die ganze Zeit, weil wir es so gewöhnt sind. Wir empfinden das als normal. Und wir empfinden es deshalb als ganz normal, weil wir so konditioniert sind. Es ist unser programmiertes Ego, dass Wünsche hat. Es ist unser programmiertes Ego, dass in der Hoffnung verharrt. Es ist unser programmiertes Ego, dass in der Warteschleife hängt und sich im Kreis dreht. Es ist unser programmiertes Denken, dass uns so denken lässt. Eben weil es für uns Normalität darstellt. Und aus dieser gewohnten Normalität auszusteigen, fällt sehr vielen Menschen unglaublich schwer. Weil an diesem Punkt unser Verstand mitmischt. Und sich die tiefsitzende Angst in uns zeigt. Zweifel auftauchen die an uns hängen wie Kletten. Und nur, wenn unser Herz stark genug und die Liebe in uns tief genug ist, können wir diese Angst vor Veränderung auflösen. Können wir auch die Ungewissheit annehmen und akzeptieren. Können wir unser programmiertes Denken aufgeben. Können wir die Zweifel in uns verscheuchen, wie lästige Fliegen. 


Unser Dual DARF zu dem Zeitpunkt noch NICHT zu uns kommen. Er KANN zu dem Zeitpunkt noch NICHT zu uns kommen. Da in Wahrheit BEIDE zu dem Zeitpunkt noch nicht können. Und wir uns gewaltig in Selbsttäuschung befinden. Weil wir zu dem Zeitpunkt immer noch „warten“ und hoffen und wünschen... 


...und ERST JETZT die allerletzte Phase des endgültigen und vollständigen Loslassens bei uns beginnt. Indem wir absolut rein gar nichts mehr festhalten...


DENN - solange wir hoffen, warten wir. Und solange wir „warten“, bleiben wir in der Hoffnung. Und solange wir „warten“ und hoffen, wünschen wir uns (noch) dass unser Dual verbindlich zu uns kommt. Wir wollen die Situation noch irgendwie kontrollieren. Wir versuchen es zumindest mit einem winzigen Stück unseres Egos. Auch wenn das in dieser Phase nicht mehr möglich ist. Wenn auch mehr oder weniger unbewusst. Aber wir tun es. Das ist leider Fakt. Weil wir uns absolut hilflos und ausgeliefert und abgelehnt und ignoriert fühlen. Und dies äußerst schmerzhaft für uns ist. Was wiederum mit unserem noch nicht vollständig verarbeiteten Trauma aus unserer Vergangenheit zusammenhängt. Was viele Seelenpartner und Dualseelen mit sich herumtragen. 


 

  • Solange haben wir uns NICHT vollständig von der Liebe im Außen gelöst

  • Solange befinden wir uns NICHT vollständig im Vertrauen, dass alles gut wird

  • Solange sind wir auch nicht vollständig verbindlich UNS SELBST gegenüber (was unser Dual ganz genau weiß!)

  • Solange haben wir unser innerstes und wahres Selbst (und unser SELBST) noch nicht vollständig angenommen und akzeptiert. Aber wir sind dabei.

  • Solange sind wir noch nicht ganz in der bedingungslosen (Selbst-) Liebe angelangt. Im Gegenteil. Wir halten (noch) an altem fest!

 


Und was wir (noch) festhalten, haben wir nicht wirklich und schon gar nicht vollständig losgelassen. Das haben wir NICHT wirklich angenommen und NICHT bedingungslos akzeptiert. Wir lassen es (noch) NICHT SEIN, wie es JETZT gerade zwischen uns und unserem Dual IST. Wir lassen ihn (noch) nicht in seinem Leben einfach SEIN. Wir wollen ihn immer noch...


An der Stelle dürfen wir uns fragen bzw. diese Frage stellen wir uns von ganz alleine...


 

  • WARUM halten wir (unser Dual) noch fest, indem wir warten, wünschen und hoffen?!
  • WARUM fällt es uns so unglaublich schwer, ihn in seinem Leben zu lassen, egal welches Leben er ohne uns führt?! Ob uns das nun gefällt oder nicht?
  • WARUM befinden wir uns nicht vollständig im Vertrauen, dass unser Dual seinen Weg zu uns findet, wenn auch er sich seinen Themen gestellt hat und auch er soweit ist, sich wirklich vollständig und verbindlich zu einhundert Prozent auf uns einzulassen?!
  • WAS hält uns tatsächlich davon ab, vollständig anzunehmen und zu akzeptieren?!

 


Es ist die Sicherheit, die wir immer noch haben wollen. Eine Garantie vom Universum, dass alles gut wird. Einen Halt im Außen, an dem wir unsere bequemen und als normal empfundenen Gewohnheiten pflegen können. Eine Bestätigung, dass wir uns das alles nicht einbilden. 


Da es für uns sehr viel leichter ist, an alten Gewohnheiten festzuhalten, auch wenn uns diese nicht gut tun und uns vielleicht überhaupt nicht entsprechen, als diese loszulassen und so bewusst Raum für Neues und ECHTES Glück für uns (mit unserem Dual) zu schaffen. 


Das alles können wir uns in Wahrheit selbst geben. MÜSSEN wir uns sogar selbst geben. Von unserem Dual wird nichts kommen, solange wir das nicht beherzigen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aus unserem Herzen handeln. Und alles, was von außen kommt, loslassen.


Denn indem wir unser Dual auch nur irgendwie festhalten, hindern wir ihn an seiner Entwicklung!


Hindern wir ihn an seiner Heilung. Hindern wir ihn daran, aus seinem freien Willen – weil sein Herz das wirklich so will – zu uns zu kommen. Denn, wir können ihn nicht bedrängen. Wir können ihn nicht zwingen, wir können absolut nichts forcieren. Wenn unser Dual sich dazu entscheidet, in seinem Leben zu bleiben und ohne uns zu sein, können wir absolut NICHTS daran ändern.


Auch ER kann ja NICHTS tun, wenn WIR uns für UNS entscheiden.


Und uns dazu entscheiden, ihn (erst einmal) alleine in seinem Leben zu lassen. Wie er sich in Wahrheit dabei fühlt, interessiert uns lange Zeit nicht. Weil uns das überhaupt nicht bewusst ist. Oder wir spüren es zwar, ignorieren dieses Gefühl aber und lehnen es ab. Wir lehnen uns selbst ab! Weil unsere Aufmerksamkeit lange Zeit nicht genügend bei uns selbst, sondern immer noch bei unserem Dual und unserem nicht erfüllten Bindungswunsch liegt. Und dass genau hier der Hund begraben liegt, der uns am vollständigen loslassen hindert, wird uns erst sehr spät bewusst. Aber dann kommen wir urplötzlich ins Handeln. Weil wir für uns selbst einstehen. Und an diesem Punkt in unserem Herzen wirklich verstehen und es endlich wirklich FÜHLEN, dass wir ab jetzt unser Leben nach uns selbst ausrichten. Und nicht mehr nach einem Partner. So wie das viele Jahre vorher vollkommen normal für uns war. Weil wir es so gewohnt waren. Weil wir es nicht anders kannten. Weil wir so konditioniert wurden. 


Ab dem Zeitpunkt unserer Bewusstwerdung richten wir unser Leben auch nicht mehr nach unserem Dual aus. Weil wir nicht mehr bereit dazu sind. Sondern wir richten unser Leben ausschließlich nach uns. Unser Fokus liegt auf UNS. Nicht mehr auf einem Mann. Nicht mehr auf unserem Dual. Auf gar keinem Mann!


Wenn WIR uns für UNS entschieden haben, wird unser Dual NICHT um uns kämpfen. Denn unser Dual nimmt einfach an, was IST und akzeptiert aus seiner Liebe zu uns unsere Entscheidung. 


Weshalb dann lange Zeit Funkstille zwischen beiden Dualseelen entsteht. Die wir lernen dürfen zu akzeptieren. Und nicht dagegen zu kämpfen. Und wir lange Zeit vergehen lassen, bis wir endlich sehen, dass unser Dual uns in unserem Verhalten zu uns selbst nur spiegelt.


Denn in diesem Moment, in dem wir uns für UNS entscheiden, lehnen wir unser Dual ab! Wir lehnen die Unverbindlichkeit zwischen ihm und uns ab. Seine uns gegenüber und unsere uns selbst gegenüber! 


Ab diesem Moment lernen wir uns selbst vollkommen neu kennen. Und das ist uns unheimlich. Weil uns unser altes, konditioniertes Selbst plötzlich fremd wird. Auch unser Dual erscheint uns jetzt immer mehr fremd. Wir entwickeln ein richtiges Fremdheitsgefühl. Für uns selbst und für unser Dual. Wir kennen uns selbst und unser Dual nicht mehr. Weil beide sich kontinuierlich verändern. Wir trauen der ganzen Sache nicht mehr. Wir werden leicht widerspenstig. Wir fremdeln. Wie ein Baby bei fremden Personen, die es (noch) nicht kennt. Was aber normal ist. Was zeigt, dass wir uns endgültig aus dem alten herauslösen. Und immer mehr aufhören, das alte noch festzuhalten. Deshalb verlieren wir unser Dual aber nicht. Selbst wenn es im Außen noch immer so wirkt. Weil er sich ja konträr zu uns ebenfalls verändert. Er bleibt auch nicht so, wie er ist. Auch er findet in seinen wahren und innersten Kern. Und  muss einiges loslassen. Dasselbe wie wir, nur erlebt er es auf andere Weise.


Wir Herzmenschen erleben all das auf emotionaler Ebene, während die Kopfmenschen dabei rational, sachlich und nüchtern bleiben. Erst nach und nach emotional „auftauen“ und ihre wahren Gefühle immer mehr spüren. Und wir immer rationaler und radikaler in unserem Denken und Handeln werden. Und unsere Emotionen auch einmal ausblenden.


Was beim Loslassen also tatsächlich passiert, ist folgendes...


Wir verändern unser Denken. Wir stellen uns unserer tiefsten Angst und gehen durch unseren größten Schmerz. Wir lassen zu und nehmen (die Angst, den Schmerz, einfach alles) an und akzeptieren. Vollständig. Und bedingungslos. Wir hinterfragen nicht mehr, warum unser Dual nicht kommt, sondern wir nehmen die Situation an. Weil wir genau wissen, wir können nicht ihn, nicht diese Liebe und nicht die Situation kontrollieren. Und nicht festhalten. Und deshalb geben wir die Kontrolle vollständig auf. Wir geben unser programmiertes und als normal empfundenes Denken auf. Und hören stattdessen auf unser liebendes Herz. 


Ja, wir geben alte, bequeme Gewohnheiten, die aus unserem Ego-Denken stammen einfach auf und lassen sie immer mehr los...


In genau dem Moment, in dem wir uns vollständig gelöst haben, in dem wir also vollständig losgelassen haben und absolut (an) nichts mehr (altem) festhalten, ändert sich die gesamte Situation. 


Erst indem unser Dual vollständig aus dem Fokus unserer Aufmerksamkeit verschwunden ist, können wir uns selbst vollständig sehen. 

Und nein, wir können ihn nicht vergessen. Und auch unser Dual vergisst uns nicht. 


Indem wir ohne zu hinterfragen vollständig annehmen und akzeptieren, ändert sich alles. Ja, KANN sich überhaupt erst alles wirklich verändern und neues in unser Leben kommen. Und es verändert (sich) definitiv. Denn jetzt sind wir im vollen Vertrauen. In dem Vertrauen, das absolut notwendig ist, damit alles genauso geschehen kann, wie es für uns bestimmt ist.


Und wenn unser Dual das aus seinem Herzen tatsächlich will, wird er definitiv seinen Weg zu uns finden!

Das was in jedem Fall für immer in uns und bei uns ist, ist die tiefe, wahrhaftige Liebe. Alles andere wird sich zum genau passenden Augenblick fügen.


Dann nämlich, wenn wir am wenigsten damit rechnen. Denn jetzt sind wir wieder genau an dem Punkt, wo wir waren, als unser Dual urplötzlich in unser Leben geschneit ist und zu uns gefunden hat. Genau dahin müssen wir durch unseren Lernprozess und unsere Weiterentwicklung kommen. Denn dann sind wir erst wirklich geheilt und fähig, eine wirklich verbindliche Partnerschaft aus wahrer Liebe zu führen. Mit uns selbst und mit unserem Dual.   



Warum es keine Abkürzung auf dem Dualseelenweg gibt - Teil 1




Der Dualseelenweg ist ein Meisterweg. Der Meisterweg innerer Wandlung und vollständiger Transformation. Der Weg der bedingungslosen Liebe und der Bewusstwerdung und wieder Vervollständigung unseres wahren, authentischen Seins. Und nicht zuletzt der Weg der Verbindlichkeit und steten Erhöhung unserer ureigenen natürlichen Energie. Nur wenige Seelenpartner und Dualseelen gehen diesen Weg "zurück zu sich selbst" aber tatsächlich gemeinsam. Denn einer von beiden oder gar beide brechen bis zu einem gewissen Punkt über lange Zeit immer wieder aus dieser Beziehung aus und flüchten vor ihren wahren Gefühlen. Weil sie nicht in der Lage sind, diese auszuhalten und sich SICH SELBST ernsthaft zu stellen. Geschweige denn, sich auf all das, was auf diesem Weg so passiert, komplett und bedingungslos einzulassen. Und vor allem den Weg der Entwicklung auch vollständig durchzuhalten. 


Hier geraten etliche in eine tiefe und sehr subtil ausgelegte Falle...


Oft ist es nämlich so, dass man sich (vermeintlich) gut und sicher fühlt und denkt (!), man wäre schon soweit, sich auf seinen Seelenpartner oder sein Dual vollkommen einzulassen. Wenn er denn endlich käme und sich zu einem bekennt. Was aber lange Zeit ein Trugschluss und riesengroße Illusion des Verstandes ist. Denn gewisse Verhaltens- oder Beziehungsmuster können nur im unmittelbaren Kontakt mit einem anderen Menschen ausgelöst werden. Wo also (auch zeitenweise) niemand ist, kann auch kein unstimmiges oder destruktives Verhalten stattfinden. Es sei denn, man behandelt sich selber schlecht. Gerade, wenn man alleine ist.


Was im Klartext bedeutet, dass alte emotionale und seelische Wunden, unstimmige, destruktive Glaubenssätze und Muster oder Konditionierungen immer noch da und vorhanden sind. Selbst wenn man diese auf den ersten Blick gar nicht bemerkt.


Oft unterdrückt und verdrängt man in Wahrheit auch immer noch ein Stück weit sein wahres, authentisches Sein. Während man sich tief in der Falle des „Wartens“ auf seinen Seelenpartner oder sein Dual befindet. Und bemerkt dies schlichtweg einfach nicht. Man macht sich hier vor, schon vollkommen in seiner ureigenen Mitte zu sein oder sich bereits zu einhundert Prozent auf sich selbst eingelassen zu haben. Wenn man aber gezielt und bewusst sehr genau  hinsieht, erkennt man deutlich den „klitzekleinen“ faulen Kompromiss, den man mit sich selbst eingegangen ist und immer noch eingeht.  Denn die Wahrheit ist, dass man sehr lange Zeit urgewaltige Angst hat, vom anderen wahrhaftig gesehen zu werden. Sich selbst so zu sehen und anzunehmen, wie man tatsächlich ist. Deshalb will man zumindest ein Stück weit die Kontrolle über sich selbst und über die Liebe behalten. Und passt sich so unbewusst - zumindest zu einem kleinen Teil - über lange Zeit an seinen Seelenpartner oder seine Dualseele an. 


Was sich beispielsweise überdeutlich daran bemerkbar macht, dass der Kiefer chronisch verkrampft ist und man permanent die Zähne zusammenbeißt. Was einfach daher rührt, dass man – im wahrsten Sinne des Wortes - nicht all das aussprechen kann, was einen zutiefst bewegt. Auch andere psychosomatische Beschwerden können sich dadurch bilden, dass man immer noch etwas in sich zurückhält. Und die Liebe nicht vollständig zu einhundert Prozent in sich zulässt. 


Man ist also nicht wirklich so tiefenentspannt und gelassen, wie es für einen selbst und auch nach außen hin oft den Anschein macht.


In Wahrheit wird immer noch etwas unterdrückt, weggeschoben, ignoriert oder verdrängt und immer wieder auf Eis gelegt. Auch wenn man bereits in seiner ureigenen Mitte ruht. 


Und sich immer noch tiefer und intensiver seinem ureigenen, wahren und authentischen Sein widmet. Und sich immer noch fester in seinem Herzen verankert. 


 

  • Man traut sich lange Zeit nicht, dem anderen gegenüber seine absolut wahren Gedanken auszusprechen, die man "eigentlich" aussprechen will
  • Man traut sich lange Zeit nicht, seine wirklich echten Gefühle komplett auszuleben und dem anderen bedingungslos und vollständig zu zeigen
  • Man traut sich lange Zeit nicht, Missverständnisse wirklich zu klären
  • Man traut sich lange Zeit nicht, zu seinem ureigenen und wahren SELBST vollkommen zu stehen
  • Man traut sich lange Zeit nicht, als erstes zu handeln und Nägel mit Köpfen zu machen. Sondern „wartet“ immer wieder fälschlicherweise darauf, dass der andere doch endlich zuerst ins Tun kommt
  • Man traut sich über lange Zeit nicht, wirklich verbindlich zu sich selber zu stehen

 


Fakt ist, dass es grundsätzlich natürlicherweise IMMER wir Frauen sind, die sich ZUERST bewegen müssen und sich vollständig unserem wahren, authentischen urweiblichen SEIN widmen dürfen. 


Sowohl die weiblichen Kopfmenschen als auch die weiblichen Herzensmenschen. 


ZUERST müssen wir Frauen zu einhundert Prozent verbindlich gegenüber UNS SELBST sein. 


Denn NUR DANN wenn wir Frauen uns ZUERST entwickeln und heilen, kann der zu uns gehörende Mann (sowohl die männlichen Kopfmenschen als auch die männlichen Herzensmenschen) uns auch wirklich verbindlich folgen. 


Die männlichen Seelenpartner und Dualseelen (sowohl die männlichen Kopfmenschen als auch die männlichen Herzensmenschen) können sich ausschließlich für SICH SELBST weiterentwickeln, solange die weiblichen Seelenpartner und Dualseelen sich SICH SELBST und ihrem wahren urweiblichen Sein auch nur ein bisschen, wenn nicht sogar komplett, verweigern. 


Die urgewaltige Angst, sich ohne jegliche faulen Kompromisse vollkommen auf SICH SELBST einzulassen, sitzt unbewusst oft sehr tief. Sich wirklich und wahrhaftig seinem wahren urweiblichen oder urmännlichen Sein bedingungslos hinzugeben, ist für viele erst einmal schwer. Da schier endlose (Selbst-) Zweifel und Unsicherheiten sie plagen. Und alte Gewohnheiten nicht so leicht abzulegen sind.


Der Dualseelenweg ist natürlicherweise grundsätzlich immer ein HEILENDER Weg. Er ist die absolute Königsdisziplin der seelischen Entwicklung in die verbindliche bedingungslose (Selbst-) Liebe. 


Mit gnadenloser Echtheit, radikaler und wahrhaftiger Ehrlichkeit. Eben mit vollkommener Authentizität.

Es bleibt einem gar nichts anderes übrig, als sich SICH SELBST wirklich zu stellen.

Ansonsten würden die ganzen seelischen, emotionalen, geistigen und auch körperlich spürbaren Strapazen auch überhaupt keinen Sinn machen.


Vielen Menschen geht auf diesem einzigartigen Meisterweg aber irgendwann unterwegs die Kraft aus. Sie haben schlichtweg keine Nerven und oft auch keine Lust, sich jahrelang mit derart heftigen „Nebenwirkungen“ herumzuschlagen, wie sie der Entwicklungsprozess zwischen wahren Dualseelen nun einmal auslöst. Und sie haben auch nicht die Energie, sich auf die Entsagungen einzulassen, die dieser Weg von ihnen fordert. Den Preis zu zahlen, den die wahre, bedingungslose Liebe mit sich bringt. Und die Konsequenzen auszuhalten, die sich aus dieser Entscheidung des Herzens ergeben. Da absolut nichts mehr beim alten bleibt.


Vielen fällt es verdammt schwer, die bedingungslose Liebe wirklich zu leben. Und sie besitzen auch nicht den Mut, sich ohne jede Bedingung darauf einzulassen. Und sich aus der vermeintlichen Sicherheit ihres Verstandes und bequemen Komfortzone ihres bisherigen Lebens ernsthaft herauszubegeben.


Und sich SICH SELBST und ihrem wahren Sein endlich zu stellen.


Manche sind auch der Meinung oder entwickeln in sich den tiefsitzenden Wunsch, eine Abkürzung auf dem Dualseelenweg nehmen zu können. Um somit schneller ans Ziel und in eine feste Bindung mit dem Dual zu gelangen.


Hier muss ich kristallklar klarstellen: NEIN, es gibt keine Abkürzung auf dem Dualseelenweg.


Die individuellen Lernaufgaben, die jeder einzelne Mensch und jedes einzelne Paar zu absolvieren hat, kann man nicht ignorieren. Man kann sie nicht einfach umgehen oder darüber hinweg springen.


Die Seele will nun einmal gewisse Erfahrungen sammeln. Denn Erfahrungen prägen unser gesamtes Sein. Und bestimmen unser weiteres Denken, Fühlen und Handeln. Dazu gehören die negativen und destruktiven Erfahrungen genauso, wie die positiven, zauberhaften und wundervollen. Die Seele will lernen. Sie will reifen und wachsen und sich immer weiter entwickeln. Denn nur so können wir aus unserem „Dornröschenschlaf“ des unbewussten Seins vollständig aufwachen. Unser Bewusstsein immer noch weiter öffnen und letztendlich dadurch auf eine viel höhere BewusstSeins-Stufe und vollkommen andere Ebene des Seins gelangen.


Das funktioniert NICHT mit einer Abkürzung.


Man kann auf dem Weg der eigenen Weiterentwicklung absolut nichts ignorieren, auslassen, verdrängen und überspringen. Da sich ansonsten genau diese Dinge solange wieder und wieder im eigenen Leben manifestieren, bis man daraus gelernt und sich weiterentwickelt hat.


Was auf dem Dualseelenweg definitiv NICHT funktioniert...


 

  • Man kann NICHT taktieren oder manipulieren, um so schneller oder überhaupt in eine verbindliche Partnerschaft mit seinem Seelenpartner oder seinem Dual zu kommen oder ihn irgendwie bewusst an sich zu binden
  • Man kann absolut NICHTS erzwingen, erpressen, fordern, erwarten, bedingen, forcieren oder kontrollieren
  • Man kann KEINE „Spielchen“ spielen, permanent sich selbst oder dem anderen gegenüber Ausreden benutzen, sich selbst oder den anderen belügen oder irgendwelche „Konzepte“ oder Strategien anwenden

 


All diese Dinge funktionieren deshalb NICHT, weil Dualseelen sich gegenseitig jederzeit vollkommen durchschauen und auf jeglichen Ebenen spüren können. Und absolut gläsern füreinander sind. 


