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"Das große Glück der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden..."  
Julie Jeanne de Lespinasse 

Sensible Seele Blog - Warum Seelenpartner & Dualseelen sich finden - Teil 3


Das tiefe Begehren zwischen Dualseelen

Das tiefe Begehren zwischen Dualseelen

Dualseelen begehren sich gegenseitig permanent zutiefst. Und zwar auf jeglichen Ebenen des Seins. So dass sie kaum die Finger voneinander lassen können. Immer wieder zieht es die Duale zueinander hin und einer ist es immer, der aktiv den Kontakt zum anderen sucht. Die sexuelle Energie, die zwischen beiden Dualseelen fließt, ist ganz immens. Weshalb sich die Duale erst einmal an diese Energien gewöhnen müssen. Was auch mit ein Grund ist, warum sie immer wieder voreinander flüchten. Weil sie diese intensive Energie nicht aushalten. Nicht bei sich halten können. Das erste Mal im Leben lernen sie es kennen, wie es ist, von einem anderen Menschen wahrhaftig begehrt und gewollt zu werden. Nicht aus dem bedürftigen Ego heraus, sondern aus wahrhaftiger und tiefer Liebe. Als der Mensch, der sie in ihrem innersten Kern tatsächlich sind...

Dualseelen sind permanent energetisch miteinander verbunden. Auf allen vorhandenen Ebenen des Seins.

Vor allem die sexuelle Energie, die zwischen den Dualseelen fließt, ist für beide Duale ganz immens und intensiv spürbar. Derweil die sexuell-energetische Verbindung nicht bloßes körperliches Verlangen darstellt, sondern den tiefen Wunsch beider Seelen nach Vereinigung miteinander und „EinsSein“ auf allen Ebenen des Seins zum Ausdruck bringt. Was bedeutet, seelisch, geistig, körperlich und emotional. Auch steht hinter dieser tiefen Sehnsucht nach Verschmelzung gleichzeitig der tiefsitzende Wunsch nach der Verbindung mit uns selbst. Nach der Verbindung und Vereinigung mit unserem wahren Sein. Die sexuelle Energie zwischen den Dualseelen stellt ganz einfach Energie dar, die sich in uns bildet und die wir aus uns selbst beziehen. 

Obwohl die sexuelle Energie irrtümlich meist mit sexueller Lust und körperlichem Begehren definiert und gleichgesetzt wird, handelt es sich hierbei um nichts anderes als intensive, pure Lebensenergie. 

Und Energie an sich in ihrem natürlichen Sein hat erst einmal mit sexueller Lust gar nichts zu tun. Denn Leben an sich IST pure Energie. Und Energie in ihrer natürlichen Form bedeutet Leben. Energie bedeutet Bewusstsein. Je intensiver wir die sexuelle Energie in uns spüren, desto lebendiger fühlen wir uns. Und desto mehr können wir die Energie in uns und unseren energetischen Bewusstseins-Level erhöhen.

Die Energie in uns kann ganz sanft und sachte spürbar sein. Sie kann aber auch kribbeln und pulsieren und ein intensives sehnsuchtsvolles Ziehen in uns verursachen. Wir können diese Energie in unserem Herzen spüren, in unserem Bauch wahrnehmen oder auch als starkes sexuelles Verlangen nach Erfüllung bis hinunter in unser Wurzelchakra fühlen.

Das sexuelle Verlangen zwischen zusammengehörenden Dualseelen ist unermesslich. Das gegenseitige Begehren schier grenzenlos. Man möchte den anderen bei sich haben, seine Stimme hören und sein Lächeln sehen, intensive Gespräche mit ihm führen, und sich gegenseitig auf allen Ebenen des Seins berühren. 

Und wenn man die Haut des anderen berührt, fühlt es sich an, als ob man sich selbst und seine eigene Haut berührt. Man ist im wahrsten Sinne des Wortes „Eins“...

Ob der andere nun räumlich anwesend oder abwesend ist, man spürt ihn dennoch immer bei sich.

Wahre Dualseelen verhalten sich grundsätzlich so, dass der andere seine Energie und Kraft immer aus sich selbst bezieht. Und nicht vom anderen erhält. Und er sich der immensen Stärke in sich selbst immer mehr und immer wieder bewusst wird. 

Was automatisch auch in wiederkehrenden Rückzügen und immer wieder Zeiten der Funkstille zwischen beiden mündet. Damit wir lernen, bei uns selbst zu bleiben. Und unsere Energie bei uns (be-)halten. Die Energie aushalten. Und auf die wirklich wichtigen Dinge lenken.

Wenn wir die sexuelle Energie sehr intensiv spüren, ERHALTEN wir Energie. Sie bereichert und erfüllt uns. Und spendet uns neue Kraft.

Wenn wir stattdessen aber das Gefühl haben, dass uns ein anderer Mensch unsere Energie und Kraft entzieht und stiehlt, dann handelt es sich um einen Energieräuber und Energievampir – also um einen destruktiven Menschen, der uns schadet. Das tut NICHT unser wahres Dual, der uns niemals wissentlich schaden wollen würde. Der uns im Gegenteil unendlich gut tut. 

Viele Dualseelen fühlen sich permanent müde und erschöpft, energie- und kraftlos. Was einfach daher kommt, dass der gesamte Entwicklungsprozess unserer Seele und unsere ganzheitliche Transformation uns per se sehr viel Energie und Kraft kostet. Und wenn wir uns mit all unserer Aufmerksamkeit ständig auf die falschen Dinge fokussieren, rauben wir uns selbst die notwendige Lebensenergie und Lebenskraft. Weshalb es umso wichtiger ist, dass wir unsere sexuelle Energie - also die Lebensenergie an sich - bei uns selbst behalten. 

Wenn wir die sexuelle Energie in uns ganz immens und intensiv spüren, fühlen wir unser ureigenes Verlangen. Dieses Verlangen in uns selbst ist das immerwährende Verlangen der urweiblichen Frau. 

Was aus Unwissen meist automatisch mit sexueller Lust gleichgesetzt wird, aber vollkommen falsch definiert ist. Und seine wahre Bedeutung vollständig verfehlt.

Das immerwährende Verlangen der urweiblichen Frau stellt schlichtweg den tiefsitzenden Wunsch und das Begehren dar, dass der Mann der wirklich zu ihr gehört, ihr diese urgewaltige und intensiv spürbare Energie abnimmt und sie davon befreit. Damit sie sich erleichtert und erfüllt fühlt. 

Je mehr wir mit uns selbst und unserem innersten urweiblichen Kern und mit der wahren Liebe in uns verbunden sind, desto intensiver und stärker ist diese Energie für uns spürbar. Da die sexuelle Energie in uns ja stetig fließt. Und früher oder später überquillt, wenn uns unser männliches Dual diese Energie nicht abnimmt.  Er nimmt sie uns dann aus tiefer Liebe aus seinem vollkommen freien Willen ab, wenn wir nichts dafür tun und wir ihn nicht dazu bringen wollen (sondern passiv ihm gegenüber bleiben und ihn von sich aus aktiv sein lassen) weil dies seine natürliche Aufgabe als Mann in seinem wahren Sein ist. 

Es sei denn, wir blockieren diese Energie. Was sich dann in der Form äußert, dass wir Seelenschmerzen spüren. Und immer mehr und intensiver leiden, desto mehr wir Energie in uns blockieren.

Etliche Dualseelen kämpfen gegen diese intensive Energie in sich an. Weil sie sie nicht aushalten und einfach bei sich halten können. Sie wollen sie automatisch loswerden, wofür sie auch so einiges tun.

Dabei macht es keinen Sinn, uns von unserer ureigenen sexuellen Lebensenergie abgrenzen oder diese unterdrücken und wegschieben zu wollen. 

Müssen wir uns sogar mit unserer ureigenen Energie verbinden. Und sie vollständig annehmen und in uns integrieren. Da wir nur so aus unserer ureigenen urweiblichen Energie schöpfen können und diese sich immer wieder neu bilden kann. So wie eine Bergquelle, die sich aus sich selbst heraus immer wieder erneuert und niemals versiegt. Sie fließt immerwährend. So wie das Verlangen der urweiblichen Frau immerwährend ist. 

Nur unbewusste Menschen kämpfen gegen ihre ureigene Lebensenergie bzw. sexuelle Energie und die Energie zwischen sich und ihrem Dual an. Je bewusster wir sind, desto mehr genießen wir dieses Verlangen. Genießen wir diese pure, reine sexuelle Energie. Genießen unser pures Sein im Hier und Jetzt und lassen diese Energie jederzeit absolut frei fließen. Da wir mit dieser Energie ganzheitlich verbunden sind.

Das Phänomen, dass wir unser Dual auch über weite Entfernungen hinweg emotional-seelisch-energetisch spüren, wenn er räumlich abwesend ist, ist das unzertrennbare und unzerstörbare Band zwischen Dualseelen, dass beide auch bei Rückzügen, Zeiten der Funkstille und Kontaktabbrüchen zusammenhält und beschützt.

Wenn wir sein (sexuelles) Begehren und Verlangen spüren, wenn er räumlich abwesend ist, kann das bis zum regelrechten „kosmischen Sex“ miteinander auf seelisch-energetischer Ebene münden. Dabei stiehlt uns unser Dual aber keine Energie, sondern schenkt uns im Gegenteil Energie. Nämlich die Energie der wahren Liebe. 

Unser Dual denkt mit seiner ganzen Sehnsucht an uns und wir spüren dann seine (sexuellen) Gefühle, weil wir auf allen Ebenen mit ihm verbunden sind. Und können sogar teilweise seine Phantasien in diesem Augenblick vor unserem inneren Auge sehen. Was bis dahin gehen kann, dass wir intensive Orgasmen (mit-) erleben, obwohl wir uns selbst gar nicht berühren, sondern dies tatsächlich rein energetisch spürbar ist. 

Viele erleben genau dieses Phänomen immer wieder mit ihrem Dual. 

Das kommt ganz einfach daher, dass wir aus tiefer Liebe mit unserem Herzen vollkommen offen für ihn sind, vor allem in solchen Augenblicken, wenn wir mit ganz anderen Dingen beschäftigt sind und uns auf unseren Alltag konzentrieren. Was uns dann allerdings auch in vollkommen unpassenden Momenten „überfallen“ kann.

Allerdings muss deutlich unterschieden werden zwischen dem emotional-energetischen Erleben auf Seelenebene und dem persönlichen gemeinsamen Erleben in der Realität, wenn beide Duale sich sehen. 

Obwohl energetisch spürbare Phänomene selbstverständlich real und keine Einbildung sind. Und je sensibler und sensitiver wir sind, desto intensiver ist jegliche Form der Energie für uns spürbar. 

Das immerwährende urweibliche Verlangen kennt grundsätzlich jede Frau von sich. Es sei denn, sie will es nicht spüren. Und unterdrückt und verdrängt deshalb die sexuelle Energie (Lebensenergie) in sich. 

  • Das weibliche Dual begehrt ihr männliches Dual und spürt die tiefe Sehnsucht danach, dass er sie von ihrem permanenten immerwährenden Verlangen befreit. 

Was in Wahrheit der tiefsitzende Wunsch danach ist, dass er sie von ihrer überfließenden sexuellen Energie befreit. Weil sie nicht weiß, wohin sie sonst mit ihrer Energie soll, solange sie noch unbewusst ist und nicht gelernt hat, die Energie einfach nur bei sich zu (be-) halten.

  • Das männliche Dual begehrt sein weibliches Dual und spürt die tiefe Sehnsucht danach, sich in Liebe mit ihr zu vereinen. 

Was in Wahrheit der tiefe Wunsch danach ist, ihr die überfließende sexuelle Energie abzunehmen. Weil er diese Energie für sich braucht, um sich innerlich zu transformieren. Und sein Herz vollständig der wahren Liebe zu öffnen. Das ist sein Liebesbeweis an sie. Allerdings hält ihn gleichzeitig seine tiefsitzende Angst davon ab, genau dies vollständig zu tun. Und er schenkt ihr seine Liebe deshalb immer nur wohl dosiert. Aber niemals wirklich komplett, solange beide noch nicht geheilt in sich selber sind.

Wenn wir uns gegen diese Energie und energetische Verbindung wehren, wehren wir uns in Wahrheit immer gegen uns selbst. Wenn wir diese Energie ablehnen, lehnen wir immer uns selbst und die Liebe in uns ab. Wenn wir diese Energie nicht haben wollen, wollen wir unsere ureigene urweibliche sexuelle Lebensenergie nicht haben. Weil wir sie nicht fließen lassen können. Angst und Zweifel blockieren uns dann.

Und indem unser Dual sich immer wieder vor uns zurückzieht, macht er uns auch ohne Worte darauf aufmerksam, dass wir die vollkommen natürliche Energie einfach bei uns (be-) halten sollen. Weil die sexuelle Energie immerwährend in uns existiert.

Ja, unser Dual weiß (zumindest unbewusst, aber vieles ist ihm auch bewusst) alles. Auch wenn er vielleicht nicht offen mit uns darüber spricht :)

Dabei haben viele Dualseelen eine sehr erfüllende Sexualität miteinander, wenn sie sich persönlich sehen. 

Was aber mit dem Sex, wie wir ihn aus ganz normalen Beziehungen und Partnerschaften kennen, absolut nichts zu tun hat. Und auch rein sexuelle Affären sind hiermit nicht gemeint, bei denen das vermeintliche Dual nur ankommt, wenn er bloßen Sex aus seinem bedürftigen Ego heraus haben will.

Denn die sexuellen Begegnungen zwischen zusammengehörenden Dualseelen sind eine reine Offenbarung. Sie sind pure Ekstase und fast göttlicher Natur. Und finden auf einer sehr viel höheren Bewusstseins-Ebene statt. Die sexuellen Energieströme beider Duale fließen so fein zusammen und vereinigen sich miteinander in vollkommener Verschmelzung, dass dies nichts mehr mit normaler Bedürfnisbefriedigung zu tun hat. Sondern einzigartige Begegnungen von tiefer Liebe sind. Zumindest dann, wenn beide sich auf körperlicher Ebene vollständig füreinander öffnen können. Das männliche Dual "beamt" sein weibliches Dual regelrecht in andere (Bewusstseins-)Welten. Raum und Zeit verschwimmen miteinander und lösen sich fast auf. Was einfach daran liegt, dass hier die intensive Energie der wahren Liebe fließt. Gemeinsam tauchen beide Duale ein in intensive, fast meditative und spirituelle Gefühle und lassen sich treiben in grenzenloser Ekstase, Sinnlichkeit und tief empfundener Lust. Dieses sexuelle Erleben ist mit nichts anderem vorher vergleichbar. 

Wer schon einmal Tantra oder "Slow Sex" praktiziert hat, weiß annähernd, was ich hier beschreibe. Nur mit dem riesengroßen Unterschied, dass Dualseelen dies zusammen nicht bewusst, sondern unbewusst erleben. Eben weil die tiefe wahre Liebe zwischen beiden hier im Spiel ist. Und die passiv weibliche und aktiv männliche energetische Verbindung in ihrem wahren Sein hier deshalb sehr intensiv zum tragen kommt. 

Rein "mechanischer" Sex und pure Bedürfnisbefriedigung ist nach dieser Erfahrung und diesen Erlebnissen kaum noch möglich. Man will dies auch gar nicht mehr. Das gesamte Denken über Sexualität allgemein verändert sich völlig. Das gesamte sexuelle Fühlen verändert sich vollständig. Und einige weibliche Duale bleiben dann lieber alleine und verzichten dabei auch auf gelebte Sexualität, solange ihr männliches Dual sich im Rückzug übt, weil sie sich nicht mehr auf irgendeinen "Ersatz-Mann" geschweige denn auf "Trost-Sex" ohne wahre Liebe einlassen können. Man will keine pure Bedürfnisbefriedigung mehr, sondern man will sich auf allen Ebenen (seelisch-emotional-geistig-körperlich) mit seinem zutiefst geliebten Menschen verbinden. Dafür gibt es keinen Ersatz. 

Deshalb darf es auch sein, dass - auch wenn (noch) Unverbindlichkeit zwischen beiden Dualseelen herrscht - beide Duale ihre gemeinsam gelebte Sexualität in der Realität ausleben und über alle Maßen genießen. Sich komplett fallen lassen und sich dieser tiefen Liebe vollkommen hingeben. Beide schenken sich in diesen Momenten bedingungslos dem anderen. Auf allen vorhandenen Ebenen des Seins. Und lassen im wahrsten Sinne des Wortes wahrhaftige Liebe entstehen. Weshalb im Normalfall tiefes Vertrauen zwischen wahren Dualseelen herrscht. Denn ohne tiefes Vertrauen wäre solch „himmlischer Sex“ überhaupt nicht möglich. Da man sich nicht fallen lassen und bedingungslos seinem Dual und der Liebe an sich hingeben könnte.

Nicht nur die Körper beider Duale wollen sich vereinigen, sondern die Seelen wollen die Erfahrung machen, miteinander zu verschmelzen. Und auf diese Weise „Eins“ miteinander sein.

Der gesamte sexuelle „Akt“ wird so zum Schöpfungsakt. Es entsteht tiefe Gelassenheit und Entspannung und die Grenzen beider Duale lösen sich vollständig auf. So entsteht für beide tiefste Erfüllung. Was nur mit weit offenem Herzen und wahrhaftiger Liebe auf diese Art und Weise möglich ist.

Deshalb würde es auch überhaupt keinen Sinn machen, sich gegen dieses immense Begehren der Seelen zu wehren. Und die sexuelle Energie bewusst zu blockieren. Sei es rein energetisch auf Seelenebene oder in der gemeinsam gelebten Realität.

Die sexuelle Energie zwischen Dualseelen darf und soll in jeglicher Hinsicht vollkommen frei fließen. Das tiefe gegenseitige Begehren darf gemeinsam ausgelebt werden. Solange dies aus tiefstem Herzen und aus wahrer Liebe geschieht. Weil beide Dualseelen diese tiefgreifenden Erfahrungen nun einmal zusammen sammeln wollen und für die weitere Entwicklung und Heilung ihrer Seelen brauchen...

Ergänzend erklären und beschreiben auch folgende meiner Artikel dieses Thema:

„Die Befreiung des urweiblichen Seins“ 

„Wie die Liebes-Energie uns verändert“


                                                                    © Iris Fischer – sensible-seele.net 


Warum die Dualseelenliebe eine Liebe für Fortgeschrittene ist...

Die Dualseelenliebe als Liebe für Fortgeschrittene

  ...und was dies mit unserem Bewusstsein zu tun hat...

Je weiter und intensiver wir den Weg mit unserer Dualseele gehen, desto mehr öffnet sich nicht nur unser Herz, sondern auch unser Bewusstsein. Erfahrung um Erfahrung, Erkenntnis um Erkenntnis, erklimmen wir die verschiedenen Stufen unseres bewussten Seins und schwingen so energetisch immer höher. So finden wir immer mehr in die bedingungslose Liebe. In die Liebe, die das universelle Ziel von zusammengehörenden Dualseelen ist. Wirklich bedingungslose Liebe können nur bewusste Menschen leben. Die auf dem langen, harten Weg der seelischen Entwicklung gelernt haben, sich den Dingen zu stellen. Sich sich selbst zu stellen. Sich der wahrhaftigen Liebe zu stellen. Die ausschließlich dann in einer verbindlichen Partnerschaft miteinander gelebt werden kann, wenn beide Dualseelen sich komplett und mit offenem Herzen auf all dieses einlassen, was auf diesem Weg der Bewusstwerdung tatsächlich passiert. Und sich so der gesamten energetischen Dynamik immer mehr öffnen.

Unser Bewusstsein ist die Manifestation all unserer Erfahrungen im Hier und Jetzt. Unser Unterbewusstsein beeinflusst unser Denken, Fühlen und Handeln ganz enorm. Denn unser Unterbewusstsein merkt sich alles und speichert alles ab, was wir jemals wahrnehmen, fühlen und erleben. Und was uns für immer prägt.

Der innerste Kern unseres wahren Seins ist unsere Seele. Ohne Seele könnten wir nicht existieren. Wir würden verkümmern und uns innerlich ausschließlich leer, vollkommen unlebendig und absolut handlungsunfähig fühlen.

Unser Bewusstsein ist die Entsprechung unserer Seelenanalogie. Ein Spiegel unseres wahren Selbst. Unsere Seele weiß alles und erinnert sich an alles. Weshalb unsere Seele es auch weiß, wenn wir auf unsere wahre Dualseele getroffen sind. Da die beiden zusammengehörenden dualen Seelen sich ja aufgrund ihrer sich perfekt ineinanderfügenden Schwingungsfrequenzen wie zwei Nadeln im Heuhaufen unfehlbar erkennen.

Für mich persönlich ist Fakt, dass es sich bei wahren Dualseelen um zwei Seelen handelt, die sich perfekt gegensätzlich ergänzen, eben weil sie zusammengehören. Und gleichzeitig aber auch auf gewisse Weise gleich sind. Denn  - und das ist kein Widerspruch – tragen beide Duale einen Teil des anderen in sich.

Unser Prozess der Bewusstwerdung ist normalerweise fließend. Und eine Phase geht nahtlos in die nächste über, wenn wir genau dies vertrauensvoll geschehen lassen.

All unsere Sehnsüchte zeigen uns anfangs den tiefen Hunger unserer noch unerfüllten Seele. Und alles was wir im außen suchen, finden wir in Wahrheit ausschließlich in uns selbst. Solange wir allerdings suchen, sind wir uns dieser Wahrheit noch nicht bewusst. Weshalb es unabdingbar notwendig ist, Erfahrungen zu sammeln und (Selbst-) Erkenntnisse daraus zu gewinnen. Vollkommen egal, ob diese Erfahrungen positiver oder destruktiver und negativer Natur sind.

Und es auch zwingend notwendig ist, dass unser Dual uns immer wieder den Spiegel vorhält und uns mit seinem Verhalten antriggert, damit wir unsere Seele auch wirklich heilen können. Uns dabei immer mehr bewusst werden. Was umgekehrt ja ganz genauso gilt. Nur wird dies immer wieder sehr leicht vergessen, dass die Herzensmenschen ja genauso der Spiegel für ihren Kopfmenschen sind. Und er durch uns und unser Verhalten ihm gegenüber ja auch seine Erfahrungen und Erkenntnisse sammelt.

In jedem Fall prägen sie uns alle.

Das primäre Ziel unseres Bewusstseins besteht darin, Erkenntnisse zu sammeln. Und aus diesen Erkenntnissen zu lernen. Alles was uns bewusst geworden ist, in uns zu integrieren. Und die Trennung der Dualität so immer mehr aufzuheben. Da das All-Eins-Sein uns immer mehr bewusst wird. Und wir innerlich wieder in unsere Mitte, in Harmonie und Balance kommen.

Alles lebendige ist (energetisch gesehen) mit allem verbunden. Denn die Energie des Lebens fließt überall...

Das primäre Ziel unserer Seele ist es, sich weiterzuentwickeln, zu wachsen und zu reifen. Um so unser Bewusstsein immer mehr zu erhöhen. Schritt für Schritt legen wir den ganz persönlichen Weg unserer Seele zurück und Stufe um Stufe steigen wir weiter und höher, desto mehr Erfahrungen wir machen und unser Bewusstsein sich so immer mehr öffnet.

Eine wirklich reife Seele (und damit meine ich jetzt nicht das Alter der Seele) erkennen wir daran, dass wir nicht mehr nur denken, dass wir etwas tun wollen, sondern wir tun es dann tatsächlich. Weil wir gar nicht anders können, als zu handeln. Und unsere Gedanken in die Tat umzusetzen. Aus der Tiefe unseres Herzens heraus zu agieren. Aber natürlich auch zu reagieren.

Unser Bewusstsein markiert unseren Geist, unser Unterbewusstsein markiert die Seele.

Ein gesunder Geist (ein gesundes Bewusstsein) und eine gesunde Seele ist sich der Dinge bewusst. Und hinterfragt und reflektiert, um etwas wirklich zu verändern. Ein kranker (angstvoller) Geist und eine belastete Seele ist im bewussten authentischen Sein blockiert. Da er unterdrückt, widersteht und verdrängt. Sich selber nicht reflektieren und die Dinge nicht für sich hinterfragen kann. Und die bedingungslose Liebe so als anstrengend und kompliziert wahrnimmt. Nicht als Königsdisziplin und echtes Privileg erkennt. Wobei selbst unter Wissenschaftlern nicht eindeutig geklärt ist, ob Geist und Bewusstsein einunddasselbe ist oder ob es sich hierbei um zwei verschiedene Dinge handelt. Tatsächlich gesehen ist unser Geist aber etwas anderes als unser bewertender Verstand.

Die einzigartige Liebe zwischen wahren Dualseelen ist allerdings tatsächlich ein Privileg.

Denn den einfachen Weg der puren Bedürfnisbefriedigung - durch Erwartungen, dass andere einem diese von außen erfüllen sollen - kann jeder Mensch gehen. Den schwierigen Weg der Bewusstwerdung und ganzheitlichen Transformation kann man nur gehen und vollständig bewältigen, wenn die eigene Seele dies auch wirklich tun will.

Dualseelen finden genau deshalb zueinander, weil ihre Seelen wirklich bereit und reif dazu sind, sich gemeinsam der bedingungslosen Liebe zu stellen. Und diese mit allen daraus resultierenden Konsequenzen auch tatsächlich zu lernen. Wahre Dualseelen sind wirklich dazu bereit, sich gegenseitig auf allen Ebenen des Seins und in sämtlichen Bereichen des Lebens zu fördern und zu fordern. Sich gegenseitig im wahrsten Sinne des Wortes auf höhere Bewusstseinsstufen zu katapultieren. Und sich in riesigen Quantensprüngen in der Entwicklung nach vorn zu bewegen. Und das vollkommen ungebremst, ohne jegliche Rücksicht oder auch nur einen einzigen winzigen und faulen Kompromiss.