Und all dies dem anderen sofort mit entsprechendem Verhalten spiegeln. 

Und genau DIES halten viele Dualseelen nicht aus. Was man daran merkt, dass sie sich im permanenten Widerstand befinden und immer wieder flüchten...


Es nützt nichts, sich gegen den Entwicklungswillen der eigenen Seele zu stellen :)


Sich mit Händen und Füßen zu wehren, dagegen anzukämpfen, zu blockieren, zu rebellieren und sich permanent im inneren Widerstand gegen sich selbst, den ganzen Entwicklungsprozess oder gegen die wahre Liebe zu befinden.


Man kann all seine lange verdrängten Gefühle und Anteile des wahren Seins nun nicht mehr länger zurückhalten. Denn diese wollen endlich wahrhaftig und ohne jede Bedingung verbindlich gelebt, entfaltet und immer weiter gestärkt, veredelt und kultiviert werden.


Es nützt nichts, sich als erwachsener Mensch wie ein trotziges Kleinkind mit seinem (bedürftigen) Ego aufzubäumen, mit dem Fuß aufzustampfen und gegen diesen ganzen Weg lautstark zu protestieren. 


Sinnbildlich um sich zu schlagen, mit Worten, wie:


 

  • Ich will das so nicht, ich will das anders
  • Ich will das selbst bestimmen
  • Das ist mir alles zu heftig
  • Müssen muss ich gar nichts
  • Ich will das jetzt sofort und nicht ewig warten
  • Ich will nicht so lange warten, was ist wenn er dann doch nicht kommt
  • Usw...

 


Hier spricht dann sehr eindeutig das verletzte, bedürftige innere (Ego-) Kind!


Genauso bleibt man erst recht im Netz seiner alten Muster gefangen. Und merkt außerdem nicht, dass man sich tief in der sehr subtil ausgelegten Falle des Egos befindet.


Wenn man absolut auf sich selbst zurückgeworfen ist und – was vielen genauso passiert - weite Strecken des Weges alleine hinter sich bringen muss, geht es einem nach einer gewissen Zeit „eigentlich“ gut. Denkt (!) man jedenfalls über sich selbst :)


Man denkt, es geht einem gut, weil in Wahrheit nichts angetriggert wird, solange man über längere Zeiträume alleine seinen Weg der seelischen ENT-wicklung geht.


Man fühlt sich vermeintlich wohl, lebt sein Leben, kümmert sich um seine alltäglichen Dinge und bemerkt dabei gar nicht, dass manches nur Schein ist.


Denn wäre man vollkommen ehrlich und stünde man tatsächlich absolut und zu einhundert Prozent WIRKLICH zu seinem wahren, authentischen Sein, würde man erkennen, dass ja gar nichts angetriggert werden KANN, wenn keine Gelegenheit mit dem Seelenpartner oder Dual vorhanden ist. Wenn der andere es vorzieht, sich in der Tiefe seines Schneckenhauses zu verstecken und weiterhin vor seinen wahren Gefühlen und seinem wahren, authentischen Sein zu fliehen. 


Sich NICHT vollständig verbindlich EINLASSEN will. 

Da auch ER sehr lange Zeit die urgewaltige Angst in sich trägt, WIRKLICH gesehen zu werden und SICH SELBST wirklich zu sehen. 


Man macht sich selbst oft vor, alleine ohne seinen Seelenpartner oder ohne sein Dual glücklich zu sein. 


Derweil ist man, wenn man sehr genau hinsieht und sich die absolute Wahrheit wirklich eingesteht - es vor sich selbst überhaupt ehrlich zugibt - oft zutiefst unglücklich, weil der Seelenpartner oder das Dual sich einem so lange verweigert. 


Es können keine destruktiven Muster und Glaubenssätze zum Vorschein kommen, solange man sich selbst in Sicherheit wiegt. Und einem absolut nichts im Außen gespiegelt wird. Weil man – solange man alleine sein Da-Sein fristet – sich selbst überhaupt nicht erkennt. 


Man KANN sich also überhaupt NICHT vollständig heilen, solange der Seelenpartner oder das Dual nicht greifbar für einen ist. Solange er sich im totalen Rückzug befindet und sich SICH SELBST und auch dieser Liebe verweigert.


Oder man selbst es vorzieht, lieber zu flüchten. Als sich der absoluten Wahrheit zu stellen.


Es sei denn, man lässt sich auf Ersatzpartner – die dann aber auch nur Trostpflaster und „Übungspartner“ wären – ein. Was nicht wirklich funktioniert, da man auch hier wieder ganz schnell in seine alten Muster geworfen wird. Und dies keine Entscheidung aus dem Herzen heraus und nicht aus wahrhaftiger Liebe wäre. Viele können dies auch überhaupt nicht. Weil die Liebe zum Seelenpartner oder Dual viel zu tief und intensiv ist, als dass man in irgendeiner Art und Weise fähig wäre, sich ernsthaft auf eine „Notlösung“ einzulassen. Diese Menschen bleiben dann tatsächlich oft für sehr lange Zeit vollkommen allein.


Außerdem tauchen immer wieder Lernpartner in Form von anderen Menschen auf, wie ich es bereits in meinem Artikel "Wie Lernpartner als Spiegelpartner uns auf unserem Dualseelenweg (be-)gleiten" beschrieben habe...


Dennoch brauchen beide Dualseelen einander für die komplette Heilung der Seelen. Sowohl in aktivem Kontakt miteinander als auch in den passiven Kontaktpausen der Funkstille. 


Da gerade die Zeiten der Funkstille dazu gedacht sind, seine ureigenen Themen zu heilen. Und sich SICH SELBST vollständig zu stellen. Sich auf SICH SELBST vollständig EINZULASSEN. 


Angst vor Nähe kann man NICHT überwinden und auflösen, wenn einer von beiden oder gar beide immer wieder voreinander und vor der intensiven und innigen seelischen und emotionalen Nähe zueinander flüchten. Wenn man immer wieder vor der Nähe zu SICH SELBST flüchtet. 


Angst vor Nähe kann man nur überwinden und auflösen, wenn beide sich auf die Nähe zueinander vollkommen einlassen. Und Hand in Hand gemeinsam mitten durch das heiß brennende Flammenmeer der urgewaltigen Angst hindurch gehen. Wenn man sich auf SICH SELBST komplett bedingungslos EINLÄSST. 


Hier gilt es tatsächlich, sehr genau HINzusehen. Ob man nicht doch in dieser subtil und absolut unscheinbar daherkommenden Falle gelandet ist. Und sich in Wahrheit doch nicht absolut vollständig zu einhundert Prozent auf SICH SELBST und sein wahres, authentisches Sein einlässt. 


Man macht sich hier selbst oft gewaltig etwas vor. 

Denn der Dualseelenweg ist kein gemütlicher Spaziergang. Das spürt jeder nur allzu deutlich, dessen Seele entschlossen ist, diesen Meisterweg tatsächlich zu gehen.


Wirklich gemütlich und bequem ist anders. Einfach ist anders. Genau dies kann jeder. Den Dualseelenweg darf eben NICHT jeder beschreiten. Das ist nur besonders starken, reifen und ausgewählten Seelen vorbehalten. Die die Strapazen dieses Meisterweges auch tatsächlich aushalten und bewältigen können.


Ja, es ist schwer. Es ist verdammt hart und schwer, sich aus seinen alten Mustern zu lösen. Negative, unpassende Konditionierungen hinter sich zu lassen. Alte Denkmuster, tiefsitzende Glaubenssätze und innere Überzeugungen aufzulösen, die man sein Leben lang gewöhnt ist. Und als vollkommen normal angesehen hat. Sich seinen urgewaltigen Ängsten zu stellen, die einen über lange Wegstrecken seines Lebens schon gewohnheitsmässig begleitet haben.


Ja, es ist verdammt heftig, nicht kontrollieren zu können, was sich da im gesamten Leben beider Duale abspielt, wenn die Veränderungen erst einmal greifen. Und all das wegfällt und in den heißen Flammen dieser unendlich tiefen und intensiven Liebe verbrennt und wegschmilzt, was eben nicht mehr gebraucht wird im Leben beider Duale.

Es ist unerträglich und für (hoch-) sensible Seelen kaum auszuhalten, wenn das geliebte Dual sich wieder und wieder zurückzieht und sich emotional verweigert. Weil man die tiefe Liebe seines Duals sehr genau sieht, spürt und fühlt und die Seele eben definitiv WEIß, dass die Liebe in beiden Dualen vorhanden ist. 


Und beide Dualseelen eben natürlicherweise zusammengehören. 


Oder auch wenn man selbst flüchtet und sich seinem Dual immer wieder entzieht. Die Seelenschmerzen sind oft dermaßen heftig, dass die Seelentränen vollkommen unkontrolliert fließen. Und oft stundenlang kein Ende mehr nehmen wollen.


Was einfach daher kommt, dass hochsensible Menschen sämtliche Erlebnisse und Gefühle absolut ungefiltert in sich aufnehmen. Und dann vollkommen überfordert von diesen ganzen vielfältigen Eindrücken sind. Die das sensible Sein überschwemmen, wie eine urgewaltige Flut.


Das permanente Nähe-Distanz-Spiel zermürbt hochsensible und hochsensitive Menschen auf Dauer. Und kann sie regelrecht krank machen. Da die hochsensible Seele es kaum verkraftet, wenn der zutiefst geliebte Mensch sich immer wieder von einem entfernt. Und wieder die intensiv entstandene Innigkeit meidet. Sich persönlichen Treffen und sogar Telefonaten verweigert. Und sich auch sonst nicht wirklich auf echte Nähe zum anderen einlässt.


Was aber immer wieder spiegelt, dass man sich nicht auf SICH SELBST vollständig einlässt! Man sieht und erkennt dies nur meist über lange Zeit nicht.

Und braucht deshalb hier wieder den kristallklaren und tiefen Spiegel im Außen. Von anderen Menschen.


Auch ist es absolut unerlässlich, die emotionale Bedürftigkeit aufzulösen. Und die kommt eben aus unserem Ego, das immer nur „haben“ will. Weil es sich über so lange Zeit im chronischen Mangelzustand befunden hat. Und die Fülle erst für sich entdecken und vollständig zulassen muss.


Und was die vermeintliche Abkürzung auf unserem Weg betrifft – JEDER einzelne Mensch und jedes einzelne Seelenpartner- und Dualseelenpaar muss seine ureigenen und individuellen Erfahrungen machen. 


Das ist gar nicht anders möglich. Da niemand die Erfahrungen einem anderen Menschen abnehmen und für ihn machen kann. Sie würden trotzdem niemals gleich sein. Sondern immer individuell. Und vollkommen anders ausfallen. 


Außerdem beinhaltet der Dualseelenweg gewisse aufeinanderfolgende Phasen. Die im großen und ganzen gesehen bei allen Dualseelenpaaren gleich oder zumindest ähnlich ablaufen. Je nachdem, an welchem Punkt der einzelne Mensch mit seiner ganz persönlichen Entwicklung steht. Und je nachdem, wie schnell er in der Lage ist, die Dinge zu lernen und für sich umzusetzen.


Ja, man kann seinen individuellen Weg natürlich schneller oder auch langsamer gehen. Aber kann diesen nicht abkürzen, indem man wichtige Dinge, die zu lernen sind, einfach mal ignoriert.


Sobald man versucht, gewisse Erfahrungen, die die Seele unbedingt machen will, auszulassen und mit vollem Bewusstsein zu überspringen, manifestieren sich diese so urgewaltig und immer schneller im eigenen Leben, bis man sie für sich akzeptiert und bewusst angenommen hat. Und damit aufgehört, sich dagegen zu wehren.


Denn, solange man dagegen ankämpft, wird alles nur schlimmer. Und man muss weitere Runden des Lernens mit seinem Seelenpartner oder seiner Dualseele drehen. Mit dem starken Gefühl der ständigen Wiederholung, wieder zurück auf Anfang dieses Weges katapultiert zu sein.


Wobei sich dennoch der energetische Level (der wahren und bedingungslosen Liebe) in einem immer weiter erhöht und das Bewusstsein (das bewusste Sein) sich immer mehr öffnet...


Deshalb ist es tatsächlich das Beste, alles auf diesem Weg einfach anzunehmen und ganz bewusst und bedingungslos genauso zu akzeptieren, wie es IST. Absolut ehrlich und offen sich selbst gegenüber und seinem wahren, authentischen Sein zu sein.


Sich darauf wirklich bedingungslos EINZULASSEN, den Weg mit seinem Seelenpartner oder Dual tatsächlich zusammen zu gehen. Komplett und ohne jeglichen faulen Kompromiss. Sondern dabei immer zu einhundert Prozent WIRKLICH verbindlich zu sich selber zu stehen.


Egal, wie lange der Weg in die bedingungslose (Selbst-) Liebe dauert...und egal, wie viele Rückschläge und vermeintliche Fehler auf diesem Weg immer wieder passieren...

Und egal, wie lange es dauert, bis eine verbindliche Partnerschaft zwischen beiden Dualseelen entsteht...


Wir müssen uns vollständig und komplett bedingungslos und verbindlich EINLASSEN...auf ALLES :)



Warum es keine Abkürzung auf dem Dualseelenweg gibt - Teil 2




Unsere Dualseele ist das wertvollste Geschenk, das wir vom Universum erhalten. Denn dieser Mensch verkörpert unser zweites Ich. Und wir sind sein zweites Ich. Weshalb es viele nicht aushalten können, wie kraftvoll, stark und intensiv die Energie zwischen beiden Dualseelen und der wahren Liebe an sich ist. Unbewusst haben wir lange Zeit nach genau diesem Menschen gesucht. Aber gerade weil dieser Mensch unsere perfekte gegensätzliche Ergänzung ist und den tiefsten, intensivsten Spiegel, den es für uns gibt, darstellt, macht dies unseren Weg anstrengend und schwer. Es scheint unlösbar und unendlich kompliziert zu sein. Derweil kann die Energie nur fließen, wenn man es schafft, seinen ganz persönlichen Weg kontinuierlich zu gehen. Nichts zu verdrängen. Nicht aufzugeben. Und nicht im Widerstand zu verharren. Stattdessen auszuhalten. Und immer weiterzugehen. Durchzuhalten. Denn genau da liegen die elementaren Schlüssel für unser wirkliches (Liebes-) Glück und nur so schaffen wir unseren Meisterweg...

Dualseelen sind energetisch, seelisch und im Herzen untrennbar miteinander verbunden. Weshalb es ungeschriebene Regeln zwischen Dualseelen gibt. Und nur, wenn wir uns an die ungeschriebenen „Dualseelen-Gesetze“ halten, kommen wir wirklich weiter auf unserem Weg. Uns selbst und unserem Dual immer näher. Weil nur so Verbindlichkeit zwischen beiden entstehen kann.


Die Schlüssel dieser ungeschriebenen „Dualseelen-Gesetze“ müssen wir uns in unser Bewusstsein holen. Denn unsere Seele weiß alles…


Damit beide Dualseelen jemals verbindlich zueinanderfinden können, müssen wir den Weg unserer Entwicklung Schritt für Schritt und Lernaufgabe für Lernaufgabe kontinuierlich gehen. Ohne Abkürzung. Ohne etwas zu überspringen. Ohne etwas nicht wahrhaben zu wollen. Was sowieso nicht funktioniert. Denn es wird uns alles, was unsere Seele lernen will und lernen soll, vom Universum solange immer wieder auf dem Silbertablett serviert und von unserem Dual zutiefst gespiegelt, dass wir gar nicht anders können, als sehr genau hinzusehen und unserem Weg immer weiter zu folgen.


Sobald zusammengehörende Dualseelen das erste Mal aufeinandertreffen, wird ein tiefgreifender Veränderungs- und Weiterentwicklungsprozess beider Seelen in Gang gesetzt. Und ist nicht mehr rückgängig zu machen. Und auch nicht mehr aufzuhalten. Ab diesem Zeitpunkt sind Dualseelen unumkehrbar dem energetischen Sog des Lebens, der wahren Liebe und der Verbindlichkeit ausgesetzt, der sie zwingt, sich vollständig auf sich selbst zu fokussieren. Und sich ihren Themen zu stellen. Dies erfordert einerseits, sich kristallklar zu positionieren und sehr bewusste Entscheidungen für sich zu treffen, andererseits bedeutet es sich einzulassen. Und vollständig anzunehmen und zu akzeptieren, was da so alles auf diesem Weg passiert.

 

Auf dem Weg in die wahre und befreite (Selbst-) Liebe müssen und dürfen wir einerseits konsequent lernen uns auf echte Veränderungen EINZULASSEN...



  • Zuzulassen
  • Anzunehmen
  • Auszuhalten
  • Durchzuhalten



Gleichzeitig dürfen wir konsequent lernen...



  • Mut zu entwickeln
  • Kontrolle aufzugeben
  • Verbindlichkeit zu leben
  • Bedingungslos zu lieben



Was gilt in Hinsicht unseres Duals und genauso gilt in Bezug auf uns selbst.

 

  • Sichtbare Dualität im Außen bei ihm
  • Spiegelfunktion
  • Fühlbare Dualität im Innen bei uns selbst

 

  • Sichtbare Gegensätzlichkeit im Außen bei ihm
  • Spiegelfunktion
  • Fühlbare Gegensätzlichkeit im Innen bei uns selbst

 


= beide Dualseelen sind zusammen (in sich selbst) EINS…


Denn aus dem Spiegel kann uns immer nur das entgegenblicken, was sich vor dem Spiegel befindet.


Das Prinzip des gegenseitigen Spiegelns ist etlichen Dualseelen zu heftig. Sie halten es nicht aus, permanent sich selbst im anderen zu sehen. Dass alles was der andere verkörpert, immer auch für einen selber gilt. Das alles was der andere sagt, denkt und fühlt, immer auch Bezug zu einem selber hat. Nur bei dem einen auf emotionaler Ebene und bei dem anderen auf der rationalen Verstandes-Ebene. Dass unser Dual all unsere Persönlichkeitsaspekte in sich trägt und sie uns spiegelt, die in uns zu schwach oder zu stark ausgeprägt sind. Dass er uns Facetten von uns zeigt, die wir teils über lange Zeit verdrängt, ignoriert, weggeschoben, unterdrückt, dagegen angekämpft haben, nicht sehen wollten, gegen die wir uns im Widerstand befinden, ja die wir oft über viele Jahre lang auf Eis gelegt hatten. Zudem verkörpert er verschiedene Personen aus unserem Leben in sich selbst. Und spiegelt uns, was mit diesen Personen und uns im Argen liegt.


Und weil das viele nicht auf längere Zeit ertragen, aushalten und durchhalten können, wehren sie sich gegen den Entwicklungsprozess und befinden sich im teils massiven Widerstand gegen sich selbst. Und gegen die wahre, bedingungslose Liebe.


Ja, das ist manchmal wirklich spooky :))


Vor allem die (energetischen) Phänomene, die es zwischen wahren Dualseelen und in deren Leben gibt.


Warum viele Dualseelen auf Ihrem Weg letztendlich scheitern, obwohl es nur die wirklich starken Seelen sind, die diese Königsdisziplin der seelischen Entwicklung so intensiv und überhaupt erleben dürfen, liegt einfach daran, dass sie aufgeben. Zu früh aufgeben oder grundsätzlich aufgeben. Das FALSCHE aufgeben. Den Fokus ihres Blickwinkels auf die falschen und kontraproduktiven Dinge lenken. Und sich selbst vormachen, sie könnten umkehren. Den Lernprozess mit ihrem Dual aufhalten. Und anhalten. Alles rückgängig machen. Und so weiterleben wie vor der Dualseelenbegegnung. Was allerdings absolut unmöglich ist.


Ich will das an dem schönen Beispiel einer Brücke verdeutlichen.


Stellen Sie sich einmal vor Ihrem inneren Auge eine Brücke vor. Eine Brücke ist natürlicherweise die Verbindung zwischen zwei Polen. Und nur wenn man die Brücke von einer Seite zur anderen Seite vollständig überquert und auf der anderen Seite der Brücke ankommt – also explizit fremden und neuen Boden betritt - hat man vollständig die Verbindung zwischen diesen zwei Polen geschaffen. Und somit Verbindlichkeit hergestellt. Und eine echte Veränderung geschafft. Wir brauchen die Brücke, damit die Verbindung zwischen diesen zwei Polen überhaupt bestehen kann und auch bestehen bleibt. Das geht nicht mit irgendeiner Abkürzung. Das geht nicht mit Flucht, Versteckspielen und Ausreden. Sondern die Brücke muss vollständig überquert werden. Und zwar sehr bewusst.


Für unseren Dualseelen-Lernprozess bedeutet das…


Der Dualseelenweg ist unser Weg des Lernens bedingungsloser verbindlicher (Selbst-) Liebe. Die Brücke der Verbindung zwischen Kopf und Herz.

Die Brücke zwischen der Liebe unseres Seelenpartners oder Duals im AUßEN und unserer (Selbst-) Liebe im INNEN...

Die Brücke der Verbindung und Harmonisierung zwischen der Kraft unserer natürlichen Weiblichkeit und der Kraft der wahrhaftigen Männlichkeit.


Die Brücke zwischen beiden Dualen ist natürlicherweise vorhanden. Da beide auf allen Ebenen ihres Seins untrennbar miteinander verbunden sind. Jetzt dürfen beide lernen, die Brücke richtig zu benutzen. Und ihre Lernaufgaben zu bewältigen, während sie von einer Seite der Brücke zur anderen gelangen. Wie lange dies dauert, hängt von jedem einzelnen Menschen und jedem einzelnen Dualseelenpaar ab.


Wir haben es selbst in der Hand, wie lange der Weg für uns dauert. Die Geschwindigkeit können wir selbst beeinflussen. Eine Abkürzung dieses Weges gibt es allerdings nicht. Egal wie intensiv oder wie lange wir danach suchen.


Dabei dauert die Suche nach einer Abkürzung länger und raubt uns nur unnötig Kraft und Energie und wertvolle, kostbare und unwiederbringliche Lebenszeit, als wenn wir unseren vorgesehenen Weg einfach freiwillig aus unserem Herzen heraus komplett gehen.


Damit wir also zwischen uns und unserem Seelenpartner oder Dual echte Verbindlichkeit herstellen können, MÜSSEN wir die Brücke vollständig überqueren. Den Weg des Lernens vollständig gehen. All unsere Lernaufgaben vollständig bewältigen.


Nun gehen unterschiedliche Menschen auch unterschiedlich mit dieser Brücke – dem Weg des Lernens in die Verbindlichkeit und in die bedingungslose Liebe - zu sich selbst und ihrem Seelenpartner oder Dual - um.


Da gibt es die Dualseelen, die sich in wahren Quantensprüngen entwickeln. Und ihren Lernweg in Überschallgeschwindigkeit absolvieren. Weil sie sich selbst schnellstmöglichst vollständig heilen wollen und auch in ihrem Herzen aus tiefer Liebe wollen, dass sich ihr Seelenpartner oder Dual vollständig heilt. Und selbst das dauert schon mindestens mehrere Jahre. 


Viele schaffen aber den Weg der Verbindlichkeit und in die bedingungslose Liebe nicht. Derweil es nur zwei Möglichkeiten gibt.


Entweder…


Entweder man lässt sich wirklich ein und geht den Weg vollständig und überquert somit die Brücke als Verbindungsglied wirklich komplett und betritt bewusst und befreit fremden und neuen Boden, um die wahre Liebe und absolute Verbindlichkeit mit seinem Seelenpartner oder Dual tatsächlich finden und gemeinsam leben zu können… und zwar ohne jeglichen Versuch, eine Abkürzung finden zu wollen…


Oder…


Man schafft es nicht sich einzulassen, bleibt auf seinem Lernweg stehen und dreht sich weiter im Kreis und schlimmstenfalls kehrt man um.


Was viele tatsächlich tun - obwohl man sehr genau weiß, dass auf der anderen Seite des Flusses die wahre Liebe und das langersehnte Glück auf einen wartet, ja es winkt einem permanent deutlich sichtbar zu, bleibt man dennoch in der Mitte der Brücke stehen, macht Halt und kehrt wieder um. Obwohl die Entfernung dieselbe ist, egal in welche Richtung man geht, gehen viele lieber wieder zurück, weil das bequemer und leichter ist, als weiterzugehen, die Lernaufgaben der eigenen Seele zu bewältigen und die andere Seite des Flusses zu erreichen und die Belohnung in Form der verbindlichen Seelenliebe zu empfangen.


Dann versuchen sie wieder, die Brücke zu überqueren, weil sie denken, dieses Mal wird es vielleicht leichter. Und angenehmer. Und einfacher. Geht vielleicht schneller.


Merken dann aber, dass es genauso schwierig, anstrengend und zeitaufwändig ist, wie vorher und kehren wieder in der Mitte des Weges und der Brücke um. Und dieses Spielchen kann sich ewig hinziehen. Und sich immer wieder wiederholen. Man bleibt wie in einer Zeitschleife gefangen.


Macht es aber nicht besser. Denn so wird niemals die andere Seite, Verbindlichkeit und die wahre bedingungslose Liebe erreicht.


Sie wartet als das wertvollste Geschenk, dass das Leben für uns bereithält und viele nehmen dieses Geschenk nicht an. Sie wollen zwar wahre Liebe erhalten, sind aber nicht bereit, sie zu empfangen. Und vollständig zuzulassen. Es wird immer noch weiter emotional etwas zurückgehalten.


Derweil man nur einhundert Prozent der wahrhaftigen Liebe und absoluten Verbindlichkeit empfangen kann, wenn man sich auch einhundert Prozent einlässt. Die wahrhaftige Liebe zu einhundert Prozent bedingungslos zulässt und auch zu einhundert Prozent bedingungslos empfängt. Und schlussendlich auch einhundert Prozent (sich selbst und die wahrhaftige Liebe) dem anderen absichtslos schenkt.


Dann gibt es auch die, die auf ihrer Seite des Flusses am Fuße der Brücke stehen und darauf warten, dass die Liebe (ihr Seelenpartner oder Dual) ihnen über die Brücke entgegenkommt.


Und sie rein gar nichts dafür tun müssen, um die wahre Liebe zu erhalten. Oder sich ihre Seele zu heilen. Sich aus ihren alten Mustern und Vorstellungen ihres Egos herauszulösen. Da sie es lieber bequem haben wollen. Sie sind nicht bereit, die Kontrolle über die Liebe aufzugeben. Sie sind nicht bereit, sich ihren Ur-Ängsten und Ur-Schmerzen zu stellen. Sie sind nicht bereit, es zuzulassen, dass sich in ihrem Leben etwas ernsthaft verändert.


Sie wollen, dass ihr Seelenpartner oder ihre Dualseele von seiner Seite des Lernweges auf ihre Seite des Lernweges zu ihnen kommt, und die Mauern des Selbstschutzes um ihr Herz von außen für sie niederreißt. Was aber nicht geht und was niemals passieren wird.


Weil man die dicken Mauern und Dornenhecken des Selbstschutzes um sein Herz ganz alleine von innen heraus niederreißen muss. Und jeder seinen ureigenen Weg des Lernens und Heilens der Seele bewältigen muss. Jeder auf seiner eigenen Seite der Brücke.


Und das dauert so lange es dauert und es gibt keine Abkürzung.


Die (seelische, emotionale, energetische, geistige, körperliche) Brücke als Verbindung zwischen beiden Dualen ist sowieso kontinuierlich vorhanden. Und wird auf ewig vorhanden sein.


Die wahre Liebe zwischen beiden Dualseelen ist sowieso immer vorhanden. Selbst wenn sich beide einmal aus den Augen verlieren, weil sie den Fokus vom Blick auf die andere Seite der Brücke bewusst abziehen, um sich vollkommen auf sich selber zu konzentrieren. Und sich in sich selbst und ihrer Mitte vollständig zentrieren. Sich immer noch tiefer in ihrem Herzen verankern.


Und auch wenn beide mit sich und ihrer Weiterentwicklung beschäftigt sind, bleibt diese Brücke immer vorhanden. Ist untrennbar da.

Die Verbindung zwischen beiden Seelenpartnern oder Dualseelen IST.


Viele sind nicht bereit oder schaffen es nicht, die Liebe im Außen vollständig loszulassen und die Liebe komplett aus sich selbst zu beziehen. Damit die Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe sich endlich zeigen, vervielfachen und vollständig entfalten kann. Da die Liebe grundsätzlich vollkommen frei fließen muss, um immer weiter zu wachsen.


Das hat absolut gar nichts mit annehmen und akzeptieren oder gar loslassen zu tun.


Auf diesem Weg gibt es NICHT ein sowohl… als auch…


Man kann nicht die wahre Liebe in bisschen erleben. Und gleichzeitig im Netz des Egos gefangen bleiben. Ego und Herz nebeneinander, das geht natürlicherweise nicht.


Hier gibt es nur explizit ein ENTWEDER… ODER… - entweder wahre Liebe oder pures Ego.

Und das entweder GANZ oder GAR NICHT – ALLES oder NICHTS.


Was auch für den Weg unserer Transformation und Entwicklung gilt. Ganz oder gar nicht. Alles oder nichts. Vollständig. Ohne Halbherzigkeiten.


Zudem erhalten wir in der Liebe immer nur das, was wir aushalten können. Was wir bereit sind, auf uns zu nehmen. Was wir bereit sind, zuzulassen. Was wir bereit sind, anzunehmen. Und zu empfangen. Wie weit wir bereit sind, unser Herz für die Liebe wirklich zu öffnen. Wie weit wir bereit sind, für die wahrhaftige Liebe zu gehen. Wie weit wir bereit sind, für uns selbst und unser authentisches Sein zu gehen. Wie weit wir bereit sind, für uns selbst tatsächlich einzustehen. Wie weit wir bereit sind, uns wirklich einzulassen.


Und das, ohne den Weg auch nur irgendwie abkürzen zu wollen.


Wenn wir nur bereit für ein bisschen wahrhaftige Liebe sind, erhalten wir auch nur ein bisschen von dieser Liebe. Was uns aber nie wirklich glücklich macht. Da wir immer mehr und noch mehr von der wahrhaftigen Liebe wollen, wenn wir einmal gespürt haben, wie sich dies anfühlt. Also müssen wir den Weg vollständig gehen. Die Brücke vollständig bis zur anderen Seite überqueren. Und all unsere Lernaufgaben bewältigen.


Wir müssen vom Mangel an Liebe in die überbordende Fülle der Liebe gelangen. Und das passiert niemals von selbst.


Wir müssen vom tiefen Minus der Liebe ins überschäumende Plus der Liebe gelangen. Was wir aus eigener Kraft schaffen müssen. Und nicht von unserem Seelenpartner oder Dual verlangen oder erwarten dürfen.


Vom emotionalen Mangel an Liebe finden wir durch die einzigartige, intensive und tiefe Liebe zu unserem Dual wieder heraus. Und befinden uns dann auf Null. Der Mangel an Liebe verschwindet.


Weshalb wir uns aber noch lange nicht im Plus der wahrhaftigen (Selbst-) Liebe befinden.


Ins Plus und in die unendliche Fülle und somit echte Erfüllung verbindlicher Liebe gelangen wir erst, wenn wir die vollständige Kraft der wahrhaftigen Liebe in uns zu einhundert Prozent zulassen. Also VIEL MEHR Liebe aus uns selbst zu beziehen, als wir es vorher in unserem Leben getan haben. 


Erst wenn wir unser Dual und die Liebe im Außen vollständig loslassen und es schaffen, die Liebe komplett aus uns selbst zu beziehen, gelangen wir in die Fülle. Und das geht niemals mit irgendeiner Abkürzung. Nein, diesen Weg müssen wir vollständig gehen. Egal, wie schwierig der Weg ist und egal wie lange der Weg dauert. Und ein ganzes Stück dieses Weges sind wir alleine.


Wenn wir NICHT annehmen was IST, gelangen wir in eine energetische Schleife, die sich ausschließlich um sich selbst dreht, aus der wir erst dann herausfinden dürfen, wenn wir gelernt haben vollständig anzunehmen. Und all unsere Lernaufgaben bewusst angehen. Und vollständig durchhalten.


Wenn wir die Kontrolle über die Liebe nicht aufgeben, drehen wir uns ewig im Kreis. Und kommen der wahren Liebe nicht näher. Schaffen den Weg von unserer Seite der Brücke aus nicht und können niemals den Boden der anderen Seite betreten. Und werden so niemals wissen, wie sich die andere Seite – die wahre bedingungslose Liebe und absolute Verbindlichkeit - anfühlt.


Solange wir immer wieder auf die Unverbindlichkeit unseres Seelenpartners oder Duals eingehen, erleben wir niemals echte Verbindlichkeit.


Dann dauert der Weg umso länger. Wir können unseren Weg schneller gehen, aber nicht abkürzen. Wir können Umwege wählen, sind aber dennoch natürlicherweise gezwungen, den Hauptweg immer wiederzufinden. Und diesen auch wirklich zu gehen.


Dabei müssen wir in die Tiefe unseres Seins und unserer Seele gehen, um uns wirklich zu heilen.


Es nützt nichts, an der Oberfläche zu bleiben und nur das Sichtbare wahrnehmen zu wollen. Nein, gerade das unsichtbare – die Schatten in uns in Form aller alten Verletzungen unserer Seele – bringt unser Dual in unser Bewusstsein. In unser bewusstes Sein.


Anstatt also unsere Zeit, Kraft und Energie zu verschwenden und nach irgendeiner (sinnlosen) Abkürzung auf unserem Weg suchen zu wollen, dürfen wir uns UNS SELBST bewusst stellen. Für UNS SELBST bewusst einstehen und den Blickwinkel unserer Zeit, Kraft und Energie auf die RICHTIGEN Dinge auf unserem Weg lenken.


Denn nur so können wir jemals die fremde und neue Seite betreten, die uns auf der anderen Seite der (Dualseelenweg-) Brücke in Form der wahren Liebe und echten Verbindlichkeit erwartet :)



Warum wir in die Tiefe gehen müssen, um uns vollständig zu transformieren

 



Echte Veränderung braucht Zeit. Und sie braucht ihren Raum. Zudem jede Menge an Geduld. Denn eine tiefgreifende Veränderung ist ein Prozess. Der schnell oder auch sehr langsam vor sich gehen kann. Echte Veränderung passiert von innen nach außen. Niemals andersherum. Von neu nach alt. Von elementar zu „harmlos“. Wenn wir wollen, dass sich jemand oder etwas in unserem Leben tatsächlich verändert, müssen wir bei uns anfangen. Wir müssen uns selbst anschauen. Und unsere gesamte Aufmerksamkeit die wir lange Zeit auf unsere Dualseele gerichtet haben, ganz bewusst nach innen lenken. Auf unser ureigenes Selbst. Auf unseren innersten Kern. Unser Leidensdruck und unser Antrieb muss enorm hoch sein. Da wir uns ansonsten nicht bemühen würden, ernsthaft an uns zu arbeiten. Denn nur wenn wir genügend Leidensdruck entwickeln, sind wir dazu bereit, echte Veränderung in unserem Leben, in der wahrhaftigen Liebe und in uns selbst tatsächlich zuzulassen.


Veränderung geschieht grundsätzlich zyklisch. Und zeigt uns das von der Natur initiierte und immer wiederkehrende ‚Werden und Vergehen’. Was sich im natürlichen Wandel der Jahreszeiten, im Übergang von Tag und Nacht oder der immer wiederkehrenden Gezeiten überdeutlich zeigt.


Damit Neues in uns, in unserem Leben und in der Liebe entstehen kann, sind wir gezwungen, Altes – all das was uns belastet und was wir nicht mehr für uns brauchen – loszulassen. Nur so kann wirklich Neues entstehen und zu uns kommen. Nur so geschieht wahrhaftige Veränderung.


Eine echte Veränderung müssen wir WIRKLICH wirklich für uns wollen. Weil wir es sonst niemals schaffen würden, uns auf die unglaublichen Strapazen, die diese Entwicklung automatisch mit sich bringt, auch tatsächlich einzulassen. Und echte Veränderungen wirklich umzusetzen.


Eine wirkliche Veränderung kann ausschließlich dann passieren, wenn wir ganz fest daran glauben. Und diesen Glauben in der Tiefe unseres Herzens auch verankern. Uns mit diesem Glauben identifizieren.


Wenn wir ALLES dafür TUN, damit alles gut werden kann, zwischen beiden Dualen. Und wenn wir die Dinge ANDERS machen, als wir sie bisher gemacht haben. Und dies nicht wirklich funktioniert hat. 


An etwas zu glauben und sich vollständig zu transformieren, hat immer mit Spiritualität zu tun.

Spiritualität wird allerdings von vielen mit Esoterik gleichgesetzt. Obwohl beide Begriffe tatsächlich unterschiedliche Bedeutungen haben.


Bodenständige Spiritualität bedeutet dabei, unser tiefes inneres Wissen und unsere tiefen inneren Überzeugungen – eben unsere ureigene Wahrheit - bedingungslos und ohne jeden faulen Kompromiss zu leben. Uns nicht nur rein theoretisch damit auseinanderzusetzen, sondern die Dinge auch tatsächlich in die Praxis umzusetzen. Weil wir aus unserem tiefsten Herzen und aus tiefster Seele von unserem Glauben überzeugt sind und uns damit bedingungslos identifizieren.


Esoterik dagegen wird meist nach außen gerichtet dargestellt. Und oft genug mit Heilpraktiken beworben, die eher schaden, als dass sie wirklich nützen.

Um uns aber tatsächlich zu transformieren und nachhaltige und wirkliche Veränderungen zu bewirken, ist es unabdingbar, in die Tiefe unseres Seins zu gehen...


Esoterik – wie sie heute verstanden und fälschlicherweise umgesetzt wird - bzw. sich nach außen zu richten, erzeugt immer eine gewisse Abhängigkeit. Kratzt lediglich an der Oberfläche des eigenen Seins und „zwingt“ einen dazu, seine Aufmerksamkeit auf die falschen Dinge zu lenken. Nämlich von seinem ureigenen Inneren (was die wahre und ursprüngliche Bedeutung der Esoterik ist = nach innen gerichtet) weg, hin ins Außen. Was dann wiederum Unsicherheiten und Zweifel erzeugt, weil man nicht seiner ureigenen Wahrnehmung und Intuition glaubt. Stattdessen glaubt man die Dinge, die einem von außen an (pseudo-) spirituellen oder esoterischen Konzepten verkauft werden. Und konzentriert sich irrtümlicherweise darauf. Macht sich lieber davon abhängig, als sich selbst zu vertrauen. Und in die Tiefe des eigenen Herzens zu FÜHLEN.


Diese Dinge versprechen zwar oft eine kurzfristige Besserung des Befindens oder der eigenen Situation, aber eben nicht dauerhaft. Und berühren dabei absolut nicht die wahre Tiefe des eigenen Seins.


Außerdem lenkt man so seine Aufmerksamkeit, Lebenskraft und Lebensenergie, die man dringend für sich selber braucht, permanent von sich weg. Anstatt sie bewusst bei sich zu behalten. Und sich auf sich selbst und auf sein Inneres zu fokussieren. Und bewusst nach INNEN zu lauschen. Man bewegt sich so ständig aus seiner ureigenen Mitte heraus, von seinem wahren, authentischen Sein weg.


Weil man es nicht schafft, die notwendigen Dinge wirklich auszuhalten. Und den Weg seiner Entwicklung auch vollständig durchzuhalten.


Und das gefährlichste daran ist, dass Esoterik oft genug mit einem diffusen Schleier aus „Pseudo-Liebe“, Halbwissen und Pseudo-Wahrheiten zugedeckt wird.


Was bei echter bodenständiger Spiritualität NICHT der Fall ist. Da hier die wahre und bedingungslose Liebe gelernt und der tiefe Glaube an etwas tatsächlich tiefgründig gelebt wird.


Mit Oberflächlichkeit hat wahre Spiritualität im Gegensatz zu falsch verstandener Esoterik nichts zu tun.


Der Begriff „Dualseele“ wird sehr oft falsch interpretiert. Im Internet kursieren die verschiedensten (Glaubens-) Modelle von (vermeintlichen oder als wahr empfundenen) Dualseelen. Die viele mehr verunsichern, als dass sie wirklich Klarheit bringen. Da zu viele einfach destruktive (Seelen-) Partner sind. 


Nur weil Kopfmensch auf Herzmensch trifft, handelt es sich noch lange nicht um echte Dualseelen. Oder überhaupt um eine Seelenverbindung. Leider gibt es hier sehr oft Verwechslungen. Und der tiefe Wunsch, von diesem Menschen wahrhaftig geliebt zu werden, steht dann im Vordergrund. Und wird durch die esoterischen „Konzepte“ noch geschürt.


Wahre Dualseelen bergen nichts anderes als das Prinzip der Dualität (Zweiheit) und gleichzeitig der gegensätzlichen Polarität in sich. Sie fügen sich ineinander, wie zwei perfekt zusammengehörende Puzzleteile. Wie ich es auch bereits in meinem Artikel "Warum Dualseelen zusammengehören" beschreibe. 


Und eine echte (Dual-) Seelenpartnerschaft braucht keine wortreiche Erklärung. Da man ganz einfach spürt und fühlt, dass es so ist. Wenn es so ist. Und tief in seinem Herzen und in seiner Seele einfach weiß.


Die spirituelle Sicht sieht dabei so aus:


Dualseelen sind also gleich – weil spirituell gesehen eine Seele sich in zwei menschlichen Körpern geteilt hat. Und diese Seelenteile sich bereits aus vielen Vorleben kennen. Dann doch wieder gegensätzlich ergänzend und vollständig und „Ganz“ in sich selbst - in ihrer als vom Ego getrennt wahrgenommenen „Einheit“ - sind. Ganz einfach, um einerseits die Erfahrung der permanent überbordenden Gefühle und Emotionen zu machen und andererseits die gleichen Dinge aus der Sicht des rationalen und sachlich-nüchternen Denkens zu erleben. Der eine Seelenteil macht die Erfahrungen aus der weiblichen Sicht, der andere auf männlicher Ebene. Nur so können sich beide Dualseelen harmonisieren und innerlich wieder in Balance bringen. Weil die Seele so beide Erfahrungen gleichzeitig – getrennt und doch gemeinsam in Ergänzung zueinander - machen kann.


Die esoterische Sicht ähnelt dabei der spirituellen Sicht:


Allerdings mit dem urgewaltigen Unterschied, dass in der esoterischen Sicht Dualseelen als „Konzept“ vermarktet und unter dem Deckmantel vermeintlich bedingungsloser Liebe instrumentalisiert wird. Oft vermischt sich auch die spirituell-esoterische Sicht und lässt die rein menschliche und rational-sachliche und auf Fakten basierende logische Erklärung vollständig außen vor.


Die menschliche und rein faktenbasierende, rational-sachlich-nüchterne und auch meine ganz persönliche (sehr bodenständige) Erklärung sieht so aus:


Bei wahren Dualseelen ist es nicht so, dass eine Seele sich aufgeteilt hat und in zwei Teilen mit jeweils einem Teil in die beiden Körper inkarniert ist. Sondern es ist vielmehr so, dass beide Duale absolut eigenständige Wesen und in sich selbst vollständig und „Ganz“ sind. Es sind zwei zusammengehörende Menschen mit zwei zusammengehörenden Seelen. Und gemeinsam zusammengefügt ergeben sie noch einmal ein „größeres Ganzes“. Dennoch existiert in beiden jeweils ein (Seelen-) Teil des anderen. Wie beim Yin und Yang Zeichen eben. Was gar nicht anders geht. Denn genau das macht ja wahre Dualseelen aus. Und das braucht man nicht groß mit Worten zu erklären. Weil es ganz einfach Fakt ist. Den aber der Verstand nicht versteht :)


Die Dualseelenbeziehung ist dabei alles andere als ein romantischer Spaziergang. Wenn beide aufeinandertreffen, werden sämtliche – bis dahin als normal angesehenen – Werte, Überzeugungen, Konditionierungen und anerlernten (Glaubens-, und Verhaltens-) Muster an die Oberfläche des Bewusstseins gespült. Und beiden wird das bisherige Leben aus dem Ego heraus und die Dualität in sich bewusst. Und welche Dinge „zu viel“ oder „zu wenig“ ausgeprägt in ihnen sind. Was in Disharmonie geraten ist. Auf welchen Ebenen und in welchen Bereichen sie sich wieder ausbalancieren dürfen. Von welchen Dingen und Werten sie sich entfernt haben, die in Wahrheit tief in ihrem innersten Kern die ganze Zeit vorhanden sind.


Deshalb gibt es bei Dualseelen auch grundsätzlich immer einen Herzensmenschen und einen Kopfmenschen. Der eine ist zu sehr in seinen Gefühlen verhaftet und badet ständig in seinen überschäumenden Emotionen, während der andere nur in seinem Verstand die vermeintliche Wahrheit sieht. Und ihm nicht bewusst ist, dass er hier permanent der Illusion seiner als sicher empfundenen Gedanken aufsitzt. Und sich (noch) zu sehr in seinem Ego befindet.


Und dennoch sind BEIDE grundsätzlich sowohl Kopf als auch Herz.


Sowohl weibliche als auch männliche Kopfmenschen sind in der Lage, sehr tief zu fühlen. Haben aber eben Angst, diese Gefühle vollständig zuzulassen und sich selbst und ihrem Dual diese Gefühle wahrhaftig einzugestehen. Und diesem zu zeigen. Da sich immer wieder das Ego, die Angst und der Verstand meldet und anfängt, an der Wahrheit des Herzens und der eigenen Wahrnehmung zu zweifeln. Da tragischerweise die wahre Liebe als Bedrohung und als vermeintliche Gefahr in ihrem Verstand abgespeichert ist. 


Die Kopfmenschen WISSEN um ihre Liebe zu ihrem Herzmenschen. Woran Herzmenschen allerdings nur allzu oft immer wieder zweifeln. Und die Kopfmenschen natürlich diese Zweifel spüren. 