Wenn wir diesen Weg unserer seelischen Entwicklung einmal eingeschlagen haben, geht es nicht mehr zurück. Unser Weg führt uns immer weiter nach vorn. In unsere Zukunft. Bestenfalls in einer verbindlich gelebten Partnerschaft mit unserem zutiefst geliebten Dual.

Und es werden eben NICHT mehr gegenseitig die alten Muster, emotionalen Abhängigkeiten, Bedürftigkeiten und Erwartungen eines emotionalen Mangels bedient. Projektionen der eigenen Unzulänglichkeiten, die von uns auf unser Dual geworfen werden, verlaufen komplett ins Leere. Weil unser Dual darauf nicht eingeht. Sich im Gegenteil im Bedarfsfall ganz still zurückzieht. Damit wir uns selbst hinterfragen und uns dessen bewusst werden. Und je bewusster wir werden, desto mehr verändert sich unser gesamtes Sein. Und wir werden endlich authentisch und echt. So sind überhaupt keine Projektionen nach außen mehr möglich. Da es mit der Zeit immer weniger in uns selbst gibt, dass wir nach außen auf unser Dual projizieren könnten. Was sowieso dann immer sofort und auf der Stelle auf uns zurückfällt. Und sich in unserem Leben manifestiert, bis wir uns dies angesehen, uns damit befasst und ganz bewusst vollständig aufgelöst haben.

Auch lernen wir immer mehr, uns abzugrenzen und Grenzen zu setzen, wo es uns notwendig erscheint. Nicht nur gegenüber unserem Dual, sondern in sämtlichen Bereichen unseres gesamten Lebens.

Mechanismen der Unterdrückung von Gefühlen, Verdrängung der absoluten Wahrheit und auch jegliche nichtigen Ausreden funktionieren nicht mehr. Da wir die noch so lapidarste und winzigste Ausrede sofort und auf der Stelle als solche erkennen. Auch Ausreden vor uns selbst gehören hierzu.

Denn beide Dualseelen spiegeln ja permanent das Verhalten des anderen. Um den anderen genau darauf aufmerksam zu machen, wenn er sich eben (noch) nicht absolut bedingungslos in dieser Liebe verhält.

Aber nicht nur unser Dual spiegelt uns permanent vollständig in unserem wahrhaftigen Sein, sondern das gesamte Leben dient uns als Spiegel, sobald unser Bewusstsein reif dafür ist und dies vollständig erfasst. Wir uns dessen also komplett bewusst sind. Und genau dies im Zentrum unserer Wahrnehmung und im Fokus unserer Aufmerksamkeit liegt.

Auch vorher war das gesamte Leben ein Abbild unserer ureigenen Wahrnehmung. Ein Spiegel all unserer Projektionen, Identifikationen, Gedanken, Gefühle, Erfahrungen, Aktionen und Reaktionen. Wir waren uns dessen nur nicht bewusst. Und haben deshalb nicht darauf geachtet.

Nun feilen wir ständig an unserer bewussten Wahrnehmung, Liebe, Aufmerksamkeit, Selbstfürsorge, Achtsamkeit, Sensibilität, Empathie und Intuition. Und lassen die Energie bewusst in unsere innerste Mitte und zu unserem wahren, authentischen Selbst fließen.

Wir ziehen uns ganz bewusst zurück, wenn es sein muss und wenn es sich absolut richtig und stimmig für uns anfühlt, vollkommen egal, was andere davon halten und gehen zeitweise regelrecht in eine selbst gewählte Isolation. Auch ziehen wir uns komplett von unserer Ursprungsfamilie zurück, wenn es notwendig für uns erscheint. Um uns vollständig und bewusst um das Wohlbefinden unseres wahren Seins auf allen vorhandenen Ebenen zu kümmern und bewusst die überberstende Fülle des Lebens, die wir auf diese Weise ganz automatisch zu uns und in unser Leben ziehen, zu empfangen.

An diesem Punkt unseres ganz bewussten Seins gibt es keine emotionalen Abhängigkeiten mehr in unserem Leben. Es gibt keine Vorwürfe, keine Schuldzuweisungen, keine Erwartungen und destruktive Kritik, keine Beleidigung, keine gedankliche Bewertung, keine emotionale Erpressung, keine Manipulationen, keinerlei (Macht-) Kampf und Ego-Spielchen und keinerlei faulen Kompromiss mehr.

Denn wir haben schlichtweg die Energie und Kraft hierzu vollständig verloren. Geschweige denn, dass wir das aus unserem Herzen heraus noch so wollen würden.

Stattdessen lassen wir alles zu, was sich absolut stimmig mit unserer Intuition anfühlt. Wir lassen geschehen, was geschehen soll und befinden uns im absoluten Vertrauen. Weil wir das tiefe innere Wissen besitzen, dass alles genauso passiert, wie es sein soll und wie es für uns tatsächlich vom Leben bestimmt ist.

Und jeglicher Kampf in unserem Leben und in der Liebe hat endlich ein Ende.

Wir fühlen uns nichts und niemandem mehr verpflichtet, weil wir nur noch aus unserem Herzen heraus agieren und reagieren. Auch tragen wir kein falsches Verantwortungsgefühl mehr mit uns herum, dass uns doch nur immer wieder in unserem Fortkommen blockieren, belasten und ausbremsen würde.

Wir lassen die Energie des Lebens vollkommen frei fließen. Niemand und nichts besitzt uns. Wir gehören niemandem und niemand gehört uns. Wenn jemand etwas besitzt, dann besitzen wir uns selbst. Wir besitzen dann nämlich die Freiheit unseres wahren, authentischen Seins und die Freiheit, uns selbst, unser Dual und die ganze Welt bedingungslos zu lieben. Genauso wie es sich absolut stimmig für uns anfühlt und wir uns wahrhaftig wohl damit fühlen. Weil uns dies unendlich gut tut.

Denn wir besitzen die stärkste positive Kraft im Universum, wenn wir bedingungslos lieben.

Wir besitzen das Privileg zu unserem geliebten Dual zu gehören. Und unser geliebtes Dual gehört zu uns. Und was zusammengehört, das findet auch (für immer) zueinander, wenn es tatsächlich so sein soll.

Vollkommen egal, wie lange dies dauert. 

Wir kümmern uns aus der Tiefe unseres Herzens heraus intensiv um genau die Menschen, die es verdient haben, unsere Liebe, Zuwendung, Aufmerksamkeit und Zeit zu erhalten. Und die unsere Liebe, Zuwendung, Aufmerksamkeit und Zeit auch tatsächlich für sich wollen. Weil sie genau dies wirklich zu schätzen wissen.

Die Menschen, die wirklich zu uns gehören und aus ihrem freien Willen heraus und aus ihrem Herzen tatsächlich bei uns und an unserer Seite sein wollen und dies auch sind, akzeptieren uns in unserem Weiterentwicklungsprozess, ohne uns zu verurteilen und zu bewerten. Sie nehmen uns einfach an und lassen uns echt und authentisch sein. Weil wir so sind, wie wir sind. Und bestenfalls lassen diese Menschen sich von uns mitziehen und profitieren noch in hohem Maße von unserer Bewusstwerdung und unserem weit offenen Herzen.

Leider gibt es natürlich auch die Menschen, die sich weigern, sich von uns und unserer Bewusstwerdung und inneren Transformation mitziehen zu lassen. Und die komplett in ihrer bequemen Komfortzone, destruktiven Muster und Konditionierungen hängen bleiben. Die sich nicht hinterfragen (wollen oder dies schlichtweg nicht können), weil deren Seele dies offensichtlich nicht will. Oder weil der Verstand und das bedürftige Ego noch viel zu massiv die Macht und die Oberhand über die eigene Seele hat. Die unendliche Kraft der wahren Liebe hat hier (noch) keine Chance. Weil sie aus Angst nicht zugelassen werden kann.

Diese Menschen müssen wir dann sich selbst überlassen. Da sie uns nur wieder blockieren würden auf unserem weiteren Weg.

Was manchmal sehr weh tut, vor allem wenn es sich um eigene Familienmitglieder handelt, mit denen man „eigentlich“ sehr eng verbunden ist. Weh tut vor allem auch diese Erkenntnis, dass einem auf einmal bewusst wird, dass diese Menschen die wahre Qualität unseres Herzens, unserer Seele und unseres wahrhaftigen Seins nicht erkennen. Sie sehen uns einfach nicht so, wie wir in unserem innersten Kern tatsächlich sind. Sie sehen uns lediglich so, wie sie uns sehen wollen. Wie wir in deren Vorstellung, aus deren Bewertungen und aus deren bedürftigem Ego heraus zu sein haben. Und wie die Projektionen ihrer eigenen emotionalen und seelischen Unzulänglichkeiten ihnen fälschlicherweise immer wieder intensiv suggeriert. Die aber ins Leere laufen und uns in unserem Herzen nicht mehr berühren und erreichen. Da wir damit nicht mehr in Resonanz gehen, je bewusster und verbindlicher wir in unserem innersten Kern sind. Und so bleibt uns nichts anderes übrig, als uns bewusst um uns selbst und unser ureigenes Wohlbefinden zu kümmern. Ohne Rücksicht auf die Menschen, die hinter uns zurückbleiben müssen.

Auch wenn das für viele bedeutet, ihre zutiefst geliebte Dualseele erst einmal hinter sich zurückzulassen. Und sich ausschließlich um die Weiterentwicklung der eigenen Seele und den eigenen Lebenssinn zu kümmern.

Beide Dualseelen entwickeln sich aufgrund der (weiblich passiven und männlich aktiven) energetischen Verbindung grundsätzlich konträr – das heißt gegensätzlich – zueinander. Und passen sich so immer mehr im inneren Gleichgewicht aneinander an. 

Was ausschließlich nur auf diese Weise geschehen kann. 

Wir Herzensmenschen öffnen uns für unser wahres Selbst und werden uns selbst gegenüber verbindlich und unser Dual der Kopfmensch öffnet sein Herz uns gegenüber und wird uns gegenüber zur genau passenden Zeit verbindlich.

Weshalb wir unser Dual bzw. die Liebe im außen auch komplett loslassen müssen. 

Damit er vollständig in sein Herz finden und die Wahrheit, die lange Zeit von ihm ja verdrängt, unterdrückt und verleugnet wird, selbst intensiv fühlen kann.

Die Konsequenzen all unseres Handelns in jeglicher aktiver oder passiver Form sind uns zu diesem Zeitpunkt mehr als bewusst. Auch ist uns schon lange Zeit klar, dass nicht das Ziel an sich das Ziel unseres Weges ist, sondern die Bewältigung unseres ganzen Weges mit all seinen kleinen und großen Etappen in erster Linie unser primäres Ziel darstellt.

Und uns ist (oftmals sogar von Anfang an) sehr bewusst, was zwischen Dualseelen definitiv überhaupt NICHT funktioniert. Nämlich...

 

  • Vermeintliche (platonische) Freundschaft      
  • Rein sexuelle Affären
  • Unverbindliche Beziehung

 

Was eine gemeinsam gelebte verbindliche Partnerschaft auf Augenhöhe ja grundsätzlich ausschließt. 

Viele machen sich oft über lange Zeiträume genau hier etwas vor. Und handeln weiterhin aus ihrem bedürftigen Ego heraus, anstatt ihrer ureigenen Wahrnehmung und Intuition zu vertrauen. 

Was uns hingegen an Tatsachen bewusst wird, ist, dass eine aus dem „Dornröschenschlaf“ erwachte verbindliche Beziehung und Partnerschaft eine viel höhere Priorität und einen vollkommen anderen Stellenwert für uns einnimmt, als die bisherigen Handels-, Vernunfts- und Zweckbeziehungen in unserem Leben, die uns in unserem Herzen und unserer Seele weder wirklich befriedigt, noch wahrhaftig genährt, erfüllt und gesättigt haben.

Und wir gestehen uns selbst jetzt genau die Veränderungen in unserem Leben zu, die wir tatsächlich verdient haben. Und wir belohnen uns selbst, indem wir Dinge bewusst nachhaltig verändern.

Wirkliche Veränderungen können aber nur dann hocheffektiv und wirksam geschehen, wenn unser ganz persönlicher Leidensdruck so enorm hoch ist, dass wir alles bisherige nicht mehr tolerieren, akzeptieren oder aushalten können. Unser Handlungsbedarf und der Druck in uns wird dann so enorm hoch und intensiv, dass wir überhaupt nicht mehr anders können, als uns und unser Umfeld bewusst zu verändern. Die Dinge komplett anders zu handhaben, als wir es bisher getan haben.

Wozu es unumgänglich ist, dass wir absolut in die Tiefe unseres wahrhaftigen Seins gehen, um uns wirklich vollständig zu transformieren. Und es zwingend notwendig ist, uns durch sämtliche Schichten unserer emotionalen und seelischen Unzulänglichkeiten zu graben, bis wir im innersten Kern unseres wahrhaftigen Seins angelangt sind. Und unser authentisches Sein und die Liebe in uns tatsächlich befreien. 

Erst dann können wir wirklich aus unserem tiefsten Inneren heraus nach außen hin leuchten und strahlen. 

Und andere Menschen, die ebenso aus ihrem tiefsten Inneren heraus leuchten und strahlen (wollen), damit zu uns und in unser Leben ziehen.

Und ganz genauso geht es unserem Dual. Erst wenn sein ganz persönlicher Leidensdruck so enorm hoch ist, weil auch ihm nun die Dinge bewusst werden und er sie ernsthaft hinterfragt und sich selbst reflektiert, wird sein Handlungsbedarf so stark und intensiv werden, dass er gar nicht mehr anders kann, als die Bequemlichkeit seiner Komfortzone zu verlassen und etwas bei sich zu verändern. Erst dann kann er wirklichen Mut entwickeln und in die aktive Handlung und Verbindlichkeit uns gegenüber gehen. 

Erst wenn wir ihn vollständig losgelassen haben – es vollständig akzeptiert und angenommen haben, dass er nicht bei uns ist, kann er sein Herz vollständig für uns öffnen.

Wenn wir etwas nicht akzeptieren und annehmen können, dürfen wir annehmen und akzeptieren, dass wir genau dies eben NICHT akzeptieren und annehmen und damit eben nicht zufrieden und glücklich leben können. Denn wir können uns nicht mit aller Macht zwingen, etwas zu akzeptieren und anzunehmen, von dem wir in unserem innersten Kern nicht überzeugt sind. An das wir nicht glauben und mit dem wir uns nicht identifizieren. Was uns ganz einfach sinnlos erscheint. 

Es wäre Heuchelei par Excellence, wenn wir uns selbst ganz bewusst zu etwas zwingen würden, dass uns im innersten Kern zutiefst widerstrebt. 

Weil unser Herz und unsere Seele dies eben nicht versteht. Und auch nicht so will. Weil unser Herz und unsere Seele genau weiß, was wirklich vom Leben und Universum für uns bestimmt ist.

Wenn wir uns vollständig bewusst sind, erhält die bedingungslose Liebe oberste Priorität in unserem Sein. 

Der Bindungswunsch gegenüber unserem Dual weicht einer tiefen Gewissheit. Und eine verbindliche Beziehung und Partnerschaft wird ausschließlich auf Augenhöhe und in vollkommener innerer Freiheit und tiefem Vertrauen gelebt.

Bisheriges gegenseitiges geben und nehmen weicht absichtslosem gegenseitigem schenken aus tiefer, wahrhaftiger Liebe heraus. 

Und einer zieht sich vom anderen zurück und geht in die (selbst-) reflektierende Stille, sobald der andere noch vorhandene Projektionen und eventuell alte Muster und Konditionierungen auf ihn wirft. Was auch in einer verbindlichen Beziehung und Partnerschaft vorkommen wird. Die absolute Harmonie wird es nicht geben. Wohl aber ein gegenseitiges akzeptieren und annehmen ohne jede gedankliche Herablassung oder Bewertung.

Weil auch geheilte Dualseelen nur - wenn auch zutiefst bewusste und achtsame - Menschen sind :)

Und ein gemeinsamer Alltag will ja trotzdem bewerkstelligt und ohne jegliche faule Kompromisse gelebt werden. Was auch in vollkommener und bedingungsloser Liebe aufgrund der äußeren Umstände nicht immer einfach zu handhaben aber definitiv gemeinsam machbar ist. 

 

                                                               © Iris Fischer – sensible-seele.net


Was es mit echtem Mut bei Seelenpartnern & Dualseelen auf sich hat

Wahrer Mut bei Seelenpartnern & Dualseelen

Wahren Mut zu besitzen, ist elementar zwischen zusammengehörenden Seelenpartnern und Dualseelen. Denn nur so kann eine verbindliche Partnerschaft auf Augenhöhe miteinander entstehen. Die urgewaltige Angst vor echter Veränderung ist es allerdings, die viele davon abhält, ernsthaft zu handeln. Die Ungewissheit ist es, die an einem zerrt, wie ein Kleinkind am Rockzipfel seiner Mutter. Die Ungewissheit ist es, die die Gedanken quält. Die Ungewissheit ist es, die dafür sorgt, dass man unsicher wird und zweifelt. Die Zweifel lauern im Hinterhalt des Verstandes nur auf diese Gelegenheit und springen einen dabei so urplötzlich an, dass man ihnen nicht mehr entkommt. Die Zweifel dann bewusst wieder wegzuscheuchen und die Aufmerksamkeit darauf zu fokussieren, mutig zu sein, kostet einen die gesamte Kraft und Energie. Ist aber unabdingbar für den Weg in die bedingungslose Liebe. Und auf dem Weg in eine verbindliche Beziehung und Partnerschaft mit seinem zutiefst geliebten Seelenpartner oder Dual...

Zweifel sind dabei nichts anderes als ein Konstrukt unseres Verstandes. Pure Illusion. Und immer versuchen sie uns zu verunsichern. Was ihnen auch viel zu oft noch gelingt. Zumindest solange, bis wir uns vollständig in unserem Herzen zentriert und ganz fest in unserem authentischen Sein verankert haben. Dabei wenden die Zweifel alle möglichen Tricks des rationalen, vernünftigen, nüchtern und sachlichen Denkens an, um uns von unserem Herzen wegzubringen. Um uns davon abzubringen zu fühlen. Uns davon abzubringen, mutig zu sein. Und stattdessen in unseren alten Mustern und unserer bequemen Komfortzone auszuharren. Denn sonst hätten die Zweifel ja nichts mehr zu tun und würden sich im Raum unseres Verstandes überaus langweilen ;)

Und nur allzu oft fallen wir (wieder) auf unsere Zweifel herein. Und lassen ihnen die Oberhand. Weil sie uns wieder plagen, wenn ihnen langweilig ist. Und sie Abwechslung und etwas zu tun brauchen. Was uns immer wieder aus unserem Herzen und unserer Mitte wegbringt, solange wir noch nicht genügend in uns selbst und unserem authentischen Sein gefestigt sind.

Mutig zu sein, passiert dabei nicht einfach so. Mutig zu sein, ist eine bewusste Entscheidung.

Mut zu besitzen und sich den Dingen zu stellen, anstatt wegzulaufen und vor den eigenen Gefühlen, vor der Wahrheit und der (Eigen-) Verantwortung zu flüchten, ist eine Lebenseinstellung.

Mutige Menschen sind grundsätzlich bereit, Risiken einzugehen. Sie sind bereit, mit den Konsequenzen Ihrer ganz bewussten Entscheidung zu leben. Bedingungslos. Vollkommen egal, ob diese Konsequenzen positiver oder negativer Natur sind. Und vollkommen egal, was andere Menschen darüber denken und davon halten. Was allerdings in keiner Weise bedeutet, dass mutige Menschen keinerlei Angst in sich tragen. Im Gegenteil. Mutige Menschen tragen sogar ganz immense Ängste in sich. Die sie gewaltig blockieren. Allerdings auf ganz anderen Ebenen. Auf denen sie eben noch nicht mutig sein können.

Angst und Mut widersprechen sich hierbei nicht. Sondern halten sich gegenseitig die Waage. Sie bedingen sich sogar gegenseitig. Denn wer nicht ängstlich ist, weiß auch nicht den Unterschied, wie es sich anfühlt, wahrhaftig mutig zu sein.

Auch dies zeigt uns die Dualität. Die Gegensätzlichkeit in uns. Und gleichzeitig das „EinsSein“ mit uns selbst. Aber auch mit unserem Seelenpartner oder Dual. 

Seelenpartner und Dualseelen sind einerseits mutig, andererseits plagen gewaltige (Ur-) Ängste sie. Und gerade bei Dualseelen ist es so, dass einer von beiden wahren Mut zeigt, sich auf all dieses auf diesem Weg einzulassen. Während der andere feige vor Angst, jeglicher Verbindlichkeit aus dem Weg geht. Vermeintlich! Denn in Wahrheit gehen ja beide der Verbindlichkeit aus dem Weg. Der Kopfmensch geht der Verbindlichkeit seinem Herzmenschen gegenüber aus dem Weg, während der Herzmensch der Verbindlichkeit sich selbst gegenüber lange Zeit aus dem Weg geht. Ja, die vorherrschende Unverbindlichkeit sich selbst gegenüber lange Zeit gar nicht erkennt. Und BEIDE in Wahrheit auf einer Ebene feige sind.

Also sind grundsätzlich beide es, die ganz bewusst an sich arbeiten und wahrhaftigen Mut entwickeln und leben dürfen. Auf den „richtigen“ Ebenen. Und jeder auf seine Weise.

Nämlich den Ebenen der wahrhaftigen Liebe und der Verbindlichkeit. Was sehr bewusste Entscheidungen nach sich zieht. Wer feige in seinen Blockaden verharrt und sich hinter künstlich erschaffenen Barrieren versteckt, um immer neue Ausreden (vor sich selbst) parat zu haben, kommt dabei nicht wirklich weiter. Und wird niemals wirklich glücklich in der Liebe sein.

Bei ganz vielen Seelenpartnern und Dualseelen ist es tatsächlich so, dass sie auf den „falschen“ Ebenen mutig sind. Prioritäten nicht passend gesetzt sind. Die Angst hier noch viel zu schwer wiegt und viel zu groß ist, als dass der Mut eine echte Chance hätte, sich auf den „richtigen“ Ebenen durchzusetzen. Nämlich auf der Ebene der wahren Liebe.

Sich bewusst dafür zu entscheiden, nicht länger in seinen Ängsten zu verharren und der Angst die Macht einzuräumen, sondern echten Mut zu entwickeln und diesen auch zu leben, kommt aus der Tiefe des Herzens und dem innersten Kern der Seele. Denn die Seele ist es, die mutig sein will. Die Seele ist es, die grundsätzlich mutig ist. Die nur vom Verstand, unseren bewertenden Gedanken und (bedürftigen) Ego blockiert wird.

Waghalsig zu sein, kommt dagegen aus dem Ego. Und nicht aus dem Herzen. Denn man will sich und anderen dann etwas beweisen. Allerdings gefährdet man sich und andere dann dabei, wenn man mit Waghalsigkeit leichtsinnig ist. Und Leichtsinn hat nichts mit Mut zu tun.

Wer echten Mut besitzt, geht ein Wagnis ein. Und schadet weder sich selbst, noch schadet er anderen. Im Gegenteil. Weiß er sehr genau, was er da tut. Da er sich sehr bewusst dafür entscheidet, dieses Wagnis einzugehen. Und er ist sich dessen bewusst, dass dies auch bedeuten kann, gründlich zu scheitern. Dieses Risiko geht man dann aber ein. Und ist sich sehr wohl der Konsequenzen daraus bewusst.

Was bedeutet es aber jetzt ganz genau, mutig zu sein? Mutige Menschen tun folgende Dinge...

 

  • Sie handeln wohlüberlegt aus einer tiefen inneren Überzeugung heraus
  • Sie gehen bewusst Risiken ein (ohne dabei leichtsinnig zu werden)
  • Sie hinterfragen die Dinge, stellen sich auch unangenehmen Themen und halten sie aus
  • Sie leben bedingungslos mit den Konsequenzen ihres Handelns
  • Sie leben aus ihrem Herzen heraus und gehen den Weg ihrer Seele
  • Sie vertrauen bedingungslos ihrer Intuition
  • Sie schöpfen bewusst aus ihrem inneren Potenzial
  • Sie rebellieren gegen andere, um sich selbst absolut treu zu bleiben


Das bedeutet für Seelenpartner und Dualseelen sinnigerweise...

 

  • Sie entscheiden sich bewusst FÜR die wahrhaftige, bedingungslose Liebe
  • Sie entscheiden sich bewusst FÜR ihren Seelenpartner oder ihr Dual 
  • Sie entscheiden sich bewusst FÜR ihr authentisches und wahres Selbst

 

Und was ist mit den Seelenpartnern und Dualseelen, die sich eben NICHT trauen, mutig zu sein? Die feige sind und sich lieber im Rückzug üben?

 

  • Sie gehen Entscheidungen aus dem Weg, die sie binden
  • Sie stellen sich nicht der wirklichen Wahrheit (weder sich selbst und ihren wahren Gefühlen, noch ihrem Seelenpartner oder ihrem Dual)
  • Sie benutzen permanent Ausreden, um sich nicht festlegen zu müssen
  • Sie sind konfliktscheu und man kann mit ihnen nichts klären, weil sie lieber weglaufen und flüchten und sich vor der Wahrheit verstecken
  • Sie halten die Wahrheit und die Intensität der wahrhaftigen Liebe nicht aus
  • Sie halten es nicht aus, zutiefst und wahrhaftig geliebt zu WERDEN
  • Sie sagen zu den falschen Partnern/Partnerinnen JA und zu den richtigen NEIN
  • Sie wollen ihre Eigenanteile nicht sehen, warum etwas nicht funktioniert
  • Sie wollen aus Angst alles unter ihrer Kontrolle behalten
  • Sie wollen keine Schwäche zeigen, SIND in Wahrheit aber innerlich schwach
  • Sie besitzen einen viel zu geringen Selbstwert und leben nicht ihr volles Potenzial

 

Kann man nun feigen Menschen einen Strick daraus drehen und ihnen Vorwürfe machen, weil sie so sind, wie sie sind?