Die Kopfmenschen WISSEN, wie sehr sie ihren Herzmenschen mit ihrer Ablehnung verletzen. Und auch, wie sehr der Herzmensch sich selber verletzt. Indem dieser nicht absolut verbindlich zu sich selbst steht. 


Die Kopfmenschen WISSEN, wenn sie zum falschen Menschen "Ja" und zum richtigen "Nein" sagen. 


Beide Dualseelen wissen im Grunde in ihrem Herzen und in ihrer Seele alles. Gestehen sich dies nur selbst über lange Zeit nicht ein. Stehen nicht für ihr wahres und innerstes Selbst ein. 


Stehen nicht für Ihr Herz ein. 


Wir Menschen sind aber auch Meister der Verdrängung. Wenn wir bestimmte Dinge oder Gefühle nicht spüren wollen, unterdrücken und verdrängen wir diese und lenken uns sehr gekonnt von der Wahrheit ab.


In der Illusion unseres bewertenden Denkens sehen wir uns selbst von allem anderen getrennt. Und empfinden uns deshalb als unvollkommen. Und je mehr negative und destruktive Erfahrungen wir in unserem Leben machen, desto mehr Seelenanteile sind von uns getrennt. Weil wir sie unbewusst von uns abspalten, unterdrücken und verdrängen, um dem ständigen emotionalen Schmerz zu entgehen, den wir nicht ertragen können. Und „müssen“ uns deshalb auch unvollkommen und chronisch „gehandicapt“ fühlen.

Mit unserem Dual fühlen wir uns wieder „Ganz“. Weil wir nur durch und mit ihm sämtliche unserer abgespaltenen Seelenanteile wieder zurückholen und in unser Inneres und authentisches Sein integrieren können. Weil er uns diese Unvollkommenheit einerseits immer wieder spiegelt. Und zwar solange, bis wir uns vollständig geheilt und in uns selbst wieder „Ganz“ geworden sind. Und andererseits wir uns bei ihm endlich angekommen und vollkommen zuhause fühlen. Da beide Dualseelen eben nun einmal zusammengehören. Gemeinsam ein „großes Ganzes“ ergeben. Und eben nun einmal gemeinsam „Eins“ sind.


Deshalb ist es auch ein unermesslich wertvolles Geschenk, auf unsere wahre Dualseele zu treffen. Und diese einzigartige Seelenliebe tatsächlich lebbar zu machen. Selbst wenn dies eben seine Zeit dauert.


Und es geht eben auch nur, wenn BEIDE sich explizit füreinander entscheiden. Und vollständig geschehen lassen, was auf diesem Weg alles mit beiden passiert. 


Und aus meiner Sicht ist es eine tiefe Beleidigung wahren Dualseelen gegenüber, diese als (esoterisches) „Konzept“ zu verkaufen oder sie gar als Nicht-Existent zu interpretieren. Und andererseits das Thema mit Dingen zu instrumentalisieren, die bewusst Abhängigkeiten im Außen schaffen.


Was bei Dualseelen eben NICHT (mehr) sein soll. Und auch nicht mehr funktioniert. Da es ja genau darum geht, sämtliche (emotionalen) Abhängigkeiten im Außen zu überwinden.


Das menschliche und rein irdische Denken, Fühlen und Handeln steht hier absolut im Vordergrund. Und stellt somit den Sinn von Dualseelenbegegnungen dar. Aus rein menschlicher Sicht sind Dualseelen tatsächlich nichts anderes, als zwei Menschen, die aufgrund ihrer Glaubensmuster, Konditionierungen, Erfahrungen, Charaktereigenschaften, Persönlichkeit usw... die perfekte Einheit und gleichzeitig gegensätzliche Ergänzung füreinander bilden. Yin und Yang eben. Zwei in sich selbst getrennte und doch vollkommene Wesen und gemeinsam „Eins“.


Aber auch gelebte Spiritualität und rationales Denken sind hier gegensätzliche Pole, die sich perfekt gegenseitig ergänzen. Und miteinander perfekt harmonieren. 


Denn nicht alles, was zwischen wahren Dualseelen geschieht, ist mit dem Verstand nachvollziehbar. Tatsächlich gibt es einige Phänomene, die absolut nicht rational oder menschlich zu erklären sind. Und genau diese wunderbaren Phänomene sind es, die die Kopfmenschen (aber auch etliche Herzensmenschen, die sich sehr in ihrem Verstand befinden) beträchtlich an der gesamten Thematik der Dualseelenbeziehung zweifeln lässt :))


Tatsächlich gibt es viele (auch vermeintlich radikal rational denkende Kopfmenschen), die spirituell und hochempathisch sind, denen dies aber in keiner Weise bewusst ist.


Dualseelen begegnen sich, um sich wieder ins Bewusstsein zu rufen, wer sie tief in ihrem Inneren tatsächlich sind. Was beide verdrängt und vergessen haben, zu SEIN. Sie werden wie „magisch“ zueinander geführt und finden sich wie zwei Nadeln im Heuhaufen, um sich gegenseitig die Seele zu heilen.


Diese Begegnung ist per se als Weckruf unserer Seele zu verstehen. Die geheilt werden, wachsen, lernen und reifen und sich weiterentwickeln will. Beide Seelenteile wollen neue Erfahrungen machen. Weshalb sich zusammengehörende Dualseelen permanent gegenseitig fordern und fördern. Damit jeder lernt, vollständig bei sich selbst zu bleiben. Und vollkommen gelassen in seiner ureigenen Mitte ruht. Sich von nichts und niemandem mehr beunruhigen lässt. Egal, was auch im Außen passiert. Genau deshalb sind auch Dualseelen der tiefste und klarste Spiegel füreinander, den es überhaupt gibt.


Oft kommt es dabei vor, dass gerade der Herzensmensch sich lieber damit beschäftigt, seinen Spiegel im Außen zu putzen und zu polieren - also sein Dual zu beobachten, zu kontrollieren und sich darum zu bemühen, dass dieser Spiegel im Außen nach seinen Wünschen und Vorgaben funktioniert. Als den Fokus auf das eigene Selbst zu lenken, nach INNEN zu lauschen und sich um sein ureigenes Inneres zu kümmern...


Denn faktischerweise geht es zuallererst darum, das eigene Selbst – das authentische, wahrhaftige Sein - vollständig anzunehmen, wie man in seinem innersten Kern tatsächlich ist. Und dann geht es um das vollständige annehmen des ureigenen SELBST – also der eigenen Seele. All dies in sich zu integrieren. Und sich selbst explizit zu erlauben, sich seiner Lebensaufgabe und wahren Berufung zu widmen. Vollkommen egal, was andere davon halten. Denn an dem Punkt ist das einem egal :)


Gerade Dualseelen katapultieren sich gegenseitig immer wieder aus der Bequemlichkeit ihrer bisherigen - als sicher empfundenen - Komfortzone heraus.


Und lassen es nicht zu, dass alles beim alten bleibt. Sie lassen es schlichtweg nicht zu, dass man weiterhin in seinen alten, negativen oder destruktiven Überzeugungen, Glaubensmustern und Konditionierungen verharrt. Sie scheuchen einen immer wieder auf und zwingen einen dazu, genau hinzusehen. Sich selbst genau anzusehen. Die Wurzeln unter der Oberfläche bewusst anzusehen. An die Ursachen zu gehen. Sich diese bewusst zu machen. Immer wieder ziehen sie einem den Boden unter den Füßen weg, auf dem man sich vermeintlich sicher glaubt. So dass man sich bewegen MUSS, um etwas in sich und im Außen zu verändern. Es reicht nicht, wenn man die Dinge gedanklich tun will, sondern nun muss man sie auch tatsächlich aktiv umsetzen. Da man ansonsten dieselben Dinge wieder und wieder unter die Nase gerieben bekommt, er einem solange den sicher geglaubten Boden unter den Füßen wieder wegreißt und man wieder stolpert und fällt oder vor die Wand läuft, bis die Seele diese Lektion gelernt hat und nur dadurch weiter vorwärts kommt und sich wieder weiterentwickeln kann. Weil sie sich wieder erfüllt fühlt. Gesehen fühlt. Von Grund auf genährt und gesättigt fühlt.


Es nützt absolut nichts, nur leicht an der Oberfläche zu kratzen und alte seelische Wunden aufzureißen, bis sie bluten und ihnen dann nur ein „(Trost-)Pflaster“ aufzukleben. 


Es bringt nichts, seelische oder emotionale Schmerzen in Alkohol zu ertränken, Tabletten gegen Depressionen oder Ängste zu nehmen und sich in Arbeit zu verkriechen. Es hilft überhaupt nichts, permanent räumlich zu flüchten und so in Wahrheit alles zu verlagern. Es bringt absolut nichts, in dem irrtümlichen Denken auszuharren und zu hoffen, dass sich doch irgendwann "von selbst" endlich einmal etwas ändern muss. Dass der andere handelt, während man selber passiv bleibt. Oder dass sich eine belastende Situation von ganz allein auflöst. Dass seelischer oder emotionaler Schmerz von selbst (ohne das eigene zutun) verschwindet.


Nein - wir müssen an die Wurzel und den wirklichen Ursprung heran. 


Denn nur, wenn wir die Ursachen für unser ganz persönliches Denken, Fühlen und Handeln, bewusst erkennen, wahrnehmen und sehen – UNS SELBST wahrhaftig und echt sehen - können wir wirklich etwas in uns verändern. Die aufgekratzten, aufgerissenen (in Wahrheit bis ins Extrem angetriggerten) Verletzungen und Wunden dürfen also nicht nur nicht mehr bluten – nicht mehr seelische und emotionale Schmerzen in uns hervorrufen - sondern müssen vollständig in der Tiefe ausheilen. Das teilweise immense Gefühl des „Getrennt-Seins“ muss sich wirklich auflösen. Nicht nur mit Ablenkungs-Strategien und Ausreden zugedeckt werden. Wir müssen uns wirklich mit uns selbst „Eins“ fühlen. Und nicht nur mit unserem Verstand so tun, als ob. Und uns weiterhin selbst belügen und uns selbst täuschen. Und in Wahrheit die Dinge zu verdrängen. Anstatt sie von Grund auf zu heilen.


Deshalb MÜSSEN wir in unsere Ur-Angst kommen. Wir MÜSSEN unseren Ur-Schmerz finden. Und dann ganz bewusst mitten durch gehen. Da nur so echte Heilung in der Tiefe entstehen kann.


Auch wenn gerade dies uns wirklich alles abverlangt. Aber das hat die wahre und bedingunglose Liebe an sich. Wahre und bedingungslose Liebe ist absolut radikal.


Das ist wie bei einem Baum. Der Baum hat zwar einen Stamm, der äußerlich gesehen unverwüstlich wirkt, in seinem Inneren kann er aber krank und schlimmstenfalls hohl sein. Der Baum findet ausschließlich Halt in seinen Wurzeln, die tief im Boden verankert sind, auf dem er steht. Wenn eine dieser Wurzeln krank ist, kann sich das auf alle anderen Wurzeln ausweiten und übertragen. Und der ganze Baum wird verkümmern. Wir können den Baum zwar an der Oberfläche – seine Äste, Zweige und Blätter - hegen und pflegen, wir können auch seine Früchte ernten, was aber trotzdem nichts nützt, wenn seine Wurzeln per se angegriffen und die Früchte krank, verkümmert und nicht genießbar für uns sind. Und wenn die Erde – in der die Wurzeln verankert sind - die Nährstoffe nicht besitzt, die der Baum für sein gesundes Wachstum braucht. Nur wenn wir uns fürsorglich und achtsam um die Ursache und das Ganzheitliche kümmern, sind auch die Früchte, die wir ernten, von Grund auf gesund und essbar. Während also der Baum noch ein winziges Bäumchen ist, muss bereits darauf geachtet werden, dass die Wurzeln gesund und kräftig genug sind, sich fest und sicher im Erdboden zu verankern. So dass der Baum immer weiterwachsen, sich entwickeln und seine wahre Schönheit und Kraft vollkommen entfalten kann.


Um einen krank gewordenen Baum wirklich zu heilen, müssen wir die Erde entfernen und die Wurzeln ausgraben. Die kranken Wurzeln entfernen und bewusst darauf achten, dass die Erde genügend Nährstoffe besitzt, um den Baum wirklich zu sättigen. Genauso ist es mit unserer (hochsensiblen) Seele. Auch diese muss von Kindheit an mit aller Kraft der Liebe gehegt, gepflegt, gehalten, beschützt und geschützt werden, um sich gesund zu entwickeln und sich absolut frei zu entfalten. Die Umgebung muss konstanten Halt bieten, damit die Seele sich sicher in sich selbst fühlt. Aber leider ist es sehr oft so, dass wir bereits als Kleinkinder von unseren Eltern oder einem Elternteil blockiert und daran gehindert werden, uns in uns selbst vollkommen und ganz zu fühlen. Und keinen konstanten Halt im Leben bekommen. Und je älter wir dann werden und negative und destruktive Erfahrungen im Leben und in der Liebe machen, desto unvollkommener und unsicherer fühlen wir uns. Und ziehen deshalb genau die passenden (destruktiven) Partner an. 


Was im Klartext heißt, wir MÜSSEN uns den tiefsten und schmerzvollsten Schatten unseres Seelenlebens stellen. Um uns selbst von Grund auf zu transformieren. Und somit endlich vollkommen echt und authentisch und wieder "Ganz" in uns selbst zu SEIN.


Genau dies wollen oder können allerdings viele nicht. Weil sie sich permanent nicht auf sich selbst und auf ihr tiefstes Inneres konzentrieren, sondern den Fokus und somit auch die Energie immer wieder auf das Außen und auf ihre Dualseele lenken. Sich durch Halbwissen und Falschinformationen im Außen verunsichern lassen, anstatt sich selbst und ihrer ureigenen Wahrnehmung und Intuition vollkommen zu vertrauen. Und sich dann wundern, wenn nichts positives passiert. Warum es keine wirkliche Annäherung zwischen beiden Dualen gibt.


An diesem Punkt wird die Verantwortung oft dem Dual in die Schuhe geschoben. Der sich diesen Schuh aber nicht anziehen lässt. Sondern dann lieber (wieder) die Flucht ergreift und sich uns und auch sich selbst weiterhin stoisch verweigert.


Woraus dann wiederum Funkstille, Rückzüge oder gar wirkliche Kontaktabbrüche entstehen. Die oft kontraproduktiv sind, genauso oft aber auch ihren Sinn für die Weiterentwicklung beider haben.


Dies wird genau solange geschehen, bis wir uns UNS SELBST zuwenden. Und wirklich und wahrhaftig in die Tiefe gehen. In die diffuse Schattenwelt unserer Seele eintauchen. 


Und uns auch den am schwersten zugänglichsten Stellen und dunkelsten Ecken zuwenden. Auch wenn uns dies eine massive Angst einjagt. Genauso wie es vielen eine immense Angst macht, sich in unbekannte, tiefe, dunkle Kellergewölbe zu begeben, in denen kaum Licht vorhanden ist. Oder in einer mondlosen Nacht durch den dunklen Wald zu streifen und sich den vermeintlichen Gefahren auszusetzen, die dort lauern. Was auch nur unsere bewertenden Gedanken uns eintrichtern. Bei jedem Geräusch zucken wir zusammen. Weil wir Gefahr sehen, wo in Wahrheit keine ist. Denn, nur weil es dunkel ist, ist es noch lange nicht gefährlich. Wirklich gefährlich wird es dann, wenn wir der Angst in uns nachgeben. Und uns in die negative Energie der Angst hineinfallen lassen. Weil sie uns dann Kraft raubt und wir Fehler machen.


Und da sitzt die eigentliche Gefahr. Aus dem Ego heraus die falschen Entscheidungen für uns zu treffen. Die uns nicht gut tun und die uns schaden. Und die sich grundsätzlich falsch anfühlen.


Mit unserem Seelenleben ist es genauso. Wir baden in tiefsitzenden Ängsten, Zweifeln und Blockaden und können oder wollen nicht erkennen, dass es immer der bewertende Verstand ist, der uns in die Irre führt.


Deshalb ist es essentiell wichtig, uns in unserem Herzen zu zentrieren. Und uns fest in unserem ureigenen Selbst zu verankern. Die Aufmerksamkeit immer auf uns selbst zu lenken. Und nicht aus falscher oder vermeintlicher Rücksichtnahme permanent auf unser Dual im Außen zu schauen. 


Denn unser Dual will überhaupt nicht, dass wir falsche Rücksicht auf ihn nehmen! Er WILL, dass wir unseren ureigenen Weg gehen.


Sämtliche Anteile unserer Seele, die uns davon abhalten, vollkommen und in uns selbst „Ganz“ zu sein, müssen wir also bewusst zurückholen. Und in unser authentisches Sein integrieren. 


Wir müssen uns dem Erwachsenen in uns zuwenden! Und dem Erwachsenen in uns komplett den Raum geben, den er für sich braucht, um sich zu entfalten. 


Erwachsene Entscheidungen für uns treffen. Uns nicht mehr an das kindlich unsichere Verhalten klammern. Weil das angeblich Sicherheit bietet. Und nicht mehr in der kindlichen Trotzhaltung ausharren, wenn das bedürftige Ego wieder einmal die Macht an sich reißen und unseren inneren Erwachsenen blockieren will. Sondern alles kindlich-bedürftige-unreife-ängstliche in uns einfach loszulassen. Damit die Energie und Aufmerksamkeit per se im Hier und Jetzt und vollkommen bei uns selbst und unserem wahren Sein ist.


Mit irgendeinem oberflächlichen „Konzept“, dass unsere Energie und Aufmerksamkeit im Außen bündelt und uns von uns selbst ablenkt und wegführt, hat all dies überhaupt nichts zu tun. 


Im Gegenteil. Unsere Dualseele ist wahrhaftig das Beste, was uns in unserem Leben passiert. Denn, unsere Dualseele macht uns das kostbarste Geschenk überhaupt. Unser Dual schenkt uns absolut bedingungslos UNS SELBST...


Und dieses Geschenk dürfen wir hüten und (be)schützen wie unseren wertvollsten Schatz :)



Was die Coronavirus-Krise uns über uns selbst zeigt




Dass wir uns derzeit in einer einzigartigen Ausnahmesituation befinden und die Meldungen über das Coronavirus sich deshalb täglich in allen Medien überschlagen, ist uns allen überdeutlich bewusst. Dass aber die Coronavirus-Epidemie auf andere Art und Weise tatsächlich vergleichbar mit unserem Seelenpartner- und Dualseelenlernprozess ist und dass wir alle, nicht nur die Seelenpartner und Dualseelen, aus dieser Virus-Epidemie ganz viel für unsere Weiterentwicklung und seelische Transformation herausziehen können, ist mir in den letzten Tagen sehr bewusst geworden. Da es nach meiner Beobachtung sehr viele Parallelen und zugleich auch absolute Gegensätzlichkeiten zwischen diesen beiden Dingen gibt, die oberflächlich gesehen, erst einmal gar nichts miteinander zu tun haben. Die Coronavirus-Epidemie ist aber tatsächlich ein Äquivalent nicht nur zu unserem Seelenpartner- und Dualseelenlernprozess, sondern für das gesamte Mensch-SEIN…


Gerade wir hochsensiblen und hochsensitiven Menschen dürften uns oft schwer damit tun, die unzähligen Informationen, die uns täglich zu dem Thema fluten, zu sortieren. Und nach Wichtigkeit und Relevanz für uns zu filtern.


Von Anfang an habe ich die immer neuen Berichte über das Coronavirus verfolgt. Als es noch weit entfernt von unserem Land war, habe ich es (noch) nicht wirklich ernst genommen. Dann allerdings schon. Und dann ist mir mit der Zeit einiges aufgefallen. Da ich sehr genau beobachte. Und ich festgestellt habe, welche Parallelen und Gegensätzlichkeiten es zwischen beiden Situationen gibt.


Sowohl der Lernprozess mit unserem Seelenpartner oder unserer Dualseele ist einzigartig und für unser persönliches Sein eine absolute Ausnahmesituation als auch die Coronavirus-Epidemie. 


Die uns derzeit weit über unsere persönlichen Grenzen hinaus bringt. Denn urplötzlich müssen wir uns - zusätzlich zu unserem sowieso schon vorhandenen Lernprozess - Dingen stellen und Dinge tun, an die wir vorher nicht im Traum gedacht haben.


Die ganz normalen sozialen Kontakte sind durch das Virus zwangsweise auf Eis und das öffentliche Leben weitestgehend stillgelegt. Stufenweise wird alles bis auf das (Lebens-) notwendigste heruntergefahren. Und bei unserem Lernprozess lösen sich diejenigen zwischenmenschlichen Kontakte „wie von selbst“ von uns, die wir für uns nicht mehr brauchen.

Wirklich alles wird urplötzlich auf den Kopf gestellt. Und nichts ist mehr so, wie es vor dem plötzlichen Erscheinen dieses Virus war. Was ja nun ganz stark auf beide Situationen zutrifft. Denn auch die wahre Liebe ist uns fremd, wenn sie uns urplötzlich und vollkommen unerwartet trifft. Und auch damit wissen wir nicht umzugehen. Denn alles ist von nun an anders.


Wir sind jetzt ALLE zwangsweise und absolut radikal auf UNS SELBST zurückgeworfen. Ob wir das nun wollen oder nicht. Was ebenfalls auf beides zutrifft.


Jeder ist für sich allein. Und muss mit alldem umgehen lernen. Das tut niemand anderes für uns.


Die Coronavirus-Epidemie zeigt uns allen sehr intensiv, an welchem Punkt wir und die gesamte Welt tatsächlich mit unserer seelischen Entwicklung stehen.

Jetzt zeigt sich, wer tatsächlich gelassen und authentisch ganz in seiner Mitte ruht. Und wer eben gar nicht bei sich selbst und in seiner Mitte ist.


Wer sich immer noch nach außen fokussiert. Und wer den Fokus ganz gezielt nach innen lenkt. Und in die eigene Seele lauscht. Seiner ureigenen Wahrnehmung wirklich glaubt. Und seiner Intuition vollständig vertraut.


Oder wer nach wie vor von anderen Menschen oder Meinungen und Bestätigung im Außen abhängig ist. Wer immer noch im Außen sucht. Und sich immer noch auf andere verlässt. Und wer an Vergangenem, Belastendem oder Schadendem festhält, dass einen von sich selbst und seinem ureigenen, authentischen Sein fernhält. Oder das gar unwichtig und nichtig ist. Das keine Rolle für uns spielt.


Jetzt zeigt sich, wer tatsächlich in wahrhaftiger und bedingungsloser Liebe in seinem Herzen tief verankert ist und wer sich noch in der bequemen Hängematte seiner (bedürftigen) Egomuster, seinen konditionierten Kontrollmechanismen und seinem Mangeldenken befindet.


Jetzt zeigt sich wie tolerant oder wie voreingenommen und bewertend wir tatsächlich sind.


Jetzt zeigt sich, wer als wahrer Mann tatsächlich absichtslos (Impulse, wahre Liebe und sich selbst) aktiv verbindlich gibt (bedingungslos schenkt) und wer als Frau in seiner natürlichen Weiblichkeit mit offenem Herzen ganz gelassen ruht und den Mann verbindlich zulässt und mit seinem offenen Herzen und all seiner Liebe bedingungslos passiv empfängt.