NEIN. Oder zumindest nur zum Teil. 

Denn sie können (noch) nicht anders handeln. Weil ihnen die relevanten Dinge und ihr eigenes Fehlverhalten (destruktives Verhalten in der Liebe) noch nicht bewusst sind. Und sie deshalb auch keinen Handlungsbedarf bei sich selbst sehen. Selbst wenn sie bereits emotional und seelisch leiden. Aber dieser Leidensdruck ist noch zu gering, als dass sie anders handeln könnten. Und deshalb ist es so elementar, diesen Menschen gegenüber Grenzen zu setzen. Und zwar sehr konsequent. Wenn auch liebevoll und sanft. Aber sie müssen deutlich zu spüren bekommen, dass sie in Wahrheit destruktiv (auch sich selbst gegenüber) sind.

Feigheit kann sehr grausame Auswirkungen haben. Vor allem dann, wenn der eine aus Feigheit sich nicht mehr bei seinem geliebten Menschen meldet und dieser „verlassene“ Mensch leidet seelische Höllenqualen unter der stillen Abwesenheit seines Seelenpartners oder Duals.

Wobei dies beileibe kein Einzelfall ist, sondern oft genug vorkommt, dass durch den stillen – womöglich jahrelangen – Rückzug ein bereits vorhandenes Trauma aus der Kindheit, das sowieso das gesamte Leben überschattet, dadurch als noch schlimmer empfunden wird und nicht geheilt werden kann, egal, was man versucht. Weil in solchen Fällen bei hochsensiblen und hochsensitiven Menschen ausschließlich wirkliche Heilung wäre, die wahrhaftige und tiefe Liebe von seinem Seelenpartner oder seiner Dualseele aktiv und konstant zu erhalten. Von ihm aktiv geliebt zu WERDEN. Anstatt dass die wahren Gefühle, die hinter einem solch komplexen und ganzheitlichen Trauma stehen, durch das Schweigen und den stillen Rückzug Tag für Tag immer wieder aufs Neue angetriggert werden.

Dies kann derart tiefgehend sein, dass man – OBWOHL man sich vollkommen und komplett auf sich selbst und auf sein Leben einlässt und konzentriert und all seine Energie und Kraft in die eigene Person fließen lässt, dennoch kontinuierlich unter der Abwesenheit des geliebten Menschen leidet. Und permanent bittere Seelentränen weint. Obwohl die Tränen der Seele ja grundsätzlich reinigend, befreiend und heilend wirken. Aber in einem solchen Falle eben nicht genug.

ALLES kann man sich eben doch NICHT selbst geben. Und wenn man sich selbst noch so sehr liebevoll, fürsorglich, achtsam und ganz bewusst um das emotionale, körperliche, seelische, gesundheitliche und geistige Wohlbefinden bemüht.

Und es entspricht auch NICHT der Wahrheit, dass man seine Seele wirklich komplett und vollständig heilen kann

Zumindest nicht, solange der Seelenpartner oder das Dual ständig feige auf der Flucht ist und sich den Dingen nicht stellt. Denn manches kann eben wirklich NUR GEMEINSAM geheilt werden. Wenn beide Seelenpartner und Dualseelen bewusst zueinander stehen. Und auch zusammenhalten, wenn es darauf ankommt.

Denn Fakt ist, JEDER Mensch braucht Berührung auf jeglichen Ebenen. Zärtlichkeit. Umarmungen. Beistand. Wärme. Geborgenheit. Emotionale und seelische Nähe. 

Und auch wenn es Gegenstimmen gibt, Fakt ist, viele hochsensible und hochsenitive Menschen können alleine niemals wirklich glücklich sein. Weil es einfach ein Ur-Bedürfnis des Herzens und der Seele ist, mit dem geliebten Menschen zusammen zu sein.

Selbst wenn man per se kein Problem damit hat, alleine in seinem Leben zurechtzukommen. Auf der einen oder anderen Ebene - ja. Kann man schon glücklich sein. Aber nicht ganzheitlich auf allen Ebenen zugleich. Nicht, solange der zutiefst geliebte Mensch sich im stillen Rückzug befindet. Und man sich zutiefst von ihm im Stich gelassen fühlt. Und genau dieses Gefühl, im Stich gelassen worden zu sein, haben etliche Seelenpartner und Dualseelen.

Dahinter steckt Hilflosigkeit und ein sich der Situation ausgeliefert zu fühlen. Keinerlei Kontrolle über die Situation zu besitzen. Selbst absolut nichts tun zu können. Was das ganze noch schlimmer erscheinen lässt. Vor allem dann, wenn man wie schon erwähnt, ein schwerwiegendes nicht verarbeitetes Trauma mit sich herumträgt. Das diese Gefühle immer wieder neu antriggert und verstärkt.

Nun gibt es Stimmen, die der Meinung sind, da ja die wahrhaftige Liebe die stärkste Kraft im Universum ist, müsste doch jeder Mensch der wirklich und wahrhaftig liebt, in der Lage sein, sich seinen Ängsten zu stellen. Und mutig echte Veränderungen in seinem Leben zulassen.

NEIN! So einfach ist dies leider nicht.

Da es wie ich bereits erklärt habe, eine Grundeinstellung eines jeden einzelnen Menschen ist, tatsächlich mutig zu sein oder zumindest es sein zu wollen oder eben auch nicht.

Außerdem zeigt es auch eine ganze Menge Mut, sich eben NICHT für die wahrhaftige Liebe und GEGEN den zutiefst geliebten Menschen zu entscheiden. Nur auf vollkommen anderer Ebene. Auf etwas so einzigartiges und unermesslich kostbares wie die wahre (Seelen-) Liebe bewusst zu verzichten, ist für den Menschen, der sich dagegen entscheidet, NICHT feige. Für den Zurückbleibenden und Verlassenen dagegen schon.

Es ist wie alles andere auch, eine Frage der sehr bewussten und perspektivischen Wahrnehmung.

Mut wird meist automatisch mit positiven Handlungen und positiven Entscheidungen assoziert. Und es wird vergessen, dass auch vermeintlich negative Handlungen und vermeintlich negative Entscheidungen notwendig sind, um vollkommen bei uns selbst zu sein. Das Leben besteht aus vielen winzigen, kleinen, großen und Lebens verändernden Entscheidungen, die wir für uns treffen. Auf allen Ebenen und in sämtlichen Bereichen des Lebens und der Liebe. Nur entscheiden wir uns nicht immer automatisch FÜR etwas oder FÜR jemanden, sondern es kommt dabei auch vor, dass wir uns bewusst GEGEN etwas oder GEGEN jemanden entscheiden. Letzteres müssen wir tun, damit wir bei uns selbst und in unserer Mitte bleiben. Keine faulen Kompromisse leben. Was wie von selbst bedingt, dass wir uns uns selbst zuwenden und unsere Aufmerksamkeit, Zeit und Energie dem anderen entziehen. Zumindest definieren und bewerten andere dies von außen als negativ. Während es für uns vielleicht die beste positive Handlung und Entscheidung ist, die wir für uns selbst und unser Wohlbefinden fällen können...

Der Fakt, mutig zu sein, wird von den meisten damit assoziiert, sich FÜR etwas oder FÜR jemanden zu entscheiden. Ohne zu bemerken, dass gerade diese Annahme eine gedankliche Bewertung ist.

Dabei zeugt es in Wahrheit von einem ungeheuren Mut, sich wohlüberlegt und sehr bewusst GEGEN etwas oder GEGEN jemanden zu entscheiden. Denn man ist sich der daraus resultierenden Konsequenzen dann sehr wohl bewusst. Man weiß dann sehr genau, auf was man eigentlich verzichtet. Auf das vielleicht beste, was das Leben einem geschenkt hat. Und sich gegen dieses Geschenk zu stellen und sich stattdessen ausschließlich sich selbst und seinem bequemen alten Leben zuzuwenden, erfordert vielleicht noch größeren Mut und ist wahrscheinlich noch viel schwieriger und schmerzhafter, als sich FÜR etwas oder FÜR jemanden zu entscheiden.

Kann man dies nun als feige definieren? Wohl eher nicht :)

Bewusster Verzicht ist immer schmerzhaft. Und noch sehr viel mehr, wenn es um elementare, existenziell wichtige und essentielle Dinge für uns geht. Und wir genau wissen, was wir dann eben NICHT mehr bei uns und an unserer Seite haben. Unsere Sehnsucht uns stattdessen immer weiter quält. Und sich nicht erfüllt. Woran wir aber dann selbst schuld sind. Da wir hätten haben können, was wir nicht wollten. Was wir lieber abgelehnt, verdrängt, unterdrückt, von uns geschoben und abgewiesen haben. Statt uns mit jeder Faser unseres Seins genau auf das einzulassen, nachdem wir unser gesamtes Leben so sehnsüchtig gesucht und darauf gewartet haben. Und dies uns finden durfte, zu einem Zeitpunkt, als wir am wenigsten daran glaubten, dies jemals noch zu erhalten.

Soll heißen, diejenigen Seelenpartner und Dualseelen, die alleine gelassen wurden, weil ihr Gegenüber sich von ihnen abgewandt hat und in sein altes Leben zurückgekehrt ist, weil er das als einfacher und leichter für sich empfindet, dürfen sich bewusst werden, dass es in Wahrheit weit über die eigene Schmerzgrenze hinausgeht, sich GEGEN den Menschen zu entscheiden, von dem man sehr genau weiß, dass er einen zutiefst wahrhaftig liebt. Und der sein Leben ernsthaft mit einem verbringen will. Weil er sich bewusst dazu entschieden hat. 

Es kann sein, dass es demjenigen sein Herz und seine Seele zerreißt vor tiefempfundenem Schmerz, den anderen wissentlich sich selbst und dem daraus folgenden Leid zu überlassen.

Das könnte jetzt als egoistisch ausgelegt werden, ist es aber nicht. Denn auch hierunter steckt natürlich eine ganze Menge unbewusste oder auch bewusste Angst.


  • Angst, vom Regen in die Traufe zu geraten
  • Angst, den anderen nicht bei sich halten zu können und ihn wieder zu verlieren
  • Angst, noch einmal verlassen und zutiefst enttäuscht zu werden
  • Angst, sich der wahrhaftigen Liebe zu stellen
  • Angst, nicht gut genug zu sein
  • Angst, in dieser Liebe zu versagen und dem anderen nicht gerecht zu werden
  • Angst, sich selber (wieder) zu verlieren
  • Angst, diese Liebe wieder zu verlieren
  • Angst, neues zu beginnen und einen kompletten Neuanfang zu wagen
  • ...und...und...und...

 

Außerdem muss in dem Falle das wahre Empfinden und die wahren Gefühle von sich abgespalten, unterdrückt und verdrängt werden, weil diese Menschen sonst ihr Leben nicht weiterleben können. Denn sie müssen weiterhin in ihrem Leben funktionieren. Da sie sich dafür entschieden haben. Und dies dann auch so wollen.

Was wirklich tragisch ist. Denn die wahre Liebe wirklich und wahrhaftig am eigenen Leib erleben zu dürfen, ist nun einmal das kostbarste und unermesslich wertvollste Geschenk, dass das Leben einem bietet.

Mut ist also nicht gleich Mut. Und Mut ist nicht immer positiv. Sondern kann auch äußerst negativer Natur sein, wenn man genau hinsieht. Wenn man hinter die Fassade des vermeintlich mutigen Handelns schaut. Wenn man den Schmerz und die wahre Tragweite dahinter erkennt.

Genauso wie Feigheit nicht immer Feigheit darstellt. Sondern in Wahrheit eine wohlüberlegte und bewusste (äußerst mutige) Entscheidung und Handlung dahinter steht. 

Eben weil es für viele Menschen einfach bequemer ist, in ihren alten Gewohnheiten auszuharren und in ihrem emotionalen und seelischen Unglück und Leid zu schwelgen. Im Opfer-Bewusstsein zu baden. Anstatt ihr ureigenes Glück SELBST in die Hand zu nehmen. Und alles ihnen mögliche dafür zu tun.

Die Frage stellt sich logischerweise natürlich, ob denn dann die Seelenpartner und Dualseelen, die sich aus tiefsitzender Angst aus ihren alten Mustern vermeintlich nicht lösen können, es überhaupt lernen können, mutig zu sein.

Eine überaus berechtigte Frage. Es ist wie schon erwähnt eine bewusste Entscheidung. Und wenn das primäre Ziel eben NICHT eine verbindliche Beziehung und Partnerschaft mit seinem Seelenpartner oder seiner Dualseele ist TROTZ der vorhandenen wahrhaftigen Liebe, dann kann man als „sitzengelassenenes“ Gegenüber absolut gar nichts tun. Was ja bei nicht wenigen Seelenpartnern und Dualseelen der tatsächliche Fall ist.

Man kann gar nichts dagegen tun, außer sich vollständig auf sich selbst zu fokussieren. Und sämtliche Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und die gesamte Energie sehr bewusst auf die eigene Person und das eigene Leben zu lenken. Auch wenn dies bedeutet, auf den zutiefst geliebten Menschen zu verzichten. Und ihn sich selbst zu überlassen, damit man selbst weiterkommt auf seinem ureigenen Weg. Denn die Seele und der Sog des Lebens „zwingt“ einen immer weiterzugehen. Und es gibt kein Zurück.

Natürlich könnte man sich dann auch dazu entscheiden, eben nichts an seiner Situation zu ändern und  – bevor man alleine und unglücklich sein Da SEIN fristet - lieber weiterhin eine unverbindliche Beziehung mit seinem Seelenpartner oder Dual zu führen, solange der lieber seiner eigenen Feigheit frönt. Was aber auf Dauer nichts bringt und keinen Sinn macht, denn man steckt dann in einem Negativ-Kreislauf fest, aus dem man nicht mehr herauskommt. Und bewältigt die Lernaufgaben seiner Seele nicht.

Zudem macht es überhaupt keinen Sinn, die eigene seelische Entwicklung zu blockieren. Da man zutiefst darunter leiden und die Seele sich gewaltig dagegen wehren würde.

Denn ER wird niemals etwas ändern, wenn wir uns nicht selbst zuallererst wirklich verändern! 

Unser Seelenpartner oder unser Dual übernimmt nicht die Verantwortung. Weder emotional, noch moralisch, noch sonst irgendwie. Also sind wir gezwungen, zu handeln. Und die Verantwortung (für uns) SELBST zu übernehmen.

Der Fluss des Lebens fließt immer weiter, genauso wie die Zeit immer weiter verrinnt. Ob wir unser gesamtes Potenzial nun bewusst nutzen oder lieber in unserem innersten Kern verstauben lassen. Darauf nimmt das Leben keinerlei Rücksicht. Im schlimmsten Fall werden wir älter und älter und irgendwann alt, ohne dass wir in die richtige Richtung bewusst gehandelt haben. Und so die elementarste und wichtigste und wertvollste Chance unseres Lebens ungenutzt verstrichen ist. Und wir das kostbarste Geschenk, dass das Leben uns geboten hat, nicht angenommen, sondern aus tiefsitzender Angst verschmäht und von uns gestoßen haben.

Wenn man jetzt bewerten würde, würde man es als wahrhaftig feige empfinden, wenn sich der andere nicht aus seinen Ängsten herauslösen kann.

Tatsächlich ist Feigheit aber KEINE gedankliche Bewertung, sondern faktisch gesehen ist Feigheit das Gegenteil von Mut.

Wer feige ist, kann nicht mutig sein. Und wer mutig ist, ist niemals feige. Zumindest nicht auf diesen Ebenen. Auf anderen Ebenen wiederum möglicherweise dann aber sehr wohl doch.

Mutig kann man nur sein, wenn man sich aus seiner bequemen Komfortzone herauswagt. Und sich nicht länger versteckt. Sich bewusst aus seinen gewohnten Gefilden in eine neue Umgebung begibt. Echte Veränderungen bewusst zulässt. Und sich auf diese Veränderungen bewusst einlässt.

Neue Wege können nur dann entstehen, wenn man sie wirklich geht. Schritt für Schritt. Was schon Franz Kafka gesagt hat. Und ich dem aus meiner eigenen Erfahrung aus meinem Herzen und mit meiner Seele zustimmen kann.

Kann man echten Mut also lernen? Hierzu ein ganz klares JA :)

Denn echte Seelenpartner und Dualseelen sind ja dazu „auserkoren“, sich aus ihren alten negativen, unpassenden, destruktiven und hemmenden Mustern herauszulösen. Und endlich auf die Stimme Ihres Herzens und ihrer Seele zu hören.

Natürlich dürfen diejenigen Seelenpartner und Dualseelen, die auf dieser Ebene besonders tiefe Ängste in sich tragen, bewusst lernen, ihr Herz der wahrhaftigen Liebe und den damit verbundenen neuen Möglichkeiten immer weiter zu öffnen. Und sich aus ihren bisherigen Ängsten Schicht für Schicht immer weiter herauszuschälen. Und zwar solange, bis die Feigheit und das damit verbundene Fluchtverhalten immer mehr schwindet und der Mut immer stärker und kraftvoller spürbar wird. Und an die Oberfläche des vollen Bewusstseins tritt.

Je mehr wir unser Herz der wahrhaftigen Liebe und für ein gemeinsames Leben mit unserem Seelenpartner oder unserem Dual öffnen, desto mehr verschieben sich wie von selbst auch unsere Prioritäten. Und eine verbindliche Beziehung und Partnerschaft auf Augenhöhe kann auch zum primären Ziel unseres Seelenpartners oder Duals werden.

Nur wenn er sich vollständig auf SEIN offenes Herz einlässt, kann er den wahren Mut entwickeln, sich der wahrhaftigen Liebe und einem gemeinsamen Leben mit uns wirklich zu stellen...

BEIDE Seelenpartner und Dualseelen dürfen lernen, auf elementarer Ebene wahrhaftig mutig zu sein.


                                                             © Iris Fischer – sensible-seele.net


Die Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe

Die Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe

Gerade vor der Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe haben die meisten Menschen unbewusst Angst. Da diese Lebendigkeit nicht unserem anerlernten Verhaltensmuster und unseren Konditionierungen entspricht. Denn wir haben gelernt, die Lebendigkeit des Fühlens zu unterdrücken, zu verdrängen und zu kontrollieren. Sie zu beherrschen und in einen goldenen Käfig zu sperren. Wobei der goldene Käfig den Todesstoß für jede Lebendigkeit und der Liebe an sich bedeutet. Denn man kann wahrhaftige Liebe nicht einfangen, festhalten, unterdrücken und kontrollieren. Und man kann sie auch nicht ausschalten. Weshalb wir mit unserem Seelenpartner und unserer Dualseele lernen dürfen, die Lebendigkeit der wahren Liebe wieder bewusst wahrzunehmen und intensiv zu spüren...

Wahre Liebe ist genauso wie Licht, Wasser und Luft das natürliche Elexier unseres Lebens. Dabei hat jedes einzelne Elexier dieselbe Bedeutung. Wir brauchen es, um uns wirklich lebendig zu fühlen. Um wirklich lebendig zu SEIN. Das Elexier der wahrhaftigen Liebe besteht aus unbändiger Kraft und Energie und ist somit überbordende Lebendigkeit pur.

Die unbändige Kraft, Energie und Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe muss allerdings frei sein, um sich in ihrer ganzen Schönheit und schöpferischen Kraft vollends entfalten und ausbreiten zu können.

Sobald wir wahrhaftige Liebe in einen Käfig sperren, der aus aus einem engmaschigen Gitter aus Angst, Unterdrückung, Kontrolle, Erwartungen, Ansprüchen und Bedingungen besteht, blockieren wir die Liebe und schlimmstenfalls stirbt sie uns ab. Weshalb es absolut notwendig ist, die wahrhaftige, tiefe und einzigartige Liebe zu unserem Seelenpartner und unserer Dualseele vollkommen frei fließen zu lassen. Die Lebendigkeit dieser Liebe voller Vertrauen einfach geschehen zu lassen. Die Lebendigkeit zuzulassen, anzunehmen und auszuhalten. Und nicht mehr davor zu flüchten, um sie zu vermeiden.

Denn nur dann leben wir WIRKLICH bedingungslos die wahrhaftige Liebe. Alles andere wäre gewaltige (Selbst-) Täuschung und bunt schillernde Illusionen unseres Egos.

Was wir ja über sehr lange Strecken unseres Lebens genauso gelebt haben.

Wenn wir an diesem Punkt unserer Weiterentwicklung angelangt sind, dass uns bewusst wird, dass wir die Lebendigkeit der wahren, bedingungslosen Liebe nicht wirklich gelebt haben - selbst wenn wir es vielleicht versucht oder ansatzweise umgesetzt haben - sondern dass wir uns in unserem Selbstschutzmechanismus die ganze Zeit in einem funktionalen Überlebensmodus befunden haben, ruhen wir bereits lange in unserer Mitte. Und all unsere vielen und dicken Selbstschutzmauern um unser Herz sind längst zu unzähligen Staubkörnern zerbröselt.

Durch sämtliche unserer Konditionierungen haben wir meist vergessen, wie Lebendigkeit sich tatsächlich anfühlt. Wie das „richtige“ Leben funktioniert. Wir haben vergessen, dass es  Lebendigkeit in der wahren Liebe überhaupt gibt.

Stattdessen sind wir oft unflexibel, steril und starr geworden in unseren Handlungen. Wir sind unflexibel, steril und starr geworden in unserem Denken und wir sind unflexibel, steril und starr geworden in unseren Gefühlen. Und haben über viele Jahre lang permanent nur funktioniert. Sind einem Schein-Perfektionismus zum Opfer gefallen. Die Lebendigkeit in der Liebe hatte so gar keine Chance, sich im Raum unseres Herzens konstant einzunisten und sich tief in unserem wahren authentischen Sein zu verankern.

Als Ersatz für die gelebte Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe haben wir unser Ego immer mehr aufgebläht, künstlich genährt und immer weiter gefüttert. Und zwar solange, bis unser Ego aus all seinen bedürftigen Nähten geplatzt ist. Und deshalb früher oder später nicht mehr funktioniert. Alles in unserem Leben hat sich darum gedreht, immer noch mehr haben zu wollen. Niemals tatsächlich zufrieden zu sein. Und im wahrsten Sinne des Wortes inneren Frieden zu finden.

Die wahre Liebe hat unser Verstand als Gefahr eingestuft. Auch bei uns Herzensmenschen. Nicht nur wie irrtümlich angenommen, nur bei den Kopfmenschen. Denn auch wir Herzensmenschen haben ja eine immense Angst genau davor entwickelt, von einem anderen Menschen wahrhaftig gesehen, angenommen und wirklich geliebt zu WERDEN.

Das was wir als Liebe für uns definiert haben, war in Wahrheit keine wirkliche Liebe. Es war stattdessen ein Trip unseres Egos, den wir gelebt haben. Der uns nicht wirklich glücklich gemacht hat. Selbst wenn wir die einen oder anderen Glücksmomente erlebt haben. Die allerdings immer nur nach dem Gießkannenprinzip erfolgt sind, nach dem Motto, dass schon irgendetwas oder irgendjemand dabei sein wird, dass oder der uns so richtig glücklich macht. Aber die wahrhaftige Liebe konnte dennoch nicht fließen. Weil wir genau das nicht zulassen konnten. Genauso wie wir die Lebendigkeit in der Liebe nicht zulassen konnten.

Jetzt mag vielleicht manch einer denken, dass Diskussionen, Kampf und Streit in einer Beziehung doch Zeichen von Lebendigkeit sind. Schon. Aber diese Lebendigkeit ist nicht konstruktiv. Sie ist nicht erfüllend. Sie ist nicht bereichernd. Sie ist nicht förderlich für eine verbindliche Beziehung und Partnerschaft, die tatsächlich auf Augenhöhe gelebt werden will. Stattdessen ist sie destruktiv, belastend und schadend. Was nichts mit der echten Lebendigkeit wahrhaftiger Liebe zu tun hat. Zudem würden ansonsten nicht so viele Menschen die echte Lebendigkeit in der Liebe vermeiden. Weil sie sonst Farbe bekennen und ihre wahren Gefühle zeigen und zugeben müssten.

Wahrhaftige Liebe und deren Lebendigkeit macht so vielen Menschen gravierende Angst, dass sie sie lieber vermeiden, aber insgeheim sehnsuchtsvoll genau danach schmachten.

Die Angst wahrhaftig geliebt zu WERDEN, zeigt sich unter anderem darin, dass man – selbst wenn man ein verbindliches Paar ist – auf getrennte Wohnungen beharrt. Und so wirkliche emotionale und seelische Nähe vermeidet. Diese Angst zeigt sich darin, dass man permanent On-Off Beziehungen, Wochenendbeziehungen oder Fernbeziehungen führt und sich nicht wirklich auf die räumliche Nähe zum anderen einlässt. Die ja zwangsläufig entsteht, wenn man sich eine gemeinsame Wohnung teilt. Oder man lässt sich nur auf Affären mit gebundenen Menschen ein. 

Genauso wird die Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe ständig gedeckelt. Und darf sich nicht zeigen.

Sowohl die Liebe an sich, als auch die Lebendigkeit dieser Liebe muss so zwangsläufig in ihrem goldenen Käfig verkümmern. Da sie von beiden Seiten vernachlässigt, nicht beachtet, sehr oft mit Füßen getreten und nicht bewusst genährt und gepflegt wird. Obwohl man nach außen gesehen all das hat, was man für sich braucht, herrscht doch eine emotionale Sand-, Stein-, oder Eiswüste in einem. Wobei eine Wüste ja dennoch eine gewisse - wenn auch versteckte - Lebendigkeit in sich trägt. Und es berührt einen weder im Herzen, noch in der Tiefe der Seele. Was man mit Flucht in sein immer größer werdendes Ego und der ‚immer noch mehr haben wollen und immer noch besser sein’ Mentalität versucht, zu kompensieren. Was aber nicht dauerhaft gelingt. Denn man wird dabei immer unglücklicher und fühlt sich so gar nicht lebendig. Man lebt schon lange nicht mehr, sondern man überlebt im wahrsten Sinne des Wortes nur noch. 

Entscheidungen aus dem Herzen heraus zu treffen, fällt gerade den Kopfmenschen ganz immens schwer. Da sie besonders tief im Überlebensmodus feststecken. Und die Lebendigkeit des Fühlens und die Lebendigkeit der Liebe nicht kennen. Weil sie sie gar nicht gelernt haben. Wobei der wahre Grund immer in der  Vergangenheit liegt. Die oft so negativ prägend war, das sie die wahren Gefühle von sich abgespalten, unterdrückt und verdrängt haben. Und sie als absolute Gefahr abgespeichert haben. So hat sich der Überlebensmodus in ihnen festgesetzt und vollständig in einem Sicherheits-Denken etabliert.

Die von der Natur gegebene Lebendigkeit ist so einer inneren künstlich errichteten Starre gewichen. Die aus Angst, Flucht und Vermeidungstaktiken besteht.

Sie vermeiden die Liebe und deren Lebendigkeit, weil sie zu große Angst haben, ihren geliebten Menschen nicht halten zu können, wenn sie sich zu sehr auf ihn einlassen. Wenn sie ihn zu nah an sich heranlassen. Lieber flüchten sie sich in ihren Verstand und seine vermeintliche Sicherheit. 

In Wahrheit leiden sie genau wie die Herzensmenschen. Nur auf vollkommen andere Weise. Sie wollen genauso mit ihrem geliebten Menschen zusammensein. Nur ihr Verstand wettert immer wieder dagegen.

Die zugehörigen Herzensmenschen begreifen natürlich nicht, warum ihr geliebter Kopfmensch sie, diese Liebe und die Verbindlichkeit meidet.

Die wahre Liebe mit unserem Seelenpartner und unserer Dualseele tatsächlich gemeinsam zu leben, bedeutet sowohl für den Kopfmenschen, als auch für uns Herzensmenschen eine ganz bewusste Entscheidung. Nämlich die sehr bewusste Entscheidung FÜR die wahrhaftige Liebe und FÜR echte Verbindlichkeit mit dem geliebten Menschen. Aber auch die Entscheidung FÜR die kompromisslos vorhandene Lebendigkeit, die mit dem gemeinsamen Leben der wahrhaftigen Liebe automatisch verbunden ist.

Wahre Liebe ist die stärkste (positive) Kraft im Universum. Weshalb sie uns auch eine riesengroße Angst einjagt, wenn wir unserem Seelenpartner oder unserer Dualseele zum ersten Mal begegnen. Und das erste Mal in unserem Leben intensiv erfahren dürfen, was es tatsächlich bedeutet, wahrhaftig und tief zu lieben. Wirklich echt zu lieben. Bedingungslos zu lieben. Die Lebendigkeit, die lange Zeit tief in unserem Inneren vergraben war, wieder zum Vorschein und an die Oberfläche unseres Bewusstseins kommt. Und wir wieder spüren, wie es ist, wahrhaftig zu FÜHLEN.

Und nicht tiefe Gefühle, die wir in unserem Herzen spüren, mit Pseudo-Liebe, die aus unserem Ego kommt, verwechseln. Denn es sind die Seelen, die sich zutiefst lieben und sich gegenseitig ehrlich begehren. Nicht das Ego. Nicht die Vernunft. Und auch nicht der Sicherheit suchende Verstand.

Wahre Lebendigkeit bedeutet Unvorhersehbarkeit. Unbeherrschbarkeit. Unkontrollierbarkeit.

Lebendigkeit lässt sich nicht einordnen. Denn sie folgt ihrer eigenen Ordnung. Sie enthält ihre ureigenen Regeln.

Lebendigkeit ist niemals nur Hülle. Sondern enthält eine überbordende Fülle.

Lebendigkeit (ver-) heißt Temperament. Begeisterungsfähigkeit. Enthusiasmus. Tatendrang. Handeln. Leidenschaft. Unterschiedlichkeit. Andersartigkeit. Gegensätzlichkeit. Vielfalt. Buntheit. Ganzheit. Beständigkeit. Aber auch ganz natürliche Schwankungen. Sowohl durch Stärke als auch als Schwäche.

Lebendigkeit pulsiert. Sie ist Bewegung. Ist Strömung. Ist Tanz.

Bedeutet Risiko. Bedeutet Mut. Bedeutet, sein Herz vollständig zu öffnen. Ohne ein Hintertürchen offen zu lassen um daraus im Notfall wieder flüchten zu können. Nein, es bedeutet, sich mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen festzulegen. Und vollständig einzulassen. Sich emotional und seelisch komplett verletzlich zu zeigen.

Ein wahrhaft bedingungslos liebender Mensch wird das offen liegende liebende Herz des anderen immer mit sehr großer Achtsamkeit und absolutem Respekt behandeln. Und er wird diesem liebenden und so lebendigen Herzen niemals bewusst irgendwelchen Schaden zufügen. Oder es schlimmstenfalls gar missachten. 

Wird er im Gegenteil, dieses liebende und so lebendige Herz (be)hüten und (be)schützen, wie seinen wertvollsten Schatz.

Lebendigkeit ist nicht vorhersehbar. Denn sie zeigt sich immer dann, wenn wir nicht damit rechnen. Weshalb sich das Leben und die bedingungslose Liebe auch nicht planen lässt. Wahre Liebe geschieht einfach. Lebendigkeit IST einfach. Und überfällt uns wie ein urplötzlich auftretender und tosender Orkan, der uns mit all seiner Kraft fast umbläst.

Dabei verhalten sich wahre Dualseelen immer vollkommen anders, als man in Tausenderlei Gedanken vom anderen denkt. Denn völlig egal, was wir auch denken, unser Dual tut mit absoluter Sicherheit das Gegenteil von unseren jeweiligen Gedanken. Genauso wie wir grundsätzlich immer das genaue Gegenteil von dem tun, was unser Dual von uns denkt. Was einfach am energetischen Prinzip der Gegensätzlichkeit zwischen beiden liegt.

Dualseelen verhalten sich grundsätzlich immer konträr zueinander. Und ergänzen sich genau deshalb perfekt. Sie gleichen sich per se immer gegenseitig aus.

Nicht wenige sind dabei ernsthaft der Meinung, dass ihr Seelenpartner oder Dual so überhaupt nicht zu ihnen passt. Was NICHT sein KANN. Denn dann sind es keine wahren Dualseelen. Und mit bedingungsloser, lebendiger Liebe hat diese Einstellung auch nichts zu tun.

Die Lebendigkeit von wahrhaft gelebter Liebe gleicht dem wechselnden, perfekt aufeinander abgestimmten Zyklus von Mutter Natur. Sie gleicht Wind und Wasser, die abwechselnd Stille und Ruhe verheißen, wobei es unter der trügerisch glatten Oberfläche trotzdem gewaltig brodelt und dann wieder aufleben und sich in wahren Stürmen des Lebens ergießen.

Es bedeutet das ständige Wechselbad von Gefühlen. Gelebte Emotion pur. 

Bedeutet mal Stillstand, mal laue Lüftchen und mal Orkan. Das heißt lebendig sein. Das heißt, authentisch und echt sein. Das heißt, einfach natürlich sein.

Lebendigkeit heißt Fruchtbarkeit, Vitalität und Natürlichkeit. Entwicklung, Veränderung, Chaos. Wandlung, Flexibilität, vollkommene Toleranz und Akzeptanz. Und absolute Bedingungslosigkeit. Bedeutet Neugier, Kreativität und Phantasie.

Und gleichzeitig bedeutet es permanente Konstanz. Variablen existieren in der wahrhaftigen Liebe nicht. Denn wahre Liebe ist immer vorhanden. Und es gibt keinen Ersatz für sie.

In der Lebendigkeit des wahrhaftigen Lebens allerdings gibt es keine Konstante. Hier gibt es vielfältige und vollkommen unterschiedliche Variablen. Und keinerlei Starrheit.

Die elementare Konstante zwischen Seelenpartnern und Dualseelen ist einzig die Logik des Herzens. Und die tiefe Verbundenheit beider Seelen. Alles andere spielt überhaupt keine Rolle. Auch Zeit nicht. Auch der Bindungswunsch nicht. Denn wahre Liebe bahnt sich grundsätzlich ihren ganz eigenen Weg. Egal, wie kompliziert und schwierig unser Weg der Entwicklung erscheint und wie scheinbar unmöglich die Situation zwischen beiden Seelenpartnern oder Dualseelen auch sein mag. Wie sehr dicke Schichten aus Angst diese Liebe auch zugedeckt halten und das Ego und der Verstand gegen das Herz intrigieren.

Wenn wir uns wenig lebendig fühlen, fühlen wir keinerlei Vitalität. Keine Lebensfreude und keinerlei Lebenslust. Wir sind deshalb nicht lebensmüde, sind aber nicht bindungsfähig und ebenfalls lebensuntüchtig. Eben nicht mehr emotional und seelisch lebendig. 

Denn wir pflegen unseren Überlebensmodus, anstatt die Lebendigkeit zu kultivieren.

Was sich äußert in ständiger Müdigkeit, Unlust bis hin zur permanenten Erschöpfung. Wir lenken uns mit allen Mitteln von der Wahrheit ab und flüchten vor unseren wahren Gefühlen.

Was IMMER ein mehr als deutliches Zeichen unserer Seele ist, endlich die wahre Lebendigkeit in uns zu befreien.

Um die Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe und unseres wahren, authentischen Seins wieder zu befreien, ist es allerdings unabdingbar, Risiken einzugehen. Und wahrhaft mutig zu sein.

In diesem Zusammenhang bekommt das Wort „wahrhaftig“ eine elementare Bedeutung. Denn im Zuge unserer ganzheitlichen Transformation und seelischen Weiterentwicklung werden wir auf allen Ebenen unseres Seins wieder wahrhaftig lebendig.

Alles in uns wird endlich (wieder) wahrhaftig. ECHT eben :)

Wir fühlen und leben ALLE unsere wahren Gefühle, auch wenn wir gelassen in unserer ureigenen und natürlichen Mitte ruhen. Denn sämtliche unserer wahren Gefühle zu zeigen, bedeutet wirklich zu LEBEN. 

Bedeutet lebendiges und pures SEIN.

Wahre, bedingungslose Liebe kann nur lebendig sein, wenn wir sie vollkommen FREI SEIN und ohne jegliche Blockade fließen lassen.

Bedingungslose, wahrhaftige Liebe hat absolut nichts mit verbindlicher Beziehung und Partnerschaft zu tun. Sie kann lebendig sein, auch wenn wir alleine sind. Wenn unser Seelenpartner oder unser Dual nicht bei uns ist. Wenn eben noch keine verbindliche geheilte Partnerschaft zusammen gelebt werden kann.

Wenn wir uns wahrhaft lebendig fühlen, blühen wir zusehends auf. Und unsere ganze Ausstrahlung ändert sich. Was auch anderen Menschen auffällt, die dann entsprechend darauf reagieren. Gerade dann, wenn wir überhaupt gar nichts dafür tun, um gemocht oder geliebt zu werden. Sondern indem wir einfach gelassen in unserer ureigenen Mitte ruhen. Und einfach nur SIND...

Indem wir annehmen und empfangen, was uns geschenkt wird.

Lebendigkeit entsteht dann, wenn wir uns mit etwas oder jemandem wirklich verbunden fühlen. Wenn unser Herz und unsere Seele davon (zutiefst) berührt wird. Wenn wir in emotionalem und seelischen Kontakt mit etwas oder jemandem stehen. Wenn wir vollständig im inneren Modus des absichtslosen Schenkens und Empfangens angekommen sind.

Die überberstende Fülle, die wir vom Leben und in der wahren Liebe erhalten, schenkt uns wahre innere Freiheit. Schenkt uns Beständigkeit. Und echte Lebendigkeit.

Gelebte Lebendigkeit schenkt uns unser wahres Lebens- und Liebesglück :)


                                                                 © Iris Fischer – sensible-seele.net


Wie unser Ego uns dazu verführt, von unserem Herzen fernzubleiben...

...oder...warum wir unser Ego nicht auflösen können... Teil 1

Warum das Ego uns von der wahren Liebe fernhält

Während unserer seelischen Entwicklung und spirituellen Transformation werden wir immer wieder damit konfrontiert, dass wir angeblich unser Ego auflösen müssen, damit wir den Weg zu uns selbst vollständig bewältigen und unsere Dualseele verbindlich seinen Weg zu uns findet. Fakt ist allerdings, ganz ohne Ego können wir Menschen nicht leben. Wir brauchen es genauso wie unsere Seele, unseren Geist, unseren Verstand und unser Herz. Wir brauchen sämtliche Ebenen unseres Seins, uns in uns selbst ‚ganz’ und vollkommen zu fühlen. Deshalb können wir unser Ego nicht auflösen. Es macht überhaupt keinen Sinn. Dieser Artikel zeigt auf, wie das mit unserem Ego und unserem Dualseelenweg tatsächlich ist. Was mit unserem Ego während unserer Entwicklung wirklich passiert und wie wir eben nicht mehr in die tiefe und manchmal äußerst subtil ausgelegte Falle all der Verlockungen, Verführungen und Versuchungen unseres Ego geraten, um unserem Herzen und der wahrhaftigen Liebe tatsächlich bedingungslos folgen zu können...

Doch was hat es nun mit unserem Ego in Wahrheit tatsächlich auf sich?

Unser Ego und unser Herz sind knallharte Konkurrenten. Solange wir in unserem Ego gefangen sind, führen die beiden permanent einen fast aussichtslosen Kampf gegeneinander. Denn je größer und stärker das Ego in uns ausgebildet ist, desto geringere Chancen hat unser Herz, sich durchzusetzen und tatsächlich die Oberhand zu gewinnen. So dass die wahre Liebe in uns ständig das Nachsehen hat. Und nicht die Beachtung finden kann, die unser Herz die ganze Zeit will. 

Unser Ego bildet sich aus sämtlichen Erlebnissen, Erfahrungen und Prägungen unseres Lebens. Unser Ego ist unser Ich-Bewusst-Sein. Es trennt uns gedanklich von allen und allem anderen und hält uns vom tiefen Gefühl des „EinsSeins“ mit uns selber fern. 

Aus unserem Ego kommt der Zustand des Denkens und Fühlens von „Ich bin...“...

Aus unserem Ego entsteht die Illusion des getrennt-Seins. Auch wenn wir von gar nichts getrennt sind. Es ist unser Ego, dass uns dies vorgaukelt. Es lässt uns ganz schön in dieser Illusionsfalle zappeln. Und zwar genau solange, bis wir es schaffen, bewusst auf die - an der Stelle - noch leise Stimme unseres Herzens zu hören...

Unser Ego braucht ständig Bestätigung. Weil es sich niemals gut genug fühlt. Und nichts was wir tun, ist ihm jemals genug. 

Wenn wir uns in unserem Stolz verletzt und aus unserem Ego heraus missverstanden fühlen, sind wir gekränkt und ziehen uns beleidigt zurück. Selbst wenn es objektiv gesehen, keinen Grund dafür gibt. 

Unser Ego lockt und verführt uns mit immer neuen und vermeintlich noch wertvolleren und noch besseren Versprechungen. Es tut alles dafür, um uns bei Laune und bei sich und von unserem Herzen fern zu halten.

Ständig toppt sich das Ego selbst. Und lässt blühende Phantasiebilder, schillernde Illusionen und farbenprächtige Traumbilder in unseren Gedanken und vor unserem inneren Auge entstehen. Der Spruch "Träume sind Schäume" erhält so eine vollkommen neue Bedeutung. Weil diese Gedanken und inneren Bilder nichts mit unserem Herzen und unserer Seele zu tun haben. Sondern rein Egobasiert sind.  

Wir baden gewaltig in Selbsttäuschung, Ablenkung und Ausreden. Nur um nicht auf die Stimme unseres Herzens und unserer Seele zu hören. 

 

  • Unser Ego ist das falsch verstandene und falsch definierte „Ich (bin...)“ unseres wahren Selbst
  • Unser Ego will nichts anderes, als Befriedigung in seinem Mangel-Bewusstsein finden
  • Unser Ego ist hoch destruktiv und zerstört die Natürlichkeit unseres wahrhaftigen Seins

 

Aus unserem Ego kommen destruktive Gefühle wie Hass, Eifersucht, Neid oder Wut. All das kennt unser Herz und die wahre Liebe nicht. Status-Denken, Besitz-Denken oder Rang-Denken („Ich bin besser als andere...“) kommen immer aus einem hungrigen, unerfüllten und gelangweilten Ego heraus. Wenn wir uns über andere erheben, Arroganz oder Egoismus zeigen, kommt das immer aus unserem unbefriedigten Ego.

Besser sein zu wollen, mehr haben zu wollen, genauso sein zu wollen, kommt immer aus dem Ego. Denn es steckt immer ein Mangel-Bewusstsein und ein bewertendes Denken dahinter.

Solange wir aus unserem Ego heraus handeln und leben, identifizieren und vergleichen wir uns mit Dingen, die wir nicht sind. 

Wir identifizieren und vergleichen uns mit Menschen, die nicht zu uns passen. Und die in Wahrheit nicht zu uns gehören. Da sie uns ständig verändern wollen. Und in ihrer eigenen, künstlich erschaffenen Welt leben.

Während wir aus unserem Ego heraus handeln und leben, bewerten wir alles und jeden. Was eine absolut subjektive Wahrnehmung von uns ist und meist nicht den wahren, logischen und objektiv „beweisbaren“ Tatsachen und Fakten entspricht.

Wenn wir aus unserem Ego heraus leben, erschaffen wir uns eine künstliche Realität. In der immer weniger wirklich echt ist. Nichts mehr natürlich und nichts mehr authentisch ist. Wir erschaffen uns eine künstliche Welt, in der jegliche Lebendigkeit dann ganz von selbst verloren geht. Wir entfernen uns immer mehr von der Natur. Und von unserem wahren, natürlichen Sein.

Solange wir uns in unserem bedürftigen Ego befinden, sind wir sehr materialistisch eingestellt. Alles muss weiter, besser, schöner, größer, erfolgreicher, perfekter und wertvoller sein. Wir kaufen uns Dinge, die wir nicht brauchen und die wir uns in Wahrheit nicht leisten können, die uns - wenn wir ganz ehrlich zu uns selber sind - vielleicht auch gar nicht gefallen, nur um Menschen zu beeindrucken, die wir in Wahrheit nicht mögen. Und die wir nicht bei uns haben wollen. 

So etwas irrsinniges und absolut unlogisches schafft nur unser (bedürftiges) Ego ;))

Sobald unser Ego die Macht an sich gerissen hat, sind wir ihm hilflos ausgeliefert. Denn unser Ego macht mit uns, was es will. 

Zumindest solange, bis wir uns wirklich bewusst werden, wie sehr unser Ego uns lenkt und unser gesamtes TUN und HANDELN bestimmt.

Wir fangen an zu manipulieren und zu kalkulieren, wir „rechnen mit anderen ab“ und denken in Schubladen und Kategorien. Außerdem spielen wir permanent Machtspielchen. Einzig, weil uns dies Halt und Sicherheit bietet. Vermeintlich. Nicht wirklich! Da uns noch nicht bewusst ist, dass wir wahren Halt und wirkliche Sicherheit nur in unserem Herzen finden.

Unser Ego macht uns zu Menschen, die wir nicht sind. Und die wir in Wahrheit auch niemals sein wollen.

Denn nun sind wir gezwungen, Rollen zu erfüllen, die andere uns vorgeben und aufgrund ihrer Erwartungen uns gegenüber überstülpen. Und die in keiner Weise unserem wahren Sein entsprechen. Wir sind fortan gezwungen, Fassaden zu bilden und nach außen hin ständig Masken aufzusetzen, hinter denen wir unser wahres Sein dann verstecken.

Ego-Bewusstsein zieht Ego-Bewusstsein an. Genauso wie Mangel-Denken nur Mangel-Denken anziehen kann. Und so schlingern wir immer mehr in den Kampf und den ständigen Mangel und geraten immer tiefer in emotionale Abhängigkeiten und in den destruktiven Sumpf unseres Ego-BewusstSEINS.

Weshalb unser Ego unseren Verstand mit permanenten Verlockungen und Versuchungen dazu verführt, ihm seinen chronischen Hunger zu stillen.

Unser Ego verführt unseren Verstand permanent zu Handlungen, die nicht unserem Herzen und unserer Seele entsprechen. Stattdessen entwickelt unser Ego ein Eigenleben und einen fast unstillbaren Hunger nach MEHR und noch MEHR und immer MEHR...

Und dazu ist ihm keine Strategie zu schade. 

Oft genug hält unser Ego uns davon ab, unserem Herzen zu folgen und den Weg unserer Seele zu gehen. Unser Ego ist es, dass permanent schreit und von uns Futter und oberflächliche Bedürfnisbefriedigung haben will. Was absolut nichts mit Tiefe und nichts mit echten Gefühlen und wirklicher emotionaler und seelischer Nähe zu tun hat. Weil unser Ego sich lange Zeit unseres Lebens ständig im Mangel befindet. Allerdings können wir unser Ego soviel füttern wie wir auch mögen, wir können versuchen, den Mangel in uns zu befriedigen und unser Ego zufriedenzustellen, es wird dennoch niemals wahrhaftig satt.

Denn es bekommt niemals genug und will immer noch mehr...

Das Ego ist in Wahrheit ein richtiges Biest. Und kann sehr oft ziemlich gemein zu uns sein. Denn reichen wir ihm einmal die Hand, klammert es sich so sehr daran fest, dass wir es nicht mehr abschütteln können. Vollkommen egal, was wir auch tun, es ist uns dann immer im Weg. Und hängt permanent an unserem Sein. Und verleitet uns, Dinge zu tun, die wir nicht sind und die wir nicht mögen und die wir nicht wollen und die nicht unseren inneren Werten, unserer Seele und unserem Herzen entsprechen.

Manchmal ist unser Ego ganz klein und schwach und für uns kaum zu spüren und dann bläst es sich wieder so riesengroß auf, dass wir es niemals genug füttern, befriedigen und sättigen können. Je nachdem, ob wir aus unserem Herzen heraus eine Entscheidung treffen oder ob wir wieder einmal in der Illusionsfalle unserer bewertenden Gedanken sitzen. Und uns von unserem Ego in sämtlichen unserer Handlungen und Entscheidungen diktieren, manipulieren, bedrängen und beeinflussen lassen.

Unser Ego sabotiert permanent unser Herz, unsere Emotionen und unsere Gefühle. Es wettert ständig dagegen. Und redet uns ein, dass wir immer noch mehr haben müssten. Weil es immer zu wenig und niemals genug ist. Dass wir noch mehr tun müssen. Noch tiefer abhängig von unserem Ego sein sollen. Noch mehr Erfolge vorweisen sollen.

Was wir in Wahrheit deshalb tatsächlich tun dürfen, um den Verlockungen und Verführungen unseres Egos zu widerstehen und ihnen nicht mehr aufzusitzen ist, unser Ego bewusst AUFZUGEBEN.

Nicht, es aufzulösen! Was gar nicht möglich ist.

Und was ein urgewaltiger Unterschied ist. Denn zwischen den beiden Gedankengängen „unser Ego AUFZULÖSEN“ oder „unser Ego bewusst AUFZUGEBEN“ liegen gesamte Welten.

Worüber man bewusst nachdenken muss und dies sehr bewusst auf sich wirken lassen darf...

Und diesen Unterschied müssen wir wirklich in unserem Herzen fühlen! Es reicht nicht aus und nützt uns rein gar nichts, ausschließlich mit unserem Verstand und unserer Logik zu wissen und zu verstehen. Nein, wir müssen die Wahrheit tief im Raum unseres Herzens WIRKLICH verstehen. Wir müssen die Wahrheit bewusst FÜHLEN.

Was eine vollkommen andere Wahrnehmung für unser gesamtes (Bewusst-) Sein bedeutet. Und was uns vollkommen neue Erkenntnisse für unseren weiteren Weg bringt. Weil wir mit diesem Wissen ganz anders – nämlich fortan sehr bewusst und überlegt - handeln.

Was im Klartext bedeutet, dass wir uns ganz bewusst entscheiden DÜRFEN, ob wir ein Leben aus unserem Ego heraus führen wollen oder ob wir ein bewusstes Leben aus unserem Herzen heraus bevorzugen. Und bewusst den Weg unserer Seele wählen...

Oder ob wir lieber in der bequemen Hängematte unseres Verstandes liegen bleiben und uns weiterhin in der schillernden Illusionsfalle unseres Denkens verhaken. Und uns das Leben so einfach wie möglich gestalten. Dann aber immer wieder absolut faule Kompromisse dafür eingehen und uns vor uns selbst und vor anderen wie eine Spirale verbiegen müssen.

Oder ob wir lieber unserer immer lauter werdenden Stimme unseres Herzens und unserer Seele folgen und immer mehr echt und authentisch sind. Dafür aber das Risiko eingehen, die Schwierigkeiten und Stolpersteine des Lebens und der bedingungslosen Liebe auf uns zu nehmen und diese so gut es geht, bewusst aufzuräumen und uns unseren Themen tatsächlich stellen.

Und mit den daraus folgenden Konsequenzen auch umgehen und leben zu können. Egal, wie negativ oder positiv sich die Konsequenzen daraus in unserem Leben und in der Liebe manifestieren.

Wenn wir unser Ego bewusst aufgeben wollen, sind wir dazu „verdammt“, uns diesen Konsequenzen zu stellen. Und das volle Risiko einzugehen, nicht zu wissen, was dann passiert. Uns der Ungewissheit hinzugeben. Die Kontrolle bewusst aufzugeben...