Jetzt zeigt sich überdeutlich, wer wirklich zu uns gehört. Jetzt zeigen sich die wahren inneren Werte ALLER Menschen.


Unserer Gesellschaft wird derzeit so intensiv der Spiegel vorgehalten, wie selten zuvor.

Und es zeigt sich überdeutlich, wie die Menschheit wirklich tickt. Nur sehen die wenigsten bewusst und genau HIN in diesen Spiegel. 


Die meisten befinden sich nach wie vor in ihrem tiefen Dornröschenschlaf. Und sitzen die Virus-Krise und auch etliche den Seelenpartner- und Dualseelenlernprozess einfach aus. 


Weil sie denken, das wird schon wieder. Sie brauchen nur zu warten und gar nichts zu tun. Was aber ein folgenschwerer Irrtum ist. Denn die Konsequenzen von so viel Ego und (Selbst-) Ignoranz werden immer deutlicher und intensiver spürbar.


Nicht nur das aktuelle Weltgeschehen ist der Spiegel unserer Ego-, Angst- und Leistungsgesellschaft. Sondern die Welt an sich ist unser Spiegel.


So wie unser Seelenleben tief in unserem Inneren aussieht, sieht die Welt im Außen aus. Nicht nur unsere Gedanken formen unsere äußere Welt, auch unser belastetes und unfreies Seelenleben. Somit ist die Welt, in der wir leben, grundsätzlich der Spiegel unserer Seelen.


Bei Markus Lanz in der Sendung war eine Expertin zu Gast, die die Corona-Krise als „Krieg“ gegen das aktuell grassierende Virus bezeichnet hat. Diese Aussage hat mich gestört. Da ich das anders sehe. Alles andere was sie gesagt hat, war allerdings fachlich völlig in Ordnung.


Das Virus an sich ist normalerweise nicht gefährlich für gesunde Menschen. Sondern Fakt ist, dass das Virus denjenigen Menschen gefährlich werden KANN (nicht MUSS), die unter bestimmten Vorerkrankungen leiden und grundsätzlich ein schwaches oder außer Balance geratenes Immunsystem (z. B. bei chronischen Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto usw..., Allergien, allergisches Asthma, chronische Bronchitis usw...) und somit zu wenig natürliche Abwehrkräfte besitzen. 


Dass das Virus nicht natürlicherweise abwehren und mit ihm umgehen kann. Also muss grundsätzlich als allererstes das Immunsystem gezielt gestärkt und harmonisiert werden. Denn wenn jeder ein starkes und ausgeglichenes Immunsystem besitzen würde, könnte das Virus sich zwar vermehren und ausbreiten, würde aber dabei niemandem ernsthaft schaden. Denn das Virus will keinen Menschen töten, das Virus selbst will auch nur leben. Das ist die Natur.


Die Menschen, die das Virus nicht überleben, sind nicht an dem Coronavirus selbst gestorben. Das Virus selbst ist nur der Auslöser. Die Ursache ist das zu schwache oder disharmonische Immunsystem. Weshalb es überhaupt nichts nützt, lediglich die Symptome bei den kranken Menschen zu behandeln, sondern das Immunsystem muss von Grund auf ganz gezielt gestärkt und aktiviert oder harmonisiert werden. 


Was sehr gut geht mit OPC-Traubenkernextrakt + Vitamin C + Reishi-Pilz-Extrakt + Granatapfel-Extrakt + eventuell nach Bedarf Zink und Vitamin D3


Genauso wie unsere Dualseele nur der Auslöser für unsere Seelenschmerzen und ungelösten Themen ist. Die ja auch "harmlos" bis extremst heftig, tief und intensiv ausfallen können. Und die wahre Ursache dabei immer in uns selbst in unserer Vergangenheit zu finden ist. Und wir natürlicherweise die ursächlichen Themen heilen müssen, damit die wahre Liebe sich ungehindert ausbreiten und vollkommen (be-) frei (t) fließen kann...


Da die wahre Liebe, emotionale und seelische Nähe eben NICHT "gefährlich und bedrohlich" für uns Menschen ist. Was uns unsere tiefsitzende Angst aber irrtümlicherweise sehr oft einflößt. 


Die Menschen bekämpfen ganz automatisch das Virus, weil sie es nicht kennen. Und aus ihrem bewertenden Verstand heraus aus Angst als „hochgefährlich“ einstufen. Derweil ist es nur die Natur, die sich da ihre Bahn bricht. Und die Natur findet immer einen Weg, sich gegen die permanente Kontrolle des Menschen zu stemmen. Egal auf welche Weise. Und egal, welche „Naturkatastrophe“ (in Wahrheit ganz natürliche Vorgänge des Lebens und der Evolution) sich dann uns Menschen zeigt.


Und ob dies für unser Leben und unsere menschliche Existenz wirklich gefährlich ist oder nicht, ist meist eine subjektiv empfundene und nicht auf objektiven Fakten beruhende Beurteilung unseres Angstbehafteten Verstandes.


Auf der ganzen Welt leben wir alle tagtäglich mit Mikroorganismen, mit Viren, Pilzen und Bakterien. Die sich sowohl in uns selbst befinden als auch im Außen überall. Da die meisten aber harmlos für uns Menschen sind, sind wir uns dessen gar nicht bewusst bzw. beschäftigen wir uns gar nicht damit. Auch dass jedes Jahr viele tausend Menschen an der Influenza (der echten Grippe) sterben und da auch niemand auf die Idee kommt, die grippekranken Menschen irgendwie zu isolieren und zwangsweise in Quarantäne zu stecken oder das öffentliche Leben einzufrieren und die sozialen Kontakte lahmzulegen, geht normalerweise an uns vorbei.


Kaum kommt aber etwas Neues, das wir noch nicht kennen und von dem wir noch nichts wissen und dass wir mit unserem Verstand nicht definieren und einordnen, geschweige denn das Risiko (einer reelen Gefahr durch Ansteckung und Weiterverbreitung) tatsächlich verbindlich einschätzen können, bricht überall automatisch panische Angst, Chaos und Abwehr aus. Und die Meldungen über das Thema überrollen uns, wie riesige Wellengebirge.


Ja, mit der ganzen Informationsflut können wir nicht umgehen. Da wir nicht einschätzen können, was jetzt wirklich relevant ist und was nicht. Weil leider auch viel Unsinn (Fake-News & Verschwörungstheorien) über dieses Thema geschrieben wird.


Ich habe mir im Internet sehr viele Kommentare zu den verschiedensten Berichten über das Virus durchgelesen und bin wirklich baff über den riesigen Egoismus und das Unwissen und auch die teilweise Dummheit und Ignoranz so vieler Menschen, die da kommentieren. Die wenige Faktenbasierende Sachlichkeit, die hier gegeben ist. Und der wenigen, bis gar nicht vorhandenen Liebe die da IN den Menschen herrscht. Stattdessen ein extremer Egotrip der Menschen überdeutlich spürbar ist.


Jetzt in dieser einzigartigen Ausnahmesituation kommt der wahre Charakter der Menschen zum Vorschein.


Jetzt kommt zum Tragen, wieviel Angst in vielen Menschen steckt. Denn diese Angst lässt sich jetzt nicht mehr verheimlichen und verstecken. Man kann sich selber und auch andere nicht mehr täuschen. Was man beispielsweise an den vollkommen unnötigen Hamsterkäufen überall sieht. Auch da wo ich einkaufe, sind immer mehr leere Regale zu sehen. Was mich ehrlich wundert. Die Rücksichtslosigkeit und fehlende Empathie vieler Menschen ist leider enorm.


Warum vollständig gesunde Menschen hamstern wie zu echten Kriegszeiten, ist unverständlich. Denn die gesundheitlich vorbelasteten, die chronisch kranken und diejenigen die viele Allergien und Unverträglichkeiten haben, und eben nur bestimmte Dinge essen können, haben jetzt das Nachsehen. Und wissen nicht mehr, was sie kaufen sollen.


Und seltsamerweise halten sich sehr viele fest an Dingen wie Toilettenpapier. Und Desinfektionsmittel. 


Derweil ist den meisten gar nicht bewusst, dass das eigene Immunsystem immer noch mehr geschwächt und dann einem solchen Virus überhaupt nicht mehr gewachsen ist, sondern Diesem Tür und Tor weit öffnet, wenn man ständig alles desinfiziert. Und keine Abwehrkräfte dadurch mehr in sich entwickeln kann. Das Denken setzt hier völlig aus und die Angst übernimmt unkontrolliert die Macht.


„Hauptsache, ich habe Klopapier“. Diese Aussage steht für tiefsitzende Angst. Lieber verzichtet man auf andere Dinge, bloß nicht auf Toilettenpapier. Das könnte fast schon witzig sein, wenn es nicht so bitter ernst wäre.


Ich habe mich ernsthaft gefragt, was tatsächlich dahintersteckt. Und meiner Ansicht nach zeigt das sehr deutlich das intensive Bedürfnis nach Sicherheit und seelischem Wohlbefinden. Ist zwar ungewöhnlich, dass in solchen Ausnahme-Zeiten ausgerechnet Toilettenpapier für seelisches Wohlbefinden und emotionales Sicherheitsbedürfnis steht, aber das zeigt die ganz extreme Angst und Unsicherheit der Menschen. Sie suchen Halt im Außen an so lapidaren Dingen, anstatt sich selbst Sicherheit zu geben, indem sie auf ihre eigene Wahrnehmungsfähigkeit bauen und sich von ihrer Intuition führen lassen. Und sich selbst der Fels in der Brandung sind.


Jedenfalls ist es nicht die Lösung, das Virus als gefährliche Bedrohung zu definieren, gegen das unerbittlich Kampf und „Krieg“ geführt werden muss. Und auch nicht gegen die wahre Liebe. Gegen die ja auch oft völlig irrational angekämpft und vor der aus Angst sich vollständig und bedingungslos einzulassen geflüchtet wird.


Was würde es denn mit uns Menschen tun, wenn TATSÄCHLICH etwas WIRKLICH ernsthaftes und WIRKLICH bedrohliches auf dieser Welt (oder auch nur in unserem Land) passieren würde?


Würden dann die Menschen alle völlig durchdrehen? Weil keiner in der Lage ist, gelassen in sich selbst zu ruhen?


Dieses Virus bedeutet nicht Kampf und „Krieg“, sondern es bedeutet lediglich eine extreme Herausforderung. Und eine einmalige und einzigartige Chance für jeden einzelnen von uns.


Und für unsere gesamte Gesellschaft an sich. Nämlich eine echte Chance für Veränderung. Und zwar für ALLE.


Nicht nur für Seelenpartner und Dualseelen. Jetzt ist es egal, ob Herzmensch oder Kopfmensch, weiblich oder männlich, jung oder alt, reich oder arm, religiös oder atheistisch. Auch die Nationalität und Herkunft oder der Beruf spielt dabei keine Rolle. Wir sind ALLE davon betroffen.


Was jetzt zählt, ist nur noch der Mensch. Mit all seinen Gefühlen. Die pure Existenz des Lebens an sich. Die Unversehrtheit jedes Einzelnen. Und die Gesundheit auf allen Ebenen.


Es geht um das Leben. Nicht um das Überleben.


Jetzt zeigt sich uns mit einem Mal, was WIRKLICH wichtig für uns ist. Wo die ECHTEN Prioritäten für uns sind. Was absolut (Lebens-) notwendig für uns ist und was bisher nur zur Bespaßung und Ablenkung von uns selbst gedient hat und was wir benutzt haben für die Befriedigung unseres (bedürftigen) Egos.


Es geht nicht mehr um Quantität. Es geht jetzt um die Qualität des Lebens an sich. Um ein bewusstes mit sich selbst und miteinander SEIN. Für das EinsSein mit uns selbst.

Für jeden einzelnen von uns.


Es geht um ganz bewusst kultivierte und veredelte (Selbst-) Liebe. Es geht um Authentizität. Und um Wahrhaftigkeit. Um Echtheit.


Es geht darum, alle Lernaufgaben die uns sowohl mit dieser Krise als auch mit unserem Seelenpartner- und Dualseelenlernprozess gestellt werden, bedingungslos zu lösen. Und aus unserem Herzen heraus vollständig zu bewältigen.


Denn das alles ist kein Spiel. Genauso wie die wahre Liebe an sich kein Spiel ist.


Die Gesundheit von uns allen zu erhalten, ist kein Spiel. Sondern das ist bitterer Ernst. Und es geht darum, die Meinungsfreiheit, Entscheidungsfreiheit und den freien Willen eines jeden Einzelnen von uns zu respektieren. Es geht darum, niemanden mehr kleinzuhalten und zu deckeln. Niemanden zu bevormunden und zu beschränken in seinem ureigenen Denken, Fühlen und Handeln. Uns selbst nicht zu beschränken.


Jetzt zählt nur noch eins. Bedingungsloses annehmen und akzeptieren. Alles.


Und das Beste aus einer Situation herauszuholen, die sowieso nicht kontrollierbar ist. Weder mit unserem Gefühl noch mit unserem Willen. Nur mit unserem Ego. Und unserer SELBST-blockierenden Angst.


Das was im Außen jetzt getan wird, ist nur ein hilfloser Versuch, dieser nicht kontrollierbaren Lage der Natur irgendwie Herr zu werden. Es spiegelt die extreme Hilflosigkeit der Menschheit. 


Wir können den brilliantesten Verstand oder das dickste Brett vor dem Kopf besitzen, wir sind alle betroffen. Und können nicht weglaufen.

Jetzt müssen wir uns der Situation und uns selbst stellen. Bedingungslos. Und verbindlich.


Anstatt das Coronavirus oder auch den Lernprozess mit unserem Seelenpartner oder unserem Dual und die wahre Liebe an sich zu bekämpfen, müssen wir lernen, mit einer solchen „Bedrohung“ der Natur und mit dem Risiko (dass wir nicht wissen, was passiert und was auf uns zukommt) zu leben.


Diese neue und uns bisher nicht bekannte Situation anzunehmen.


Das Virus, die Ausnahmesituation, die wahre Liebe, das Leben an sich und die Lebendigkeit. Und auch unseren Lernprozess. Eine passgenaue Strategie zu finden, dieses Virus bewusst in unser Leben zu integrieren. Genauso wie wir die wahrhaftige und bedingungslose Liebe in unser Leben und authentisches Sein integrieren. Und es zulassen, dass unsere Seele immer neue und andere Erfahrungen machen will.


Genauso wie wir mit Grippe und ganz vielen anderen Krankheiten leben müssen. Was noch lange nicht heißt, dass alle sich mit diesem Virus infizieren oder diverse andere Krankheiten tatsächlich bekommen. Diese Krankheiten befinden sich nun mal in unserer Gesellschaft, in die wir alle integriert und mit der wir alle miteinander verbunden sind.


Jetzt zeigt sich überdeutlich, wie alles mit allem verbunden und miteinander verschachtelt ist.

Und es geht NICHT darum, NICHTS gegen dieses Virus zu tun.


Sondern auf die passende Art und Weise mit dem Fokus auf den „richtigen“ Dingen, die passenden Dinge zu tun. Nicht irrational zu handeln und aus tiefsitzender Angst völlig überzureagieren. Sondern intuitiv zu handeln. Unserer Wahrnehmung zu glauben und unserer Intuition zu vertrauen.


Der Mensch will dieses Virus vernichten, genau wie er die wahre Liebe vernichtet oder zumindest blockiert, nach der er sich doch in Wahrheit so intensiv sehnt, indem er sie dann aus Angst ignoriert, unterdrückt und verdrängt. 


Anstatt sie einfach zuzulassen. Und sich aus seinem offenen Herzen vollständig darauf einzulassen. 


Es geht jetzt darum, ganz bewusst zu hinterfragen, was wir alle WIRKLICH für uns wollen. Und was wir eben NICHT (mehr) wollen. Was wirklich (Lebens-) NOTWENDIG für uns ist.


Und auf was wir ehrlich ganz locker (auch in Zukunft) verzichten können. Weil es nur der Ablenkung von unserem wahren Sein und von der wahren Liebe an sich und unserem seelischen Lernprozess dient.


Jetzt zeigt sich, wer wirklich absolut verbindlich ist und wer in seiner Unverbindlichkeit verharrt.


Wer sich jetzt in dieser Krise und in diesem Lernprozess noch stur und verbissen und angstvoll und vielleicht noch arrogant in seinem Schneckenhaus versteckt.


Oder wer sich mit offenem Herzen und mutig der wahren Liebe, seinem authentischen Sein, der Lebendigkeit des Lebens an sich und dem Menschen, der zu einem gehört, vollständig stellt. Und sich bedingungslos und absolut verbindlich auf all das einlässt.


Ich bin mir ziemlich sicher, dass nach dieser Krise die meisten Menschen ganz genauso weitermachen wie bisher. Wie vor dem Coronavirus. Da sie ganz schnell die Bedrohung wieder vergessen. Und in den Sumpf der alten Muster zurückfallen. Ihr bequemes Leben einfach weiterführen. Ohne großartige Veränderung. Und weiter im bedürftigen Ego und im Mangeldenken schwelgen. Auch wenn jetzt in dieser Zeit von etlichen Menschen große Worte klingen, dass durch diese Krise eine Veränderung in der Gesellschaft folgen muss. Die meisten werden es nicht durchziehen. Weil sie keinen Leidensdruck mehr spüren, wenn die „Gefahr“ und die „Bedrohung“ des Coronavirus wieder vorbei ist. Sie werden einfach nur tief durchatmen und froh sein, all das möglichst unbeschadet überstanden zu haben. 


Genauso wie viele keinen Leidensdruck verspüren, weil sie die wahre Liebe einfach wegdrücken, verdrängen und ignorieren. Und denen scheinbar ganz egal ist, wie der Mensch, der zu ihnen gehört, sich tief in seinem Inneren wirklich fühlt. Weil die Liebe zwischen beiden nicht absolut frei fließen darf. Ja, dies gar nicht kann, wenn einer von beiden blockiert.


Diese Krise und auch der Lernprozess unserer Seele zeigt UNS SELBST sehr deutlich, wer wir tief in unserem Herzen WIRKLICH sind. Und an welchem Punkt unserer Entwicklung wir WIRKLICH stehen.


Wir müssen gerade jetzt bewusst nach INNEN sehen. Den Fokus unserer gesamten Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Energie gezielt nach INNEN lenken. Und unser Herz vollständig zulassen. Und eben NICHTS mehr an Gefühl zurückhalten. 


So dass die wahre (Selbst-) Liebe endlich vollkommen frei fließen darf...

(Verfasst am 15. März 2020)



Wie die Natur uns jetzt kollektiv auf unserem Dualseelenweg unterstützt




Derzeit ist allüberall eine äußerst seltsame Energie überdeutlich zu spüren. Etwas, was mit dem Verstand nicht in Worte gefasst, aber mit dem Herz und der Intuition sehr intensiv gefühlt werden kann, breitet sich immer mehr aus. Und hüllt uns mit seiner Präsenz vollständig ein. Wenn wir jetzt sehr genau hinsehen und sehr genau hinspüren, wird uns absolut kristallklar bewusst, dass Dualseelen eindeutig von etwas Höherem geleitet, geführt und beschützt werden. Die sich kollektiv zeigende urgewaltige Kraft der Natur bricht sich jetzt ihre Bahn und bricht auf der ganzen Welt zwangsweise veraltete Denkmuster, verstaubte, verkrustete und vollkommen überholte Verhaltensstrukturen auf, damit die Liebe endlich zum Zuge kommt. Und sich vollkommen frei endlich entfalten und ausbreiten kann. Denn jetzt sind mit einem Mal die Dinge machbar, die noch vor sehr kurzer Zeit bei vielen als vollkommen unmöglich verschrien waren. Die aktive und passive Energie auf dem Dualseelenweg dreht sich jetzt kollektiv um. Jetzt ist die Zeit der männlichen Dualseelen gekommen. Jetzt ist die Zeit wahrhaftiger Helden. Und die mutigen Helden kommen auf die Weise (vielleicht) endlich nach Hause in ihr Herz…


Wir befinden uns mit dem Jahr 2020 im Jahr des Einlassens. Und der Vollendung. Aber auch im Jahr einer einzigartigen Krise. Und ganz elementaren kollektiven Herausforderung.


Wir haben jetzt die einmalige und einzigartige Chance, die Dinge die wir „schon immer tun wollten, aber niemals getan haben“ zu vollenden. Und endlich zu TUN. Und alles was wir nicht mehr in unserem Leben und in der Liebe brauchen und auch nicht mehr wollen, hinter uns zurückzulassen.


Wir haben die einmalige Chance echter Veränderung.


Denn nur so kann spätestens ab dem Jahr 2021 – einem völlig neuen Jahrzehnt mit ganz neuen Möglichkeiten und Chancen - dann vollständig Neues entstehen. Allerdings müssen wir diese ganz neuen Chancen erst mit unserem Bewusstsein wahrnehmen, erkennen und (be-) greifen. Und diese Erkenntnisse, Chancen und Möglichkeiten genau ausloten. Und bewusst zulassen. Uns mit unserem Herzen auf all dieses Neue vollständig einlassen.


Da es (zu) viele Menschen ganz offensichtlich alleine nicht schaffen, sich aus ihren Ego-Strukturen zu lösen und die wahre Liebe in sich zu befreien, ihr Herz der wahren Liebe vollständig zu öffnen, hilft jetzt die Natur. Und zwingt uns zu einer aktiven und ganz bewussten Veränderung.


Jetzt gilt eben NICHT mehr die Ausrede vieler: „Ich wollte ja (dies und das tun…) ABER…(…und dann wurde und wird es doch nicht getan).

Jetzt MÜSSEN wir aktiv werden und handeln.


Denn wir haben zu oft und zu lange vieles als selbstverständlich gesehen, was in Wahrheit nicht annähernd als Selbstverständlichkeit gilt. Das sagt uns nur unser Verstand. Und wir haben die Wertschätzung vieler Dinge und vor allem der Liebe des Menschen, der zu uns gehört verloren. Zumindest solange wir noch in unseren (bedürftigen) Ego-Strukturen gefangen sind. Wir haben oftmals Respekt verloren. Den Respekt vor uns selbst. Vor der Natur und vor dem Leben an sich. Und wundern uns dann, wenn uns kein Respekt und keine Wertschätzung entgegengebracht und verbindlich gezeigt wird. Und wenn selbst die Natur sich (scheinbar) respektlos verhält.


Wenn wir Wertschätzung von anderen erhalten wollen, müssen wir uns selbst erst einmal wertschätzen. Wir müssen unsere ureigenen Werte definitiv kennen. Und diese auch verbindlich leben. Dann erhalten wir automatisch Wertschätzung von anderen. Und wenn wir die Natur achten und schätzen, anstatt alles als Selbstverständlichkeit abzutun, verhält auch die Natur sich uns gegenüber „normal“.