Wenn wir unser Herz für die wahrhaftige und bedingungslose Liebe öffnen und uns für ein Leben in dieser Liebe entscheiden, GEBEN wir es bewusst AUF, ein Leben aus unserem Ego heraus zu führen. Wir GEBEN es bewusst AUF, uns von unserem Ego diktieren und unserem Verstand unser Denken und unser Handeln vorschreiben zu lassen. Denn wir entscheiden nur noch aus unserem Herzen.

Wir geben NICHT mehr den Bedürftigkeiten unseres Egos nach und füttern es ganz bewusst nicht mehr mit Dingen von außen. Wir treffen bewusst die Entscheidung, unser Ego auf keinen Fall mehr zu sättigen. Und nicht mehr unserem Mangel-Denken nachzugeben.

Was nun überhaupt nichts damit zu tun hätte, unser Ego vermeintlich oder fälschlicherweise auflösen zu wollen. Denn dann fließt unsere ganze Kraft und Energie in die Richtung eines Kampfes, den wir so überhaupt nicht für uns brauchen können. Da dies keinerlei Sinn macht. Und den wir per se niemals gewinnen können.

Was wir stattdessen brauchen, ist das innere Gleichgewicht von Verstand, Geist, Herz, Körper und Seele.

Und was wir bewusst AUFLÖSEN dürfen, sind all unsere bedürftigen Ego-Gedanken aufgrund unserer emotionalen Abhängigkeiten und Mängel.

Unser Ego an sich können wir nicht auflösen. Denn dann würden wir uns selbst (unser wahres Selbst) auflösen. Das Gefühl „Ich bin...“ können wir nicht auflösen. Es kann nicht wie Eis in der heißen Sonne einfach wegschmelzen. Und ist dann einfach nicht mehr da.

Wir können das Gefühl „Ich bin...“ aber bewusst AUFGEBEN. Indem wir nicht mehr DENKEN „Ich bin...“, sondern, indem wir nur noch bewusst HIN FÜHLEN „Ich BIN...“...

Wir geben unser Ego selbstbewusst (Selbst-BEWUSST oder SELBST-bewusst) auf. Da wir das „EinsSein“ mit uns selbst und in uns selbst und mit unserem Seelenpartner und unserem Dual entdeckt haben. Und uns mit dem Gefühl des „EinsSeins“ vollständig identifizieren.

Ein Leben aus dem Ego heraus funktioniert dann sowieso überhaupt nicht mehr, je weiter wir unseren Weg der Entwicklung voranschreiten. Es geht nicht mehr. Weder können wir noch ein Leben aus dem Ego heraus führen, noch könnten wir eine Ersatz-Liebesbeziehung aus unserem Ego heraus eingehen. Unser Ego wird immer schwächer und leiser und piepst mit der Zeit nur noch ab und an kläglich. Es versucht zwar immer wieder einmal aufzumucken und sich wieder aufzuplustern, was ihm aber nicht mehr gelingt, weil unser Herz und die wahrhaftige Liebe in uns endgültig die Oberhand gewonnen hat. 

Es geht schlicht und einfach nicht mehr, weil wir unser Ego mit der Zeit ganz wie von selbst verlieren und aufgeben (die Kontrolle aufgeben), je intensiver und weiter wir uns auf unsere seelische Transformation und auf die bedingungslose Liebe einlassen. Und je tiefer wir uns im innersten Kern unserer Seele und unseres authentischen Seins verankern.

Stattdessen legen wir jetzt unseren Fokus bewusst auf die Fülle.

Und lenken all unsere Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Energie bewusst WEG von unserem Ego und HIN zum innersten Kern unserer Seele und HIN zu unserem wahren, authentischen Sein und HIN zu unserem Herzen.

HIN zu tiefen Gefühlen und HIN zu tiefer und wahrer Erfüllung.

Wir GEBEN es ganz bewusst AUF, auf die dann von selbst immer leiser werdende Stimme unseres Egos zu hören. Es ist uns ganz einfach nicht mehr wichtig. Denn unsere Prioritäten verschieben sich vollständig.

Unser Ego versucht zwar trotzdem immer wieder, unser Herz zu beeinflussen und uns von unserem Fühlen abzulenken, es wird immer wieder gemein und stellt uns immer wieder ein Bein und versucht uns zu locken und versucht uns zu verführen, uns von unserem Herzen wegzubewegen, aber mit der Zeit gelingt das unserem Ego nicht mehr. Oder besser gesagt immer weniger. Da uns jetzt ganz schnell bewusst wird, ob es die Stimme des Egos ist, die sich da meldet, oder ob es unsere Gedanken sind, die wir wahrnehmen oder ob unser Herz oder unsere Seele aus seiner Tiefe zu uns spricht.

Manchmal ist es auch einfach ein Test. Ob wir uns wieder in Ausreden, Ablenkungen oder bewertenden Gedanken verfangen. Ob wir ganz einfach in unsere alten Muster zurückfallen.

Es geht also in Wahrheit niemals darum, in falsch verstandenen Handlungen und nutzlosen Energieverschwendungen zu kämpfen, um das eigene Ego und das „Ich bin...“ aufzulösen.

Sondern es geht einzig und alleine darum, das Leben aus unserem Ego heraus bewusst aufzugeben, wenn wir uns selbstbewusst FÜR die bedingungslose Liebe und FÜR ein Leben aus unserem Herzen und FÜR ein Leben mit dem Weg unserer Seele entscheiden...

Etwas bewusst AUFZUGEBEN ist eine innere Haltung. 

Es ist unsere innere Einstellung. Von der wir tief in unserem innersten Kern felsenfest überzeugt sind. Und die sich genau richtig und stimmig und passend für uns anfühlt. Weil wir uns vollständig damit identifizieren und kristallklar mit dieser inneren Einstellung verbunden sind.

Etwas bewusst aufgeben können wir jederzeit. Weil wir die innere, emotionale Freiheit besitzen, uns jederzeit zugunsten etwas neuem oder besserem bewusst zu entscheiden.

Genauso wie wir jederzeit eine einmal getroffene Entscheidung bewusst revidieren und bewusst wieder verändern können. In eine andere Richtung, die dann eventuell besser passt, umschwenken können. Wenn wir auf unser Herz und auf unsere Seele und auf unsere Intuition selbstbewusst hören :)

Aus unserem Ego heraus zu leben, ist deshalb nicht grundsätzlich falsch.

Es ist eben eine Sache des Bewusstseins und des bewussten Seins, ob wir uns das Leben so einfach wie möglich erschaffen und gestalten wollen – dafür aber in Kauf nehmen, permanent faule Kompromisse einzugehen und nur an der Oberfläche zu leben – oder ob wir uns für ein natürliches Leben mit Tiefe und für die wahre Liebe mit echter emotionaler und seelischer Nähe und Innigkeit entscheiden, so wie das natürliche Sein es grundsätzlich vorsieht. Es ist eine sehr bewusste Entscheidung zwischen Kopf und Herz. 

Also eine bewusste Entscheidung für uns zu treffen, ob wir lieber in einer künstlich erschaffenen Realität leben und oberflächlich und ohne Tiefgang vermeintliche Liebesbeziehungen führen wollen oder ob wir uns bewusst dazu entscheiden, ein wahrhaft authentisches Leben zu führen und wahrhaftig und echt bedingungslos lieben. Uns bedingungslos dazu entscheiden, mit diesem einen einzigen Menschen, der wirklich zu uns gehört, unser Leben zu verbringen. Uns auf eben diesen einen einzigen Menschen absolut festzulegen und uns ohne jeden faulen Kompromiss auf diesen einen einzigen Menschen zu hundert Prozent einzulassen. Mit jeder Faser unseres ganzes Seins. Was bedeutet, den Menschen den wir zutiefst lieben, genauso SEIN zu lassen, wie er ist. Nichts an ihm verändern zu wollen. Es sei denn, dieser Mensch entscheidet sich aus seinem Herzen und aus seinem freien Willen heraus, etwas bei sich zu verändern. FÜR UNS... und FÜR ein gemeinsames WIR...

Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob wir eine verbindliche geheilte Beziehung und Partnerschaft auf Augenhöhe mit unserem geliebten Dual gemeinsam leben (wollen), weil beide Herzen und beide Seelen sich ganz bewusst für ein gemeinsames WIR entschieden haben oder ob das (bedürftige) Ego sich dies lediglich zweckgebunden und aus Vernunfts-Gründen wünscht.

Die Kontrolle über unser Ego aufzugeben ist alles andere als einfach. Geschieht aber quasi „von selbst“, wenn wir uns bewusst dazu entschieden haben, den Weg unserer seelischen Entwicklung und spirituellen Transformation vollständig zu gehen.

Und in diesem Fall eben NICHT einfach aufzugeben und – weil es sehr viel bequemer ist - den leichten und einfachen Weg des Egos zu wählen. Sondern absolut bedingungslos ALLES was mit diesem schwierigen und überaus schmerzhaften Weg verbunden ist, auch durchzuhalten und zu akzeptieren.

Denn ausschließlich dann, wenn wir unser Ego bewusst aufgeben und wenn wir ALLES was unsere Seele lernen will vollständig durchhalten und aushalten, was uns auf diesem Weg der Entwicklung passiert, kommen wir wirklich in unser offenes Herz und der gemeinsam gelebten wahrhaftigen, bedingungslosen Liebe und unserem Dual auch wirklich nah. 

Nur dann können wir die wirkliche Tiefe und emotionale und seelische Nähe und Innigkeit der bedingungslosen Liebe auch tatsächlich zulassen. Weil wir die Bedingungslosigkeit und Verbindlichkeit dieser Liebe dann wirklich bewusst annehmen, empfangen und aushalten können...

Wir DÜRFEN auf unser Herz und auf unsere Seele hören. Denn Liebe zieht immer nur Liebe an :)


                                                                © Iris Fischer – sensible-seele.net


Wie unser Ego uns dazu verführt, von unserem Herzen fernzubleiben

 ...oder...warum wir unser Ego nicht auflösen können... Teil 2

Warum das Ego uns von der wahren Liebe fernhält

In der Beziehung zu unserer Dualseele wird uns immer mehr bewusst, dass wir gar nicht anders können, als unser Ego hinter uns zurückzulassen. Und der Stimme unseres Herzens konsequent zu folgen. Je weiter wir den Weg mit unserer Dualseele gehen, desto tiefer und fester verankern wir uns ganz von selbst in unserem Herzen. Und die bedingungslose Liebe in uns gewinnt immer mehr an Raum. Je radikaler und konsequenter wir den Weg unseres Herzens gehen, desto weniger funktioniert unser Ego. Ja, wir lassen das Leben aus dem Ego sogar ganz bewusst hinter uns zurück. Derweil haben wir unser Ego nicht aufgelöst. Nein, unser Ego existiert weiter. Nur haben wir uns bewusst dazu entschieden, in eine andere Richtung zu gehen. Weil wir genau wissen, dass jetzt vollkommen andere Dinge elementar und relevant für uns in unserer Dualseelenziehung sind. Denn alles in uns und um uns herum hat sich verändert. Alles ist radikal anders geworden...

Ja, WIR sind im Laufe unserer Entwicklung radikal in unserem Denken, Fühlen und Handeln geworden.

Und es gibt nur noch „Ja oder nein“ oder „ganz oder gar nicht“ für uns. Sowohl im Leben, als auch in der Liebe. An der Stelle gibt es kein „vielleicht“ mehr in unserem Leben. Es gibt kein "nur halb" oder "nur ein bisschen davon" oder „um den heißen Brei herumreden“ mehr. Und es existiert keinerlei Unverbindlichkeit für uns mehr. Alles was wir denken, was wir sagen, was wir fühlen und was wir tun, ist absolut verbindlich.

Jegliche emotionale Bedürftigkeit in uns hat sich aufgelöst. Wir leben und lieben ohne Erwartungen und ohne Bedingungen. Ja, wir leben absichtslos. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes emotional frei. Und genießen unsere neu gewonnene Freiheit. Und unsere bewusste innere Befreiung. Was aber nicht bedeutet, dass wir oberflächlich trotzdem noch tun können, was unser Ego will. Nein :)

Wir tun das, was die Stimme unseres Herzens und unserer Seele uns sagt.

Die dicken Mauern des Selbstschutzes um unser Herz existieren nicht mehr. Sie sind längst eingestürzt und gesprengt und zu winzigen Staubkörnern zerfallen. Die schützende Dornenhecke um unser Herz haben wir von innen heraus eingerissen. Sie existiert ebenfalls schon lange nicht mehr. Unser Herz liegt absolut ungeschützt und nackt und vollkommen verletzlich in der Hand unseres geliebten Menschen. Befindet sich dieser Mensch jetzt noch in seinem Ego, wird er unser schutzlos daliegendes Herz rigoros ablehnen. Er wird es ignorieren und von sich weg schieben. Schlimmstenfalls lässt er es sogar fallen. Und beachtet es dann nicht mehr, wenn es zu seinen Füßen im Staub liegt. Egal, was dann mit unserem Herzen passiert. Es interessiert ihn scheinbar nicht mehr. Weil er uns und seine Liebe für uns an diesem Punkt strikt verleugnet. Ja, sogar verleugnen muss. Nämlich um uns ganz genau zu zeigen, an welchem Punkt unserer Entwicklung wir selbst stehen und damit wir ebenfalls erkennen, an welchem Punkt in Wahrheit ER steht.

Wir selbst sind es jetzt, die unser Herz halten, beschützen und tragen. Mit all unserer Liebe, Fürsorge, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Respekt für uns selbst. Indem wir gelernt haben, kristallklare Grenzen zu setzen. Und uns von unserem Dual abzugrenzen, wo es sich stimmig und richtig für uns anfühlt. 

Unser Dual kann an diesem Punkt der Entwicklung unser Herz nicht mehr halten, beschützen und tragen. Da ihm die Kraft und Energie hierfür fehlt. Sie ist ihm abhanden gekommen, je mehr wir an Kraft gewonnen und in unserer eigenen Mitte angekommen sind. Wo er sich ja längst schon befindet. 

Zudem befindet er sich noch zu sehr in seinem Ego. Er befindet sich noch in seiner Angst. Und kann sich – wenn er sich explizit für den Weg seines Herzens entscheidet – erst jetzt langsam und Schritt für Schritt aus seinem eigenen Ego herauslösen. Und sich aus seinen eigenen emotionalen Mängeln befreien. Die wir ihm an der Stelle nicht mehr auffüllen. Da wir ihm keinerlei Energie mehr zufließen lassen. Weshalb er sich jetzt intensiv um sich selbst kümmern und seine eigene Seele bewusst heilen darf. 

An dem Punkt unserer Entwicklung beachten wir unser Ego kaum noch. Weil es uns immer unwichtiger wird. Und unsere Prioritäten sich vollständig verschieben.

Der Unterschied ist uns jetzt bereits sehr bewusst, wann wir aus unserem Herzen heraus und wann (noch) nach unserem Ego handeln. Was wir dann ganz leicht feststellen und testen können. Denn gleichzeitig bedingungslos zu lieben und nach unserem Ego zu handeln, geht nicht. Wir müssen uns für einen der beiden Wege entscheiden. Da es einfach nicht möglich ist, auf zwei Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Obwohl viele Seelenpartner und viele Dualseelen das über lange Zeit wollen. Nein, sie wollen dies nicht aus ihrem Herzen heraus, da dieser Wunsch ausschließlich aus den Tiefen des bedürftigen Egos stammt.

Viele denken, sie können beides nebeneinander haben. Sowohl das Fühlen aus ihrem Herzen heraus als auch das bequeme und leichte Leben aus ihrem Ego. Und sind nicht bereit, zu verzichten.

Sie wollen alles und erhalten deshalb in Wahrheit nichts.

Weil es in unserem Herzen nur „entweder – oder“ gibt. In der bedingungslosen Liebe gibt es kein „sowohl - als auch“. Es gibt nur ein „ganz oder gar nicht“. Es gibt nur Herz ODER Ego. Genau wie es nur wahre Liebe ODER Angst gibt. Nicht beides nebeneinander.

Solange wir noch in unserem Ego verhaftet sind, erhalten wir die wahrhaftige Liebe immer nur wohldosiert. Und immer nur tröpfchenweise. Niemals zuviel. Und niemals genug. Eher viel zu wenig. Wenn überhaupt. Und die Sehnsucht in uns ist noch sehr stark.

Unser Ego will allerdings immer noch mehr. Denn es ist niemals zufrieden mit dem, was unser Seelenpartner oder unsere Dualseele uns gibt. Es will immer mehr...

Da wo unser Herz längst glücklich und vollständig erfüllt ist, will unser Ego noch mehr. 

Unser Herz liebt. Bedingungslos. In der wahrhaftigen Liebe gibt es auch keinen „Liebeskummer“ in unserem Herzen. Denn unser Herz ist immer erfüllt. Vollkommen egal, ob unser Seelenpartner oder Dual nun in unserem Leben anwesend ist oder sich wieder einmal in sein Schneckenhaus verzogen und sich darin stur, feige und voller Angst verschanzt hat.

Was zutiefst leidet, ist unsere Seele. Und das können wir nicht ignorieren. Keiner von beiden. Denn dieses seelische Leid, die oft immensen Seelenschmerzen und die Tränen unserer Seele manifestieren sich derart heftig in unserem Leben und in unserem Sein, dass wir in diesem Moment hinsehen MÜSSEN. Dass wir hinspüren MÜSSEN. Wir müssen diesen Schmerz unserer Seele zulassen. Denn unsere Seele leidet, weil der andere Seelenteil ihr fehlt. Unsere Seele leidet solange, solange noch alte Wunden und nicht verheilte Verletzungen in uns existieren. Solange noch Schattenseiten in uns sind, die wir noch nicht bewusst wahrgenommen, gesehen, erkannt, beachtet und aufgelöst haben. Solange meldet sich auch immer wieder unser Ego. Und will unsere Aufmerksamkeit erzwingen.

Unser Ego will immer Bestätigung. Es braucht permanent Lob. Und muss immer wieder gestreichelt werden. Sonst ist es vollkommen unzufrieden. Und lässt uns dies ganz gewaltig spüren.

Um von uns immer wieder bestätigt, gelobt und gestreichelt zu werden, versucht unser Ego, zu verhandeln. Und ist deshalb bereit, mit faulen Kompromissen zu leben. Nur, um das zu erhalten, was es unbedingt will. Nur um seinen ständigen oberflächlichen Hunger zu stillen.

Zur gleichen Zeit versucht unser Herz, die Oberhand zu gewinnen. Und kämpft mit all seiner Kraft und all der Liebe in sich darum, von uns endlich wahrgenommen, gehört und gesehen zu werden.

Wahre Liebe ist nicht verhandlungsbereit. Wahre Liebe verlangt eine radikale Entscheidung. Wahre Liebe verlangt glasklare Klarheit. Wahre Liebe verlangt Konsequenz.

Dieses Verlangen ist kein Verlangen unseres Ego. Sondern dieses Verlangen ist das natürliche Verlangen der Liebe nach sich selbst. Dazu braucht es kein Ego. Dazu braucht es nur unser Herz. Und eine kristallklare Entscheidung.

Die Liebe verlangt all unseren Mut.

Unser Ego macht es uns leicht, mutig zu sein. Da es grundsätzlich oberflächlich bleibt. Und das uns nicht weh tut.

Unser Herz allerdings macht es uns schwer. Weil wahre Liebe nur gelebt werden kann, wenn wir bereit sind, unseren innersten Kern anzunehmen. Die wahre Tiefe in uns vollständig zulassen. Dann kommt auch der vergrabene Schmerz wieder zum Vorschein. Und will endlich aufgelöst werden. Was nur geht, wenn wir unser Ego bewusst aufgeben. Und uns dem lange verdrängten Schmerz in uns stellen.

An der Stelle unserer Entwicklung wissen wir also sehr genau, dass es um vollkommen andere Dinge geht, als vermeintlich das Ego in uns aufzulösen. Sondern dass es einzig darum geht, unser Leben aus dem Ego bewusst aufzugeben. Was sowieso wie von selbst passiert, wenn wir uns auf all dieses bedingungslos einlassen.

Wir erkennen jetzt sehr genau, dass sich alles komplett falsch und unstimmig anfühlt, sobald wir aus unserem Ego heraus handeln. Und wir uns absolut unwohl dabei fühlen.

Handeln wir aber aus unserem Herzen und vertrauen unserer Intuition, fühlt sich alles komplett stimmig für uns an.

Besitz-Denken, Konkurrenz-Denken, „Haben wollen“ kommt immer aus unserem Ego. Erwartungen, Bedingungen, Versuche etwas zu verhandeln kommt immer aus unserem Ego.

Bedingungslosigkeit dagegen kommt aus der Tiefe unserer Seele. Und unseres Herzens.

Wenn wir an dem Punkt unserer Entwicklung angekommen sind, haben beide Dualseelen normalerweise schon längere Zeit keinen Kontakt. Da wir Herzensmenschen uns für die Verbindlichkeit zu uns selbst entschieden haben. Und unser geliebtes Dual erst einmal in seinem Leben und in seinem Ego zurückbleiben musste. Auch wenn wir mit dieser Entscheidung sowohl uns selbst, als auch unser geliebtes Dual zutiefst verletzt haben. Selbst wenn sich in diesem Moment alles absolut richtig für uns angefühlt hat. Denn ihm musste auch erst bewusst werden, WARUM wir überhaupt vermeintlich gegen ihn gehandelt haben. WARUM wir ihn zurückgelassen haben. Warum wir ihn vermeintlich fallen gelassen haben.

Ihm musste erst so richtig bewusst werden, dass er ja jederzeit an unserer Seite und in unserem Leben sein DARF, WENN er sich sehr bewusst dafür entscheidet, sein Leben aus seinem Ego ebenfalls aufzugeben. Und ebenfalls dem Leben aus seinem Herzen heraus folgt. Echte Verbindlichkeit sich selbst gegenüber und uns gegenüber zulässt. Und uns einen expliziten und exklusiven Platz in seinem Leben und an seiner Seite einräumt. Uns verbindlich in sein Leben einlädt.

Wir dürfen uns niemals selbst in das Leben unseres Duals einladen. Diese exklusive Einladung muss vollkommen aus seinem Herzen heraus kommen, weil er uns mit jeder Faser seines Seins an seiner Seite und in seinem Leben haben will. Weil er sich aus seinem reinen und freien Willen dazu entschieden hat. Wenn er das nicht tut, können wir rein gar nichts daran ändern.

Erst jetzt befindet sich auch unser Dual explizit in seinem Heilungsprozess. Wenn er dies für sich zulässt.

Wir spüren es, dass er sich konträr zu uns und mit uns entwickelt. Dass in ihm ebenfalls gewaltig etwas passiert. Und dass sich auch Dinge bei ihm mit der Zeit wirklich verändern.

Jetzt können wir all dies auch annehmen und akzeptieren, ohne die Wahrheit zu unterdrücken und zu verdrängen. Nein, wir nehmen dies an. Und lassen ihn in seinem Leben einfach sein. Egal, wie sein Leben alleine (ohne uns) auch aussehen mag.

Das Universum „trennt“ an der Stelle beide Dualseelen. Dabei ist dies keine wirkliche Trennung. Denn Trennung ist ja nur eine Illusion unseres Egos. Und unseres bewertenden Denkens. Selbst wenn Dualseelen sich über viele Jahre nicht sehen, hören und lesen würden, wären sie immer miteinander verbunden. Und würden sich trotzdem spüren. 

Es ist deshalb keine echte „Trennung“, weil beide – jeder für sich – alleine sein MÜSSEN, um sich aus ihren bisherigen Ego-Strukturen zu befreien. Und sich vollständig und felsenfest in ihrem Herzen und der bedingungslosen Liebe zu verankern. 

Von einem echten und ganz bewusst herbeigeführten Kontaktabbruch von einem von beiden will ich jetzt gar nicht anfangen. Denn das steht wieder auf einem anderen Blatt. Da die Gründe hierfür vollkommen andere sind. Und ein echter Kontaktabbruch ja bedeutet, dass man die Türe hinter sich zuschlägt. Und mit dem anderen nichts mehr zu tun haben will. Aber auch das hat dann seinen Sinn. Und beide sollen daraus lernen. 

Beide Dualseelen MÜSSEN in bestimmten Phasen ihrer Entwicklung alleine sein, um bestimmte Lernaufgaben für sich zu meistern. Da dies gemeinsam nicht geht. Ja, sogar schlichtweg unmöglich ist.

Auch ich habe mir da lange Zeit etwas vorgemacht. Bis mir wirklich bewusst geworden ist und ich es in meinem Herzen verstanden habe, dass es tatsächlich nicht anders geht...

Wir Herzensmenschen können unsere größte, schwierigste und schmerzhafteste Lernaufgabe - die wahre Liebe als Glücksquelle im Außen vollständig loszulassen - NICHT lernen, solange unser Dual greifbar für uns ist. Solange Kontakt zwischen beiden besteht. Dazu MÜSSEN beide Duale „getrennt“ voneinander sein. Da GLEICHZEITIG unser Dual lernt, sich auf uns und auf diese Liebe EINZULASSEN.

Während wir also intensivst lernen, die Liebe im Außen vollständig loszulassen und uns auf uns selbst komplett und verbindlich einzulassen, lernt unser Dual, die Kontrolle seines Verstandes aufzugeben und loszulassen. Ob er sich wirklich aus seinen Ego-Strukturen herauslöst, steht auf einem anderen Blatt.

Und während unser Dual lernt, sich auf die wahre Liebe an sich einzulassen, lernen wir, unser Ego bewusst aufzugeben. Es bewusst loszulassen und nur noch nach unserem Herzen zu leben.

Durchläuft einer von beiden oder gar beide diese elementare Lernaufgabe des Loslassens und Einlassens und bewussten Aufgebens nicht, gibt es auch niemals ein gemeinsames „Wir“!

Es geht einfach nicht. Auch wenn unser Ego genau das nicht glaubt. Und immer wieder versucht, diese Tatsachen zu umgehen. Indem es immer wieder Kontakt zum anderen sucht. Was sich uns dann in sehr deutlichen – leisen bis extrem lauten - Handlungsimpulsen zeigt. Oder, indem wir auf seine vollkommen unverbindlichen Kontaktversuche weiterhin eingehen.

Solange die Unverbindlichkeit zwischen beiden Dualseelen herrscht, halten sich beide gegenseitig in ihrem Ego gefangen. Denn keiner von beiden lässt sich dann wirklich auf die Tiefe des Herzens ein. Allerdings treibt unsere Seele uns ganz von selbst weiter, wenn sie sich weiterentwickeln und lernen, wachsen und reifen will. Dann können wir uns gar nicht dagegen wehren. Und wir können uns selbst nicht mehr widerstehen. Auch unser Ego kann dagegen dann überhaupt nichts ausrichten. So subtil es versucht, uns bei sich zu halten. 

Denn unser Ego ist überaus raffiniert, wenn es darum geht, seine Bedürftigkeiten und Mängel zu stillen. 

Unser Ego hat schlichtweg Angst. Es hat Angst, die tiefe und wahre Liebe und diesen Menschen, der uns so unglaublich wichtig ist und der uns so unglaublich gut tut und der wirklich zu uns gehört, wieder zu verlieren. Unser Ego hat Angst, das beste was uns jemals passiert ist, wieder zu verlieren. Nicht bei sich halten zu können. Unser Ego hat sogar (die berechtigte) Angst, sich selbst zu verlieren. 

Unser Herz hat diese Angst nicht. Denn es fühlt ja die Liebe die ganze Zeit in sich. Unser Herz fühlt die Wahrheit. Und beide Seelen wissen in Wahrheit ALLES...

Wenn gerade Funkstille zwischen beiden Dualseelen herrscht und uns der Impuls oder der Wunsch überkommt, unser Dual endlich wieder zu sehen, ihn zu hören oder ihn bei uns zu spüren, ist es ein urgewaltiger Unterschied, ob unser Ego dies will oder ob unser Herz sich dies wünscht. Weil es das Ur-Bedürfnis unseres Herzens ist, mit unserem Dual verbindlich zusammen zu sein. 

Wenn wir also Kontakt zu unserem Dual aufnehmen, obwohl er ganz offensichtlich vollkommen mit sich und seinem Leben beschäftigt ist und gerade keine Notiz von uns nimmt – ja, KEINE Notiz von uns nehmen DARF - ist es allein unser Ego, dass uns dazu anstiftet, ihn mit einer Kontaktaufnahme an uns zu „erinnern“. Und eine Reaktion von ihm in unsere Richtung zu provozieren. Indem wir ihm beispielsweise zu seinem Geburtstag gratulieren oder zu Feiertagen schreiben und in der Phase dann keine Antwort von ihm mehr erhalten. Manche schicken ihm gar Geschenke und belohnen ihn unbewusst noch dafür, dass er rein gar nichts verbindlich in ihre Richtung oder überhaupt für sie tut. Weil sich nicht wenige vormachen, dass man mit seinem Dual doch freundschaftlich umgehen könne.

NEIN, das können wir nicht. Weil es zwischen Dualseelen um wahre, bedingungslose Liebe und nicht um Freundschaft geht. Der Umgang, den Dualseelen miteinander pflegen, solange beide noch in ihren emotionalen Bedürftigkeiten feststecken, hat mit wahrer und echter Freundschaft sowieso gar nichts zu tun. Da echte Freundschaft - zumindest nach meiner Definition - etwas vollständig anderes ist. Und auf einer vollkommen anderen Ebene stattfindet. 

Unser Ego ist fies. Unser Ego ist gemein. Denn es macht uns sehr subtil vor, dass dieser Impuls der Kontaktaufnahme zu ihm ein Herzens-Impuls ist. Obwohl in Wahrheit das Ego dahintersteckt. Und wenn wir diese subtile Illusion unseres Egos nicht aufdecken, wenn wir diese nicht wahrnehmen und als Wunsch unseres Egos erkennen, handeln wir wieder in Richtung unseres Duals. Obwohl wir genau wissen, dass von ihm keine Antwort (mehr) kommt. Wir demütigen und erniedrigen uns in Wahrheit selbst, wenn wir um seine Aufmerksamkeit betteln. Das tut niemals unser Dual. Und es kommt genau deshalb nichts von unserem Dual zurück, WEIL wir aus unserem Ego heraus handeln. Und ER das immer als Ego-Handlung von uns erkennt! Was er uns dann mit seiner Nicht-Reaktion spiegelt. Er ignoriert uns, er verleugnet uns, er beachtet uns an dem Punkt überhaupt nicht mehr. Ja, er lehnt uns scheinbar regelrecht ab. Was uns aber zu unserem tiefsten und schlimmsten Trauma zurückführt und wir gezwungen sind, uns damit bewusst zu befassen. Nämlich unser Trauma der Ablehnung und unsere anerlernte Maske der Flucht.

Alle Menschen die vor tiefer emotionaler und seelischer Nähe und absoluter Verbindlichkeit flüchten, tragen die tiefe Wunde der Ablehnung in sich. Und haben die Maske der Flucht aufgesetzt. Oft über viele Jahre ihres gesamten Lebens.

Unser Dual lässt uns dies alles mit seiner scheinbaren Ablehnung spüren.

Genauso wie wir ihn eine Ego-Handlung spüren lassen würden, wenn er aus seinem Ego heraus Kontakt zu uns aufnimmt. Dann würden auch wir uns von ihm automatisch zurückziehen. Dann würden auch wir ihn ignorieren. Und nicht beachten. Und wir würden ihn ablehnen. Schlimmstenfalls vielleicht auch verleugnen. 

Auch wenn Sie jetzt beim lesen vielleicht den Kopf schütteln und sagen: „Nein, das würde ich niemals tun“.

Doch. Würden wir :)

Ab einer gewissen Phase - wenn wir den Entwicklungsprozess unserer Seele wirklich vollständig durchlaufen  - werden wir nämlich auch unserem Dual gegenüber sehr konsequent und radikal. Zumindest solange er sich selbst noch nicht geheilt und emotional aus seinen Ego-Strukturen befreit hat. 

Und dennoch lieben wir unsere Dualseele noch mehr und noch tiefer als jemals zuvor. Weil wir uns selbst bewusst tiefer und wahrer, verbindlicher und bedingungsloser lieben als jemals zuvor.

Wenn wir tatsächlich vollkommen absichtslos und wirklich bedingungslos einem Impuls folgen, der WIRKLICH aus unserem Herzen und aus der Tiefe unserer Seele kommt, ist das etwas vollkommen anderes. Denn das wird er ebenfalls spüren. Und sich dann automatisch ganz anders verhalten. Da dies eine rein energetische Sache aus Ursache und Wirkung ist.

Wir brauchen unsere Dualseele nicht an uns zu „erinnern“. Oder ihn irgendwie auf uns aufmerksam machen. Da er uns ebenso wenig vergessen wird, wie wir ihn. Er KANN uns NICHT vergessen. Genauso wie wir ihn niemals vergessen. Da er uns ja genauso sehr liebt. Auch wenn er das vielleicht nicht explizit zugeben kann. Er zeigt und dies anders...

Wenn unser Dual sich tatsächlich gegen ein verbindliches „Wir“ und gegen ein gemeinsames Leben mit uns entscheiden sollte – was ja bei etlichen Seelenpartnern und Dualseelen tatsächlich der Fall ist - kann das auch darin den Grund haben, dass er einfach nicht klar damit kommt, wie sehr wir in Wahrheit sein Spiegel sind. Vielleicht kann er es nicht ertragen, wie sehr er sich selbst in uns wahrnimmt und sich selber in uns und unserem Sein erkennt. Vielleicht erträgt er es nicht, WEIL wir sein perfekt ergänzendes zweites "Ich" sind. 

Und er will einfach nicht hinsehen. Er will sich selbst und sein eigenes „Fehlverhalten“ nicht ständig auf dem Silbertablett serviert bekommen. Er lehnt scheinbar uns ab und lehnt dabei doch immer sich selbst ab.

Er WILL dann seine Angst (noch) gar nicht wirklich überwinden. Und diese komplett auflösen. Weil er dann keine Barriere mehr hat, hinter der er sich mit Ausreden und Ablenkungsmanövern vor uns und vor sich selbst und vor der Wahrheit verstecken kann. So ist es leichter und einfacher für ihn, in seinem alten Leben, in seinen alten Mustern und in seinem bedürftigen Ego zu bleiben. Weil er sich so nicht dem Ur-Schmerz der Wahrheit aussetzen muss. Und dagegen kann auch die Liebe nichts ausrichten. Weil sie noch nicht die Kraft hat, sich so gegen das Ego zu stemmen, dass er sein Ego bewusst FÜR diese Liebe aufgibt. 

Oft sieht es aber einfach nur so aus, als ob die „Trennung“ beider Dualseelen endgültig und für immer wäre. Weil einfach der passende Zeitpunkt für eine verbindliche Partnerschaft noch nicht gegeben ist.

Denn nicht immer ist zwischen Dualseelen alles genauso, wie es auf den ersten Blick scheint! 

Viele sind der Ansicht, sie wären schon so weit, sich auf eine verbindliche Partnerschaft mit ihrem Dual einzulassen, selbst wenn sie noch gar nicht mit ihrer Transformation vollständig durch sind. NEIN. Noch lange nicht!

Aus eigenem Erleben kann ich sehr genau sagen, dass wir erst JETZT und an diesem Punkt unseres Bewusstseins – unseres bewussten SEINS – und unserer seelischen Weiterentwicklung WIRKLICH bereit für echte Verbindlichkeit mit unserer geliebten Dualseele sind. 

Erst dann, wenn wir WIRKLICH unser Ego bewusst aufgegeben haben und unser Herz wirklich stark genug ist, die „Kontrolle“ über unser Ego zu übernehmen, sind wir WIRKLICH bereit für Verbindlichkeit. Erst dann, wenn wir zu einhundert Prozent mit unserem wahren, authentischen Sein verbindlich verbunden sind – wenn wir keinerlei faule Kompromisse unseres Egos mehr eingehen und wenn wir nicht mehr auf die subtil ausgelegten Fallen unseres Egos mit seinen Verlockungen und Versuchungen und Verführungen hereinfallen – ERST DANN sind wir wirklich bereit für die verbindlich gelebte wahrhaftige Liebe.

Erst dann, wenn wir uns keinerlei Selbsttäuschung mehr hingeben und uns selbst gegenüber absolut offen und ehrlich geworden sind, sind wir wirklich soweit.

Es ist unser Verstand und es ist unser Ego, dass diesen Fakt nicht wahrhaben will. Dass genau diese Tatsachen immer wieder leugnet.

Es ist unsere Seele und es ist unser Herz, dass immer die Wahrheit spürt.

Es ist eine Frage unseres (Ge-) Wissens – unseren inneren Werten und tiefen Überzeugungen – WEM wir tatsächlich Raum geben. Geben wir unserer Seele und unserem Herzen den Raum den es braucht und somit die Kraft und die Oberhand oder überlassen wir unserem Ego das Sagen...


                                                                                                  © Iris Fischer – sensible-seele.net 


Warum unser Dualseelenweg niemals zu Ende geht

Warum der Dualseelenweg niemals endet

"Am Ende wird alles gut werden. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht zu Ende..." Oskar Wilde

Bedingungslose Liebe ist nicht als Ziel zu sehen. Denn es gibt kein Ziel, wohin dieser Weg führt. Da dieser Weg niemals zu Ende geht. Deshalb ist der Weg immer das Ziel. Und das Ziel ist immer der Weg. Da dieser Weg ein unendlicher Weg voller grenzenloser und unbeschreiblicher Liebe ist. Und wenn zusammengehörende Dualseelen sich dazu entschließen, diesen Weg bedingungslos zu gehen, in welcher Gestalt auch immer sich dieser Weg für beide zeigt, sind sie somit immer am Ziel. Und dies ist das wundervollste und kostbarste, was es gibt. Viele sehen es als primäres und oberstes Ziel auf ihrem Dualseelenweg an, mit ihrem zutiefst geliebten Menschen in eine gemeinsam gelebte verbindliche Partnerschaft zu kommen. Und sind der felsenfesten Überzeugung, dass das der einzige Grund für diesen Weg ist. Hier existieren irrtümlicherweise sehr oft gravierende Denkfehler...

Denn die gelebte verbindliche Partnerschaft und ein gemeinsam gelebtes Leben mit unserer Dualseele ist NICHT das primäre Ziel auf unserem Weg. Nein!

Sondern sie ist die natürlich eintretende BELOHNUNG für all unsere Mühen.

Sie ist lediglich ein Teilziel auf unserem Weg. Genauso wie die überbordende Fülle, die wir irgendwann ganz automatisch erhalten, eine Belohnung und ein Teilziel auf unserem Weg ist.

Die gelebte verbindliche Partnerschaft mit unserer Dualseele ist die BELOHNUNG vom Universum, vom Leben, vom Resonanzgesetz, wenn wir all unsere Lernaufgaben die uns gestellt werden, tatsächlich vollständig bewältigt, erfüllt und gelöst haben.

Wenn wir alle „Tests“, die das Leben uns stellt, und wenn diese noch so subtil oder schwierig ausfallen, durchlebt und bestanden haben.

Sie ist ganz einfach die Belohnung von Ursache und Wirkung. Ein energetisch eintretender Bumerang-Effekt.

Wir gehen freiwillig in Vorleistung, indem wir dem Leben, unserem Dual, der wahrhaftigen Liebe und UNS SELBST beweisen, dass wir es wert sind, für all unsere Mühen mit der gelebten verbindlichen Dualseelenpartnerschaft BELOHNT zu WERDEN.

Dann MUSS diese Belohnung ganz automatisch eintreten. Weil das Leben, das Universum, das Resonanzgesetz uns dann für all unsere ertragenen Mühen etwas schuldet.

Soll heißen, alles was wir auf dem Weg unserer seelischen Entwicklung und ganzheitlichen Transformation tun oder nicht tun, dient zur Vorbereitung auf das, was wir WIRKLICH in unserem Leben und in der Liebe für uns wollen. Was unser Herz und unsere Seele tatsächlich will. Hierbei geht es NICHT einzig und alleine darum, die bedingungslose Liebe zu leben. Sondern es geht darum, UNS SELBST authentisch und echt zu leben.

Wahrhaftig zu LEBEN. Auf allen Ebenen unseres Seins und in sämtlichen Bereichen unseres Lebens.

Entscheiden wir uns FÜR die wahre bedingungslos Liebe, ERHALTEN wir die bedingungslose Liebe. Und das Leben wird uns wirklich ALLES abverlangen, was wir dafür TUN müssen, um in die bedingungslose Liebe zu gelangen. Mit allen Konsequenzen. Die überaus positiv aber auch absolut negativ (vermeintlich) ausfallen können. Und das ist natürlicherweise äußerst anstrengend, kräftezehrend und schmerzhaft. Da wir uns ja dafür entschieden haben, uns mit den tiefsten Tiefen unserer seelischen Schattenseiten zu beschäftigen, um tatsächlich dieses Ziel zu erreichen. Was in Wahrheit nur ein Teilziel auf dem Weg mit unserer Dualseele ist.

Wir haben uns dazu entschieden, den Weg in die bedingungslose Liebe zu gehen. Unser Herz und unsere Seele hat sich dazu entschieden. Freiwillig! Sonst wären wir unserer Dualseele niemals begegnet. Ja, wir hätten diesen Menschen niemals ERKENNEN KÖNNEN und auch nicht ERKENNEN DÜRFEN, wenn unsere Seele sich nicht explizit zu der Begegnung mit diesem Menschen entschlossen hätte. Denn in Wahrheit haben wir uns irgendwann in unserem Leben gewünscht, dass ein ganz besonderer Mensch in unser Leben kommt, mit dem wir die bedingungslose Liebe (er-)leben dürfen. DIESER eine einzige Mensch. Der wirklich zu uns gehört. Der als unser menschliches Spiegelbild unser zweites ICH verkörpert. Eben unsere Dualseele. Der uns zutiefst wahrhaftig annimmt, akzeptiert und liebt, so wie wir sind und der uns so tief und intensiv spiegelt, wie es keinem anderen Menschen auf dieser Erde möglich ist. Denn in unserer Dualseele sehen wir in Wahrheit immer nur UNS SELBST.

Alles, was wir in diesem - unserem Spiegelbild und zweiten ICH - wahrnehmen, sehen und erkennen, sind in Wahrheit IMMER nur WIR SELBST.

Im Spiegel KÖNNEN wir NUR das wahrnehmen, sehen und erkennen, was uns aus dem Spiegel von unserem Spiegelbild entgegenblickt. Wir sehen IM Spiegel ausschließlich das, was VOR dem Spiegel steht. 

Und wenn wir an diesem Punkt unserer Entwicklung angekommen sind - wenn wir es tatsächlich geschafft haben, unseren Weg bis hierhin zu gehen, nehmen wir meist nur noch folgende Dinge wahr...

 

  • Sieht uns beim Blick in den Spiegel nur noch Liebe entgegen, nehmen wir unsere eigene Liebe wahr
  • Sieht uns beim Blick in den Spiegel noch tief empfundener Schmerz entgegen, ist dies unser eigener Schmerz (was NICHT der Schmerz der Liebe ist, da Liebe an sich niemals weh tut, sondern dies zeigt uns, dass immer noch unerlöste Anteile in uns verborgen sind, die aufgelöst und befreit werden wollen)
  • Sieht uns beim Blick in den Spiegel nur noch Sanftheit und Gelassenheit entgegen, erkennen wir unsere eigene Sanftheit und Gelassenheit
  • Sieht uns beim Blick in den Spiegel absolute Verbindlichkeit entgegen, sehen wir unsere eigene Verbindlichkeit
  • Auch kann es sein, dass uns an diesem Punkt noch Facetten von (Rest-) Angst aus dem Spiegel entgegenblickt. Was noch Facetten unserer eigenen Angst darstellt

 

Das primäre und oberste Ziel auf unserem Dualseelenweg ist deshalb also der Weg an sich...!

 

  • Die kontinuierliche ENT - wicklung unserer Seele
  • Die Heilung seelischer Wunden und emotionaler Verletzungen und somit die Befreiung der wahrhaftigen Liebe und die Befreiung unseres wahren und authentischen Seins
  • Das stetige Wachstum unserer Seele

 

Natürlich ist die Heilung unserer Seele irgendwann einmal beendet. Und wir kommen früher oder später vollständig in unserer ureigenen Mitte an. Und fühlen uns in uns selbst wieder vollständig und "ganz". 

Weil wir sämtliche unserer unterdrückten und verdrängten Anteile unserer Seele zu uns in unser Herz zurückgeholt und die Dualität in uns wieder in innere Harmonie und ausgeglichene Balance gebracht haben. Wir mit uns selbst wieder EINS geworden sind. 

Das Wachstum unserer Seele - unsere Weiterentwicklung und bewusste immer tiefere Zentrierung in unserem Herzen und wahrhaftigen, authentischen Sein - hört dagegen niemals auf. Weil unsere Seele ja immer weitere und andere und neue Erfahrungen im Leben und in der wahren Liebe machen will.

Auch energetisch schwingen wir auf immer feinerer und höherer Frequenz, weil unser Bewusstsein sich immer weiter öffnet und wir die tiefe Liebe in uns immer weiter kultivieren. 

Wir haben uns dazu entschieden, diesen Weg in unserem Leben zu gehen. Nur unser Verstand und unser Ego will das über einen langen Zeitraum nicht verstehen. Und will es nicht erkennen, wahrhaben und sehen, welche Konsequenzen mit diesem Weg unserer seelischen Entwicklung verbunden sind. Da wir hierfür eben auch Opfer bringen müssen.

Nämlich das Opfer, unsere bisherige Bequemlichkeit (unsere alten ungesunden und destruktiven Muster) zu verlassen, all unsere Erwartungen an andere loszulassen, die Kontrolle aufzugeben usw..., das Opfer, aus dem Ego zweckgebunden und faule Kompromisse zu leben aufzugeben und auch das Opfer zu bringen, familiäre ungesunde Strukturen (bei gebundenen Dualseelen auch die Noch-Partner) bewusst zu verlassen.

Was aber letztendlich ja wieder belohnt wird. Im Endeffekt bedeutet es für uns immer gelebte emotionale Unabhängigkeit. Eigenständigkeit. Und absolute (emotionale) Freiheit.

 

  • Es bedeutet Selbstbestimmung
  • Es bedeutet Gelassenheit und inneren Frieden
  • Es bedeutet Echtheit und Wahrhaftigkeit

 

Es bedeutet aber auch, Eigenverantwortung zu übernehmen. Nicht mehr andere für unser Wohl und unser Glück verantwortlich zu machen. Was wiederum heißt, wir befreien uns im wahrsten Sinne des Wortes aus ungesunden Mustern, destruktiven Glaubenssätzen und jeglichen emotionalen Abhängigkeiten.

Was Heilung auf jeglichen Ebenen für uns bedeutet. Es bedeutet Heilung für Körper, Geist und Seele. Da wir die Liebe an sich in uns (endlich) vollständig befreien. Und das wirkt sich überaus positiv in sämtlichen unserer Lebensbereiche aus. Denn nur so kommen wir endlich in die wahre Fülle. Das Leben überflutet uns belohnend mit seiner Fülle. Die schon immer da und vorhanden war, die wir nur nicht wahrnehmen, sehen und erkennen konnten.

Und solange wir damit beschäftigt sind, immer nur in den Spiegel zu sehen und uns darum zu kümmern, was der Spiegel denn so tut oder eben auch nicht tut und was sich bei ihm (scheinbar nicht) verändert, weil unser Spiegel (unser Dual) in Wahrheit noch NICHTS tun KANN, solange wir den Fokus nicht gezielt nach INNEN und auf unser wahres Selbst richten, erhalten wir auch keine Belohnung vom Universum, vom Leben, vom Resonanzgesetz. Das energetische Bumerang kann nicht zu uns zurück kommen, wenn wir es nicht bewusst loslassen und werfen. Und somit mutig und vertrauensvoll freigeben. Weil uns beim Blick in den Spiegel immer nur das gezeigt wird, worauf wir uns konzentrieren.

Wir können vom Universum keine Belohnung verlangen oder erhalten, wenn wir nicht aus unserem Herzen heraus mutig in Vorleistung gehen.

Viele warten auch lange Zeit (vergeblich) darauf, dass jemand kommt und ihnen diese Entscheidung abnimmt. So dass die lang ersehnte Veränderung endlich passiert. Nur wird auf diese Weise niemals eine echte Veränderung passieren. Dazu müssen wir grundsätzlich IMMER den Fokus bewusst von außen weg bewusst nach innen richten. Da echte Veränderung grundsätzlich immer von innen nach außen passiert.

WIR SELBST sind es, die letztendlich entscheiden, ob wir die Belohnung in Form der gemeinsam gelebten verbindlichen Dualseelenpartnerschaft tatsächlich erhalten.

Wir Herzensmenschen sind es, die verbindliche Entscheidungen treffen müssen. ZUERST!

Aber auch der Kopfmensch muss sich explizit verbindlich entscheiden. Denn für ihn hat die gelebte verbindliche Dualseelenpartnerschaft (erst einmal) erst recht nicht oberste Priorität. Und ist für ihn nicht das primäre Ziel.

Beide – sowohl Herzmensch, als auch Kopfmensch – müssen sich bewusst und explizit entscheiden. Beide müssen Opfer FÜR diese Liebe bringen. Da es ansonsten kein gemeinsames und verbindlich gelebtes „Wir“ geben kann.

Allerdings besitzen wir jede Minute unseres Lebens die Option, uns wieder neu und wieder anders zu entscheiden. Was heißt, wir können jederzeit die Richtung ändern, die wir auf dem Weg unserer seelischen Entwicklung und unseres inneren Wachstums gehen. Der Weg an sich wird niemals zu Ende gehen. Wobei es allerdings auch hier wieder Fallstricke zu beachten gilt. Denn - auch wenn wir nun keine Mauern des Selbstschutzes mehr um unser Herz besitzen, sind wir nach wie vor seelisch verletzlich. Wenn uns etwas zutiefst berührt oder jemand aus zu wenig Achtsamkeit oder Respekt uns gegenüber unsere Grenzen massiv überschreitet, trifft das unseren innersten Kern. Es rauscht in dem Fall ungefiltert durch bis in unsere Seele. Es ist einfach unwahr, dass wir nicht mehr in unserer Seele verletzt werden können, wenn wir unsere Seele von alten Wunden und Verletzungen geheilt und befreit haben. Natürlich können wir weiter und wieder verletzt werden. Und zwar von genau den Menschen, die unsere Grenzen nicht beachten. Und diese nicht respektieren. Und von solchen Menschen halten wir uns ja dann im allgemeinen ganz von selbst fern. 

Was passiert, ist, dass wir uns immer noch tiefer und noch verbindlicher und noch echter in unserer ureigenen Mitte und in unserem ureigenen, authentischen Sein zentrieren. Und die Liebe immer noch fester in unserem Herzen verankern. Womit unser Leben immer wahrhaftiger wird.

Wir senden grundsätzlich immer genau das aus, was wir uns wünschen. Oder wofür wir dankbar sind. 

Dabei liegt es an uns, ob wir unserem Verstand, unserer Vernunft und unserem Ego die Oberhand lassen, oder ob wir unserem Herzen und unserer Seele die Erfüllung unserer tiefsten wahrhaftigen Wünsche und Ur-Bedürfnisse gewähren. Genau das strahlen wir energetisch ins Leben, ins Universum aus. Wir senden bestimmte energetische Schwingungen aus und genau das, was wir aussenden, kommt dann (wieder) zu uns zurück. Wie ein Bumerang. Weshalb es elementar wichtig ist, WAS wir uns TATSÄCHLICH wünschen. WOFÜR wir wirklich dankbar sind. Und WIE wir dies genau formulieren!