Die Natur weiß genau, was sie will. Und was sie tun muss, damit die Menschen auf dieser Erde, die sich bis jetzt immer noch weigern zu fühlen und ihrem offenen Herzen zu folgen, endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen. Und sich auf die wahrhaftige Liebe endlich vollständig einlassen.


Die energetische Dynamik zwischen Dualseelen hat sich definitiv seit einigen Tagen verändert. Ich persönlich fühle das sehr intensiv. Die weiblichen Dualseelen sind nach meiner Beobachtung absolut passiv geworden und fokussieren sich ganz auf sich selbst.


Es ist, als ob die gesamte urweibliche Kraft sich urplötzlich geschlossen und kollektiv ganz bewusst und konsequent zurückhält und sich in sich selbst zurückgezogen hat, um der urmännlichen Kraft endlich Raum, Zeit und Luft zum Atmen zu geben. Damit die Männer geschlossen und kollektiv ihre wahre urmännliche Kraft bewusst entfalten und endlich aktiv ausleben und wirken lassen können.


Das Männliche verschafft sich mit Urgewalt jetzt Gehör.

„Das“ Virus war für mich bislang immer DER Virus. Instinktiv macht aber die Menschheit ein Neutrum daraus mit der geschlechtslosen Variante DAS Virus.


Die urmännliche Kraft in Form dieses Virus bricht sich jetzt mit seiner Verbreitung sehr aggressiv ihre Bahn und verschafft sich gewaltsam Gehör. Weil die urmännliche Energie endlich wahrgenommen, gesehen und vor allem GEFÜHLT werden will. Und jetzt dürfen wir alle fühlen.


Corona bedeutet „Krone“. Also das bzw. der „Kronenvirus“. Die Krone per se ist als psychologisches Synonym für König und Königin zu sehen. Für das bewusste, erwachte, geheilte und erwachsene SEIN beider Dualseelen. Ist doch ein seltsamer „Zufall“, oder?


Diese weltweite Krise ist DER ultimative Härtetest für Dualseelen. Und der Natur. Und DER ultimative Härtetest der wahren Liebe an sich.


Die Natur selektiert jetzt und sortiert ganz automatisch stark und schwach aus. Genauso wie nur die Menschen mit einer starken Seele die wahre Liebe in ihrer geballten urgewaltigen Kraft dauerhaft aushalten können.


Die wahre Liebe macht uns Dualseelen stark und schwach zugleich. Im ausgeglichenen und harmonisierten, natürlichen Zustand.


Die Männer DÜRFEN jetzt endlich ganz Mann SEIN…ja, sie MÜSSEN sogar endlich ganz Mann sein. Sie dürfen endlich wieder (unsere) männlichen Helden sein :)

Denn unsere Welt braucht wieder Helden. Echte Helden. Mutige Männer, die keine Angst vor der wahren Liebe und ihrem ureigenen offenen Herzen mehr haben. Denn die wahren Helden sind unserer Welt vor langer Zeit schon verloren gegangen.


Oder kennen Sie noch einen wahren Helden im echten, realen Leben? Nicht aus einem Film und auch nicht aus einem (Märchen-) Buch?

Jetzt dürfen und müssen wahrhaftige männliche Helden wieder präsent sein. In unserem Leben und an unserer Seite ANWESEND sein.


Wir brauchen mutige Männer, die sich der Realität und der Wahrheit an sich stellen. Die sich bewusst SICH SELBST stellen. Die endlich herausgehen aus ihrem bewertenden angstvollen Verstand und aus ihrer Bequemlichkeit und ihre Liebe der Frau ihres Herzens gegenüber vollständig zulassen. Die sich der Frau, die ihr Herz und ihre Seele berührt, bedingungslos absichtslos, aber verbindlich schenken.


Die das "Risiko wahre Liebe" mit ihrem urweiblichen Dual verbindlich eingehen und leben.


Erwachte, erwachsene, geheilte und bewusste urweibliche Frauen brauchen kraftvolle, mutige Männer konstant und verbindlich an ihrer Seite und in ihrem Leben. Die den echten Mut haben, das wirkliche Glück mit der Frau ihres Herzens mit beiden Händen so fest zu halten, wie es nur irgendwie geht.


In der Natur bekommt immer dasjenige Männchen das Weibchen, das sich am meisten bemüht.


Haben Sie schon einmal die Paradiesvögel Neuguineas gesehen, wie die sich aktiv bemühen, das Weibchen ihrer Wahl zu beeindrucken? Was diese männlichen Vögel alles Umständliches tun, wenn sie um ihre Angebetete, eine ganz bestimmte Vogeldame balzen? Es ist hinreißend :)


Allerdings müssen sie wieder von vorne beginnen und alles neu machen, wenn ihre Angebetete sie nicht erhört. Weil sie das Männchen aus welchen Gründen auch immer nicht gut genug für sich befindet. (Ja, das gibt es tatsächlich auch in der Tierwelt). Es ist richtig süß, diese ernsthaften Bemühungen zu beobachten. 


Wenn Sie bei youtube eingeben „Paradiesvögel Tanz“ oder „Paradiesvögel Balz-Spektakel“, können Sie diverse Ausschnitte aus BBC-Produktionen sehen. Es lohnt sich :)

Und wir Menschen sind in der heutigen Zeit so konditioniert, dass der Mann sehr oft gar nichts mehr tun muss, um die Frau seines Herzens zu erobern. Und zu bekommen. Da sehr viele unbewusste und noch nicht erwachte Frauen sich dem Mann, den sie wollen, regelrecht vor die Füße werfen. Und immer wieder aktiv den Kontakt zu ihm suchen. Und das langweilt den Mann mit echtem Stil, Anstand und Klasse, der wirklich etwas auf sich hält. Und die Frau erniedrigt und demütigt sich selbst. Weil sie ihre wahren urweiblichen Werte nicht kennt und diese nicht lebt. Und den Mann nicht in Ruhe lässt, damit er selbst handeln kann. Und dies auch von sich aus tun muss. 


Der Mann muss sich um eine Frau ernsthaft bemühen. Und zwar verbindlich. Dabei aber immer subtil und niemals aufdringlich sein. Die urweibliche Frau will sanft, aber konstant umgarnt, verehrt und erobert werden.


Der Mann muss sich in ihr Herz schleichen und sich darin ganz fest verankern. So dass sie ihn gar nicht mehr ablehnen und abweisen kann. Sondern dass sie ihn zulassen muss.

Er muss ihr das wahrhaftige Gefühl geben, dass sie (s)eine Königin ist.


Dass sie es ihm wert ist, verbindlich mir ihr zusammen zu sein. Dass er sie wirklich verbindlich an seiner Seite und in seinem Leben haben will. Und dass er ihr (gleichwertiger) König ist. Dass er ihr ganz persönlicher Held IST und ihr ganz persönlicher Held sein WILL.


Dass SIE die Frau ist, die er verbindlich will. Und keine andere.


Es wird natürlicherweise derjenige erwachte, bewusste und erwachsene Mann bei einer urweiblichen Frau gewinnen, der ihr Herz und ihre Seele am tiefsten berührt. Der sie zum Lachen bringt. Und ihr konstant seine Impulse schenkt. Der für sie da ist, wenn sie ihn braucht. Der Zuversicht, Verlässlichkeit und Entschiedenheit ausstrahlt. Der sie mit all ihren Emotionen und ihrer Sensibilität konstant aushält. Und der wirklich bereit ist, ihr mit seinem offenen Herzen die überquellende urweibliche Energie abzunehmen. Und der ihr zeigt, dass er es wert ist, dass sie ihn zulässt und IHN als DEN Mann an ihrer Seite und in ihrem Leben erwählt. Und keinen anderen.


Worte sind von den Herzmenschen und weiblichen Dualseelen genügend gesagt. Oft jahrelang. Vergebens. Und wurden dabei nicht ernsthaft gehört.

Ab jetzt zählen nur noch wirkliche Taten der (Dual-) Seelenmänner.


Jetzt sind die männlichen Dualseelen am Zuge. Jetzt ist ganz offensichtlich auf unserer gesamten Erde die aktive Zeit der männlichen Dualseelen gekommen. Jetzt sind die männlichen Dualseelen urplötzlich gezwungen, sich zu bewegen und sich aktiv zu verändern. Sie können gar nicht mehr anders.


Es funktioniert jetzt bei den Herren der Schöpfung nicht mehr, passiv zu bleiben und ihre Herzensdame zu ignorieren. Sie abzulehnen und sich vor ihrem weiblichen Dual zu verstecken.


Denn, wer nicht hören will, muss FÜHLEN :)


Dieser Spruch erhält jetzt eine vollkommen neue Bedeutung. Und trifft auf all diejenigen männlichen Dualseelen zu, die sich noch immer in ihrem Schneckenhaus und hinter Ausreden verstecken. Die immer noch von sich selbst künstlich errichtete Barrieren brauchen und sich aus Angst dahinter verschanzen.


Was man jetzt sowohl wörtlich als auch sinnbildlich verstehen kann. Denn auch die männlichen Dualseelen – sowohl männliche Kopfmenschen als auch männliche Herzmenschen - sind jetzt ebenfalls natürlicherweise gezwungen, sich innerlich endlich zu harmonisieren. Und sich die verletzten Seelen endgültig zu heilen.


Beide – sowohl männliche Herzmenschen als auch männliche Kopfmenschen – dürfen und müssen jetzt lernen, das rationale Denken und tiefe Gefühl ihres Herzens zu harmonisieren. Und zu vereinen. Und BEIDES zu gleichen Teilen in sich vollständig zuzulassen.


Sich aus (oft) immer noch vorhandenen emotionalen Abhängigkeiten und alten Mustern endgültig zu befreien und ihr Herz der wahrhaftigen Liebe und ihrem weiblichen Dual vollständig zu öffnen.


 

  • Die Zeit der Halbherzigkeiten ist jetzt vorbei
  • Die Zeit für das Leben mit Angst ist jetzt vorbei
  • Die Zeit der Unverbindlichkeit ist jetzt vorbei
  • Jetzt ist die Zeit, wahrhaftige und bedingungslose Liebe absichtslos verbindlich zu GEBEN
  • Jetzt ist die Zeit der offenen Herzen
  • Jetzt ist die Zeit absoluter Verbindlichkeit

 


Von beiden Dualseelen. Den Herzmenschen als auch den Kopfmenschen. Den Weiblichen als auch den Männlichen. Das männlich Aktive gibt und das weiblich Passive empfängt…


Jetzt kann aktive Verbindlichkeit zwischen beiden Dualseelen entstehen. Wenn auch die männlichen Kopfmenschen dies endlich vollständig zulassen. Und sich auf die wahrhaftige Liebe zu einhundert Prozent einlassen.


Jetzt ist die Zeit, die wahrhaftige Liebe vollständig in all ihrer natürlichen Kraft fließen zu lassen. Von beiden Seiten. Absolut NICHTS an Gefühlen mehr zurückzuhalten.

Zwischen meinem letzten Blogartikel und diesem hier sind mir weitere elementare Dinge zwischen Dualseelen in Verbindung mit der derzeitigen Coronavirus-Krise aufgefallen. Nämlich folgende…


Bei den Dualseelen, wo beide in unterschiedlichen Bundesländern zuhause sind, was bei nicht wenigen der Fall ist, habe ich in diesen Tagen hochinteressante Entdeckungen und Beobachtungen gemacht:


In Bayern, dem süddeutschen Bundesland, in denen die weiblichen Dualseelen zuhause sind, herrschen seit Samstag (21.3.) Ausgangsbeschränkungen und das Haus verlassen dürfen sie nur noch aus „triftigen“ Gründen. Sie dürfen also nicht mehr hinaus. Nicht mehr aktiv sein. Was sie, sofern sie bereits in ihrer ureigenen urweiblichen Mitte ruhen und sich vollständig auf sich selbst und auf ihr Leben fokussieren, sowieso nicht tun wollen. Weil der Handlungsimpuls und auch das Bedürfnis, ihrem männlichen Dual gegenüber aktiv zu werden, vollständig fehlt.


Die zugehörigen männlichen Dualseelen leben interessanterweise oft in den (norddeutschen) Bundesländern und Küstengebieten, in die derzeit keiner mehr hinein darf. Sie sind noch passiv. Und in ihrem Schneckenhaus versteckt. Aber sie könn(t)en jederzeit aus ihrem Bundesland und aus ihren ureigenen angstbehafteten Beschränkungen und rationalen Begrenzungen hinaus. Hin zu ihrem weiblichen Dual. Sofern ihr offenes Herz das wirklich so will.


Natürlich gibt es auch umgekehrte Fälle, in denen die weiblichen Dualseelen in Norddeutschland leben und ihre männlichen Duale im Süden zuhause sind. 


In der Mitte unseres Landes scheinen sich seltsamerweise vermehrt die „kollegialen“ Dualseelen, die in derselben Stadt leben und sehr oft in derselben Firma zusammen arbeiten, zu versammeln.


Es verbinden sich Nord & Süd, Ost & West und werden endlich WIRKLICH tief im Herzen EINS…


Denn nicht wenige Dualseelen, deren Gegenstück im Osten in der ehemaligen DDR aufgewachsen ist und sie selbst im Westen unseres Landes, dürfen jetzt am eigenen Leib ansatzweise (und auf andere Art und Weise) aber dennoch intensiv spüren, wie sich das in etwa angefühlt haben muss, mit ständigen radikalen Vorgaben und Begrenzungen leben zu müssen. Und dies nicht nur aus Erzählungen ihres Duals zu kennen. Das eigene Land nicht verlassen zu dürfen. Eingesperrt zu sein. Permanent kontrolliert und ausspioniert zu werden. Denunziert zu werden, von Menschen, denen man „eigentlich“ vollkommen vertraut. Keine Freiheiten zu haben. Weder die eigene Meinung vertreten noch den eigenen Willen frei ausleben zu können. Keine freiwilligen Entscheidungen treffen zu dürfen. Ist es ein Wunder, dass diese männlichen Dualseelen so voller Angst sind? Und alles permanent kontrollieren wollen? Sich selbst und die Liebe an sich? Nein!


Einige dürfen und müssen gar sehr intensiv am eigenen Leib spüren und durchfühlen (auch wieder auf andere Art und Weise), wie es sich für unsere Vorfahren angefühlt haben muss, in echten Kriegszeiten und den daraus resultierenden Einschränkungen und Beschränkungen leben zu müssen. So können wir die niemals erlösten Traumatisierungen unserer Vorfahren jetzt endlich gezielt heilen. Die sich uns in den verschiedensten Konflikten von Generation zu Generation immer wieder gezeigt haben. Weil wir von außen jetzt in diesen Wochen zwangsweise sehr massiv beschränkt und eingeschränkt und auch kontrolliert werden.


Jetzt zeigen sich uns vermehrt und sehr intensiv genau die Themen, die noch geheilt werden wollen. 

Dadurch offenbaren und zeigen sich jetzt unsere wahren, tiefsten inneren Werte.


Nämlich absolute Freiheitsliebe = Freiwilligkeit, Bewegungs-, Entscheidungs- und Handlungsfreiheit. Eigenständigkeit. Unabhängigkeit. Selbstbestimmung. Was wir bisher immer als vollkommen selbstverständlich angesehen haben. Und sich jetzt zeigt, dass absolut gar nichts eine Selbstverständlichkeit ist. Weil es damit ganz schnell vorbei sein kann.


Freie Meinungsäußerung (bedingt…je nach Thema…) - Freie Meinungsäußerung ist ja heutzutage in der Öffentlichkeit leider oft nur eine Pseudo-Freiheit und Gratwanderung. 

Alles was mit Angst, Kontrolle und Zwang verbunden ist, triggert uns an und zeigt uns unsere (immer noch) ungelösten Themen auf.


Je bewusster, gezielter und genauer man bei dieser aktuellen Krise hinsieht, desto mehr fallen Feinheiten und winzige Details bei den kollektiven Dualseelen-Paaren auf, die man vor der Coronavirus-Krise auf die Weise nicht wahrnehmen, erkennen und sehen konnte. Die aber für alle Dualseelen-Paare entscheidende kollektive Bedeutungen haben.


Jetzt zeigt sich der Sinn der wahren Dualseelenverbindungen absolut radikal, rasiermesserscharf und intensiv. Indem wir alles bewusst (durch-) FÜHLEN und uns auf die „richtigen“ Dinge fokussieren müssen.


Die weiblich-männlich-energetische Verbindung zwischen zusammengehörenden Dualseelen kehrt sich jetzt von der Natur erzwungen kollektiv um. 


 

  • Jetzt kann die Wahrheit nicht länger verschleiert und ignoriert werden
  • Jetzt kann die wahrhaftige Liebe und der Mensch, der zu einem gehört, nicht länger abgelehnt werden
  • Jetzt kann man (sich selbst, die wahre Liebe und den Menschen, der zu einem gehört) nicht länger im Stich lassen

 


Jetzt ist die Zeit für Wahrheit. Und für Wahrhaftigkeit. Für Echtheit. Jetzt ist die Zeit für (Eigen-) Verantwortung. Und Verantwortung für die wahrhaftige Liebe.


Wir brauchen die Klarheit, Präzision, Präsenz, Konstante und aktive Handlung der zu uns gehörenden (Dual-) Seelenmänner. JETZT.


Wir brauchen mutige Männer, die bewusst und mit offenem Herzen den Raum dafür schaffen, damit beide Dualseelen ein gemeinsames WIR-Gefühl als echtes verbindliches Liebes-Paar entwickeln können, das in einer verbindlichen Partnerschaft auf Augenhöhe nebeneinander auf einundderselben Stufe steht.


Damit die zugehörigen Frauen sich in diesen aus wahrer Liebe geschaffenen Raum hineinfallen lassen und gelassen entspannen und fallen lassen können. Denn wir Frauen wollen nicht immer nur stark sein (müssen). Wir wollen uns auch einmal schwach zeigen und uns voller Vertrauen in diese Liebe hineinfallen lassen dürfen. Wir wollen uns in dieser Liebe und dem Mann, der zu uns gehört, bedingungslos verlieren. Ohne uns selbst und unsere Mitte dabei zu verlassen.


Und wir wollen, dass der Mann der zu uns gehört, sich in seiner Liebe zu uns bedingungslos verliert. Ohne sich selbst und seine ureigene Mitte dabei zu verlassen.

Die weiblichen Dualseelen wollen, dass der Mann, der zu ihnen gehört, verbindlich nach Hause findet in sein Herz…und verbindlich nach Hause findet zu seinem weiblichen Dual…


(Verfasst am 22. März 2020)



Die energetische Verbindung zwischen Dualseelen



Immer wieder kommt es zwischen zusammengehörenden Dualseelen zu scheinbar widersprüchlichem Verhalten. Was sich letztlich absolut kontraproduktiv auf die gesamte Dualseelenverbindung auswirkt. Und beide Duale eher voneinander fernhält als dass sie als verbindliches Paar zueinander geführt werden. Rückzüge, Funkstille und Flucht aber auch bewusst herbeigeführte Kontaktabbrüche sind deshalb ständig präsent, solange beide Dualseelen noch nicht geheilt sind. Auch die Kommunikation leidet so immer wieder und steht in deutlichem Kontrast zum Verhalten beider Duale. Ausreden und Missverständnisse sind an der Tagesordnung. Ebenso aneinander vorbeizureden und den anderen abzulehnen und von sich zu weisen. Zusammengehörende Dualseelen sind energetisch untrennbar miteinander verbunden. Auf allen vorhandenen Ebenen. Nicht nur seelisch und emotional. Die weiblich-männlich-energetische Verbindung besteht dabei immer aus einem aktiven und einem passiven Pol. Aufgrund der anerlernten Muster sind diese Pole bei beiden fälschlicherweise allerdings vertauscht oder passender formuliert, ist der aktive Pol beim weiblichen Dual zu stark ausgeprägt, während das männliche Dual irrtümlich den passiven Pol auslebt. Die Wirkung von Aktivität und Passivität stellt sich dabei aber anders dar, als es auf den ersten Blick scheint. 


Die energetische Verbindung zwischen Dualseelen ist so stark, dass sich keiner von beiden diesem energetischen Band entziehen kann. Sie ist so magisch und magnetisch, wie die Anziehungskraft des Mondes, die konstant eine elementare Wirkung auf die Gezeiten mit Ebbe und Flut besitzt. Diese urgewaltige Kraft ist immer vorhanden. 


Grundsätzlich besteht die von der Natur so eingerichtete energetische Verbindung immer aus einem männlich aktiven und einem weiblich passiven Pol. Und beide Pole sind untrennbar miteinander verbunden. Einer kann ohne den anderen nicht funktionieren. Beide bedingen einander. Ein Pol muss dabei aktiv in die Richtung des anderen agieren, während der andere Pol passiv empfängt. Und absolut nichts in Richtung des anderen tut, um irgendetwas von ihm zu erhalten. Damit der eigene noch vorhandene (emotionale) Mangel vom anderen erfüllt wird. 


Die männlich aktive und die weiblich passive Energie genauso zu leben, wie die Natur dies für uns vorgesehen hat, ist elementar, um in der Liebe genau das zu erhalten, was wir wirklich für uns wollen. Denn wenn die passiv weibliche und aktiv männliche Energie in die falsche Richtung gelenkt wird oder sich die gesamte energetische Verbindung in Disharmonie zueinander befindet, ist die natürlich vorhandene Energie bei zusammengehörenden Dualseelen verdreht. Und beide werden gemeinsam nicht glücklich. Ab einem gewissen Punkt unserer Entwicklung wird deutlich, was es wirklich bedeutet, dass die Frau dem Mann gegenüber zwar passiv bleibt, aber dennoch den aktiven Part in der weiblich-männlich-energetischen Verbindung darstellt. Und der Mann ihr automatisch aktiv folgt, obwohl er eigentlich den passiven Part dieser Liebe verkörpert...


Zwischen zusammengehörenden Dualseelen ist der von der Natur vorgesehene weiblich passive und der männlich aktive Part fälschlicherweise vertauscht.

   

Die Frau hat irrtümlich gelernt, permanent aktiv zu agieren und zu geben und sich vom Mann das zu holen, was er ihr genau deshalb so sehr verweigert. Denn indem sie aktiv agiert muss er natürlicherweise passiv bleiben und kann nur empfangen. Ist zum nichts tun gezwungen.

   

Indem zusammengehörende Dualseelen sich finden, dürfen sie lernen, diese energetische Verdrehung wieder bewusst umzukehren. Und in ihr natürliches urweibliches und empfangendes Sein als Frau und aktiv gebendes urmännliches Sein (zurück-) zu finden.

   

Die Frau als der natürlicherweise passiv weibliche Pol muss dabei den (erlernten) aktiven männlich gebenden und kämpfenden Part in sich selbst bewusst aufgeben.

   

Und lernen, einfach zu SEIN und zu EMPFANGEN, was vom männlichen Dual und vom gesamten Leben zu ihr kommt. Was er ihr FREIWILLIG von sich aus seinem Herzen heraus absichtslos gibt. Was er ihr schenkt. Sich selbst in Form seiner Liebe, Aufmerksamkeit, Zeit, Zärtlichkeit, Innigkeit, Nähe, Impulse, Vorschläge...