Senden wir die Energie der wahren Liebe aus, werden wir auch mit wahrhaftiger Liebe belohnt und ERHALTEN wahrhaftige Liebe.

Wenn wir aber immer nur jammern und klagen, dass wir nicht alleine sein wollen, WERDEN wir mit Sicherheit alleine bleiben! Da das Universum das Wort „nicht“ und „nein“ und „niemals“ NICHT kennt! Das Universum erhält dann mit unseren energetischen Schwingungen die Botschaft von uns: „Ich WILL (nicht) alleine bleiben“! Und als Belohnung bleiben wir alleine! Weil das Wort „nicht“ irgendwo in den Weiten des Universums verloren geht.

Wenn wir uns stattdessen aus tiefstem Herzen und aus tiefster Seele wünschen bzw. wirklich dankbar dafür sind – weil es unser tatsächliches Ur-Bedürfnis ist – dass wir eine verbindliche Partnerschaft und ein gemeinsames Leben mit unserer Dualseele in bedingungsloser Liebe leben wollen (leben DÜRFEN) – MUSS das Universum uns diesen Herzens- und Seelenwunsch erfüllen. Da wir genau die passenden energetischen Schwingungen aussenden. Allerdings erst zum genau passenden Augenblick. 

Den Zeitpunkt dieser Belohnung bestimmt scheinbar das Universum. In Wahrheit aber immer wir selbst. Denn wenn wir wirklich (für unser Dual) bereit sind, ist auch unser Dual (für uns) bereit.

WOLLEN beide die explizite Belohnung in dieser Liebe erhalten, MÜSSEN auch beide ALLES dafür tun, um es dem Leben, dem Universum, dem Resonanzgesetz überhaupt wert zu sein, diese Belohnung zu erhalten. 

Beide Dualseelen müssen also in Vorleistung gehen. Und zwar ohne jeden faulen Kompromiss. Bedingungslos. Vollständig.

Weshalb Dualseelen ja immer wieder getestet werden.

Immer wieder geraten Dualseelen in Situationen bzw. werden regelrecht in Situationen hineingeworfen – gemeinsam und auch jeder für sich alleine – um bestimmte Themen und Lernaufgaben für sich zu lösen. Sie werden getestet, ob sie diese Lernaufgaben bewältigen KÖNNEN. Und ob sie es auch tatsächlich ernsthaft TUN. Ob sie die damit verbundenen Anstrengungen AUSHALTEN. Ob sie den Weg der seelischen Entwicklung und ganzheitlichen spirituellen Transformation DURCHHALTEN können. Ob die gelebte bedingungslose Liebe es ihnen wert ist. Ob die gelebte verbindliche geheilte Partnerschaft mit dem geliebten Menschen es beiden wert ist.

Dabei kommt die Option überhaupt nicht in Frage, eine Lernaufgabe zu übergehen. Und die eine oder andere einfach auszulassen. Nein. Denn das Leben, das Universum und unser Dual bekommt alles mit. Und auch unser Herz, unsere Seele und unser ganzes Sein merkt (sich) alles. Und genau das bekommen wir früher oder später überaus intensiv auf dem Silbertablett serviert. Und zwar dermaßen heftig, dass wir nicht mehr wegsehen können. Spätestens dann sind wir gezwungen, genau hinzusehen.

Dualseelen werden getestet, ob sie der wahren, bedingungslosen Liebe wirklich würdig sind. Sie werden getestet, ob sie diese Liebe tatsächlich ZULASSEN und AUSHALTEN können. Sie werden getestet, ob sie diese Liebe tatsächlich ANNEHMEN und EMPFANGEN können. Ob sich beide bedingungslos und ohne jeden faulen Kompromiss und ohne jegliche Ausreden und Ausflüchte auf diese Liebe und aufeinander EINLASSEN können. Ob sie sich auf diesen einen einzigen Menschen wirklich FESTLEGEN und bei diesem Menschen absolut verbindlich BLEIBEN. Ob sie die Liebe vollkommen absichtslos GEBEN und (VER-) SCHENKEN können.

Ob sich beide dem anderen wirklich bedingungslos und absichtslos schenken.

Ob sich beide sowohl auf SICH SELBST, als auch auf die Verbindlichkeit zu ihrem geliebten Gegenstück ernsthaft EINLASSEN können. Und ob beide dabei sich selbst TREU bleiben. 

Sie werden immer wieder angetriggert, wenn sie im persönlichen Kontakt miteinander sind. Oder durch Lernpartner, wenn beide Dualseelen die Intensität dieser Liebe und dieser Energie (noch) nicht aushalten können. Und immer wieder (scheinbar voreinander, in Wahrheit aber immer nur vor sich selbst) flüchten.

Sie werden solange angetriggert, bis nichts mehr vorhanden ist, das noch angetriggert werden könnte. Solange, bis alles geheilt ist, was noch der Heilung der Seele bedarf.

So sind es viele Teilziele, die auf diesem Weg passiert werden. Gemeinsam und auch jeder für sich allein.

Ursache und Wirkung. Eben der energetische Bumerang-Effekt. Dieser wirkt und gilt immer.

Wenn einer von beiden oder beide die immense Energie dieser Liebe nicht aushalten können und immer wieder flüchten, erhalten sie eben keine Belohnung. Noch nicht. Sondern sie müssen dasselbe wieder und wieder erleben, bis sie es im Herzen verstanden, wirklich gelernt und für sich ernsthaft verändert – sich vollständig transformiert - haben.

Ob wir also in einer verbindlich gelebten Partnerschaft und einem gemeinsamen Leben mit unserer Dualseele landen oder ob ein vollkommen anderer Mensch dazu für uns bestimmt ist oder auch, ob wir vollkommen alleine für uns und ohne Partner bleiben, haben wir IMMER selbst in der Hand.

Unser primäres Ziel ist es – so hat unsere Seele es für uns ausgesucht – die vielen kleineren und größeren Teilziele auf unserem Weg zu passieren. Und diese immer wieder neu zu bewältigen.

Und WENN wir das unermessliche Glück in unserem Leben haben, DASS wir mit einer gemeinsam gelebten verbindlichen Partnerschaft mit unserer Dualseele belohnt werden, ist unser Weg der seelischen Entwicklung immer noch nicht zu Ende. Unser Weg geht dennoch immer weiter. Nun gemeinsam. Wieder ändert sich die Richtung, aber der Weg geht immer weiter. Da unsere (Dual-) Seele niemals damit aufhört, immer neue und andere Erfahrungen sammeln zu wollen, an der sie wiederum lernen, wachsen, reifen und sich stetig immer weiterentwickeln kann.

Zwischen zusammengehörenden Dualseelen gibt es soviel Potenzial, das gemeinsam gelebt werden will, dass es überhaupt keinen Sinn machen würde, wenn wir diese Belohnung dann doch nicht erhalten.

Gemeinsam mit unserer Dualseele ändern sich nur die Lernaufgaben. Die Erfahrungen werden anders. Neu. Gemeinsam. Aber dennoch auch jeder für sich. Alleine. Die Richtung, in die unser gemeinsamer Weg dann geht, bestimmen dabei grundsätzlich immer wir selbst.

Ob und wann wir für all unsere Mühen also tatsächlich belohnt werden und wie immer sich uns diese Belohnung dann zeigt, haben wir ganz alleine in unserer Hand. Immer :)


                                                                        © Iris Fischer – sensible-seele.net


Warum wahre Liebe niemals weh tut

Warum wahre Liebe niemals weh tut

Die Tiefe eines Gefühls hat nichts mit der Echtheit von Liebe zu tun. Denn fühlen können wir immer. Wahrhaftig lieben dagegen nicht. Einen Menschen wahrhaft zu lieben, geschieht nur ein einziges Mal. Erst wenn wir wissen, was Hass ist, erst wenn wir wissen, was Angst ist, erst wenn wir wissen, was es heißt, wenn ein Mensch uns egal ist, können wir fühlen, was es wirklich bedeutet, wahrhaftig und echt zu lieben. Da das Gegenteil von Liebe nicht Hass ist und auch keine Angst darstellt, sondern das Gegenteil von wahrer Liebe ist Gleichgültigkeit. Der weit verbreitete Spruch „Wenn es weh tut, ist es keine wahre Liebe“ ist deshalb eine irrtümliche Vermutung unseres Verstandes. Die uns von der wahren Liebe wegführt und von der wahren Liebe fernhält. Da hier die Angst die Oberhand gewinnt, dass wir genau dies tun – einer fein gesponnenen Illusion unseres Verstandes aufzusitzen. Und uns unsere Liebe zu unserem Seelenpartner oder unserer Dualseele nur einzubilden. Obwohl es niemals Einbildung ist, diesen einen einzigen (für uns) bestimmten Menschen zutiefst wahrhaftig zu lieben. Allerdings ist es ein urgewaltiger Unterschied, ob wir ein Gefühl fühlen, ob wir wahre Liebe spüren oder wir uns Seelenschmerzen hingeben...

Und es ist ebenfalls ein Unterschied, ob wir echte Seelenschmerzen spüren oder ob sich Pseudo-Schmerzen die aus der Tiefe unseres Ego stammen, lediglich in unserem Herzen manifestieren. Und wir dies als Liebeskummer werten. Nur dass Liebeskummer aus dem Ego etwas vollständig anderes ist als Seelenschmerzen in der Dualseelenbeziehung. Und "normaler" Liebeskummer in der Dualseelenbeziehung schlichtweg nicht existiert. 

Wie weit ist weit... und... wie tief ist tief...

Die Tiefe eines Gefühls besitzt kein Ende. Die Tiefe eines Gefühls besitzt keinen abschließenden Boden. Die Weite eines Gefühls besitzt keine abgrenzenden Decken oder schützenden Wände. Der Raum tiefer Gefühle ist unermesslich...

Die Tiefe eines Gefühls kann unendlich tief sein...absolut bodenlos tief... weit... groß... unendlich...

Aber auch Seelenschmerzen können unendlich weit reichen. Und unglaublich tief sein. 

So wie der Grund unserer Seele, der in den unendlichen Weiten unseres Seins verborgen ist und es in Wahrheit keinen festen Grund unserer Seele gibt. Es gibt nur unseren innersten Kern. Den Mittelpunkt unserer Seele. Den absolut verbindlichen Mittelpunkt unseres Seins.

Genauso wie unsere Liebe keinen abschließenden Boden besitzt. Und auch keine Wände oder Decken, die diese Liebe beenden oder begrenzen kann.

Die tiefe Liebe zu unserer Dualseele ist tatsächlich grenzenlos. Sie ist unendlich. Wahrhaftige Liebe ist absolut frei...

Angst und Kontrolle dagegen vernichten die Liebe. Dann fängt die Liebe an, vermeintlich zu schmerzen...

Das was unser bewertender Verstand aus Angst vor Verlust anstellt, ist, dass er das Gefäß der Liebe – unser unendlich großes und weites Herz – mit einem Deckel versieht und den Inhalt, also die Liebe - auf diese Art festhalten und begrenzen will, indem er den Deckel auf das Gefäß legt und immer mehr und immer mehr zuschraubt. Und meint, die Liebe so kontrollieren und festhalten zu können.

So erstickt aber die Liebe. Weil sie nicht atmen und sich entfalten kann. Sie erhält keine Luft und keinerlei Nahrung und ist somit komplett unfrei.

Dass ein Mensch, der von einem anderen Menschen aus vermeintlicher Liebe (in Wahrheit aus tiefsitzender Angst) dermaßen kontrolliert und gedeckelt wird, dann flüchten und fliehen MUSS, um sich zu befreien und wieder atmen und Luft holen zu können, ist vollkommen normal.

Weshalb immer wieder Funkstille – schlimmstenfalls komplett herbeigeführter Kontaktabbruch - zwischen Dualseelen passiert. Und nur so der andere darauf aufmerksam gemacht werden kann, dass er noch nicht vollständig absichtslos und bedingungslos liebt.

Denn wahre Liebe MUSS und WILL absolut und radikal frei sein...

Wenn wir wirklich und wahrhaftig lieben, werden wir vollkommen automatisch mit unseren tiefsitzendsten Ängsten und allergrößten Seelenschmerzen konfrontiert. Das ist gar nicht anders möglich. Da wir ausschließlich so in die Lage kommen, unsere Seele von alten Verletzungen zu heilen.

Liebe an sich tut niemals weh. Liebe an sich kann nicht weh tun. Da es ansonsten tatsächlich keine wahre Liebe ist.

Wahre Liebe ist das was bleibt, wenn sämtliche Schmerzen unserer Seele sich vollständig aufgelöst haben.

Was uns tatsächlich weh tut, wenn der Mensch, den wir zutiefst lieben, uns immer wieder abweist und von sich schiebt, sind unsere tiefsitzendsten (Verlust-) Ängste und Seelenschmerzen aus alten Verletzungen, die durch diese tiefe, reine und wahre Liebe an die Oberfläche unseres Bewusstseins – unseres immer bewusster werdenden Seins – gespült werden. Es ist unser Ur-Schmerz, dem wir immer mehr gewahr werden. Und den wir immer mehr und immer öfter spüren. Dessen Ursache und Wurzel immer tief in unserer Vergangenheit vergraben ist. Und unser Seelenpartner oder unsere Dualseele lediglich der Auslöser ist, warum wir diese lange unterdrückten und verdrängten Seelenschmerzen wieder spüren.

Niemals ist unser Seelenpartner oder unsere Dualseele die Ursache für unseren gefühlten Schmerz.

Er ist lediglich der Mensch, der diese Dinge in uns immer wieder antriggert. Er ist der Auslöser. Mit dessen Hilfe wir uns komplett heilen können. Wenn wir diese Heilung zulassen. Wenn wir unseren Schmerz zulassen. Wenn wir unsere Angst vollständig zulassen.

Bevor wir wissen, was es wirklich bedeutet, den Himmel auf Erden mit unserem Herzen und unserer Seele zu fühlen, müssen wir unsere ganz persönliche Hölle (die Seelenschmerzen) auf Erden erleben. Um dann das Glück und die wahrhaftige Liebe mit unserer Dualseele wirklich gemeinsam zu leben.

Durch irrtümliche Verknüpfungen in unserem Gehirn aus längst Vergangenem und Aktuellem transportieren wir ganz automatisch negative und schmerzvolle Gefühle aus unserer Vergangenheit ins Hier und Jetzt. In die gelebte Gegenwart. Wir projizieren das damals auf heute und vermischen die Ereignisse. Und auch die Personen. So schieben wir eine vermeintliche Verantwortung und Schuld den falschen Menschen zu. Die nichts dafür können, was wir in unserer ureigenen Vergangenheit mit anderen Menschen durchlebt und erlebt haben. Und verwechseln Ursache und Wirkung.

Ohne Schmerz also keine wahre Liebe. Wir müssen erst Schmerzen spüren, bevor wir erkennen, was wahre und bedingungslose Liebe wirklich ist.

Beides bedingt einander. Und ist ohne das andere nicht möglich. Was ja auch typische Aussagen von Dualseelen sind: „So etwas und so tiefe Gefühle habe ich vorher noch nie erlebt...“

Der Kummer den wir aus „enttäuschter“ Liebe erleben, ist unser tiefster Seelenschmerz. Der Schmerz der Ablehnung. Die tiefsitzende Angst, vom anderen nicht gewollt zu werden.

Dessen Ursache immer WIR SELBST sind.

Da WIR SELBST es waren, die über lange Zeit unseres Lebens unser wahres Sein – den innersten Kern unserer Seele und somit die wahrhaftige Liebe in uns – abgelehnt und verdrängt und von uns geschoben und schlichtweg nicht zugelassen haben.

WIR SELBST waren es, die die wahrhaftige Liebe nicht haben wollten. Wir selbst waren es, die sich nicht auf UNS SELBST und auf die wahrhaftige Liebe in uns vollständig eingelassen haben. Sondern immer nur wohldosiert. So dass wir den Seelenschmerzen aus unseren alten Verletzungen gezielt aus dem Weg gehen konnten.

WIR SELBST waren es über lange Zeit unseres Lebens, die uns mit immer neuen und immer mehr (den abenteuerlichsten und skurrillsten) Ausreden von unserem wahren authentischen Sein und von der Liebe in uns abgehalten haben. Niemand anders.

WIR SELBST waren es oft über viele Jahre unseres Lebens, die uns immer wieder tief in die Tasche gelogen, uns selbst immer wieder getäuscht und enttäuscht und schlichtweg betrogen haben. Wir haben uns selbst etwas vorgemacht. Wieder und immer wieder haben wir uns auf einen faulen Kompromiss vor uns selbst eingelassen. Weil wir nicht zu uns selbst gestanden sind. 

WIR SELBST waren es, die Hochverrat an unserem wahren Sein begangen haben. 

Natürlich tut diese Erkenntnis unserer Seele zutiefst weh. Sich selbst die Wahrheit vollkommen offen und ehrlich einzugestehen, dass wir uns selbst im Stich gelassen und ignoriert und uns selbst und die Liebe in uns mit Füßen getreten haben, tut verdammt weh. Und ist unglaublich schwer. Und es fließen die Seelentränen...

Und unser Seelenpartner und unsere Dualseele lässt uns genau das immer wieder spüren.

Er spiegelt uns. Mit immer neuen und anderen oft absolut nichtigen, kuriosen und abstrakten Ausreden, warum er sich nicht vollständig oder überhaupt nicht auf uns einlassen kann. Warum er uns nicht das geben kann, was wir so sehr von ihm wollen.

Er quält uns mit seiner scheinbaren Ablehnung unserer Person. Obwohl er in Wahrheit nur sich selbst ablehnt. Und seiner Sehnsucht nach uns immer wieder widersteht.

Weil wir in Wahrheit UNS SELBST widerstehen.

Das was unserer Seele in Wahrheit so weh tut, ist das tiefe Gefühl, vermeintlich abgelehnt zu werden, so wie wir wirklich sind. Derweil ausschließlich WIR SELBST uns so abgelehnt haben.

WIR SELBST konnten und wollten uns nicht sehen, so wie wir wirklich sind.

 

  • JETZT können wir uns endlich wahrnehmen und sehen. Genauso wie wir im Mittelpunkt unserer Seele sind
  • JETZT können wir uns komplett annehmen. Und unseren innersten Kern akzeptieren
  • JETZT wissen wir, dass niemals die Liebe es ist, die uns so unendlich tief weh tut. Sondern die Ablehnung unseres ureigenen Seins ist es, die wir so schmerzhaft in unserer Seele spüren


WIR SELBST sind es, die uns den unsäglichen und absolut unerträglichen Schmerz zugefügt haben. Nicht unser Dual. 

Und auch nicht andere Partner, die unser Leben in der Vergangenheit mit uns geteilt haben.

WIR SELBST wollten es uns ersparen, den Schmerz noch einmal fühlen zu müssen. Indem wir dicke Mauern und Dornenhecken des Selbstschutzes um unser Herz errichtet haben. Damit niemand von außen an unser Herz herankommt. Und uns irgendwie Schmerz zufügen kann. Und genau damit haben WIR SELBST uns den größten Schmerz zugefügt. Weil wir uns selbst der wahrhaftigen Liebe beraubt haben.

Nicht unser Seelenpartner und nicht unsere Dualseele beraubt uns der wahrhaftigen Liebe, indem er uns scheinbar ablehnt. Sondern das tun ausschließlich wir selbst.

Wir halten uns selbst von der wahrhaftigen Liebe fern. Wir halten uns von uns selbst fern, solange wir unseren Fokus nur auf den anderen lenken.

Weshalb wir uns absolut radikal UNS SELBST zuwenden müssen. Die Liebe in uns radikal und vollständig zulassen müssen. Denn nur wenn die Liebe aus unserem Inneren nach außen in den grenzenlos weiten Raum des Lebens fließen darf, kann sie wieder zu uns zurückkommen.

Dann erst kann der Mensch, der wirklich zu uns gehört, seinen Weg zu uns (zurück) finden. Wenn wir ihm explizit die Erlaubnis dafür erteilen „JA, er DARF zu uns (zurück) kommen, wenn er wirklich so weit ist..."

Weil auch wir dann wirklich soweit sind.

Wir müssen UNS SELBST die explizite Erlaubnis erteilen, die Liebe in uns und auch den Schmerz vollständig zu spüren. Da sich nur so die Liebe entfalten und der Schmerz sich immer mehr auflösen kann.

Indem wir uns selbst komplett annehmen und lieben, so wie wir sind. Mit all unseren Eigenarten und Macken und in unserer Unperfektheit, in der wir perfekt sind. 

Und dies nicht von unserem Seelenpartner und unserer Dualseele erwarten. Denn er liebt uns schon längst, so wie wir sind.

Und auch ER fügt sich selbst urgewaltige Seelenschmerzen zu, indem er bewusst auf uns verzichtet, bis wir uns komplett geheilt haben. Das tut er aus purer Liebe. Und nicht aus Gleichgültigkeit.

Denn unsere Dualseele WILL ja wirklich das ALLERBESTE für uns. Er WILL ja, dass wir uns selbst gegenüber absolut verbindlich sind. Er WILL ja, dass wir genau das für uns selbst tun, was für uns ganz persönlich das allerbeste IST. Weil wir das für uns selbst so entscheiden.

Er will NICHT, dass ER der absolute Mittelpunkt unseres Lebens ist, sondern er will, dass WIR SELBST der Mittelpunkt unseres Lebens sind. Er will, dass wir uns auf uns fokussieren. Wir unser innerstes Potenzial entfalten und vollständig leben.

Unsere Dualseele will NICHT, dass wir für ihn faule Kompromisse eingehen. Oder für ihn auf irgendetwas verzichten, was für uns ganz persönlich wichtig ist. Auf IHN müssen wir keinerlei falsche Rücksicht nehmen. Er will nicht, dass wir sein Leben leben, sondern er will dass wir unser Leben leben. Dass wir uns selbst leben. Er will, dass wir wahrhaftig SIND.

Für IHN müssen wir uns NICHT verändern. Sondern ausschließlich nur für uns selbst. 

An diesem Punkt unserer Entwicklung hören wir von ganz alleine auf, uns selbst immer wieder weh zu tun. Und unserem Herz und unserer Seele Schaden zuzufügen. Uns selbst in unserem authentischen Sein zu verletzen. Das gibt es jetzt nicht mehr. Da wir uns selbst gegenüber absolut verbindlich geworden sind. Und radikal und sehr bewusst für unser ganzheitliches Wohlbefinden sorgen. 

Seelenschmerzen existieren zu diesem Zeitpunkt dennoch immer noch in uns. Da wir als hochsensibler und hochsensitiver Mensch von Natur aus tief verletzlich und berührbar in der wahren Liebe sind. 

Dennoch finden wir jetzt immer mehr und ganz bewusst in die bedingungslose Liebe. Für uns selbst und für den Menschen, der wirklich zu uns gehört...


                                                                                          © Iris Fischer – sensible-seele.net 


Warum das Loslassen so schwierig für uns ist...

...und was genau das mit Selbstannahme und Selbstakzeptanz zu tun hat...

Dualseelen & warum das Loslassen so schwierig ist

Neues in unserem Leben und in der Liebe kann dann erst entstehen, wenn wir altes bewusst loslassen. Echte Verbindlichkeit können wir erst dann zulassen, wenn wir Unverbindlichkeit loslassen. Auflösen. Aufgeben. Vollständig. Und komplett. Ohne jeden faulen Kompromiss. Dabei geht es nicht darum, unseren Seelenpartner oder unsere Dualseele wieder zu vergessen. Was ein weit verbreiteter Irrtum ist. Denn loslassen bedeutet nicht, zu vergessen. Es bedeutet nur, gewisse Dinge bewusst aufzugeben. Sie einfach sein zu lassen. Und unseren Fokus zu verändern. Was nicht möglich ist, ohne endgültige Entscheidungen für uns zu treffen. Und echtes loslassen ein sehr schmerzhafter Prozess ist, der niemals mit einem Schlag, sondern immer in Etappen passiert. Und es braucht viel Zeit und sehr viel Raum, uns diesem Weg sehr bewusst zu stellen. Uns radikal auf diesen Los-Lös-Vorgang einzulassen. Zugleich kommen wir immer tiefer in unserem innersten Kern und bei uns selber an und fangen an, uns selbst wirklich zu sehen...

Was uns vor diesem Punkt unserer Entwicklung schlichtweg nicht möglich war. Wir haben uns selbst (noch) nicht wirklich und vollständig gesehen und wir haben auch nicht gesehen, in welchen Punkten wir in Wahrheit noch an unserem Dual festgehalten haben.

Ja, wir haben unsere Dualseele immer noch festgehalten. Auch wenn uns dies nicht wirklich bewusst war. Wir haben ihn noch nicht vollständig losgelassen.

Erst jetzt fangen wir WIRKLICH an, VOLLSTÄNDIG zu akzeptieren.

ALLES...genauso, wie und was JETZT gerade IST. Auch UNS SELBST in unserem innersten Kern. So wie wir in Wahrheit von Natur aus sind. Und in unserem vollständigen alleine Sein.

Vorher haben wir nur GEDACHT, dass wir schon losgelassen, angenommen und vollständig akzeptiert haben. Aber es ist etwas vollkommen anderes, es auch in unserem Herzen wirklich zu FÜHLEN. Als wenn das Ego immer noch und immer wieder ein Stück weit mitmischt. Wir oft mit unserem Verstand wahrnehmen. Und uns immer noch Selbsttäuschungen hingeben. Dinge nicht wirklich wahrhaben wollen. Manches noch vor uns herschieben. Oder gar ablehnen und ignorieren. Uns nicht wirklich einlassen. Nicht zulassen. Weil es an diesem Punkt noch so unglaublich schmerzt.

Unsere zutiefst geliebte Dualseele wieder loszulassen, anders gesagt, uns von der Liebe im Außen bewusst zu „trennen“ (nicht den Kontakt abbrechen oder blockieren!) - die Verbindung zu dieser einzigartigen tiefen Liebe wirklich zu „kappen“ und zwar vollständig, ist DER ultimative Test unseres Lebens.

Ja, es ist ein Test. Vom Leben, der wahren und bedingungslosen Liebe, vom Universum. Es ist eine Herausforderung, die tatsächlich ihresgleichen sucht.

Es ist schlichtweg eine Mutprobe unseres Herzens und unserer Seele.

Und das hat nichts mit den üblichen Mutproben aus dem Ego zu tun, die Menschen immer wieder gegenseitig verlangen, um sich etwas zu beweisen. Denn hinter diesen üblichen Mutproben aus dem Ego steckt IMMER ein: „Wenn du das nicht (für mich) tust, bist du feige und ich bin sehr enttäuscht von dir“. Das kommt niemals aus dem Herzen und auch nicht aus der Seele.

Denn DIESE Mutprobe will unsere Seele. Fordert die wahre Liebe von uns. Die Liebe testet uns, ob wir bereit sind, das Opfer zu bringen, auf diese Liebe im Außen wieder zu verzichten. Um uns so - und NUR SO – in die Lage zu bringen, die Liebe ausschließlich aus uns selbst zu beziehen. Und eben NICHT mehr von einem anderen Menschen – auch und gerade nicht von unserem Seelenpartner oder Dual – zu erwarten, zu fordern, zu hoffen oder uns von ihm zu wünschen, uns mit seiner Liebe glücklich zu machen. Da er das so nicht kann. Er kann es nur aus seinem reinen und freien Willen heraus, wenn er sich aus seinem Herzen dazu entscheidet. Wenn er aber sein Herz aus Angst lieber verschlossen hält und sich lieber hinter seinem Ego und Sicherheitsdenken seines Verstandes verschanzt, können wir überhaupt nichts tun. Wir müssen es akzeptieren. Denn genau DAS ist bedingungslose Liebe. Uns aus all dem Warten auf ihn, unseren Wünschen und Hoffnungen zu befreien und UNS SELBST der beste Partner/die beste Partnerin zu sein, die wir im Leben haben. Da wir uns selbst immer am nächsten stehen.

Erst JETZT fangen wir an, WIRKLICH zu FÜHLEN, dass unser Herz sich bedingungslos dieser Liebe geöffnet hat. Erst JETZT fangen wir wirklich an, in unserem Herzen zu VERSTEHEN, dass wir bereit für das vollständige zulassen dieser Liebe sind.

Dass wir bereit dafür geworden sind, uns wahrhaftig und bedingungslos lieben zu LASSEN. Dass wir absolut alles und doch nichts dafür tun, um so unfassbar geliebt zu WERDEN.

Weshalb es ein Test und eine Mutprobe ist, ob wir dieser Liebe tatsächlich würdig sind.

Ob wir würdig dafür sind, wirklich verbindlich zu lieben. Uns radikal festzulegen. Auf diesen einen einzigen Menschen. UNS SELBST. Und bei diesem Menschen – uns selbst - zu BLEIBEN. Diese Liebe in uns wirklich AUSZUHALTEN. Und absolut nichts damit zu tun.

Es tatsächlich auszuhalten, wenn unser Dual uns dann irgendwann all seine Liebe in seiner unbeschreiblichen Kraft bedingungslos und vollkommen absichtslos schenkt.

Wie sollen wir SEINE tiefe Liebe zu uns aushalten, wenn wir die tiefe Liebe zu uns selbst und auch zu ihm nicht aushalten? Das geht nicht!

Zuallererst müssen wir zwingend verbindlich mit unserem innersten Selbst werden. Und in der Lage sein, vollständig zu uns selbst zu stehen. Die intensive Liebe die die ganze Zeit schon in uns ist, uns SELBST zu widmen. Den Fokus unserer Liebe auf uns selbst zu lenken. Und unabhängig von der Liebe im Außen, auf all unseren Ebenen und in allen Bereichen unseres Lebens unabhängig von unserem Dual zu werden. Vollkommen unabhängig zu SEIN. Eigenständig zu sein. Alleine zu SEIN. Vollkommen losgelöst von unseren alten, destruktiven Mustern. Vollständig losgelöst von unseren „falschen“ Konditionierungen.  Losgelöst von unserer bisherigen Vorstellung von Beziehung! Da es eine solche Beziehung für uns niemals mehr geben wird. Vor allem den einen Punkt wollen viele Seelenpartner und auch Dualseelen nicht sehen. Denn eine (Zweck-, Trost- oder Handels-) Beziehung aus unserem Verstand oder Ego gehen wir an diesem Punkt mit niemand mehr ein. Nur noch eine verbindliche (Lebens- und Liebes-) Partnerschaft aus unserem Herzen.

Los-Gelöst von ALLEM, was wir NICHT selber sind! Von all dem, was andere uns anerzogen, aufgezwungen, aufgedrängt und einprogrammiert haben. An Denk-, Glaubens- und Verhaltensmustern. An diesem Punkt halten wir NICHT mehr an all dem fest, sondern lassen es vollständig los.

Es ist der härteste, schwierigste und schmerzhafteste Weg, den wir in unserem Leben und in der wahren Liebe gehen dürfen. Wenn unsere Seele das will.

Es ist ein echtes Privileg, aus unseren alten Mustern und destruktiven Konditionierungen auszusteigen. Diese bewusst aufzugeben. Und alles was wir nicht mehr für uns brauchen, was uns belastet und uns irgendwie klein hält und blockiert und uns von unserem wahrhaftigen Erfolg im Leben und in der wahren Liebe fernhält, loszulassen. Die Kontrolle über die Liebe komplett aufzugeben. Jeglichen Kampf aufzugeben. Weil wir schon lange keine Kraft mehr dafür haben. Denn dieser ganze Los-Lös-Vorgang fordert unsere ganze Aufmerksamkeit, Kraft und Energie.

Wir nehmen an und akzeptieren. ALLES...

Aber warum ist es für uns so überaus schmerzhaft und unbeschreiblich schwierig, den Menschen, der als unser zweites Ich zu uns gehört und dessen zweites Ich wir selbst verkörpern und mit dem wir auf allen Ebenen für immer verbunden sind, wieder loszulassen?

Warum ist es so immens schwierig und schmerzhaft für uns, uns komplett von der Liebe im Außen zu „trennen“ und vollständig zu UNS SELBST zu stehen? Ja, für unser wahres Selbst, für unser Herz und für unsere Seele einzustehen? Und absolut an nichts mehr festzuhalten, was nicht wirklich zu uns gehört und nicht freiwillig bei uns und an unserer Seite sein will?

Loslassen bedeutet dabei grundsätzlich immer nur eins: (Selbst-) Annahme & (Selbst-) Akzeptanz!

Nicht mehr an etwas festzuhalten. Nichts mehr festzuhalten, was uns nicht gut tut, was wir nicht wollen, was nicht zu uns passt und womit wir uns in Wahrheit unwohl fühlen.

Loslassen = Anzunehmen und zu akzeptieren, was JETZT gerade GEGEBEN IST. Absolut. Radikal. Bedingungslos.

Und das Loszulassen bewusst aufzugeben = uns NICHT mehr gedanklich damit zu beschäftigen, was jetzt gerade NICHT GEGEBEN und VORHANDEN IST.

Also NICHT darüber nachzudenken und permanent zu grübeln, WARUM unser Seelenpartner oder unser Dual (immer noch) NICHT absolut verbindlich bei uns IST. Sondern ihn in tiefer Liebe einfach (in seinem Leben) SEIN zu lassen. MIT seinen „Fehlern“ und mit seinen Macken und mit seinen Entscheidungen, die er alleine FÜR SICH SELBER trifft. Auch wenn uns das nicht gefällt.

Wenn er nicht da ist, warum also sich permanent mit ihm beschäftigen? Macht absolut keinen Sinn!

Ja, das tut unglaublich weh. Und ja, es ist unwahrscheinlich schmerzhaft, uns der wirklichen Wahrheit zu stellen. Und uns einzugestehen, dass wir immer noch an ihm festgehalten haben. Und jetzt das letzte Stückchen sehr bewusst loslassen. Ihn gehen lassen. Ihn in seinem Leben SEIN zu lassen.

Das Puzzle der vollständigen Verbindlichkeit gegenüber UNS SELBST ist an der Stelle unseres Weges noch nicht vollständig und komplett. Immer noch fehlt uns unbemerkt ein elementares Stück. Was allerdings immer mehr in den Fokus unserer Aufmerksamkeit und unseres Bewusstseins (unseres bewussten SEINS) gerät. Und an diesem Punkt haben wir es in unserem Herzen begriffen.

Es ist ein unabdingbarer Teil unseres ganz persönlichen Lernprozesses. Wobei uns immer neue und elementare (Selbst-) Erkenntnisse passieren. Und der Kontext dabei immer wieder ein anderer wird. Manchmal spüren wir einen scheinbaren Widerspruch, was aber nicht der Fall ist. Sondern mit all unseren neuen (Selbst-) Erkenntnissen erklären sich die Dinge dann von selbst.

Fakt ist, wir müssen uns radikal und zu einhundert Prozent auf unser wahres Sein und auf die wahre Liebe in uns eingelassen haben. Und unseren innersten Kern, so wie wir wirklich sind, vollständig angenommen haben. 

Wir müssen wirklich erkennen, was sich hinter all den aufgesetzten Maskierungen, Rollen und Fassaden versteckt. 

Wer wir selbst hinter all dem erlernten Perfektionismus und den Programmierungen von Außen WIRKLICH sind. Wie wir geboren sind. Unschuldig. Rein. Frei. Unbedarft. 

Immer wieder passiert es dann, dass wir felsenfest davon überzeugt sind, dass wir längst bereit und für genau den Moment gewappnet sind, wenn unser Dual verbindlich zu uns kommt. Felsenfest sind wir davon überzeugt, dass wir uns selbst gegenüber doch bereits vollständig verbindlich geworden sind. Was aber ein echter Trugschluss ist. Denn dann passiert im Außen wieder etwas, das Leben und das Universum uns urplötzlich in Situationen wirft, dass uns sehr bewusst ist, dass wir noch nicht so weit sind. Nicht an dieser Stelle unseres Weges. Noch nicht ganz. Denn...

An dieser Stelle warten wir insgeheim doch noch auf unser Dual. Wir hoffen immer noch, dass er zu uns kommt und sich offen zu uns bekennt. Wir wünschen uns immer noch eine verbindlich gelebte Partnerschaft mit ihm. Aber...

 

  • Solange wir auch noch irgendwie hoffen, dass er sich vollständig zu uns bekennt...

  • Solange wir auch noch irgendwie auf unser Dual „warten“...

  • Solange wir uns noch wünschen, dass er verbindlich zu uns kommt...

  • Solange wir ihn in unser Leben immer noch insgeheim einplanen...

  • Solange wir uns immer noch Tagträumen mit ihm hingeben...

  • Solange wir immer noch Fotos von ihm an der Wand haben...

  • Solange wir ihn immer noch irgendwie kontrollieren...

 

...sind wir noch nicht so weit, wie wir irrtümlich glauben. Denn, wir haben unser wahres Selbst noch nicht vollständig angenommen. Wir haben noch nicht wirklich akzeptiert, vollkommen alleine zu sein. 

Wir halten unser Dual immer noch fest.

Heißt das jetzt, wir dürfen tatsächlich nicht mehr insgeheim "warten", wünschen und hoffen?

Ja, es ist tatsächlich so. Wir müssen jegliche Hoffnung, dass unser Dual zu uns kommt, bewusst AUFGEBEN. Wir dürfen NICHT auf ihn „warten“ und wir dürfen uns auch nicht wünschen, dass er doch zu uns endlich kommen möge. Unseren Wunsch nach einer verbindlich gelebten Partnerschaft mit ihm müssen wir KOMPLETT aufgeben. Damit ist NICHT gemeint, dass wir die Liebe zu ihm aufgeben sollen. Nein! Denn unsere Liebe zu ihm wird immer noch tiefer. Genauso wie die Liebe zu uns selbst.  

Alles was ein gemeinsames „Wir“ mit unserem Dual betrifft, müssen wir bewusst AUFGEBEN.

Ich selbst habe genau das einen (für mich) sehr langen Zeitraum nicht wahrhaben wollen. Ich selbst habe genau das über einen (für mich) zu langen Zeitraum einfach nicht glauben wollen. Und wurde dann wieder eines besseren belehrt. Weil das Leben mich wieder in Situationen geworfen hat, die mich enorm gefordert – aber im Nachhinein in meiner Entwicklung auch immer gefördert – und über meine ureigenen Grenzen gebracht hat. Wenn ich dies alles nicht intensiv aus eigenem Erleben kennen würde, ich würde es ehrlich nicht glauben. Aber es ist alles Realität und Fakt.

Wir "warten", wünschen und hoffen genau deshalb die ganze Zeit, weil wir es so gewöhnt sind. Wir empfinden das als normal. Und wir empfinden es deshalb als ganz normal, weil wir so konditioniert sind. Es ist unser programmiertes Ego, dass Wünsche hat. Es ist unser programmiertes Ego, dass in der Hoffnung verharrt. Es ist unser programmiertes Ego, dass in der Warteschleife hängt und sich im Kreis dreht. Es ist unser programmiertes Denken, dass uns so denken lässt. Eben weil es für uns Normalität darstellt. Und aus dieser gewohnten Normalität auszusteigen, fällt sehr vielen Menschen unglaublich schwer. Weil an diesem Punkt unser Verstand mitmischt. Und sich die tiefsitzende Angst in uns zeigt. Zweifel auftauchen die an uns hängen wie Kletten. Und nur, wenn unser Herz stark genug und die Liebe in uns tief genug ist, können wir diese Angst vor Veränderung auflösen. Können wir auch die Ungewissheit annehmen und akzeptieren. Können wir unser programmiertes Denken aufgeben. Können wir die Zweifel in uns verscheuchen, wie lästige Fliegen. 

Unser Dual DARF zu dem Zeitpunkt noch NICHT zu uns kommen. Er KANN zu dem Zeitpunkt noch NICHT zu uns kommen. Da in Wahrheit BEIDE zu dem Zeitpunkt noch nicht können. Und wir uns gewaltig in Selbsttäuschung befinden. Weil wir zu dem Zeitpunkt immer noch „warten“ und hoffen und wünschen... 

...und ERST JETZT die allerletzte Phase des endgültigen und vollständigen Loslassens bei uns beginnt. Indem wir absolut rein gar nichts mehr festhalten...

DENN - solange wir hoffen, warten wir. Und solange wir „warten“, bleiben wir in der Hoffnung. Und solange wir „warten“ und hoffen, wünschen wir uns (noch) dass unser Dual verbindlich zu uns kommt. Wir wollen die Situation noch irgendwie kontrollieren. Wir versuchen es zumindest mit einem winzigen Stück unseres Egos. Auch wenn das in dieser Phase nicht mehr möglich ist. Wenn auch mehr oder weniger unbewusst. Aber wir tun es. Das ist leider Fakt. Weil wir uns absolut hilflos und ausgeliefert und abgelehnt und ignoriert fühlen. Und dies äußerst schmerzhaft für uns ist. Was wiederum mit unserem noch nicht vollständig verarbeiteten Trauma aus unserer Vergangenheit zusammenhängt. Was viele Seelenpartner und Dualseelen mit sich herumtragen. 

 

  • Solange haben wir uns NICHT vollständig von der Liebe im Außen gelöst

  • Solange befinden wir uns NICHT vollständig im Vertrauen, dass alles gut wird

  • Solange sind wir auch nicht vollständig verbindlich UNS SELBST gegenüber (was unser Dual ganz genau weiß!)

  • Solange haben wir unser innerstes und wahres Selbst (und unser SELBST) noch nicht vollständig angenommen und akzeptiert. Aber wir sind dabei.

  • Solange sind wir noch nicht ganz in der bedingungslosen (Selbst-) Liebe angelangt. Im Gegenteil. Wir halten (noch) an altem fest!

 

Und was wir (noch) festhalten, haben wir nicht wirklich und schon gar nicht vollständig losgelassen. Das haben wir NICHT wirklich angenommen und NICHT bedingungslos akzeptiert. Wir lassen es (noch) NICHT SEIN, wie es JETZT gerade zwischen uns und unserem Dual IST. Wir lassen ihn (noch) nicht in seinem Leben einfach SEIN. Wir wollen ihn immer noch...

An der Stelle dürfen wir uns fragen bzw. diese Frage stellen wir uns von ganz alleine...

 

  • WARUM halten wir (unser Dual) noch fest, indem wir warten, wünschen und hoffen?!
  • WARUM fällt es uns so unglaublich schwer, ihn in seinem Leben zu lassen, egal welches Leben er ohne uns führt?! Ob uns das nun gefällt oder nicht?
  • WARUM befinden wir uns nicht vollständig im Vertrauen, dass unser Dual seinen Weg zu uns findet, wenn auch er sich seinen Themen gestellt hat und auch er soweit ist, sich wirklich vollständig und verbindlich zu einhundert Prozent auf uns einzulassen?!
  • WAS hält uns tatsächlich davon ab, vollständig anzunehmen und zu akzeptieren?!

 

Es ist die Sicherheit, die wir immer noch haben wollen. Eine Garantie vom Universum, dass alles gut wird. Einen Halt im Außen, an dem wir unsere bequemen und als normal empfundenen Gewohnheiten pflegen können. Eine Bestätigung, dass wir uns das alles nicht einbilden. 

Da es für uns sehr viel leichter ist, an alten Gewohnheiten festzuhalten, auch wenn uns diese nicht gut tun und uns vielleicht überhaupt nicht entsprechen, als diese loszulassen und so bewusst Raum für Neues und ECHTES Glück für uns (mit unserem Dual) zu schaffen. 

Das alles können wir uns in Wahrheit selbst geben. MÜSSEN wir uns sogar selbst geben. Von unserem Dual wird nichts kommen, solange wir das nicht beherzigen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aus unserem Herzen handeln. Und alles, was von außen kommt, loslassen.

Denn indem wir unser Dual auch nur irgendwie festhalten, hindern wir ihn an seiner Entwicklung!

Hindern wir ihn an seiner Heilung. Hindern wir ihn daran, aus seinem freien Willen – weil sein Herz das wirklich so will – zu uns zu kommen. Denn, wir können ihn nicht bedrängen. Wir können ihn nicht zwingen, wir können absolut nichts forcieren. Wenn unser Dual sich dazu entscheidet, in seinem Leben zu bleiben und ohne uns zu sein, können wir absolut NICHTS daran ändern.

Auch ER kann ja NICHTS tun, wenn WIR uns für UNS entscheiden.

Und uns dazu entscheiden, ihn (erst einmal) alleine in seinem Leben zu lassen. Wie er sich in Wahrheit dabei fühlt, interessiert uns lange Zeit nicht. Weil uns das überhaupt nicht bewusst ist. Oder wir spüren es zwar, ignorieren dieses Gefühl aber und lehnen es ab. Wir lehnen uns selbst ab! Weil unsere Aufmerksamkeit lange Zeit nicht genügend bei uns selbst, sondern immer noch bei unserem Dual und unserem nicht erfüllten Bindungswunsch liegt. Und dass genau hier der Hund begraben liegt, der uns am vollständigen loslassen hindert, wird uns erst sehr spät bewusst. Aber dann kommen wir urplötzlich ins Handeln. Weil wir für uns selbst einstehen. Und an diesem Punkt in unserem Herzen wirklich verstehen und es endlich wirklich FÜHLEN, dass wir ab jetzt unser Leben nach uns selbst ausrichten. Und nicht mehr nach einem Partner. So wie das viele Jahre vorher vollkommen normal für uns war. Weil wir es so gewohnt waren. Weil wir es nicht anders kannten. Weil wir so konditioniert wurden. 

Ab dem Zeitpunkt unserer Bewusstwerdung richten wir unser Leben auch nicht mehr nach unserem Dual aus. Weil wir nicht mehr bereit dazu sind. Sondern wir richten unser Leben ausschließlich nach uns. Unser Fokus liegt auf UNS. Nicht mehr auf einem Mann. Nicht mehr auf unserem Dual. Auf gar keinem Mann!

Wenn WIR uns für UNS entschieden haben, wird unser Dual NICHT um uns kämpfen. Denn unser Dual nimmt einfach an, was IST und akzeptiert aus seiner Liebe zu uns unsere Entscheidung. 

Weshalb dann lange Zeit Funkstille zwischen beiden Dualseelen entsteht. Die wir lernen dürfen zu akzeptieren. Und nicht dagegen zu kämpfen. Und wir lange Zeit vergehen lassen, bis wir endlich sehen, dass unser Dual uns in unserem Verhalten zu uns selbst nur spiegelt.

Denn in diesem Moment, in dem wir uns für UNS entscheiden, lehnen wir unser Dual ab! Wir lehnen die Unverbindlichkeit zwischen ihm und uns ab. Seine uns gegenüber und unsere uns selbst gegenüber! 

Ab diesem Moment lernen wir uns selbst vollkommen neu kennen. Und das ist uns unheimlich. Weil uns unser altes, konditioniertes Selbst plötzlich fremd wird. Auch unser Dual erscheint uns jetzt immer mehr fremd. Wir entwickeln ein richtiges Fremdheitsgefühl. Für uns selbst und für unser Dual. Wir kennen uns selbst und unser Dual nicht mehr. Weil beide sich kontinuierlich verändern. Wir trauen der ganzen Sache nicht mehr. Wir werden leicht widerspenstig. Wir fremdeln. Wie ein Baby bei fremden Personen, die es (noch) nicht kennt. Was aber normal ist. Was zeigt, dass wir uns endgültig aus dem alten herauslösen. Und immer mehr aufhören, das alte noch festzuhalten. Deshalb verlieren wir unser Dual aber nicht. Selbst wenn es im Außen noch immer so wirkt. Weil er sich ja konträr zu uns ebenfalls verändert. Er bleibt auch nicht so, wie er ist. Auch er findet in seinen wahren und innersten Kern. Und  muss einiges loslassen. Dasselbe wie wir, nur erlebt er es auf andere Weise.

Wir Herzmenschen erleben all das auf emotionaler Ebene, während die Kopfmenschen dabei rational, sachlich und nüchtern bleiben. Erst nach und nach emotional „auftauen“ und ihre wahren Gefühle immer mehr spüren. Und wir immer rationaler und radikaler in unserem Denken und Handeln werden. Und unsere Emotionen auch einmal ausblenden.

Was beim Loslassen also tatsächlich passiert, ist folgendes...

Wir verändern unser Denken. Wir stellen uns unserer tiefsten Angst und gehen durch unseren größten Schmerz. Wir lassen zu und nehmen (die Angst, den Schmerz, einfach alles) an und akzeptieren. Vollständig. Und bedingungslos. Wir hinterfragen nicht mehr, warum unser Dual nicht kommt, sondern wir nehmen die Situation an. Weil wir genau wissen, wir können nicht ihn, nicht diese Liebe und nicht die Situation kontrollieren. Und nicht festhalten. Und deshalb geben wir die Kontrolle vollständig auf. Wir geben unser programmiertes und als normal empfundenes Denken auf. Und hören stattdessen auf unser liebendes Herz. 

Ja, wir geben alte, bequeme Gewohnheiten, die aus unserem Ego-Denken stammen einfach auf und lassen sie immer mehr los...

In genau dem Moment, in dem wir uns vollständig gelöst haben, in dem wir also vollständig losgelassen haben und absolut (an) nichts mehr (altem) festhalten, ändert sich die gesamte Situation. 

Erst indem unser Dual vollständig aus dem Fokus unserer Aufmerksamkeit verschwunden ist, können wir uns selbst vollständig sehen. 

Und nein, wir können ihn nicht vergessen. Und auch unser Dual vergisst uns nicht. 

Indem wir ohne zu hinterfragen vollständig annehmen und akzeptieren, ändert sich alles. Ja, KANN sich überhaupt erst alles wirklich verändern und neues in unser Leben kommen. Und es verändert (sich) definitiv. Denn jetzt sind wir im vollen Vertrauen. In dem Vertrauen, das absolut notwendig ist, damit alles genauso geschehen kann, wie es für uns bestimmt ist.

Und wenn unser Dual das aus seinem Herzen tatsächlich will, wird er definitiv seinen Weg zu uns finden!

Das was in jedem Fall für immer in uns und bei uns ist, ist die tiefe, wahrhaftige Liebe. Alles andere wird sich zum genau passenden Augenblick fügen.

Dann nämlich, wenn wir am wenigsten damit rechnen. Denn jetzt sind wir wieder genau an dem Punkt, wo wir waren, als unser Dual urplötzlich in unser Leben geschneit ist und zu uns gefunden hat. Genau dahin müssen wir durch unseren Lernprozess und unsere Weiterentwicklung kommen. Denn dann sind wir erst wirklich geheilt und fähig, eine wirklich verbindliche Partnerschaft aus wahrer Liebe zu führen. Mit uns selbst und mit unserem Dual.

 

 Herzlichst, Ihre Iris Fischer

 

 

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Über die Autorin

Meine Beratung für sensible Menschen

Iris Fischer ist diplomierte systemische Therapeutin, Expertin für sensible Menschen, Expertin für Seelenpartner & Dualseelen und Autorin von fünf Büchern. Selbst hochsensibel und hochsensitiv berät, unterstützt und begleitet sie hochsensible Menschen seit 2008 darin, ihren ureigenen, individuellen Weg für sich zu finden. Sie inspiriert und motiviert und gibt die passenden Impulse. Dabei bleibt sie konsequent Lösungsorientiert. Sie unterstützt Ihre Klientinnen und Klienten mit sehr viel Herz, Humor und Verstand dabei, das innere Feuer in sich zu entdecken. Sich zu verwirklichen und zu entfalten und mit allen Facetten einfach authentisch zu SEIN.