   

Der Mann als der aktive männliche Pol muss dazu seine (gewohnte) weibliche Passivität und des Empfangens in sich bewusst aufgeben und lernen, aktiv in Richtung seines weiblichen Duals zu handeln und zu agieren. Ihr also bewusst zu GEBEN.

   

Sehr viele Männer haben gewaltige Angst vor der urweiblichen Energie. Denn sie wissen tief in sich sehr genau, dass diese Energie sie für immer verändert, wenn sie sich darauf einlassen, sich von der urweiblichen Energie transformieren zu lassen. Die wahre Liebe und die zugehörige Frau absolut verbindlich zulassen.

   

Weshalb sie die (wahre) Liebe in sich kontrollieren und nur oberflächlich zulassen wollen. Und können.

   

Was auch (ein völlig natürlicher) Grund ist, warum die männlichen Duale immer wieder flüchten. Und in den stillen Rückzug gehen. Weil die weiblichen Duale immer wieder zu aktiv sind. Und die Männer nicht Mann sein lassen. Sondern immer wieder aktiv den Kontakt zu ihnen suchen.

   

So können die männlichen Duale NICHT aktiv geben. Sondern müssen im Nichts-tun ausharren.

   

Bei Dualseelen WOLLEN sich automatisch BEIDE weiterentwickeln und transformieren und vollständig in ihrem natürlichen urweiblichen und urmännlichen Sein und in der wahren und bedingungslosen Liebe ankommen.

   

Die passiv-aktiv-energetische Verbindung heilt sich bei Dualseelen deshalb natürlicherweise selbst.

   

Beide ziehen sich gegenseitig in ihrer Entwicklung mit. Beeinflussen sich permanent in die eine oder andere Richtung. Je nachdem was der eine oder andere tut oder sein lässt.

 

Natürlicherweise ist immer der Mann der aktiv gebende und die Frau der passive = empfangende Pol.

   

Und beide bedingen einander. Dabei funktioniert es nicht, wenn beide gleichzeitig aktiv sind oder beide zugleich passiv bleiben. Denn so erhält keiner in der Liebe auch nur irgendetwas.

   

Denn wenn beide gleichzeitig aktiv sind und beide zugleich GEBEN oder gleichzeitig aktiv sein wollen, sieht der Mann die Frau automatisch als Konkurrenz.

   

Da die aktive Energie der Natur grundsätzlich männlich ist. Es entstehen Machtspiele in Beziehungen. Da so keiner von beiden innerlich auf Empfang ausgerichtet ist. Die Energie kann nicht fließen und die aktiv-passiv-energetische Verbindung ist somit gestört.

   

Zudem will der Mann eine natürlich in sich ruhende Frau an seiner Seite und keine, die sich verhält wie er selbst. Ein Mann liebt eine Frau genau deshalb, weil sie ANDERS ist als er selbst.

   

Weshalb der weiblich passive und männlich aktive Pol sich perfekt ergänzen, wenn beide Pole in sich selber ausgeglichen und mit sich selbst vollständig in Harmonie verbunden sind.

   

Wenn beide zugleich passiv bleiben und beide zugleich empfangen, passiert überhaupt nichts.

   

Weil beide bei sich bleiben und keiner aktiv ist. Keiner gibt. Beide warten darauf, dass der andere agiert. Was aber nicht passieren kann, solange nicht einer von beiden aktiv wird. So können beide nicht verbindlich zusammenkommen. Keiner kann Liebe oder Impulse geben und keiner kann Liebe oder Impulse empfangen. Nichts passiert. Auch hier ist die passiv-aktiv-energetische Verbindung gestört.

   

Und die Energie kann nicht fließen. Die Energie ist in beiden Fällen blockiert.

   

Auch wenn der Mann aus Angst vor der urweiblichen Energie oder der emotionalen Bedürftigkeit einer Frau flüchtet und sie ihm dann noch aktiv folgt, anstatt in komplett in Ruhe zu lassen und sich passiv in sich selbst zurückziehen, erreicht man als Frau das Gegenteil, von dem was man will.

   

Ein Mann flüchtet sich in emotionale und schlimmstenfalls in räumliche Distanz, wenn die Frau ihn permanent verfolgt und von ihm unbedingt geliebt werden will. Oder wenn sie ihm permanent seine natürliche Rolle als Mann abspricht.

   

Je mehr sie ihm hinterherläuft, desto weiter entfernt er sich emotional automatisch von ihr.

   

Andererseits können beide nicht als verbindliches Paar zueinanderfinden, wenn die Frau bereits geheilt ist und vollkommen gelassen in ihrer Mitte und natürlichen Ur-Weiblichkeit ruht, während der zugehörige Mann sich weiterhin aus Angst in seinem Schneckenhaus versteckt und sich seiner natürlichen aktiv gebenden Rolle als Mann und der Verbindlichkeit entzieht und verweigert. Er also ebenfalls fälschlicherweise passiv empfangend bleibt.

   

So „wartet“ die urweibliche Frau vergeblich auf ihr männliches Dual. Und kann absolut nichts dagegen tun. Da sie ja längst alle Kontrolle in der Liebe vollständig aufgegeben hat.

   

Sie ist richtigerweise im inneren Empfangsmodus während ihr männliches Dual noch in seinen falsch erlernten Konditionierungen und in seiner Angst feststeckt. Und (seine Liebe und sich selbst) nicht aktiv geben will. Ja, dies schlichtweg noch nicht kann.

   

Bislang habe ich ja immer beschrieben, dass wir Frauen den Männern gegenüber passiv sein müssen, damit die Männer aktiv uns gegenüber werden können. Dass also die Frau natürlicherweise der passive Pol ist und der Mann der aktive Pol.

   

Aber was bedeutet das jetzt wirklich?

   

Die Passivität der Frau bedeutet dabei nichts anderes, als dass sie innerlich passiv auf aktiven „Empfang“ schaltet. Ihre inneren Antennen passiv auf aktiven Empfang ausrichtet. Und vom Mann passiv empfängt, was er ihr (von sich an Liebe, Zeit, Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit, Impulsen usw…) gibt. Ohne dass sie irgendwie aktiv agiert, um diese Dinge vom Mann zu erhalten.

   

Sie IST einfach nur existent.

   

So wie man einen Radiosender mit dem passenden Programm und der Antenne auf aktiven Empfang einstellt. Wenn das falsche Programm eingestellt ist und die Antenne nicht in die passende Richtung zeigt, erklingt nur ein Rauschen. Aber kein aktiver Ton. Und somit kein passiver Empfang.

   

Das klingt jetzt vielleicht nach Widerspruch, ist es aber nicht. Denn jeder passive Empfänger ist gleichzeitig aktiv.

   

So empfängt die Frau zwar aktiv, WEIL sie aktiv auf Empfang eingestellt ist, agiert aber nicht in die Richtung des Mannes. Sie handelt nicht. Sie nimmt lediglich passiv (und zugleich aktiv) an.

   

Und transformiert dann passiv-aktiv das was sie von ihm erhält. Sie wandelt es um in aktive Kreativität.

   

Eine urweibliche Frau zieht alleine durch ihr bloßes Sein, durch ihre reine Existenz, den passenden Mann energetisch zu sich. Der mit ihr in liebevolle Resonanz geht. Der dieselben Schwingungen wahrnimmt und spürt. Der sich auf derselben Herz- und Seelenebene befindet. Sie tut dabei nichts, um den Mann energetisch zu sich zu ziehen. Sie agiert nicht aktiv. Sie empfängt passiv.

   

NICHT-S TUN und NICHT TUN sind dabei zwei grundverschiedene Haltungen.

   

NICHTS-TUN würde dann heißen, man tut überhaupt nichts. Auch nicht für sich selbst. Man wäre dann passiv sich selbst gegenüber. Und somit Handlungs- und Bewegungslos.

   

Und das ist nicht Sinn der Sache. Denn so kann man weder seine ureigene Kreativität aktiv entfalten, noch sich in sich selbst bewusst transformieren, ent-wickeln, wandeln und wachsen.

   

NICHT TUN bedeutet dabei einfach, nicht in Richtung eines anderen Menschen zu handeln. Als Frau nicht in Richtung des Mannes zu agieren. Nicht aktiv nach außen hin zu sein. Sondern ausschließlich für sich selbst Dinge zu tun.

   

Nicht aktiv zu senden, sondern passiv zu empfangen. Indem man einfach nur IST.

   

NICHT die Frau sendet aktiv ihre Impulse, Interesse, Liebe an den Mann, sondern der Mann sendet ihr aktiv all das und sie empfängt passiv. Transformiert es aber bewusst und aktiv. In sich selbst. Und doch zugleich für beide.

   

Die Frau ist schöpferische Kreativität in sich. Die sie in aktives Tun umwandelt.

   

Der Mann kann all dies nicht in sich transformieren. Das ist die natürliche Aufgabe der Frau. Und dazu braucht der Mann grundsätzlich die Frau. Er braucht die Energie der urweiblichen Frau, um sich in sich selbst zu transformieren. Und sich zu wandeln und zu heilen.

   

Dabei heilt nur (neue) wahre und bedingungslose Liebe (alte) verletzte (Ego-) Liebe.

   

Solange die Frau sich ihrem natürlichen urweiblichen Sein verweigert, kann der Mann sich nicht (weder in sich selbst und auch nicht für die Frau) verändern, transformieren und heilen. Dann ist auch er blockiert.

   

Ihm nicht hinterherzulaufen, sich nicht bei ihm zu melden, nicht ständig verfügbar zu sein und auch nicht immer sofort zu reagieren, wenn er sich meldet und wenn er das gerade so will und auch nicht um seine Aufmerksamkeit, Impulse, Zeit und Liebe zu betteln, ist elementar. Denn dann enttäuscht, demütigt und erniedrigt sich eine Frau selbst. Weil sie an dem Mann festhält, anstatt sie ihn loslässt und einfach sein lässt.

   

Sondern als Frau aktiv für sich selbst zu handeln und zugleich passiv vom Mann dessen Impulse zu empfangen. Sie reagiert nur passiv auf den Mann. Aktiv agiert sie nur für sich selbst.

   

Auch aktiv sein oder zu handeln und zu agieren, sind zwei vollkommen verschiedene Dinge. Man kann aktiv sein ohne zu handeln. Ohne nach außen zu einem anderen Menschen hin zu agieren.

   

Wenn man beispielsweise denkt, ist man aktiv. Weil die Gedanken im Kopf aktiv anwesend sind. Und gleichzeitig bleibt die Energie bei einem selbst und man ist passiv, solange man nichts nach außen hin tut. Erst wenn man diese Gedanken in eine Handlung umsetzt und wiederum aktiv in Richtung dieses anderen Menschen wird, agiert man. Was eine andere Form der Aktivität und somit aktiven Energie darstellt.

   

Wenn man NICHT-S TUT, bleibt die Energie bei einem selbst. Man ist passiv.

   

Wenn man NICHT TUT, also nicht aktiv zu einem anderen Menschen hin agiert (nicht darum kämpft) um von diesem Menschen etwas zu erhalten (Liebe, Zeit, Zärtlichkeit, Aufmerksamkeit, Impulse…), ist man auf innerem Empfang.

   

Eine andere Form der Passivität. Man behält die Energie bewusst bei sich.

   

Man hält die intensive (urweibliche) Energie in sich und man hält sie aus. Man ruht gelassen in sich und vertraut darauf, dass alles zu einem kommt, was man für sich braucht. Auch der Mann, der bei einem sein will und der zu einem gehört.

   

Beide Pole sind in Wahrheit sowohl passiv als auch aktiv. Wenn auch auf andere Weise.

   

Weil beide Pole – Mann und Frau – in sich selbst sowohl weibliche als auch männliche Anteile besitzen. Die allerdings in sich selbst in ausgeglichener Balance harmonieren müssen.

   

Damit die Energie (be-) frei (t) fließen und sich aus sich selbst heraus immer wieder erneuern kann.

   

Wobei die Passivität der Frau NICHT bedeutet, dass die Frau sich dem Mann anpasst!

 

Oder dass sie sich dem Mann gar unterordnet und sich von ihm kleinhalten und deckeln lässt. Dass sie sich von ihm alles gefallen lässt. Und alles mitmacht, was er sagt. Nein!

   

Denn mit dem uralten Rollenklischee, dass der Mann bestimmt und die Frau ihm zu folgen hat, hat das urweibliche und das urmännliche Sein überhaupt gar nichts zu tun! Was ab und an meiner Beobachtung nach leider von einigen missverstanden wird.

   

Eine urweibliche Frau lebt sich ganz einfach selbst in all ihren sensiblen, sensitiven und emotionalen Facetten. Sie geht keinerlei faule Kompromisse ein.

   

Es kümmert sie nicht, was andere von oder über sie denken. Sie tut das, was sie wirklich tun will und lässt die Dinge ganz einfach sein, die sie eben nicht tun will. Sie tut die Dinge und umgibt sich mit genau den Menschen, mit denen sie sich wirklich wohl fühlt, mit denen sie sich in ihrem tiefsten Inneren und in ihrem Herzen identifizieren kann und die ihr Herz, ihre Seele und ihren Geist erfüllen, berühren und bereichern. Die sie in ihrem authentischen Sein fördern. Die sie so annehmen und sein lassen, wie sie ist. Sie tut das, was sich absolut stimmig für sie anfühlt.

   

Dabei sind sich die urweibliche Frau und der urweibliche Mann absolut ebenbürtig.

   

Sie schwingen auf derselben Herz- und Seelenebene und befinden sich auf einunddemselben Bewusst-SEINS-Level. Sie stehen auf derselben Stufe nebeneinander. Sie sind absolut gleichberechtigt. Keiner erhebt sich über den anderen. Beide lassen sich einfach genauso sein, wie sie sind. In ihrer Emotionalität. In ihrer Sensitivität. Und Sensibilität. In ihrem emotionalen oder rationalen-sachlich-nüchteren Denken. Eben in all ihren natürlichen, authentischen Facetten.

   

Wenn der Mann scheinbar aktiv die Führung übernimmt, bedeutet das, dass der Mann der Frau seine Impulse sendet. In Form von aktiven Vorschlägen die er macht. Tipps und Lösungsansätze, die er ihr bietet.

   

Und die Frau lässt sich passiv entweder vollständig darauf ein, weil es sich für sie absolut stimmig anfühlt oder sie gibt ihm ein klares „Nein“ und ihm somit zu verstehen, dass seine Impulse unpassend für sie sind. Dann muss er ihr veränderte Impulse senden, die sie für sich aktiv transformieren und in Kreativität umwandeln kann.

   

Die Frau ist es in Wahrheit, die den Mann energetisch führt. In ihrer Passivität ihm gegenüber. In ihrem puren authentischen Sein.

   

Denn die Frau hat es jederzeit in der Hand, auf die Impulse eines Mannes einzugehen und zu reagieren oder eben nicht. Indem sie ihm eindeutige Grenzen setzt, nicht unbedingt mit Worten, sondern mit Taten, gibt sie dem Mann zu verstehen, ob er sich ihr auf die passende Weise annähert. Ja, ob er das überhaupt darf. Weil sie das so will. Oder ob er sein Verhalten ihr gegenüber (ver-) ändern muss, damit sie ihn zu sich lässt. Und das was er ihr gibt, wirklich empfängt. Ja, ob sie ihn als Mann überhaupt ernst nimmt.

   

Seine Impulse passiv annimmt und aktiv für beide transformiert.

   

Die Frau hält in Wahrheit – indem sie bewusst aktiv-passiv gelassen in ihrer ureigenen Mitte ruht und einfach nur DA IST, einfach nur existiert - die (energetischen) Fäden in der Hand.

   

Und gibt dem Mann in ihrem puren, authentischen empfangenden Sein (in dem sie eben nicht aktiv in seine Richtung agiert, um etwas von ihm zu erhalten) die explizite Erlaubnis, sich um sie zu bemühen, ihr seine Impulse zu senden, um sie zu werben usw… - oder sie erteilt ihm diese Erlaubnis nicht und weist ihn ab, nämlich genau dann, wenn der Mann noch nicht in seinem urmännlichen Sein angekommen ist. Wenn er emotional noch von einer anderen Frau abhängig ist und mit seinem gesamten Sein und mit seinem weit offenen Herzen nicht vollständig im Hier und Jetzt und bei IHR verbindlich angekommen und bei IHR vollständig mit seinem gesamten Sein präsent ist. Wenn er noch in seinen Ängsten und Blockaden feststeckt und sich selbst nicht wirklich bewusst geworden ist. Wenn er noch bedürftig und im mangeldenkenden Ego steckt und sich nicht aus seinem offenen Herzen absolut verbindlich zu ihr bekennt. Und sich mit der gesamten Kraft seiner Liebe vollständig auf sie einlässt. Wenn er beide nicht von sich aus freiwillig als verbindliches Paar definiert.

   

Wenn er noch selbst fälschlicherweise auf inneren Empfang eingestellt ist, anstatt seine natürliche Rolle des aktiv GEBENDEN vollständig verbindlich anzunehmen. Und er als Mann die volle Verantwortung für sich selbst in der wahrhaftigen Liebe (noch) nicht vollständig annehmen und aktiv leben kann.

   

Denn eine bewusste, erwachte, geheilte erwachsene Frau braucht einen bewussten, erwachten, geheilten erwachsenen Mann, mit dem sie und durch den sie immer weiter seelisch wachsen und reifen kann.

   

Da sie die Königin in sich verbindlich lebt. Weshalb sie einen ebenbürtigen Mann braucht, der ebenfalls den König in sich absolut verbindlich lebt und nicht im Stadium des unreifen Prinzen feststeckt.

   

Sie braucht eine verbindlich gelebte Partnerschaft aus wahrhaftiger Liebe und keine unverbindliche Beziehung aus emotionalem Mangel.

   

Genauso wie ein bewusster, erwachter, geheilter erwachsener Mann eine wahre Königin an seiner Seite braucht und keine unbewusste, unreife Prinzessin. Die den wahren Wert ihrer inneren Königin nicht kennt. Und sich (noch) sich selbst verweigert.

   

Auch ein solcher Mann will eine verbindlich gelebte Partnerschaft und keine unverbindliche Beziehung.

   

Als Frau ist es elementar, verbindlich zu seinen tiefsten inneren Werten zu stehen und sie dem Mann auch ganz klar zu kommunizieren. Denn nur so kann er sie tatsächlich ernst nehmen. Und sie respektvoll und achtsam behandeln.

   

Für den Mann bedeutet das, er darf und muss der Frau gegenüber aktiv agieren und ihr aktiv seine Impulse senden (im Sinne von bedingungslos geben und schenken), damit sie diese in sich passiv empfangen und doch aktiv für beide transformieren und wandeln kann.

   

Solange man sich als Frau im bedürftigen mangeldenkenden Ego befindet und der Bedürfnisbefriedigung frönt, tut man aufgrund des emotionalen Mangels, weil man den Mangel ja loswerden und in die Fülle und somit Erfüllung will, alles dafür – man kämpft aktiv – um Liebe, Zeit, Aufmerksamkeit, Impulse, Sex usw…vom Mann zu erhalten. Das heißt, man ist als Frau aktiv, man handelt in Richtung des Mannes und vergeudet so seine wertvolle Lebens- und Liebes-Energie, die man unbedingt für sich selbst braucht. Man belohnt ihn fälschlicherweise dafür, dass er absolut nichts verbindlich für die Frau seines Herzens tut. Sondern permanent unverbindlich bleibt. Und gleichzeitig fließt so die Energie fälschlicherweise vom Mann zur Frau, wenn er selbst noch emotional bedürftig und in seinem Ego ist, was sie (noch mehr) belastet. Weil sie bereits ihre eigene Energie in sich (be-) halten muss.

   

Der Mann mit seinem wahrhaft liebenden Herzen belastet niemals die Frau mit seiner (bedürftigen Mangel-) Energie. Er lässt seine Energie niemals zu ihr fließen.

 

Sondern er nimmt ihr aus tiefer Liebe mit seinem offenen Herzen ihre urweibliche Energie ab.

   

Er befreit sie von ihrer permanent übersprudelnden Energie, die sich natürlicherweise aus sich selbst heraus immer wieder erneuert, wie eine Bergquelle die niemals versiegt.

   

Die (bedürftige) Energie eines Mannes belastet die Frau in ihrem gesamten Sein immens. Was völlig verkehrt ist. Und sie jahrelang braucht, um sich von dieser energetischen „Verschmutzung“ und Last wieder zu reinigen. Und sich von seiner emotionalen Bedürftigkeit zu befreien.

   

Und sobald die (noch bedürftige und mangeldenkende) Frau aktiv um den Mann kämpft, ihm seine natürliche Rolle des Mann-Seins wegnimmt, verdreht sich die weiblich-männlich-energetische Verbindung.

   

Und der Mann wird in die Passivität gezwungen. Und muss fälschlicherweise im Modus des Empfangens ausharren.

   

Er kann nicht mehr aktiv handeln. Er kann NICHTS tun. Er kann der Frau nicht aktiv seine Liebe, Zeit, Zärtlichkeit, Aufmerksamkeit, Impulse schenken und er kann ihr so auch nicht aktiv die urweibliche (Lebens- und Liebes-) Energie abnehmen. Was aber seine natürliche Aufgabe in tiefer, wahrhaftiger Liebe ist.

   

Dazu passt mein tiefergehender Artikel „Wie die Liebes-Energie uns verändert“

   

Die Frau stößt dabei grundsätzlich aktiv den Weiterentwicklungs- und Heilungsprozess beider (Dual-) Seelen an. Und hält diesen permanent in Gang.

 

Wozu mein Artikel passt "Die Befreiung des urweiblichen Seins"...

   

Indem sie ZUERST anfängt, sich selbst aktiv zu heilen. Und sich nicht mehr darum kümmert, was der Mann tut. Oder was er sein lässt. Weil er eben lange Zeit absolut nichts verbindlich für sie tut. Ja, gar nichts verbindlich für sie tun KANN, solange sie nicht absolut verbindlich bei sich selbst ankommt.

   

Er handelt nicht. Er ist passiv! Was aber nicht heißt, dass er nichts tut. Er tut alles für sich selbst, aber nicht für die Frau, solange sie nicht absolut verbindlich sich selbst gegenüber geworden ist. Was dann von derjenigen Frau als vermeintliche Ablehnung des Mannes definiert wird. In Wahrheit ist dies nur ein energetisches Grundprinzip.

   

Er MUSS passiv sein. Weil die Frau, solange sie ihre eigene Energie darauf ver (sch) wendet, ihn mit Energie zu versorgen, indem sie fälschlicherweise ständig etwas für ihn tut, sich SICH SELBST in ihrem wahren authentischen Sein verweigert. Und den Mann mit ihrer Energie versorgt, von der er sich nährt und davon so gesättigt wird, dass er glatt in seinen alten, destruktiven Mustern bleibt. Und sich nicht verändern kann.

   

Und es auch viele Männer gibt, die sich überhaupt nicht verändern wollen. Weil sie überhaupt keinen Leidensdruck verspüren und keinen Handlungsbedarf entwickeln können.

   

Solange, bis die Frau ihre Energie (ihre Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Liebe in Form von aktivem agieren ihm gegenüber) bewusst vollständig von ihm abzieht. Und die Energie in sich selbst (be-) hält. Sich selbst (in Liebe) hält.

   

So zieht sie den Mann energetisch ganz automatisch in seine Heilung mit. Was aber nun NICHT heißt, dass der Mann nichts aktiv tun muss, um sich selbst weiterzuentwickeln und sich zu heilen.

   

Natürlich muss er das tun. Er muss ebenfalls sich selbst gegenüber aktiv sein und handeln. Er muss aktiv etwas tun, um sich seinen ungelösten Themen zu stellen. Genauso wie die Frau das für sich selbst tun muss.

   

Nur dann wird die aktiv-männliche und die passiv-weibliche energetische Verbindung (wieder) in die natürliche Bahn gelenkt und BEIDE – sowohl der Mann als auch die Frau – können gemeinsam WIRKLICH glücklich in der wahren Liebe werden.

   

Weil die Energie der wahrhaftigen Liebe dann vollkommen (be-) frei (t) fließen kann. Bedingungslos. Und wirklich verbindlich.

   

Somit ist der weiblich passiv-empfangende und der männlich-aktiv-gebende Pol in beiden Dualseelen ausgeglichen und harmonisiert. Beide sind in sich selbst aktiv-agierend und gebend und passiv-empfangend zugleich. Nur jeder auf eine andere Weise. Denn verbindlich gelebte wahrhaftige Liebe bedeutet immer ein gegenseitiges bedingungsloses und absichtsloses geben (schenken) und zulassen und empfangen. Wobei geheilte zusammengehörende Dualseelen beide ihre ureigene Mitte nicht mehr verlassen. 



Warum der Mythos der falschen Dualseele in Wirklichkeit ganz anders ist

…und warum wir diesen Lernpartner unbedingt für uns brauchen…



Unsere Dualseele verkörpert unsere perfekte gegensätzliche Ergänzung. Und ist unser zweites Ich. So wie wir sein zweites Ich darstellen. Und dass es diesen Menschen nur ein einziges Mal auf dieser Erde gibt, ist nach meiner Ansicht unbestrittener Fakt. Da es nur eine einzige Definition von Dual und perfekt ergänzender Gegensätzlichkeit gibt. Leider flattern allgemein unterschiedliche und irreführende Definitionen von echten und falschen Dualseelen durch die Gegend. Dabei ist unsere Dualseele einzigartig. Es gibt nur zwei zusammengehörende Puzzleteile, die sich perfekt ineinanderfügen. Da passt kein drittes Teil. Weil ein drittes Teil nicht existiert. Auch wenn es sehr wohl Menschen gibt, die dem scheinbar doch sehr nahe kommen. Aber eben nur fast. Denn ein winziges Detail ist anders. Dieser Mensch ist neben unserer Dualseele ein elementarer Lernpartner für uns. Den wir unabdingbar brauchen, um wieder neue Erkenntnisse zu gewinnen, die uns auf unserem Weg weiter und unserem wahren Dual verbindlich näherbringen. Wenn wir auf unserem Dualseelenweg an einem bestimmten Punkt unserer Entwicklung stehen, taucht er plötzlich auf in unserem Leben. Der Mensch, der unserer Dualseele so ähnlich ist. Ein weiterer Seelenpartner…


Sehr oft liest und hört man von echten und falschen Dualseelen. Was ist nun aber wirklich an diesem Mythos wahr?


Es gibt ihn, den Menschen, der unserer Dualseele so ähnlich ist, dass man ihn sehr leicht verwechseln kann. Und zwar in seiner ganzen Art. Denn er scheint eine regelrechte „Kopie“ unserer Dualseele zu sein. Das ist ein bisschen spooky und höchst faszinierend zugleich.


Urplötzlich taucht dieser Mensch in unserem Leben auf, genauso unerwartet wie unser Dual (was in einer Phase passiert, in der wir schon längere Zeit allein sind und unser Dual nicht greifbar für uns ist) und wir sind geplättet, aufgrund der so frappierenden Ähnlichkeit. Denn wir spüren ziemlich schnell, dass wir auch mit diesem Menschen im absoluten Gleichklang sind. Die Energien und Schwingungsfrequenzen ähneln sich frappant. Beide können sich gegenseitig lesen wie ein offenes Buch. Er tut uns unbeschreiblich gut und wir fühlen uns unglaublich wohl mit ihm. Auch sind wir unglaublich dankbar für diesen Menschen. Und wenn wir hochsensibel (und hochsensitiv) sind, ist dieser Mensch dies auch.


Man kommt sich phasenweise emotional und seelisch ziemlich nah. Soweit beide – sowohl wir als auch er - das bereits zulassen können. Und man fühlt sich mit diesem Menschen sehr verbunden.


Aber – man fängt keine unverbindliche Affäre mit ihm an. Denn darum geht es nicht. In keiner Weise.


Man hat die gleichen oder zumindest sehr ähnliche Einstellungen von (Grund-) Normen und Werten und von Liebe, Beziehung und Partnerschaft. Und auch vom Leben an sich. Man teilt die gleichen Interessen, interessiert sich für gleiche oder sehr ähnliche Themen, teilt die gleiche oder sehr ähnliche Meinung über bestimmte Dinge und geht sogar demselben Hobby nach. Sogar ein bestimmtes Detail aus diesem Hobby teilen sich alle drei. Wir, unser Dual und dieser weitere Seelenpartner. (Zumindest kann ich das aus meiner persönlichen Erfahrung so sagen).


Ja, dieser Mensch ist ebenfalls ein Seelenpartner. Wenngleich sich diese Seelenverbindung auf einer anderen Ebene befindet als die Verbindung zu unserem Dual.

Aber auch er berührt unser Herz und unsere Seele tief.


Beide bekommen viel vom anderen mit (Gefühle, Gedanken usw…) und auch die beiden Seelen kommunizieren permanent. Und ihm ist ebenfalls bewusst, dass dies mit uns eine Seelenverbindung ist.


Wir verstehen uns mit ihm genauso gut wie mit unserem Dual. Er bringt uns ganz genauso zum Lachen wie unser Dual das kann, weil er den gleichen Humor besitzt. Und wir können mit ihm genauso über Gott und die Welt reden und tiefgehende Gespräche führen, wie mit unserem Dual. Man könnte stundenlang miteinander sprechen und sich alles erzählen. Denn beide vertrauen sich gegenseitig absolut. Was er uns auch zu verstehen gibt.


Die Ähnlichkeit dieses Seelenpartners mit unserem Dual geht so weit, dass uns deutlich auffällt, dass er (fast) genauso ist wie unser Dual. Eben seine scheinbare „Kopie“.

Dabei ist am auffälligsten, dass dieser Seelenpartner ein offenes Herz besitzt. Und Verbindlichkeit bereits zulassen kann. Genauso wie wir das an der Stelle bereits zulassen können. Was unserem Dual aber an der Stelle noch fehlt.


Die Parallelen im Leben beider sind sehr ähnlich. Was bedeutet, dass es im Leben dieser beiden Menschen (unseres Duals und diesem zweiten Seelenpartner) Themen, Verläufe und Erfahrungen gibt, die fast identisch sind. Die gleichzeitig auch identisch sind zwischen uns und unserem Dual. Und die auch diesen Seelenpartner und uns miteinander thematisch verbinden. Das geht soweit, dass er sogar dieselbe Lieblingsfarbe hat wie unser Dual. Und auch andere Details zwischen beiden identisch sind. Dass er fast genauso spricht wie unser Dual. Sich genauso ausdrückt. Dieselben Aussagen und Sprüche tätigt. Genauso hochintelligent, intellektuell und hochgebildet ist. Einen gleichwertigen Beruf wie unser Dual ausübt. Mit ihm auf derselben Stufe steht. Dieselbe Ruhe ausstrahlt und uns innere Ruhe schenkt. Genauso liebenswert und sanftmütig ist.


Er scheint wirklich und wahrhaftig dessen „Kopie“ zu sein. Und deshalb vermeintlich auch ein Dual von uns. Nur ist er ebenso Kopf wie Herz. Beides bereits in sich vereint.


Scheint ein bisschen kompliziert, ist es aber nicht. Wenn man in der Situation ist, weiß man sehr genau, was damit gemeint ist.

Vereinfacht erklärt gibt es etliche Erfahrungen und Themen, die alle drei miteinander verbinden.


Diese fast identische Seelenverbindung geht soweit, dass wir feststellen, dass wir mit diesem Seelenpartner die Verbindung mit unserem Dual im Schnelldurchlauf erleben. Und intensiv im Schnelldurchlauf gespiegelt bekommen. Soll heißen, uns wird gezeigt, wo wir mit unserer Entwicklung wirklich stehen.


Uns – und ihm natürlich ebenfalls (sofern er genau hinsieht) - wird in aller Deutlichkeit sehr intensiv gezeigt…


 

  • Wie verbindlich wir wirklich uns selbst gegenüber sind
  • Inwieweit wir tatsächlich in unserer ureigenen Mitte ruhen
  • Inwieweit wir als Frau in unserer Ur-Weiblichkeit angekommen sind
  • Umgekehrt sieht er in uns natürlich auch, wie weit ER bereits in seiner wahren Ur-Männlichkeit ist – nicht dies sein will oder denkt, dass er es bereits ist, sondern dass er es tatsächlich ist
  • Inwieweit wir unsere Werte verbindlich leben
  • Wie offen unser Herz tatsächlich ist
  • Ob wir ihm gegenüber noch etwas in uns zurück(be)halten oder ob wir vollkommen echt und authentisch sind
  • Ob wir schon zu einhundert Prozent in der Lage sind als Frau passiv zu empfangen und er als Mann aktiv zu geben
  • Wie viel emotionale und seelische Nähe wir wirklich zulassen und aushalten können
  • Ob wir unser Dual bereits vollständig losgelassen haben (was auch für ihn und sein Dual gilt)
  • …usw…

 


Was für BEIDE bedeutet, dass wir sehr genau HIN-sehen müssen. Und sehr genau HIN-spüren müssen. Damit wir die Zusammenhänge wahrnehmen, verstehen und erkennen können. Und auch erkennen, dass dieser Seelenpartner eben ein unendlich wertvoller Lernpartner und ebenfalls ein Geschenk des Lebens und des Universums für uns ist.

Denn genauso wie wir unsere Dualseele zutiefst lieben, liebt auch dieser zweite Seelenpartner wiederum sein Dual, dass sich in seinem Leben befindet. Was wir ihm wiederum spiegeln. Denn so wie er für uns emotional nicht erreichbar ist, sind auch wir für ihn emotional unerreichbar.


Bei gebundenen Dualseelen ist es so, dass dieser Seelenpartner ebenfalls an jemand anders gebunden ist, genauso wie das eigene Dual (bei vielen noch) gebunden ist.


Und genau hier lauert eine tiefe, tiefe Falle auf unserem Dualseelenweg.


Und ich weiß, dass viele in genau diese Falle hineintappen. Und der Meinung sind, dass dieses „falsche“ Dual entweder das vermeintlich echte Dual ist oder dieser Seelenpartner als Lebenspartner anstatt nur als Lernpartner vorgesehen ist.


Weil viele diesen Menschen mit ihrem wahren Dual verwechseln.


Und dann alles dafür tun, um diesen Menschen in eine Beziehung zu bekommen. Oder ewig auf ihn warten. Obwohl mit ihm genauso wenig passiert, wie mit dem Dual. Und es immer unverbindlich bleibt. Wenn dieser Mensch nicht will. Oder schlichtweg nicht kann. Und so den Test des Universums natürlich nicht bestehen. Da sie wieder nicht bei sich bleiben. Und sich in sich selbst zentrieren.


Weil der Fokus wiederum auf diesem Menschen im außen liegt und nicht auf sich selbst nach innen gerichtet ist. 


Es wäre ausschließlich dann möglich, dass aus diesem Seelenpartner ein Lebenspartner wird, wenn beide - wir uns und er sich – aus ihrem freien Willen und aus ihrem Herzen heraus entscheiden, eine verbindliche Partnerschaft miteinander einzugehen. Und eben nicht zu warten, bis das eigene Dual so weit ist. Was aber meiner Ansicht nach nicht wirklich funktioniert. Weil dann das Ego wieder seine Chance wittert und erneutes Chaos in uns und unserem Leben anrichtet. Und eben beide noch nicht so weit sind, wie sie „eigentlich“ von sich glauben.


Denn man würde sich auf den anderen in Wahrheit doch nur einlassen, weil das eigene Dual noch nicht bei einem ist. Was dann doch wieder eine Art „Ersatz“ und zweite Wahl wäre. Nicht explizite erste Wahl wie unser wahres Dual.


Denn man würde dann in seiner weiteren Entwicklung stagnieren. Und nicht weiterkommen. Da dabei die Gefahr besteht, dass beide sich dann nur aufeinander aber nicht auf sich selbst fokussieren würden. Sich selbst dann wieder (zumindest ein Stück weit) verlieren würden. Was nicht Sinn der Sache und auch nicht Sinn der (Dual-)Seelenverbindung ist.


Das ist die Falle, in die man dann irrtümlich hineintappt. Und die einen dann lange Zeit in sich gefangen halten kann.


Und beide insgeheim doch in ihrem Hinterkopf und auch in ihrem Herzen und in ihrer Seele immer darauf warten würden, dass ihr Dual doch noch kommt. Und sich in einer geheilten, verbindlichen Partnerschaft zu ihnen bekennt.


Es wäre also auch nur wieder zeitlich begrenzt, wenn wir uns mit diesem Seelenpartner auf eine Bindung einlassen würden. Und er müsste das zudem genauso wollen. Und sich auf uns einlassen. Denn wenn das eigene Dual dann doch noch irgendwann wieder auftaucht, weil er sich inzwischen ebenfalls geheilt und sein Herz verbindlich für uns geöffnet hat, wäre diese Partnerschaft sowieso wieder beendet.


Dieser Seelenpartner ist ein Lernpartner für uns. Und wir auch immer für ihn.


Und zwar solange unser Dual sich in seinem Schneckenhaus befindet und sich ebenfalls heilt. Und sich aus seinen destruktiven Konditionierungen befreit. Und solange wir ihn für unsere Weiterentwicklung brauchen. Und unsere Erkenntnisse und Erfahrungen, die wir noch brauchen, mit und durch ihn sammeln. So wie er genauso durch uns. 


Und doch ist bei ihm etwas anders. Ein winziges Detail.


Die Sache ist einfach die, dass sowohl wir uns als auch er sich bereits in Liebe befinden. Wir befinden uns in tiefer Liebe zu uns selbst und zu unserem Dual. Und auch dieser Seelenpartner befindet sich in tiefer Liebe zu sich selbst und zu seinem Dual. Dass sich ebenfalls in seinem Leben befindet.


Wir begegnen diesem Menschen in tiefer Zuneigung. Und er begegnet uns in tiefer Zuneigung.


Wobei diese Zuneigung sich auf einer anderen Ebene befindet als die Liebe zu unserem Dual. Diese ist nicht vergleichbar. Nicht ersetzbar. Und nicht austauschbar. Es ist eine andere Form der Liebe. Es ist nicht die wahre Liebe, die wir zu unserem Dual empfinden. Und das spüren wir hier sehr deutlich. Das spüren beide. Er genauso. Was er uns auch sagt.


Obwohl dieser Seelenpartner eine „Kopie“ unseres Duals zu sein scheint, ist es eben dieses winzige und doch elementare Detail, dass anders ist. Und ihn eben „nur“ zu unserem Lernpartner macht.


Weil nicht er es ist, der die wahre Liebe in uns ausgelöst und aktiviert hat. Das ist und bleibt auf ewig unser Dual.

Und dennoch ist es intensiv, was sich da zwischen beiden abspielt. Es ist nährend, es ist erfüllend und es ist bereichernd. Dieser Mensch bereichert unser ganzes Sein enorm.


Somit gibt es also eine wahre Dualseele und tatsächlich eine „falsche“ Dualseele. 


In Form dieses speziellen Lernpartners für uns. Und wir für ihn. Er lernt durch uns genauso. Wenn er uns bewusst als seinen Spiegel sieht. Und wenn er seine (Selbst-) Erkenntnisse aus dieser Begegnung zieht. Wenn auch er genau HIN-sieht. Und sehr genau HIN-spürt, was er durch diese Seelenverbindung von uns lernt.


Allerdings kann es auch passieren, wenn wir ihn mit der absoluten Wahrheit konfrontieren oder wenn er dies von selbst erkennt, dass er erst einmal die Flucht ergreift. Und die Wahrheit schlichtweg ebenfalls verleugnet. Und von sich schiebt. Nichts davon wissen will und nichts damit zu tun haben will. Sich der Wahrheit verschließt und verweigert. Weil er sich überfordert fühlt. Und weil er Angst hat. Weil er sein Dual auch wiederum noch überhaupt nicht loslassen kann. Weil er auch da noch nicht so weit ist.


Aber an dem Punkt unserer Entwicklung BLEIBEN wir. Und stellen uns unseren Lernaufgaben mit ihm. Und auch er BLEIBT und stellt sich seinen Lernaufgaben durch uns.


Und es kann möglich sein, dass ihm nicht bewusst ist und er es NICHT SEHEN SOLL, dass er die "Kopie" unseres Duals darstellt. Es kann passieren, dass er gar NICHT SEHEN KANN, dass er sich uns gegenüber auf der "anderen Seite" befindet. Weil sein Fokus in keiner Weise auf uns gerichtet sondern in eine ganz andere Richtung gelenkt ist. 


Das Universum sorgt dann dafür, dass das so ist. Damit wir für uns lernen. Und uns weiter auf uns selbst fokussieren. 


Ich habe oben schon beschrieben, dass man sich phasenweise emotional und seelisch ziemlich nah kommt. Und das in genau der Phase, in der sein Dual sich von ihm emotional distanziert. Weil er dann seinen Fokus mehr auf uns richten kann. Und dies auch tut. Das vielleicht auch genauso sein soll. Damit beide voneinander lernen. Und wenn sein Dual sich ihm wieder annähert, distanziert er sich von uns wieder. Was uns die Beziehung zu unserem Dual spiegelt. Nur dass wir uns inzwischen auf einer sehr viel höheren Bewusstseins-Ebene und sehr viel höherschwingenden Energie der Liebe befinden. Und ganz anders damit umgehen.


Wir lassen einfach los. Und lassen ihn (den Seelenpartner) einfach sein. Und ihn weiter seine eigenen Erfahrungen (mit seinem Dual) machen. Denn wir können das an dem Punkt. Er noch nicht.


Ja, auch da spüren wir noch Schmerz und merken daran, dass wir noch nicht ganz geheilt sind. Dass unser Thema sich noch immer in winzigen Facetten zeigt. Sich immer wieder noch bemerkbar macht.


Dennoch lassen wir ihn (emotional) vollständig los.


An diesem Punkt wird uns sehr bewusst, dass wir tatsächlich bereits absolut absichtslos handeln und in uns selber ruhen. Wir nehmen an und akzeptieren. Bedingungslos.

Viele fokussieren sich dann auf diesen Menschen und reden sich ein, dass er ihre Dualseele ist. Auch wenn ich jetzt Illusionen zerstöre, aber unsere wahre Dualseele aktiviert in uns die wahre Liebe. Und nur er. 


Was auch der Grund ist, warum bei manchen Seelenpartnern scheinbar keine verbindliche Partnerschaft vorgesehen ist. Naja, weil dieser Mensch dann einfach die „falsche“ Dualseele ist. Mit dem dann tatsächlich keine verbindliche Partnerschaft entstehen kann. Weil er eben nur als Lernpartner für einen vorgesehen ist, nicht aber als Lebenspartner.

Wahre Dualseelen sind echte Liebespartner. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein Dual bewusst gegen Verbindlichkeit mit seinem Gegenstück entscheidet. Warum sollte man den Menschen, den man doch wahrhaftig liebt, auch ignorieren, verleugnen und von sich schieben? Das macht absolut keinen Sinn.


Echte (Dual-)Seelenverbindungen bergen so viel ( leider oft absolut ungenutztes) Potenzial in sich.

BEIDE Seelenpartner dürfen grundsätzlich bewusst lernen, sich vollständig aufeinander einzulassen. Und alles zuzulassen, was in dieser „Lernbeziehung“ passiert.


Wenn allerdings der Fokus nur auf dem eigenen Dual liegt und man diesen Menschen festhält und nicht loslassen will, geht das Potenzial dieser so wertvollen zweiten Seelenpartnerschaft verloren. Denn das Universum weiß schon was es tut, indem es uns auch eine „falsche“ Dualseele bzw. eine „Kopie“ unseres Duals in unser Leben schickt.


Aus dieser tiefen Falle finden wir nur wieder heraus, wenn wir kontinuierlich absolut konsequent unserem Herzen folgen.


Und ausschließlich das tun und das zulassen, was unser Herz auch wirklich tun will. Und was sich absolut stimmig für uns anfühlt. Dann gibt es keine „Fehler“ auf diesem Weg. Dann soll alles so sein.


Auch mit unserer „falschen“ Dualseele. Unserem zweiten Seelenpartner...


So oder so müssen wir alles aushalten und bedingungslos passieren lassen, was sich uns zeigt. Das ist die wahre Königsdisziplin auf unserem Dualseelenweg. Zulassen, aushalten, annehmen und durchhalten. Und uns unseren Lernaufgaben stellen. Denn dies ist ein riesiger unbeschreiblicher Test des Universums. Und der wahren Liebe an sich.


Und wir selbst können jederzeit entscheiden, ob die Liebe an sich dies uns wert ist. Welcher Mensch uns all dies tatsächlich wert ist.

Ob wir selbst uns das „Risiko“ wahre Liebe tatsächlich wert sind. Mit allen daraus folgenden Konsequenzen. Und zwar bedingungslos. Ohne jeden faulen Kompromiss. Zu einhundert Prozent.


Wir haben jederzeit die Wahl. Herz oder Kopf. Angst oder Liebe. Festhalten oder Loslassen. Bleiben oder fliehen. Und können uns immer wieder vollkommen neu entscheiden :)


Herzlichst, Ihre Iris Fischer - (c) sensible-seele.net

 

    

 

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      Zu den Artikeln Seelenpartner & Dualseelen - Teil - der Anfang

      Zu den Artikeln Seelenpartner & Dualseelen - Teil 2 - Fortsetzung


   

 

Über die Autorin






Iris Fischer ist diplomierte systemische Therapeutin, Expertin für sensible Menschen, Expertin für Seelenpartner & Dualseelen und Autorin von fünf Büchern. Selbst hochsensibel und hochsensitiv berät, unterstützt und begleitet sie hochsensible Menschen seit 2008 darin, ihren ureigenen, individuellen Weg für sich zu finden. Sie inspiriert und motiviert und gibt die passenden Impulse. Dabei bleibt sie konsequent Lösungsorientiert. Sie unterstützt Ihre Klientinnen und Klienten mit sehr viel Herz, Humor und Verstand dabei, das innere Feuer in sich zu entdecken. Sich zu verwirklichen und zu entfalten und mit allen Facetten einfach authentisch zu SEIN.